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Wie Wahrsager Ahnungslose abzocken
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di Jan 13, 2009 11:48 pm Antworten mit Zitat

Wie Wahrsager Ahnungslose abzocken


(PRO) - Unter dem Titel "Karten, Pendel, Horoskope" hat die Sendung "zdf.reporter" am Sonntag das Geschäft mit der Wahrsagerei untersucht. Und gezeigt, dass noch immer viele Menschen bereit sind, für einen angeblichen Blick in die Zukunft horrende Honorare an selbsternannte Kartenleger zu zahlen - mit fatalen Folgen.

Der Markt mit der Wahrsagerei hat sich verändert und ist ihn den vergangenen Jahren stark gewachsen. Viele Anbieter stürzen sich inzwischen ins Geschäft, immer mehr Dienste werden per Internet und Telefon angeboten. Einer der größten Anbieter hierbei ist "Questico". Das Unternehmen beschäftigt 1.800 Berater, die den Anrufern zur Verfügung stehen und bei wichtigen Fragen rund um alle Lebensbereiche Ratschläge erteilen. Zu "Questico "gehört auch der Fernsehsender "AstroTV", der Live-Beratung im Fernsehen anbietet. Das Unternehmen setzt nach Schätzungen mehr als 80 Millionen Euro um.

Die vagen Aussagen reizen dazu, immer wieder anzurufen

Das Team von "zdf.reporter" hat Menschen getroffen, die die Dienste von Anbietern wie "Questico" in Anspruch genommen haben. Einer davon ist Helga. Ihre Beziehung ging vor zwei Jahren in die Brüche. In der Folge beginnt sie, bei "Astro-Beratern" anzurufen um sich Rat zu holen. Immer wieder bekommt sie dort zu hören, dass ihr Freund zu ihr zurückkehren werde. Am Ende hat sie viele Tausend Euro bezahlt – doch allein ist sie noch immer.

"Ich bin ins Bodenlose gefallen, am Ende war alles noch viel schlimmer", erzählt sie den Reportern. Sie trägt eine Perücke und ist stark geschminkt, so dass Bekannte sie nicht wiedererkennen. "Ziemlich viel Geld war weg und es hat alles nichts gebracht." Doch die Einsicht kommt zu spät, inzwischen musste sie einsehen, dass sie süchtig ist. Dem Zuschauer bietet sich ein bedrückendes Bild: "Helga ist einer der Menschen, die ohne Beratung am Telefon nur schwer zurechtkommen", kommentiert "zdf.reporter" ihre Situation. Eine Frau, die sich auf Menschen verlässt, die sie nie zuvor gesehen hat.

Für die Sendung macht sie einen Versuch: Sie ruft bei verschiedenen Telefonwahrsagern an und stellt ihnen immer die gleiche Frage: "Ich möchte wissen, ob mein Ex zu mir zurückkommt?" Die Antworten sind, wer hätte das erwartet, unterschiedlich: Einer sagt, der Mann würde sie immer nur vertrösten. Der zweite erzählt etwas von einem neuen Mann, fügt hinzu: "Vielleicht aber nur als Freund." Der Dritte schließlich sagt, sie solle warten, der Mann brauche noch Zeit. Dabei wird das Prinzip, nach dem solche Beratungen vorgehen, schnell deutlich: Die Antworten sind unpräzise, "alles eine Frage der Auslegung", wie die Kommentatorin erläutert. "Solange noch Hoffnung besteht, werden verlassene Frauen wie Helga immer wieder anrufen."

Zunehmende Suchtproblematik von Nutzern der Dienste

Christoph Peter Teich weiß um das Problem. Er arbeitet in der Suchtberatung. Laut "zdf.reporter" rufen ihn jede Woche im Durchschnitt zwei Menschen an, die eine ähnliche Problematik aufweisen, Tendenz steigend. Für ihn ist die sich ausbreitende Sucht auch ein Zeitphänomen, er hält die zunehmende Vereinsamung der Menschen für einen Grund, wie er gegenüber "zdf.reporter" berichtet. Schließlich sind es vor allem Singles, die sich bei diesen Hotlines melden. Auch Teich sagt, dass das Problem vor allem darin liege, dass die Anrufer solcher Hotlines gezielt so beraten werden, dass sie immer wieder anrufen.

"Questico" behauptet, dass ihm bei allen 1,2 Millionen Zuschauern nur ein Fall bekannt sei, in dem sich jemand durch wiederholte Anrufe verschuldet habe. Zudem habe man einige Sicherheiten eingebaut, etwa ein "CustomerCareTeam", das sich dann mit den betroffenen Personen in Verbindung setze.

