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messianisches Judentum
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Enrico



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Anmeldedatum: 06.10.2007
Beiträge: 46
BeitragVerfasst am: So Okt 07, 2007 12:00 am Antworten mit Zitat

also hier habe ich mal ein Online Videostream zum gleich ansehen, mit welches die Arbeit einer Evangelisation in Israel zeigt und die dortigen messianischen Juden die Christen weltweit ermuntert auch nach Israel zu kommen um mit an der segensreichen Arbeit einer Evangelisation unter Juden in Israel teilzunehmen:

http://www.ced24.com/tv/posaune.php


Hier befindet sich noch ein sehr schönes kleines Buch direkt zum lesen an dem PC von Jakob Damkani "Jude und Christ - Wer braucht Wen ?"

http://www.ced24.com/cms/index.php?did=jude_und_christ.pdf

Hier könnt des Online-Video gerne weiterverbreiten auf eurer Homepage oder sonst weiterreichen.
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olde



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Anmeldedatum: 20.08.2007
Beiträge: 16
Wohnort: Sierning
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 9:35 am Antworten mit Zitat

Hier noch Links zum messianischen Judentum:
http://www.photos2.net/germany/default.htm
http://www.nai-israel.com/
http://www.israelaktuell.de/de/index.php
http://s175652457.online.de/israelnetz/cms/
Liebe Grüsse
Oliver
AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger ICQ-Nummer
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Josy



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Anmeldedatum: 25.09.2007
Beiträge: 41
Wohnort: Schweiz
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 11:00 am Antworten mit Zitat

Danke Enrico

Habe den Video angeschaut. Es war schön anzuschauen wie die Leute das Evangelium, mit Gesang und Schriften verteilen, weitergeben. Smile Ich finde es so wichtig. Auch die Seite trumpetofsalvation kenne ich. Ich habe den link von jemandem aus dem Chat hier bkommen. Ich bin sehr beeindruckt was diese Organisation macht. Am meisten begeistert mich der Jacob Damkani. Ich habe ihn bei mir auf die Gebetsliste aufgenommen. Ich finde es so sehr wichtig, dass es solche Menschen gibt und wir sie Unterstütze n. Ich kann das am besten im Gebet. Bin froh, dass der jacob seiner Berufung nachgeht.
Wenn ich solche Zeugnisse lese oder sehe gibt es mir immer selber wieder Mut weiterzumachen. Danke. Smile

Liäbi Grüess Josy
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Jesaja 40,31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.
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Yitzhak



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Anmeldedatum: 23.08.2007
Beiträge: 5
BeitragVerfasst am: Mi Okt 17, 2007 10:09 am Antworten mit Zitat

Eine Quelle, eine Feine, … eine Kleine, aus dem Felsen quillt.
Wer käme auf die Idee sie zu pfropfen?

Aus dem Herzen überquillt die Lebensfreude.
Wer käme auf die Idee sie auszubremsen?

Im Gemüt, in der Seele quillt das Ich aus dem Ewigen.
Wer käme auf die Idee dies zu überhöhen?

---

Ralph Bayer, war ein Christ und als er 15 Jahre alt war, merkte er, dass er G“tt in der Kirche nicht finden konnte. Im Alter von 22 Jahren traf er einen gläubigen Moslem welcher auch eine tiefe Liebe zu G“ttes christlichem Volk hatte. Mit viel Geduld und einem umfassenden Koranwissen erklärte dieser Mann Ralph all die Prophetien Mohameds, welche alle auf Allah hinweisen und welche vom Propheten Mohamed letzt endgültig verkündet wurden. Nach langen Diskussionen und schweren inneren Kämpfen las Ralph den Koran, Sure für Sure. Er war mehr als erstaunt feststellen zu müssen, dass dies ein sehr g“ttliches Buch ist. Viele Jahre lang hatte Ralph geglaubt, dass dieses Buch antig“ttlich wäre. Wem sollte er nun glauben, seinen Eltern und deren Lehrern oder dem Koran und dem Propheten?!
1977 hat Ralph Bayer Mohamed als den einzig wahren Propheten Allahs angenommen und wurde Moslem. Diese Entscheidung hat sein Leben radikal verändert. Er wurde nun Ismael genannt und er spürte sehr deutlich G"ttes Auftrag und zwar mitten in die Zentren der Christen zu gehen und ihnen, den Christen, die befreiende und einzig wahre Prophezeiung Mohameds und den einzig wahren G“tt Allah nahe zubringen.

---

Welcher Christ würde nun gerne ablehnend diesen Ismael ausbremsen wollen?

---

Mitten in Israel mühen sich Christen und Messianische Juden, mit offenem und ehrlichem Herzen, den Juden Jesus bzw. Jeschua nahe zu bringen. Warum sollten die in Israel missionierenden Christen und Messianischen Juden nicht ebenso erfreut sein, wenn dieser oben genannte Ismael, sich neben und mitten unter ihnen gesellen würde und ebenso offen und mit ehrlichem Herzen sich bemühen würde, die in Israel missionierenden Christen und Messianischen Juden islamisch zu missionieren?

---

Ich bin Jude und habe nichts gegen christliche, oder messianisch jüdische, oder islamische Mission. Wir Juden missionieren nicht. Wo zu auch?

---

Würde das Wahre wahrhaftiger, in dem wir es als wahr erkennen und erklären?
Würde das Falsche falscher, in dem wir es als falsch erkennen und erklären?

