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Ausweg aus der Spielesucht
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di Dez 23, 2008 10:26 pm Antworten mit Zitat

Ausweg aus der Spielesucht
Im Kampf gegen Blutelfen und Orcs

Der Weg zur Sucht beginnt harmlos. Jugendliche lernen ein Spiel durch Freunde oder durch Gespräche in der Klasse kennen. Sie treffen sich im Internet, um gemeinsam Abenteuer zu bestehen und Feinde zu besiegen. Stundenlang wird gespielt, oft nachts. Bis das Spiel einen wichtigen Teil des täglichen Lebens ausmacht. So zum Beispiel bei "World of Warcraft", kurz WOW. Das ist das im Moment angesagteste Online-Rollenspiel auf dem Markt der Computerspiele.

Spielen bis zum Schulverweis
Da ist die Sucht nicht weit. "Eine Spielsucht entsteht schleichend", meint Frank Gauls von der Fachstelle Glücksspielsucht des Evangelischen Johanneswerks in Bielefeld. Dafür gibt es mehrere Gründe. Häufiges Spielen wird belohnt. Es sind immer wieder neue Aufgaben zu lösen, man erreicht immer höhere Level und die Spielfigur lässt sich immer besser ausstatten. "Das fesselnde am Spiel ist die Fantasiewelt, das Aufbauen einer eigenen Identität und das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit", weiß Gauls. "Erfolg ist schnell und einfach zu haben."

Dieser Erfolg ist auch der Grund, warum oft Jugendliche einer Spielsucht verfallen, die Probleme in der Familie oder in der Schule haben. Denn beim Spielen ist es einfach, positive Erfahrungen zu machen, die es in der Realität nicht gibt. Auf der Suche nach diesen Erfolgserlebnissen, isolieren sich die Jugendlichen völlig von der Außenwelt. Das bedeutet, dass sie ihre Freunde nur noch im Netz treffen, am PC essen und in der Schule nur noch schlechte Noten erhalten. Oft droht sogar ein Schulverweis.

Letzter Ausweg: Spiel löschen und Zugriff sperren
Erst wenn diese Folgen erkennbar sind, wachen viele junge Spieler auf und denken über eine Beratung nach. Manchmal sind es auch Eltern oder Bekannte, die sich Sorgen machen und sich nach professioneller Hilfe umschauen. Dabei ist es gar nicht immer gesagt, dass eine wirkliche Spielsucht vorhanden ist. "Manchmal ist eine Phase mit exzessivem Verhalten in der Entwicklung eines Jugendlichen normal", sagt Gauls. Eine Beratung ist aber selbst dann angebracht.

"Bei einem Beratungsgespräch klären wir zuerst, was gespielt wird und ob Besonderheiten wie Mobbing, Schulprobleme oder Liebeskummer aufgetreten sind. In solchen Fällen ist das Spiel oft eine Fluchtmöglichkeit vor den Problemen des Alltags", erklärt Gauls. Zusammen mit den Betroffenen werden dann Spielzeiten festgelegt. Wenn das Spiel einen Ersatz darstellt, zum Beispiel für Erfolgserlebnisse, wird in der Beratung überlegt, wie ein ähnlicher Erfolg auch in der Realität erreichbar ist. Hilfreich kann es auch sein, alte Freundschaften wieder herzustellen und frühere Hobbys wiederzubeleben. "In extremen Fällen ist es nötig, das Spiel zu löschen, das Abo zu kündigen und den Zugriff zu sperren", meint Gauls.

Sperrstunden in China
Neben einer professionellen Beratung haben auch Eltern die Möglichkeit, ihren Kindern zu helfen. "Wenn sie merken, dass der Sohn oder die Tochter nur noch vor dem PC sitzt, ist es wichtig, Interesse zu zeigen und sich über das Spiel zu informieren", rät Gauls. Eltern sollten sich erklären lassen, was gespielt wird und keine Vorurteile gegen Online-Rollenspiele haben. Außerdem ist es wichtig, über die Altersbeschränkung des Spiels Bescheid zu wissen. Das alles erfordert genaues Hinschauen und regelmäßigen Kontakt. "Dafür ist aber ein gutes Verhältnis zwischen Eltern und Kind wichtig", erklärt Gauls. "Wenn die Beziehung sowieso schon schwierig ist, kann es leicht zu einer Eskalation und zum Streit kommen. Da muss man dann abwägen, ob eine professionelle Beratung nicht vielleicht besser ist."

Trotz einer guten Beratung ist es schwer, sich von einem Spiel wie WOW zu lösen. Denn die Spielfiguren haben einen hohen Identifikationswert und das Spiel aufgeben heißt gleichzeitig, einen Teil der persönlichen Identität aufgeben. Auch der Verzicht auf schnellen Erfolg fällt vielen Spielern nicht leicht. Um ihnen diesen schweren Weg aus der Sucht zu erleichtern, ist eine Möglichkeit, die Spielzeiten offiziell zu begrenzen. Da kann man sich an China orientieren, wo Online-Rollenspiele einen noch höheren Stellenwert haben als in Deutschland. "In China ist man schon so weit, dass man die Server nachts einige Stunden sperrt und in dieser Zeit niemand Zugriff auf das Spiel hat", weiß Gauls. Das würde helfen, das Spielverhalten in Deutschland ein wenig unter Kontrolle zu bekommen.

