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Wer ist der Antichrist?
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Aug 21, 2008 5:44 pm Antworten mit Zitat

Immer wieder taucht die Frage auf, wer ist der Antichrist? Schon der Syrer Antiochus Epiphanes IV., der im 2. Jh. vor Chr. in Israel herrschte (siehe Makkabäer-Bücher), galt wegen seiner Grausamkeit gegen Juden als Antichrist, genauer gesagt als Antimessias, denn Messias ist die gräzisierte Form des aramäischen Meschiach bzw. des hebräischen Maschiach, auf Griechisch Christos.

Später war für die Christen Roms Kaiser Nero (37-68 n. Chr.) der Antichrist, da er nicht nur Juden, sondern auch Christen verfolgte. Danach galt der römische Feldherr Titus, der 70 n. Chr. Jerusalem und den Tempel zerstörte, als Antimessias. Und als Kaiser Hadrian um 135 n. Chr. die Juden unter alle Völker zerstreute und Israel in Affront zu Gottes ausdrücklichem Befehl, dass dieses Land Israel heißen soll, in Palaestina umbenannte, galt Titus als Antimessias.

Dabei kommt das Wort Antichrist im Neuen Testament nur viermal vor, und das nur in den Briefen des Johannes (1. Joh. 2,18 u. 22; 4,3 und 2. Joh. 1,7). Selbst in der Endzeitrede Jesu (Matthäus 24) und in der Apokalypse des Johannes taucht das Wort „Antichrist“ als solches nirgends auf.

Dennoch ist der Begriff Antichrist in Zeiten der Not und besonders in Glaubenskriegen allgegenwärtig. So verteufelten sich z.B. im Dreißigjährigen Krieg Päpste und Reformatoren gegenseitig als Antichrist.

Das Drama des Antichristen hat drei Akte: 1. Im Vordergrund steht die Endschlacht um Jerusalem, angeleitet von den bösen Mächten des Antimessias. 2. Im Moment höchster Not greift Gott ein, was 3. mit der Ankunft bzw. Wiederkunft Christi ins messianische Friedensreich mündet.

Schon die Rabbiner der Talmudzeit (200 - 500 n. Chr.) lehrten, dass nach der Rückkehr der Juden aus dem weltweiten Exil Gog und Magog (Hes. 38-39) versuchen werden, Gottes Volk zu vernichten, um das zu vollenden, was ihre antichristlichen Vorgänger nicht geschafft haben. Diese letzte „Endlösung“ ist dann die Aufgabe des Antimessias bzw. des Antichristen.

Daniel spricht vom „Greuel der Verwüstung – sikkusch meschomem“ an heiligster Stätte in Jerusalem (9,27; 11,31; 12,11). Und Jesus mahnt in Matth. 24,15-16, dass man in die Berge fliehen soll, wenn die feindlichen Heere – angeführt vom Antichristen – über Jerusalem herfallen. Auf diese Weise macht der Antichrist dann das Maß seiner Bosheit voll, so dass Gott daraufhin selber eingreift, um sein Volk zu retten (Sacharja 12).

http://www.nai-israel.com
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 586
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:33 pm Antworten mit Zitat

Unsere Märchen sind frei von Krieg, anders als die Zeit, aus der sie stammen. Zu den Glaubensvorstellungen des Mutter-orientierten Bildbildes, unter dem Männer und Frauen bis dahin gleichberechtigt lebten, trat im Sinne der Herrschenden die religiöse Überhöhung des Vaters und des Krieges hinzu, bis diese schließlich obsiegte. Dieser Prozess begann mit dem gesellschaftlichen Umbruch in Alt-Europa. Hierarchie und Krieg sind erst ab diesem Zeitpunkt feststellbar. Von nun an gab es männliche Herrscher und Priester, die Kriege führten und das Volk unterdrückten und ausbeuteten, alles mit dem Segen männlicher Götter und auch der weiblichen, die dafür als Kriegsgöttinnen instrumentalisiert wurden. Eine der Natur gegenüber demütige, ethische Haltung wich dem Gesetz der Gewalt. Wink Rolling Eyes
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Verfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:33 pm



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