---

Möge doch jeder selbst erkennen was er erkennen kann und dem nächsten Mitmenschen auch. Möge doch jeder jedem vergönnen sich mitteilen zu dürfen, wenn dieser etwas gefunden hat was ihn begeistert, ob dies nun wahrhaftig, oder weniger wahrhaftig sei.

Noch edler scheint mir aber, sich zu erinnern, dass man Mensch und Gast ist und immer freundlich fragen dürfe, ob, wo und wie man etwas anbieten dürfe.

Bedeutend wahrhaftiger scheint mir, dass der Durstende selbst und ohne Hilfe eines Zweiten zum Brunnen und zur Quelle G“ttes findet, ausgenommen er sei körperlich, geistig, oder seelisch krank und bedürfe Hilfe vom körperlich, geistig und seelisch Gesundem.

---

Wer also könnten die Rufer und die Künder sein?
Und wer könnten die sein welche ihnen folgen?

Liebe Grüße ./ Yitzhak
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Merav



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Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 47
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 10:21 am Antworten mit Zitat

Dieses Video mit der Posaune fand ich so entsetzlich, dass ich vor Wut heulen musste, als ich das zum ersten mal gesehen habe.
Sowas widert mich wirklich an und hat mit "segensreich" mal gar nichts zutun...
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Psalm150



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Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 1:00 pm Antworten mit Zitat

Also, ich habe hier einen Kommentar abgegeben.
Ein paar Fragen sollte man schon bedenken:
Hatte Jesus als er umherzog und predigte, sich nur und ausschließlich an Nichtjuden gewandt?
Waren seine Anhänger etwas Nichtjuden?
Ist das Christentum außerhalb von Israel entstanden unter ausschließlicher Mitwirkung von Nichtjuden?
Hatte Jesus, als er seinen Anhängern sagte, sie sollen alle Welt missionieren, etwa gemeint, dass Juden davon ausgenommen seien?
Sollen Christen alle Menschen gleich behandeln oder sollen sie etwa Juden anders behandeln? Wie nun?
Wenn ein Jude entscheidet, dass er nicht christlich missioniert werden will, soll man das doch respektieren und ihm nichts aufdrängen, oder?
Wenn aber ein Jude nichts dagegen hat, christlich missioniert zu werden, soll man das doch auch respektieren, oder?
Ich würde mich bevormundet fühlen, wenn jemand dem Missionar sagt "Ihre Missionierung ist unerwünscht", als wenn ich selber zu dumm wäre, dem Missionar mitzuteilen, ob ich seinen Ausführungen zuhören will oder nicht.
Religionsfreiheit ist ein hohes Gut und das heißt auch, dass ich es hinnehmen muss, wenn Glaubensgeschwister ihre Überzeugung ändern.
Im Islam ist es noch immer so, wer vom Glauben abfällt, wird ermordet. Judentum und Christentum sind in der Beziehung anders und Israel ist eine demokratische Oase in einer Wüste, in welcher die Nachbarländer sich an einem Möchtegernpropheten orientieren, von dem bekannt ist, dass dieser Juden ermordete. Jesus kann man viel vorhalten, aber ganz gewiss nicht, dass er Gewaltanwendung predigte oder Menschen ermordete.
Was ich in der Auseinandersetzung nicht lesen möchte, dass man Judenmission oder unterlassene Judenmission mit dem Holocaust vergleicht.
Wer den Unterschied nicht sehen will, zwischen dem Ermorden von Menschen, weil sie die "falsche" Abstammung haben und dass man Menschen anregt, ihre religiösen Überzeugungen zu überdenken, kann mich nicht recht überzeugen.
Abschließend: Mich widert es z. B. an, wenn die Leute in den orangenen Gewändern auf der Straße "Hare Krischna" singen und es widert mich auch an, wenn Leute eine Zeitschrift mit dem Namen "Erwachet" verkaufen wollen, aber das ist eben Religionsfreiheit.
G'tt erträgt es, wenn Menschen Götzendienst tun und richtet später darüber.
Im übrigen empfinde ich es schon etwas als Doppelmoral, dass ein Jude, der sagt "ich glaube nicht an G'tt" einen besseren Stand hat, als einer der meint "Jesus war doch der Messias".
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Gruß
Ronny F.
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Merav



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Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 47
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 1:11 pm Antworten mit Zitat

Hätte Jesus die Mission mit solch einer herablassenden Arroganz betrieben?
Sind dir eigentlich die profanen Mittel bekannt, die teilweise zum Seelenfang eingesetzt werden???
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Psalm150



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Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 2:48 pm Antworten mit Zitat

Merav hat Folgendes geschrieben:
Hätte Jesus die Mission mit solch einer herablassenden Arroganz betrieben?
Sind dir eigentlich die profanen Mittel bekannt, die teilweise zum Seelenfang eingesetzt werden???

Was meinst Du mit "herablassender Arroganz"?
Was meinst Du mit "profanen Mitteln" und weshalb sind diese Deiner Meinung nach unzulässig?
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Gruß
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Puschja



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Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Sibirien
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 2:54 pm Antworten mit Zitat

meine eltern und ein großer teil meiner geschwister wurden unter vorspiegelung falscher tatsachen zum christentum bekehrt. da wurde jüdischkeit geheuchelt, wo keine war. aber ich denke, merav weiß mehr dazu.
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Psalm150



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Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 3:06 pm Antworten mit Zitat

Was wurde ihnen denn unwahres vermittelt?
Was hätten die Christen Deiner Meinung nach sagen sollen?
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Puschja



