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Wie beten Juden ???
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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Sep 10, 2009 8:27 am Antworten mit Zitat

Ein Großteil der jüdischen Gebete sind Brachot (Benediktionen), in denen der Beter Gott segnet. Eine der häufigsten Segensformen lautet: „Baruch Ata Adonai, Eloheinu, Melech ha-Olam – Gesegnet bist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt“.

Das freie Gebet hat seit biblischer Zeit im Leben des einzelnen Juden einen selbstverständlichen Platz. Doch an Festtagen und zu Festzeiten werden in erster Linie festgelegte Gebete gebetet, die je nach Stellung des Beters, ob er Priester, Levit oder Laie ist, geprägt sind. Jeder Jude kann allein in seinem Zimmer oder an der Klagemauer beten, doch wenn es im Rahmen eines Gottesdienstes geschieht, müssen wenigstens zehn Männer, ein Minjan, zum Gebet beisammen sein, was an Abrahams Gebetsringen um die Errettung Sodoms bis auf Zehn (1.Mose 18,32) erinnert.

In Anlehnung an die Opferzeiten im Jerusalemer Tempel entstanden drei Gebetszeiten, die später vom Synagogengottesdienst übernommen wurden:
1. das Morgengebet Schacharit
2. das Mittags- bzw. Nachmittagsgebet Mincha
3. das Abendgebet Maariv

Zu allen drei Gebetszeiten wird das „Schmone Essre“, das Achtzehngebet rezitiert und das Glaubensbekenntnis Schma Jisrael, das „Höre Israel: Der HErr ist unser Gott, der HErr allein“ morgens und abends rezitiert (5.Mose 6,4). Die feststehenden Gebete sind meistens Psalmen. Doch wenn das Wort Sela auftaucht, kann der Beter freie Gebete einfügen, um ganz individuelle Anliegen vor Gott zu bringen. Das Sela ist ein Finale, im Sinne von „Gott ist meine letzte Hilfe“.

Man betet ferner beim Aufstehen und vor dem Einschlafen sowie vor und nach dem Essen und bei anderen Anlässen. Dafür gibt es das allgemeine Gebetbuch Siddur. Das Wort Siddur kommt von Seder (Ordnung), weil darin die Anordnung steht, wann was gebetet wird. Für die Festtage gibt es den mehrbändigen Machsor, der den Gebetskreislauf des Jahres regelt. Da die Juden unter alle Völker und Sprachen zerstreut waren, befindet sich auf der rechten Seite des Siddur der hebräische Text und auf der linken Seite die anderssprachige Übersetzung. (Siddur bei israel heute erhältlich)

Ein Großteil der jüdischen Gebete sind Brachot (Benediktionen), in denen der Beter Gott segnet. Eine der häufigsten Segensformen lautet: „Baruch Ata Adonai, Eloheinu, Melech ha-Olam – Gesegnet bist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt“.

Das freie Gebet hat seit biblischer Zeit im Leben des einzelnen Juden einen selbstverständlichen Platz. Doch an Festtagen und zu Festzeiten werden in erster Linie festgelegte Gebete gebetet, die je nach Stellung des Beters, ob er Priester, Levit oder Laie ist, geprägt sind. Jeder Jude kann allein in seinem Zimmer oder an der Klagemauer beten, doch wenn es im Rahmen eines Gottesdienstes geschieht, müssen wenigstens zehn Männer, ein Minjan, zum Gebet beisammen sein, was an Abrahams Gebetsringen um die Errettung Sodoms bis auf Zehn (1.Mose 18,32) erinnert.

In Anlehnung an die Opferzeiten im Jerusalemer Tempel entstanden drei Gebetszeiten, die später vom Synagogengottesdienst übernommen wurden:
1. das Morgengebet Schacharit
2. das Mittags- bzw. Nachmittagsgebet Mincha
3. das Abendgebet Maariv

Zu allen drei Gebetszeiten wird das „Schmone Essre“, das Achtzehngebet rezitiert und das Glaubensbekenntnis Schma Jisrael, das „Höre Israel: Der HErr ist unser Gott, der HErr allein“ morgens und abends rezitiert (5.Mose 6,4). Die feststehenden Gebete sind meistens Psalmen. Doch wenn das Wort Sela auftaucht, kann der Beter freie Gebete einfügen, um ganz individuelle Anliegen vor Gott zu bringen. Das Sela ist ein Finale, im Sinne von „Gott ist meine letzte Hilfe“.

Man betet ferner beim Aufstehen und vor dem Einschlafen sowie vor und nach dem Essen und bei anderen Anlässen. Dafür gibt es das allgemeine Gebetbuch Siddur. Das Wort Siddur kommt von Seder (Ordnung), weil darin die Anordnung steht, wann was gebetet wird. Für die Festtage gibt es den mehrbändigen Machsor, der den Gebetskreislauf des Jahres regelt. Da die Juden unter alle Völker und Sprachen zerstreut waren, befindet sich auf der rechten Seite des Siddur der hebräische Text und auf der linken Seite die anderssprachige Übersetzung. (Siddur bei israel heute erhältlich)
http://www.nai-israel.com
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Verfasst am: Do Sep 10, 2009 8:27 am



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