"Wir leben in unruhigen Zeiten. Angst vor der Zukunft und vor allem die zunehmende Vereinzelung lassen den Esoterik-Markt boomen", lautet das Fazit der Kommentatorin am Ende der Sendung. Dass das Geschäft mit den Karten vor allem eines mit den Ängsten und Hoffnungen der Menschen ist, wurde in dem Film allzu deutlich. Konkrete Auskünfte, geschweige denn eine Hilfestellung können sie nicht bieten.

http://www.jesus.de
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Marty Lutherman



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Beiträge: 1112
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:30 pm Antworten mit Zitat

Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.
Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.
Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.
Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
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BeitragVerfasst am: Di Apr 10, 2018 5:46 pm Antworten mit Zitat

Es war ein Signal an Trump: Nicht mal 24 Stunden später durchsuchten FBI-Agenten Cohens Büro und Hotelzimmer in New York und beschlagnahmten Akten, Computer und Finanzdaten. Bisher ist Cohen vor allem für den Umstand bekannt, dass er der Pornodarstellerin Stormy Daniels Schweigegeld gezahlt hat - angeblich, damit diese eine Affäre mit Trump nicht ausplaudert. Nun rückt er in den Fokus der Ermittler. Für Trump ist das höchst brisant - denn Cohen hütet dessen größte Geheimnisse.

Loyalität ist jetzt also wirklich das Wort der Stunde. "Haben Sie Angst vor dem, was das FBI finden könnte?", wurde Trump am Montagabend gefragt. "Nein", antwortete der, doch seine Wut auf das FBI und sein eigenes Justizministerium, das den Zugriff autorisiert hatte, verriet das Gegenteil.

Im Video: Trumps Wutrede nach der FBI-Aktion
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JIM LO SCALZO/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Denn Cohen, 51, ist Trumps Pitbull, der bisher jeden, der seinem Chef gefährlich wurde, aus dem Weg geräumt hat - mit Klagen, Drohungen, Mobbing, Klatschpresse-Aktionen und Schweigegeld. Falls Trump etwas zu verbergen hat, privat wie geschäftlich, ob Russland-Connections, Steuerprobleme oder Sexaffären, dann weiß es Cohen - und bald dürfte es auch das FBI wissen.

Solche Ermittlungstaktiken setzen Fahnder sonst auch gegen Mafiosi ein. "Dieser Durchsuchungsbefehl ist eine Bombe vor Trumps Haustür", sagte die Ex-Staatsanwältin Joyce White Vance der "Washington Post". Trump-Biograf Timothy O'Brien, der Cohen aus leidvoller Erfahrung kennt, fügte hinzu: "Er erledigt die schmutzige Arbeit, die der Präsident selbst nicht erledigen will."

"Ich bin sein Freund", sagte Cohen der "New York Times" einmal. "Ich würde fast alles für ihn und seine Familie tun." Bisher blieb die Beziehung vom Anwaltsgeheimnis geschützt. Doch das setzte der Richter, der den Durchsuchungsbefehl gegen Cohen abzeichnete, nun zumindest teilweise außer Kraft. Das passiert nur, wenn es sich um "schwerwiegende Vorwürfe illegaler Aktivitäten" handelt, wie Ex-Richter Andrew Napolitano im Trump-nahen Sender Fox News sagte.

Ob diese Aktivitäten mit der Pornodarstellerin Stormy Daniels zu tun haben, die eine kurze Affäre mit Trump gehabt haben will, oder mit den breiteren Russland-Verwicklungen, bleibt offen. Fest steht: Für Cohen geht es ums Ganze.

2006 heuerte Cohen im Trump-Konzern an. Bis dahin gab sich der Anwalt mit kleineren Aufträgen ab. Aufgewachsen auf Long Island als Sohn eines Holocaust-Überlebenden, managte Cohen anfangs Taxifirmen mit Namen wie Mad Dog Cab Corporation - ein Geschäft, das schon damals harte Bandagen erforderte. Ein Zubrot verdiente sich der Kampfsport-Laie mit einem Kreuzfahrtunternehmen in Florida.

Vom Demokratenwähler zum Handlanger des Präsidenten

Cohen lernte Trump kennen, als er vier Luxuswohnungen in dessen Liegenschaften kaufte. Bald wurde er zu Trumps "fixer", seinem Mann für alle Unannehmlichkeiten. Er kämpfte nicht nur vor Gericht mit aggressiven Mitteln für seinen klagelustigen - und dutzendfach verklagten - Mandanten, sondern auch als Sprachrohr in den Medien. Vorbild war Trumps Mentor Roy Cohn, der berüchtigte Handlanger des nicht minder berüchtigten Senators Joe McCarthy, der seinerzeit auch vor dubiosen Methoden nicht zurückschreckte.
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Christentum für Sie in Frage kommt, schauen Sie einfach mal in den "Heils-Supermarkt". Sie werden eine große Auswahl an Richtungen finden, die alle für sich in Anspruch nehmen, die reine Lehre Christi zu verbreiten und den einzig möglichen Weg zum Heil zu zeigen.
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Verfasst am: Di Apr 10, 2018 5:46 pm



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