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Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Sibirien
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 3:21 pm Antworten mit Zitat

zusammengefasst hat man uns eingeredet, wenn wir jesus nachfolgen sei das sogar das einzig wahre judentum. das wurde noch untermalt mit der einhaltung des sabbat, dir ist ja bestimmt bekannt, daß die adventisten das praktizieren. ich war damals gerade 15 jahre alt und habe das für eine weile auch so geschluckt, heute kann ich damit zum glück nichts mehr anfangen. die missionare haben damals die situation genutzt, daß wir neueinwanderer aus russland waren, nicht viel deutsch konnten und durch die umstände in unserem heimatland die verbindung zum judentum so gut wie verloren hatten. verloren war auch das stichwort im neuen land und als wir ankamen, nahmen sie uns unter ihre fittiche, bevor andere es konnten. damals haben wir das als eine geste der nächstenliebe angesehen. heute sehe ich nur noch das schamlose ausnutzen unserer hilflosigkeit, um neue gemeindemitglieder zu gewinnen.
nur zwei meiner geschwister haben zum judentum zurückgefunden. ich suche noch. der rest blieb bei den siebenten-tags-adventisten, ging in die evangelische kirche oder zu den zeugen jehovas oder wurde religionslos beziehungsweise atheistisch. man könnte fast sagen, die mission hat unsere familie gespalten, denn immer wenn der haufen einigermaßen vollzählig aufeinandertrifft (wir sind 12 geschwister), bricht ein streit um das glaubensthema vom zaun. ich will den missionaren nicht alles in die schuhe schieben, aber ich sehe mehr schaden als nutzen. wir sind nicht die einzige familie, der es so ging. viele spätaussiedlerfamilien haben den hang, nach ihrer einwanderung die religion zu wechseln, bevorzugt in irgendwelche sekten einzutreten.
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Forenking





Verfasst am: Di Nov 06, 2007 3:21 pm



Psalm150



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Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 4:01 pm Antworten mit Zitat

Puschja hat Folgendes geschrieben:
zusammengefasst hat man uns eingeredet, wenn wir jesus nachfolgen sei das sogar das einzig wahre judentum.

Wenn diese Menschen der Überzeugung sind, mit Jesus die Erfüllung jüdischen Glaubens gefunden haben, sollen sie dann was anderes sagen?
Puschja hat Folgendes geschrieben:
das wurde noch untermalt mit der einhaltung des sabbat

Wie meinst Du das denn jetzt genau?
Laut Neuem Testament gab es in der ersten christlichen Gemeinde Leute, die den Sabbat heiligten und solche die es nicht taten und ebenso Leute die koscher essen und solche, die dies nicht so tun und diese Christen wurden aufgerufen, nicht auf den anderen herabzublicken oder jemandem abzuverlangen, wider sein Gewissen zu handeln.

Puschja hat Folgendes geschrieben:
dir ist ja bestimmt bekannt, daß die adventisten das praktizieren. ich war damals gerade 15 jahre alt und habe das für eine weile auch so geschluckt, heute kann ich damit zum glück nichts mehr anfangen. die missionare haben damals die situation genutzt, daß wir neueinwanderer aus russland waren, nicht viel deutsch konnten und durch die umstände in unserem heimatland die verbindung zum judentum so gut wie verloren hatten. verloren war auch das stichwort im neuen land und als wir ankamen, nahmen sie uns unter ihre fittiche, bevor andere es konnten. damals haben wir das als eine geste der nächstenliebe angesehen. heute sehe ich nur noch das schamlose ausnutzen unserer hilflosigkeit, um neue gemeindemitglieder zu gewinnen.

Soll ich das so verstehen, dass es diesen Leuten nicht darum ging, dass es Euch gut geht, sondern darum, dass Ihr schön Mitgliedsbeitrag zahlt?

Puschja hat Folgendes geschrieben:
nur zwei meiner geschwister haben zum judentum zurückgefunden. ich suche noch. der rest blieb bei den siebenten-tags-adventisten, ging in die evangelische kirche oder zu den zeugen jehovas oder wurde religionslos beziehungsweise atheistisch.

Also, erstmal kann man 7-Tags-Adventisten nicht gerade als "typische Christen" bezeichnen, weil diese eine extreme Gruppe sind, die noch ziemlich lange als Sekte galt.
Puschja hat Folgendes geschrieben:
man könnte fast sagen, die mission hat unsere familie gespalten, denn immer wenn der haufen einigermaßen vollzählig aufeinandertrifft (wir sind 12 geschwister), bricht ein streit um das glaubensthema vom zaun.

Verschiedene Glaubensansichten entzweien immer. Aber sollen denn alle nur um des lieben Friedens willen dieselbe Religion haben? Ist es nicht wichtiger, dass jemand einen Glauben hat, den er ohne Gewissensbisse ausleben kann?
Puschja hat Folgendes geschrieben:
ich will den missionaren nicht alles in die schuhe schieben, aber ich sehe mehr schaden als nutzen. wir sind nicht die einzige familie, der es so ging. viele spätaussiedlerfamilien haben den hang, nach ihrer einwanderung die religion zu wechseln, bevorzugt in irgendwelche sekten einzutreten.

Siehst Du wirklich es als Schaden, wenn jemand Alternativen vorgestellt bekommt?
Ich kann mir nicht helfen, aber ich denke, ein Glaube, den man sich selber aussucht, ist einem mehr wert, als etwas, was man zugeteilt bekommen hat.
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Ronny F.
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Merav



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Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 47
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 7:48 pm Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn diese Menschen der Überzeugung sind, mit Jesus die Erfüllung jüdischen Glaubens gefunden haben, sollen sie dann was anderes sagen?


