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Wurde das bislang älteste archäologische Zeugnis über Jesus
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 03, 2008 9:31 pm Antworten mit Zitat

Wurde das bislang älteste archäologische Zeugnis über Jesus Christus entdeckt?


Spekulationen über die Inschrift einer 2.000 Jahre alten Schale. Foto: Prestel Verlag
M a d r i d (idea) – Der französische Unterwasserarchäologe Franck Goddio (Paris) hält es für möglich, das bislang älteste archäologische Zeugnis über Jesus Christus entdeckt zu haben. Im Hafen von Alexandria (Ägypten) fand er im vergangenen Mai eine Schale, die seiner Ansicht nach aus der Zeit zwischen dem späten 2. vorchristlichen Jahrhundert und dem frühen 1. nachchristlichen Jahrhundert stammt.
Sie enthält die griechische Inschrift: „DIA CHRESTOU O GOISTAIS". Dies kann mit „Chrestos (Christus) der Magier" oder „Magier durch Chrestos" übersetzt werden. Nach Angaben des US-amerikanischen Internetdienstes MSNBC tendiert Goddio zur späteren Datierung und bietet gleich zwei Interpretationen an. Entweder werde Jesus Christus selbst als Zauberer bezeichnet, weil er viele Wunder getan habe, oder ein Zauberer habe sich bei der Durchführung seiner Riten auf den damals erst kürzlich verstorbenen Jesus Christus berufen. Auf jeden Fall handele es sich um den frühesten schriftlichen Nachweis des Christentums. Bisher gelten Briefe des Apostels Paulus als älteste schriftliche Zeugnisse des Christentums.

Theologieprofessor mahnt zur Vorsicht
Dem Nachrichtendienst ASSIST zufolge halten Kritiker wie der englische Archäologe Prof. Bert Smith (Oxford) auch eine ganz andere Interpretation für möglich: Die Schale könnte ein Geschenk an eine Person mit dem damals gebräuchlichen Namen Chrestos gewesen sein, der der Kultgemeinde „Ogoistais" angehörte. Auch der deutsche Theologieprofessor Rainer Riesner (Dortmund) mahnt zur Vorsicht. Angesichts der unsicheren Datierung der Schale und des unterschiedlich deutbaren Textes sei es „eher unwahrscheinlich, dass die Schale mit Jesus Christus in Verbindung gebracht werden kann“. Riesner hat sich auch intensiv mit biblischer Archäologie beschäftigt. Die Schale ist bis zum 15. November im Matadero Kulturzentrum in der spanischen Hauptstadt Madrid ausgestellt.

http://www.idea.de
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Verfasst am: Fr Okt 03, 2008 9:31 pm



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