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Auf der Suche nach Freiheit: "Mein Weg aus der Esoterik
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mo Jun 30, 2008 7:15 am Antworten mit Zitat

Auf der Suche nach Freiheit - (Foto: photocase.de; Thomas K.)
Mein Leben lang hungerte ich nach Freiheit. Ich hasste jeden Zwang und legte mich nur ungern fest. Das Tarot, ein magisches Kartenspiel, sollte mich vor falschen Entscheidungen und einengenden Bindungen bewahren.

Seit ich Teenie war, litt ich unter Entscheidungsschwäche. Ich war vielseitig begabt, scheute es aber, mich festzulegen. Sollte ich Innenarchitektur studieren? Oder Kunst? Oder Germanistik? Oder eine Schreinerlehre machen? Jeder Weg hatte seine Reize. Und seine Risiken. Am Liebsten hätte ich schon im Vorhinein gewusst, was bei jeder Alternative herauskommen würde. Kein Wunder, dass ich bald die Welt der Horoskope entdeckte. Und dann die Karten des Tarots.

Tarot ist ein Kartenspiel mit 22 Haupt- und 56 Nebenkarten voller magischer Symbole. Die Lehre zum Tarot behauptet, dass es den Schlüssel zu einer magischen Geheimlehre darstellt. Außerdem wird das Spiel benutzt, um die Zukunft vorherzusagen. Bestimmte Legekombinationen können eingesetzt werden, um Entscheidungsalternativen auszuprobieren.

Das Spiel schlug mich in seinen Bann. Vor allem in schwierigen Zeiten legte ich die Karten dauernd. Dabei erfuhr ich einiges, aber nicht genug. Also las ich mehr. Ich ackerte mich durch Bücher von Aleister Crowley und Eliphas Levi, beide Magier des 19. Jahrhunderts, beide dezent verhüllte Satanisten. Nie hatte mich das Böse angezogen. Aber begierig, meine Zukunft zu kontrollieren, tappte ich naiv in die Falle. Nach Crowley´s Anleitung rief ich den „Engel“ für das Spiel an. Als ich mich dabei unwohl fühlte, hörte ich wieder auf. Aber was geschehen war, genügte. Meine persönlichen Beziehungen, die meisten durch Umzug und Arbeitsplatzwechsel neu angeknüpft, verdorrten, versandeten oder zerbrachen innerhalb eines Jahres, als habe sie ein Fluch getroffen. Meine Arbeit wuchs mir über den Kopf. In meiner Seele zogen Gefühle der Sinnlosigkeit, Depression und Leere auf, gegen die ich mich machtlos fühlte. Ich landete im Burn-Out.

Zwei Jahre später: Der Schlaf war keine Erholung mehr. Er war die Tür, hinter der sich Träume öffneten, die bis an den Rand gefüllt waren mit Schwärze, Hass und Sadismus. Mit Täuschung und Verstrickung. Eine höllische Welt ohne Farbe, Duft und Sinnlichkeit. Ohne Freundschaft und Liebe. Und ohne Ausgang.
Tagsüber ging der Alptraum weiter. Ich war eingesponnen in ein unsichtbares Netz. Eine Art unsichtbarer Spinne krabbelte fühlbar auf mir herum. Sobald es dunkel wurde, summte das Wesen wie eine bösartige Hornisse. Ich schlief wie betäubt ein. Die Träume kamen. Nach kürzester Zeit erwachte ich wieder. Ich spürte riesige Löcher klaffen in einem unstofflichen Teil von mir, der mich unsichtbar umgab. Eine Art grausiger Phantomschmerz. Ich war so schwach, dass ich kaum aufstehen konnte. Irgendwie saugte diese dämonische Spinne meine Lebensenergie aus. Sprachlos lag ich in diesen Schrecken, bis die Morgendämmerung kam. Ich erzählte keinem davon. Ich hatte Angst, als verrückt eingesperrt zu werden.

Drei Jahre lang klapperte ich Geistheiler, Schamanen, Lichtmeister ab. Niemand konnte mir helfen. Mir war klar, dass ich bald sterben würde. Schließlich landete ich in einer Kirche. Saß in der letzten Bank. Wusste, ich würde etwas finden. Aber was? Wieder zuhause, nachts, schrie ich ganz laut: Ich kann nicht mehr! Hilf mir! Da poppte ein kleines Licht in meinem Kopf auf und eine Stimme sagte: Gib alles weg was du hast und folge mir nach. Keine Ahnung, warum ich wusste, dass es Jesus war.

Jesus führte mich auf den Weg der Befreiung. Langsam aber stetig. Die okkulte Welt bedeutet schwere Ketten. Sie sollen binden, versklaven und schließlich zerstören. Und obwohl ich es nicht wusste, war ich total verstrickt.
Bei Jesus habe ich zum ersten Mal wirkliche Freiheit gespürt. Ich erhielt Hilfe und Heilung ohne Gegenleistung. Bis in mein innerstes Wesen fühle ich mich erkannt, akzeptiert und gehalten. Langsam vollzog ich eine innere Wende, wie eine Blume sich zum Licht dreht. Jesus löste Fesseln, die mich hielten. Sie hießen: Kontrolle, Unverbindlichkeit, Selbstsucht. Er lehrte mich, zu vertrauen. Und ich erkannte, dass das, was Jesus sagt, wahr ist: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und ins Verderben zu stürzen. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss.“ (Johannes, 10,10)

Und: „Wenn der Sohn euch frei macht, dann seid ihr wirklich frei!“ (Johannes 8,36)

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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 7:15 am



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