Zugeben dass es Christentum ist und nicht so tun als wärs Judentum, denn das Judentum definiert sich nun mal anders

Zitat:
Wie meinst Du das denn jetzt genau?
Laut Neuem Testament gab es in der ersten christlichen Gemeinde Leute, die den Sabbat heiligten und solche die es nicht taten und ebenso Leute die koscher essen und solche, die dies nicht so tun und diese Christen wurden aufgerufen, nicht auf den anderen herabzublicken oder jemandem abzuverlangen, wider sein Gewissen zu handeln.


Na die Adventisten sehen das doch wenn ich das richtig verstanden hab als Gebot an den Schabbat zu halten (so richtig mit Arbeitsverbot etc) und schimpfen auf alle Christen die den Sonntag als heiligen Tag nehmen

Zitat:
Soll ich das so verstehen, dass es diesen Leuten nicht darum ging, dass es Euch gut geht, sondern darum, dass Ihr schön Mitgliedsbeitrag zahlt?


Zahlt man bei Freikirchen was? Ich denk hier gings um den Seelenfang

Zitat:
Verschiedene Glaubensansichten entzweien immer.


Nee nicht immer, nur wenn man Glaubensrichtungen hat die zur gegenseitigen Intoleranz aufrufen...


Zitat:
Siehst Du wirklich es als Schaden, wenn jemand Alternativen vorgestellt bekommt?


Aus jüdischer Sicht isses schon ein schaden Wink
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Psalm150



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Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 11:14 pm Antworten mit Zitat

Dann lies mal das
http://www.judenfuerjesus.de/fragenundantworten.htm
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Yitzhak



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Beiträge: 5
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2007 2:31 pm Antworten mit Zitat

Messianische Juden

Wichtig scheint mir zu sein, dass bei jeder Beschreibung einer religiösen Richtung auch der betrachtende Blickwinkel mit erwähnt werden sollte, aus welchem die religiöse Richtung heraus beschrieben wird, denn z.B. ein kath. Priester wird das messianische Judentum anders beschreiben als ein Moslem, oder eben ein Angehöriger des messianischen Judentums. Die folgende Betrachtung ist also eine aus liberal jüdischer Sicht.
Auch sollte man daran denken, wenn man über das messianische Judentum nachdenkt, dass auch diese religiöse Richtung keine durchgehende, einheitliche und einige Religionsrichtung entspricht und es auch dort innermessianisch jüdische Differenzen und Meinungsverschiedenheiten bis hartnäckigen Streitereien zu finden sind.

Wie entstand das messianische Judentum?


Schon in frühen Jahren des kirchlichen Etablierens wurde peinlichst darauf geachtet, dass einmal mehr und einmal weniger die Juden von den Christen abgesondert und nicht selten die Land- Fürsten- und Königlosen Juden in Ghettos leben mussten. Von Zeit zu Zeit wurden die Juden in Kirchen getrieben, tagelang von Priestern bepredigt und anschließend zwangsgetauft, um hinterher von der siegreichen Kirche, wie in Spanien, sie als „Marranos“ – „Schweine“ beschimpft wurden. Nicht selbst nannten sich die zwangsgetauften Juden Judenchristen, sondern wurden von den „echten“ Christen so und zwar abfällig so bezeichnet. Sie, die so beschimpften Judenchristen lebten somit mit einem, dem Juden und Christen gegenüber, schlechteren negativen Stigma. Von ihren alten jüdischen Glaubensbrüdern wurden sie als Verräter und nicht selten als für tot erklärt und von ihren neuen christlichen Glaubensbrüdern als judenchristliche Schweine verachtet. Damalige Judenchristen hatten keine Möglichkeit und zwar wenn sie Jesus Christus als den tatsächlichen Messias erkannt hätten, auch als gleichwertige Christen unter Christen angenommen zu werden.
Viel viel später und zwar mit der Staatsgründung Israels, trat auch für sie eine Wende ein. Juden, die Jesusgläubig wurden, schworen nun und mussten dies auch nicht mehr wie früher ihrem Judentum ab, sondern bestanden darauf, weiterhin Juden zu bleiben und dennoch an Jesus Christus zu glauben. Daher nennen sie sich seither nicht mehr „Judenchristen“, sondern „messianische Juden“. Wobei man unterscheiden sollte und zwar die Juden, welche zu Jesus Christus fanden und sich in einer der großen christlichen Kirchen taufen ließen und sich dann selbst und auch von den Christen als Christ erkennen und erkannt werden und denen die sich aus unterschiedlichsten Gründen in messianisch Jüdischen Gemeinschaften wieder finden und oder dort mehr oder weniger religiös zuhause fühlen. Nicht selten spielten und spielen eine große Rolle wie religiös man vorher war, woher man kam und wohin man ging oder kam, ob derjenige, welcher an Jesus Christus glaubt und dennoch Jude ist, ob sich dieser Jude zum Christentum oder zum messianischen Judentum entscheidet.
Ob die messianisch jüdischen Gemeinschaften sich näher bei dem befinden, welcher damals die Talmidim, also Schüler, bzw. Jünger um sich sammelte, wird einerseits unterschiedlich bewertet und beantwortet und zwar je nach der eigenen religiösen Zugehörigkeit und Verständnisses des eigenen Glaubens und andererseits dementsprechend angenommen oder abgelehnt. Sie scheinen weder Christen noch Juden zu sein, sondern man findet Beides bei ihnen und vermisst aber auch vieles aus dem Christlichen und Jüdischen.