Autor: Swanhild Zacharias
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 605
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Do Jan 18, 2018 6:15 pm Antworten mit Zitat

Seit Monaten versuchen US-Präsident Donald Trump und die Republikaner, sich mit den Demokraten auf den Regierungshaushalt 2018 zu einigen – bislang ohne Ergebnis. Die Zeit für Kompromisse wird knapp: Wenn es bis Freitag um Mitternacht keine Einigung über das Budget gibt, kommt es zum Government Shutdown – einem erzwungenen Regierungsstillstand: Dann steht den Bundesbehörden kein Geld mehr zur Verfügung, Regierungsmitarbeiter etwa können nicht mehr bezahlt werden und müssten zu Hause bleiben.

Sollte es nicht zu einer Lösung kommen, könnten sich die Parteien allerdings auch auf ein Übergangsbudget einigen, um einen Regierungsstillstand zu verhindern. Damit hätten die Senatoren weitere vier Wochen Zeit, sich auf einen finalen Haushalt zu verständigen.
Lücken und lange Wartezeiten

Ein Government Shutdown hätte gravierende Folgen: Überall dort, wo staatliche Angestellte arbeiten, entstünden Lücken und lange Wartezeiten für Bürger: etwa am Flughafen oder an Gerichten. Selbst die US-Soldaten wären betroffen: Sie würden vom 1. Februar an keinen Sold bekommen. Auch Nationalparks, Touristenmagnete wie die Freiheitsstatue und Museen müssten schließen.

Viele Ämter würden nur noch eingeschränkt funktionieren – beispielsweise der Zoll und die Finanzaufsichtsbehörden. Die Verzögerungen würden die Wirtschaft massiv beeinträchtigen und finanziell schädigen. Wichtige Funktionen in den Ministerien und den Sicherheitsbehörden würden aber besetzt bleiben.

2013 gab es den bislang letzten Government Shutdown, weil eine Haushaltsgrundlage fehlte. Teile der Bundesverwaltung standen für 16 Tage lang still. Der Schaden wurde mit 24 Milliarden Dollar beziffert. Warum riskieren die Politiker erneut solch eine lähmende Situation für das Land?
Streitpunkt Einwanderungspolitik

Uneinigkeit gibt es vor allem bei den Ausgaben für das Militär und den Ausbau des Grenzschutzes. Trump will den Verteidigungshaushalt deutlich erhöhen und viele Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko durchsetzen. Das war eines seiner zentralen Wahlversprechen. In die Debatte spielt auch ein Abschiebeschutz für Hunderttausende junge Migranten hinein, die sogenannten Dreamer, die ohne Papiere in Amerika geduldet werden. Schutz gibt ihnen bislang das Daca-Programm, das Trump am 5. März auslaufen lassen will.

Die Demokraten fordern, dass das Programm fortgesetzt wird und versuchen, es als Druckmittel zu benutzen: Ihre Zustimmung zum Haushalt knüpfen sie an Zusagen für ein Dreamer-Bleiberecht, beziehungsweise ein grundlegende Reform bei der Einwanderung. Den Bau einer Mauer wollen sie nicht finanzieren, würden aber wohl die Kosten für eine teilweise Verstärkung der Grenzanlagen billigen.

Um einen Government Shutdown zu verhindern, ist Trump auf die Stimmen einiger Demokraten oder unabhängiger Senatoren angewiesen. Zwar verfügt seine Partei im Repräsentantenhaus und im Senat über die Mehrheit, aber diese reicht für eine Budgeteinigung nicht aus: Die Republikaner haben 51 Stimmen, benötigen aber 60. Zudem ist unklar, ob die Republikaner geschlossen für den Haushalt stimmen werden.
Problem könnte vertagt werden

Vergangene Woche hatte Trump beteuert, er strebe eine "Einigung der Liebe" mit den Demokraten an. Einen Kompromissvorschlag, den Senatoren beider Parteien ausgearbeitet hatten, verwarf er aber. Bei dem Treffen mit den Senatoren soll auch seine umstrittene Äußerung über "Drecksloch-Länder" wie Haiti und einige afrikanische Länder gefallen sein. Die Demokraten reagierten entsetzt und beschimpften Trump als Rassisten. Der dementierte und nannte die Senatoren Lügner.

Trotz aller Streitigkeiten haben beide Parteien kein Interesse an einem Stillstand: Für Donald Trump könnte er als weiterer Beleg gesehen werden, dass er nicht in der Lage ist, eine Regierung zu führen. Die Demokraten wollen die Wähler nicht verärgern, da im Herbst Kongresswahlen anstehen. Für eine Blockade wollen auch sie deshalb nicht verantwortlich sein.
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Verfasst am: Do Jan 18, 2018 6:15 pm



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