Bei aller Diskussion um das Thema Mission Jesu bzw. Jeschua gegenüber den Juden und zwar gleich ob man nun Mission als gut, schlecht, sinnvoll oder sinnlos beurteilt, sollte man nachdenken und überlegen ob messianische Juden tatsächlich Juden besser missionieren könnten als dies eben Christen überhaupt könnten oder gar tun sollten, denn Mission wird vielleicht doch nicht besser oder schlechter, wenn diese aus der selben eigenen Familie heraus kommen. Wobei man deutlich hinzufügen muss, das der nichtjüdische Anteil der messianischen Juden, seit den letzten Jahrzehnten, stark anstieg und noch weiter am zunehmen scheint.
Meine persönliche Meinung ist, dass Mission nicht behindert und auch nicht zu uns Juden hin behindert werden sollte. Statt Missionsverbote scheinen mir Aufklärung und Wissensförderung des jeweiligen eigenen Glaubens und Religion gesünder zu sein als Verbote, zugleich dann Wissen nicht die Entscheidungsfreiheiten des Einzelnen behindert.
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Puschja



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Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Sibirien
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2007 8:01 pm Antworten mit Zitat

Zitat:
Wobei man deutlich hinzufügen muss, das der nichtjüdische Anteil der messianischen Juden, seit den letzten Jahrzehnten, stark anstieg und noch weiter am zunehmen scheint.


da fängts ja an
wer kein jude ist, nicht mal eine jüdische mutter hatte, kann sich auch nicht einfach jude nennen, egal ob messianisch oder nicht Confused
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Psalm150



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Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2007 8:27 pm Antworten mit Zitat

Du meinst also, Offenheit für nichtjüdische Christen würde den Status der messianischen Juden verändern?
Irgendwo sollte man sich schon festlegen: Es passt nicht zusammen, auf der einen Seite zu sagen "Das sind ja keine Juden" und auf der anderen Seite zu sagen "Die Mitglieder sollten wenigstens eine jüdische Mutter haben".
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Merav



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Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 47
BeitragVerfasst am: Fr Nov 09, 2007 11:11 pm Antworten mit Zitat

Zitat:
Du meinst also, Offenheit für nichtjüdische Christen würde den Status der messianischen Juden verändern?


Hallo??? Ein Christ, der noch nie im Leben halachischer Jude gewesen ist (also keine jüdische Mutter hat, oder eventuell mal zum Judentum konvertiert wäre) der kann sich gleich recht nicht Jude nennen.

Ich versteh nicht, was hieran so schwer zu begreifen ist?
Jude sein heißt nicht nur einer bestimmten Religion angehören.

Wir t r e n n e n hier zwischen Halacha - dem Religionsgesetz- und der Religion selbst.
Halachisch gesehen ist jemand der einmal Jude ist, IMMER Jude. Das ändert sich nie.
Aber eine Religion/Konfession kann ein Mensch nur EINE haben. Wenn also ein Jude Jesus als seinen Messias betrachtet, hat er den c h r i s t l i c h e n Glauben. Er bleibt halachisch Jude, ist konfessionell aber Christ.

Die Denomination "messianisches Judentum" ist deswegen ein Quark, weil die Glaubensinhalte dieser Religion nicht mit denen der jüdischen Religion konform gehen, sondern sich in markanten Punkten sehr unterscheiden.

Du darfst das bei deinen Gedankengängen nie vergessen, dass der Begriff Jude sich aus den zwei Elementen Volkszugehörigkeit UND Religion definiert.
Das erste Element ist zwingend, um sich überhaupt Jude nennen zu dürfen (deswegen ist es ganz schön dreist, wenn sich nichtjüdische Christen einfach als Juden bezeichnen), das zweite vollendet das Judesein im Prinzip, ändert aber am halachischen Status nichts.
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Yitzhak



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Beiträge: 5
BeitragVerfasst am: So Nov 11, 2007 9:12 am Antworten mit Zitat

?מיהו יהודי, (mihu Jehudi? = Wer ist ein Jude?)

Bzw. können nur Juden messianische Juden sein?

Nach der orthodoxen Auslegung der Halacha, also den jüdischen Religionsvorschriften, gilt jeder Mitmensch als Jude, welcher eine jüdische Mutter hat, unabhängig davon ob und wie sehr dieser die jüdischen Glaubensvorschriften befolgt oder nicht. Allerdings kann ein Jude aus der jüdischen Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen werden. Außerdem gilt als Jude, wer formell die Konversation zum Judentum (Gijur genannt) vollzogen hat. Kinder, welche von einer zum Judentum konvertierten Mutter geboren werden, bzw. wurden gelten noch nicht als jüdisch, können aber selbst, Jungen mit 13 und Mädchen mit 12 Jahren, entscheiden ob sie jüdisch sein wollen oder nicht. Der einfache Glaube an die jüdische Religion reicht nicht aus um als Jude bezeichnet zu werden, oder sich selbst als Jude bezeichnen zu können.

Reformierte und liberale Juden behandeln, wie alle lebendigen Religionen viele altehrwürdige orthodoxe Auslegungen der Tora und somit auch die Fragestellung, wer Jude ist und wer nicht, lebendig, zeitgemäß und im Konsens unserer heutigen Kenntnis von Kultur und Geschichte. Es setzen sich immer mehr die Haltungen und Ansichten durch, dass Konvertiten und jüdisch Geborene, also die von einer jüdischen Mutter geborener Mitmenschen, gleichwertige Juden sind und dies auch zwar leise, langsam und nach und nach auch in den jüdisch orthodoxen Gemeinden. Ebenso werden Juden, welche zu anderen Religionen konvertieren mehr und mehr nicht mehr als Juden bezeichnet, sondern eben nach der gewählten Religionszugehörigkeit benannt und dafür aber nicht mehr als Verräter oder lebendig Tote erklärt und behandelt.

Wenn man so will und ich bin der Meinung, dass man auch strengen gläubigen Mitmenschen Lebensraum einräumen und gewähren sollte, so lange diese nicht den überhängenden freien Lebensraum außerhalb ihres Glaubensgebietes einzwängen wollen, dann sollte man auch den streng oder sogar den ultraorthodoxen Juden es lassen, dass sie nur ethnisch reine Juden als wahre Juden anerkennen.

Dabei sollte man vielleicht nachsinnen und zwar dass auch das Judentum nicht nur aus den empfangenen und niedergeschriebenen Worten G“ttes den einzig einen Ewigen besteht, sondern eben auch aus lebendigen Menschen, deren jeweilige Einsicht und Verständnis der Schrift und des jüdischen Glaubens bestehen welche das prägen was man Jüdisch nennt. Die meisten älteren christlichen Beschreibungen und Definitionen des Judentums entsprechen eher weniger dem heutigen Gesamtbild des heutigen Judentums und dies spätestens seit der Gründung des Staates Israels.

Zurück zum messianischen Judentum:

Im heutigen messianischen Judentum finden wir Mitmenschen, welche oft, aber nicht zwingend jüdische Vorfahren besitzen. Zumeist gilt dort der bereits als jüdisch, welcher einen jüdischen Elternteil aufweisen kann, egal ob das die Mutter oder der Vater ist, bzw. war. Selbst Groß- und Urgroßeltern haben dort denselben bewertenden Stellenwert wie eine jüdische Mutter. Inseitern ist auch ein Sinti (schimpfwörtlich Zigeuner) bekannt, dessen Namen man momentan in diesen Zusammenhang gerichtlich bestimmt nicht benennen darf, welcher sich als Jude bei den messianischen Juden aufhält und gezielt als Jude unter Juden für den messianisch jüdischen Glauben wirbt. Vorwiegend geht es in den messianisch jüdischen Gemeinden nicht um die jüdische Herkunft, sondern um den Glauben an die jüdischen Religionsvorschriften und die messianische Erfüllung durch Jeschua, dem Nazarener, welcher den Christen als Jesus Christus bekannt ist. Daher wird, unter den messianischen Juden, zumeist nicht großartig nachgegangen ob wer sich und mit welchen Zusammenhängen Jude nennt und das auch deshalb, weil man auch als Nichtjude völlig gleichwertig und undifferenziert mit in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen wird. Allerdings wird dann von einem messianischen Juden welcher keine jüdischen Vorfahren hat auch erwartet, dass dieser sich nicht als Jude betrachtet und bezeichnet.

Vielleicht sollten wir dennoch messianische Juden als eine Richtung unter vielen Richtungen der Religion betrachten und eine, wenn gewünscht, eigene persönliche Einschätzung dazu finden. Vielleicht dürfen wir deren Mission solange als wertvoll respektieren solange sie den freien Willen Andersdenkender respektieren und sensibel das anbieten was sie weitergeben möchten und auch erkennen wo und in welcher Situation sie sich vielleicht doch schweigend und leise zurückziehen sollten.

Mission an sich finde ich persönlich in Ordnung, wenngleich ich aus jüdischer Tradition hinaus nicht Nichtjuden jüdisch missioniere oder sie missionieren wollte oder dies als notwendig erachtete. Praktisch empfand ich zumeist die mir widerfahrenen persönlichen erfahrenen Berührungen von christlichen und aber auch messianisch jüdischen Missionen eher als unangenehm und etwas aufdringlich und in mir selbst bewirkten sie eher das Gegenteil als was vielleicht die Missionierenden anzustoßen wünschten. Hingegen eine verehrenswerte Frau und zwar die verstorbene Mutter Theresa, welche ich vor Zeiten persönlich kennen gelernt habe, hat mich sehr tief und von ihrer eher wortkargen Seite aus beeindruckt und in mir eine riesengroße Mauer von Vorurteilen, welche aus meiner jüdischen Religion sich in mir festsetzten mir nichts dir nichts umgestoßen.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 586
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 9:24 pm Antworten mit Zitat

Clean Body Detox und die ersten 4 Wochen die Tabletten halbiert, da ich nach strenger Blutdruckkontrolle festgestellt hatte, daß ich Werte erreiche (z.B. 125/85) die für mich persönlich unglaublich waren. Nach 4 Wochen hatte ich alle Tabletten ausgeschlichen und nehme seither keine einzige Pille mehr. Ende 6/16 wurden wie jedes Jahr die Blutwerte kontrolliert. Es kam zum tragen, daß vom LDL, HDL, Leberwerte u.s.w. eine Verbesserung von 4-12% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war (obwohl erst 3 Monate Einnahme).

Mein Hausarzt war sehr zufrieden. Seit 3/16 wurden keine Medikamente mehr verordnet und ich bin glücklich, daß ich seit 6 Monaten ohne Tabletten auskomme, denn jede Pille ist nicht unbedingt gesund für die Nieren.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:50 pm Antworten mit Zitat

Im Gottesdienst ist eine treue Bibelübersetzung notwendig
R o m (idea) – Die umstrittene Volxbibel, eine Übertragung der Heiligen Schrift in die Jugendsprache, stößt bei Papst Benedikt XVI. auf Zurückhaltung. Das geht aus einem Schreiben des Vatikanischen Staatssekretariats an den Autor der Volxbibel, Martin Dreyer (Köln), hervor. Dreyer, Gründer der Jesus-Freaks-Bewegung in Deutschland, hatte dem Papst eine Volxbibel geschickt. Wie Monsignore Gabriel Caccia in der Antwort schreibt, danke das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche Dreyer für sein „Engagement für die Verbreitung der Frohen Botschaft Jesu Christi unter den Menschen von heute“. Weiter heißt es: „Die ungewöhnliche Präsentation des Neuen Testamentes in einem Jugendjargon hat sicher die Aufgabe, jungen Menschen ohne jeglichen christlichen Hintergrund eine Neugier und ein Interesse am Glauben zu wecken.“ Gleichwohl sehe der Papst keine Möglichkeit, die Volxbibel in der katholischen Kirche einzusetzen. Sowohl bei der Evangelisierung als auch im Gottesdienst sowie im katechetischen Gebrauch sei eine „treue, den Sprachstil bewahrende Übersetzung des biblischen Textes“ nötig. Caccia erinnert an eine Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils: „Die Heilige Schrift ist in demselben Geist, in dem sie geschrieben wurde, auch zu lesen und auszulegen.“ Gleichwohl erbitte der Papst für Dreyers missionarischen Dienst „Gottes reichen Segen und die bleibende Freude des Heiligen Geistes“.

Dreyer erfreut über Stellungnahme „vom Heiligen Vater“
Trotz der kritischen Töne zeigte sich Dreyer gegenüber idea erfreut über „die offizielle Stellungnahme vom Heiligen Vater“. Der Grundtenor des Schreibens sei „durch und durch positiv“. Von der Volxbibel aus dem zur Stiftung Christliche Medien (Witten) gehörenden Volxbibelverlag wurden bisher rund 85.000 Exemplare verkauft. In ihr werden biblische Grundbegriffe an zahlreichen Stellen durch neue Formulierungen ersetzt. So wird aus dem „Sünder“ ein „Dreckskerl“ (Lukas 5,Cool und aus der Auferstehung Jesu Christi ein „fettes Comeback“ (Überschrift zu Matthäus 2Cool. Teile der evangelikalen Bewegung lehnen die Volxbibel ab.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Di Okt 31, 2017 12:59 pm Antworten mit Zitat

Glaubensbekenntnis
Eine Kalligrafie der šahāda

Die erste Säule ist das islamische Glaubensbekenntnis, die Schahāda (arabisch الشهادة aš-šahāda), die wie folgt lautet:

« أشهد أن لا إله إلا الله وأشهد أنّ محمدا رسول الله »

« ašhadu an lā ilāha illā 'llāh, wa-ašhadu anna muḥammadan rasūlu 'llāh »

„Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und dass Mohammed der Gesandte Gottes ist.“

– Audio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i

Mit dieser aus zwei Teilen bestehenden Formel bekennt sich der Muslim eindeutig zum strengen Monotheismus, zu Mohammeds prophetischer Sendung und zu dessen Offenbarung, dem Koran, und somit zum Islam selbst.[17] Wer das Glaubensbekenntnis bei vollem Bewusstsein vor zwei Zeugen spricht, gilt unumkehrbar als Muslim.
Rituelles Gebet
Muslime beim salāt
Muslima beim salāt
„Gebet in Kairo“ von Jean-Léon Gérôme, 1865

Das rituelle Gebet (salāt / صلاة) soll fünf Mal am Tag verrichtet werden, vor dem Sonnenaufgang, mittags, nachmittags, bei Sonnenuntergang und bei Einbruch der Nacht. Vor jedem dieser Gebete sind eine Ankündigung durch den Gebetsruf und eine rituelle Waschung verpflichtend. Diese Formel wird ebenfalls fünf Mal am Tag vom Muezzin (arabisch مؤذّن mu'adhdhin) beim Adhan (arabisch أذان adhān) vom Minarett (arabisch مناره manāra) gerufen, um die Muslime zum rituellen Pflichtgebet (arabisch صلاة salāt) zu rufen, in dem die Formel ebenfalls vorkommt.[18]

Ebenso soll der Muslim sich vor dem Gebet bewusst machen, dass er das Gebet nicht aus Routine, sondern aus der Absicht, Gott zu dienen, vollzieht. Um in den für das Gebet notwendigen Weihezustand (إحرام ihrām) einzutreten folgt die Formel „Gott ist größer (als alles andere)“ (الله أكبر Allāhu akbar). Notwendig für die Gültigkeit des Gebetes ist, dass der Betende dabei die Gebetsrichtung zur Kaaba in Mekka einnimmt. Sie gilt im Islam als das Heiligste und als das Haus Gottes. Im Stehen werden eine Reihe weiterer Formeln und die erste Sure des Koran (الفاتحة al-Fātiha ‚die Eröffnende‘) rezitiert. Es folgen mehrere von verschiedenen Formeln begleitete Niederwerfungen (ركعات rakʿāt). Mit einigen weiteren Formeln findet das Gebet seinen Abschluss. An sich kann das Gebet an jedem rituell reinen Ort, eventuell auf einem Gebetsteppich, vollzogen werden, idealerweise jedoch in der Moschee (مسجد masdschid ‚Ort der Niederwerfung‘).

Am Freitag wird das Gebet am Mittag durch ein für Männer verpflichtendes und für Frauen empfohlenes Gemeinschaftsgebet (صلاة الجمعة salāt al-dschumʿa ‚Freitagsgebet‘) in der Moschee ersetzt, das von einer Predigt (خطبة chutba) begleitet wird.
Almosensteuer

Die Almosensteuer (Zakāt, زكاة)[19] ist die verpflichtende, von jedem psychisch gesunden, freien, erwachsenen und finanziell dazu fähigen Muslim[20] zur finanziellen Beihilfe von Armen, Sklaven, Schuldnern und Reisenden sowie für den Dschihad[21] zu zahlende Abgabe. Die Höhe variiert je nach Einkunftsart (Handel, Viehzucht, Anbau) zwischen 2,5 und 10 Prozent ebenso wie die Besteuerungsgrundlage (Einkommen oder Gesamtvermögen).[22] Als ein Prozess der Umverteilung von Reichtum wird die Einsammlung und Verteilung der Zakāt als ein wichtiges Mittel zur Linderung von Armut betrachtet.[23]
Fasten

Das Fasten (saum) findet alljährlich im islamischen Monat Ramadan statt. Der islamische Kalender verschiebt sich jedes Jahr im Vergleich zum gregorianischen Kalender um elf Tage nach vorne. Gefastet wird von Beginn der Morgendämmerung – wenn man einen „weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden“ kann (Sure 2, Vers 187) – bis zum vollendeten Sonnenuntergang; es wird nichts gegessen, nichts getrunken, nicht geraucht, kein ehelicher Verkehr und Enthaltsamkeit im Verhalten geübt.

Muslime brechen das Fasten gerne mit einer Dattel und einem Glas Milch, wie dies der Prophet getan haben soll. Der Fastenmonat wird mit dem Fest des Fastenbrechens ('Īd al-fitr) beendet.
Pilgerfahrt
Das siebenmalige Umschreiten der für Muslime heiligen Kaaba ist der wichtigste Bestandteil des Haddsch, der Pilgerreise der Muslime nach Mekka

Die im letzten Mondmonat Dhū l-Hiddscha stattfindende Pilgerfahrt nach Mekka (Haddsch, حج) soll jeder Muslim, sofern möglich, mindestens einmal in seinem Leben antreten, um dort unter anderem die Kaaba siebenmal zu umschreiten. Entscheidend dafür, ob die Pilgerfahrt zur Pflicht wird, sind unter anderem seine finanziellen und gesundheitlichen Lebensumstände. Die Einschränkung der ritualrechtlichen Pflicht der Pilgerfahrt ist im Koran begründet: „… und die Menschen sind Gott gegenüber verpflichtet, die Wallfahrt nach dem Haus zu machen – soweit sie dazu eine Möglichkeit finden …“ (Sure 3, Vers 97).

Häufig schließen Muslime an ihre Wallfahrt einen Besuch der Prophetenmoschee in Medina an, wo der Prophet auch begraben ist. Doch ist dies nicht fester Bestandteil des Haddsch.
Weitergehende Definitionen

Obwohl sich der Islam nach der Definition des Gabriel-Hadith nur auf die fünf genannten Pflichten erstreckt, gibt es die Tendenz, alle im Koran genannten Pflichten als Teil des Islams zu betrachten. Diese Auffassung zeigt sich zum Beispiel bei dem spätmittelalterlichen Gelehrten Ibn Taimīya (gest. 1328), der in seiner „Einführung in die Grundlagen der Koranexegese“ erklärt: „Die Religion des Islams besteht aus der Befolgung des Korans“.[24] Auf diese Weise ergibt sich auch die Möglichkeit, einen islamischen Glauben zu definieren. So ist zum Beispiel aus dem Koranwort in Sure 4:136:

„Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott und seinen Gesandten und an die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabgeschickt hat, und an die Schrift, die er schon (früher) herabgeschickt hat! Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag nicht glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt.“

abgeleitet worden, dass es im Islam sechs Glaubensartikel gibt, nämlich den Glauben an:

den einzigen Gott
seine Engel
seine Offenbarung (heilige Bücher: Tora, die Evangelien)
seine Gesandten, die Propheten Gottes: darunter Adam, Abraham, Moses, Jesus und zuletzt Mohammed
den Tag des jüngsten Gerichts und das Leben nach dem Tod: Der Mensch werde eines Tages für seine Taten zur Verantwortung gezogen und mit dem Höllenfeuer bestraft oder mit dem Paradies belohnt
die Vorherbestimmung

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt sich bei verschiedenen muslimischen Denkern und Aktivisten, die den Islam als Mittel zum Wiederaufstieg der muslimischen Völker nach dem Zeitalter des Kolonialismus betrachten, die Tendenz, den Islam als ein allgemeingültiges und nicht mehr allein auf die Religion beschränktes System zu präsentieren. So erklärte Hasan al-Bannā, der Gründer der ägyptischen Muslimbruderschaft, bei der fünften Konferenz seiner Organisation im Januar 1939:

„Wir glauben, dass die Prinzipien und Lehren des Islams umfassend sind und die Angelegenheiten der Menschen im Diesseits und Jenseits regeln. Diejenigen, die annehmen, dass diese Lehren allein die gottesdienstliche oder spirituelle Seite behandeln, sind im Unrecht, denn der Islam ist Bekenntnis (ʿaqīda) und Gottesdienst (ʿibāda), Vaterland (watan) und Nationalität (dschinsīya), Religion (dīn) und Staat (daula), Spiritualität (rūhānīya) und Arbeit (ʿamal), Koran (mushaf) und Schwert (saif).[25]“

Islam als Kulturraum
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Christentum für Sie in Frage kommt, schauen Sie einfach mal in den "Heils-Supermarkt". Sie werden eine große Auswahl an Richtungen finden, die alle für sich in Anspruch nehmen, die reine Lehre Christi zu verbreiten und den einzig möglichen Weg zum Heil zu zeigen.
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Verfasst am: Di Okt 31, 2017 12:59 pm



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