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Bedeutender Münzfund in Israel
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Sep 16, 2009 5:14 pm Antworten mit Zitat

In Israel wurden Münzen aus der römischen Besatzungszeit entdeckt.

Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem (HUJ) und der Bar-Ilan-Universität entdeckten bei einer Ausgrabung in der Wüste Judäa die bisher grösste Sammlung von Münzen aus der Zeit der Bar-Kochba-Revolte gegen die Römer. Der Schatz besteht aus 120 Münzen aus Gold, Silber und Bronze. Ausserdem wurden noch einige Tongefässe und Waffen gefunden.
Juden aus Jerusalem hatten sie zwischen 132 und 135 n. Chr. in den Bergen von Judäa südwestlich der Stadt in Sicherheit gebracht, als sie eine Revolte gegen die römischen Besatzer anzettelten. Der so genannte Bar-Kochba-Aufstand wurde jedoch blutig niedergeschlagen und die Überlebenden mussten ihre Heimat fluchtartig verlassen.

Die Entdeckung wurde im Rahmen eines grösseren Projekts zur Erforschung und Kartierung von Höhlen unter der Leitung von Boaz Langford und Amos Frumkin von der Hebräischen Universität gemacht. Die Höhle nahe dem antiken Betar hatte einst offensichtlich als Unterschlupf der jüdischen Rebellen gegen die römische Besatzung gedient.

Freiheit für Jerusalem
Die goldenen, silbernen und bronzenen Münzen waren tief in der Höhle versteckt. Daneben fand man auch einige Tongefässe und Waffen. Auf einigen Münzen ist unter anderem die Fassade des von den Römern zerstörten Tempels in Jerusalem abgebildet. Neben vielen jüdischen Symbolen konnten die Wissenschaftler der Hebräischen Universität auch den hebräischen Spruch "Freiheit für Jerusalem" entziffern. Die meisten der Münzen sind in ausgezeichnetem Zustand. Ein Teil von ihnen sind "Rebellenmünzen", die über römische Münzen geprägt wurden.

Die vermutlich von den Römern getöteten israelischen Kämpfer hätten sogar ihre Hausschlüssel in den Höhlen zurückgelassen. Nach Angaben des Forschers Boas Zissu sei dies ein Hinweis darauf, dass die Flüchtlinge damit rechneten, in ihre verlassenen Häuser zurückkehren zu können. In dieser Periode dienten viele natürliche und von Menschenhand in den Fels gehauene Höhlen Kämpfern und Zivilisten als Versteck. Sie dienten als Schutz vor den römischen Militäroperationen.

Kaiser Hadrian prägte den Namen Palästina
Mit der Zerschlagung dieses Aufstandes endete die selbständige jüdische Präsenz in der Provinz Judäa. Die Provinz wurde von Kaiser Hadrian in „Palästina" umbenannt, während Jerusalem fortan "Aelia Capitolina" hiess und für Juden gesperrt blieb. In der Höhle mit dem Münzhort wie auch in anderen Höhlen in der judäischen Wüste haben Forscher schon vor Jahren von Bar Kochba unterzeichnete Briefe entdeckt, sowie Kochgeschirr, Waffen, Nahrungsmittel und Geld.

Betar war der letzte Rückzugsort der Rebellen. Als ihr Anführer Simon bar Kochba dort im Jahr 135 n. Chr. fiel, war der Aufstand endgültig zerschlagen.

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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Di März 27, 2018 4:02 pm Antworten mit Zitat

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Lauf, im Osten an Forbach im Landkreis Rastatt, im Süden an Seebach und Kappelrodeck und im Westen an die Stadt Achern und an Sasbach.
Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Sasbachwalden gehören das Dorf Sasbachwalden, die Weiler Bischenberg, Brandmatt, Hohritt, Oberer Langert, Unterer Langert, Sandweg und Vorstadt (ehemaliger Weiler, mit Sasbachwalden zusammengewachsen), die Zinken Auf der Eck, Birkenhöf, Büchelbach, Hagenberg, Hörchenberg, In den Höfen, Kappelberg, Murberg, Schönbüch, Steilisberg, Vogelsberg und Winterbach, die Höfe Hohenstich, Hurschenacker, Kirschenberg, Schelzberg und Straubenhöf und die Wohnplätze Bachmatt, Breitenbrunnen, Grieseneck, Illenbach, Illengrund, Katzenstein und Lierenbach. Das im Gemeindegebiet liegende, oftmals als abgegangene Ortschaft bezeichnete Oberhäusern existiert weiterhin; als Name für den Weiler wurde ungefähr ab dem Jahr 1800 allerdings, nach den dortigen Hofbesitzern, die Bezeichnungen Dollenhöfe, Straubenhöfe und Birkenhöfe verwendet.[3]
Geschichte

Sasbachwalden wurde 1347 erstmals urkundlich erwähnt. Es kam jedoch nicht zur Ausbildung eines geschlossenen Dorfkerns, sondern der Ort blieb über Jahrhunderte eine Ansammlung von Weilern und Einzelgehöften.

Am 2. Februar 1644 wurde eine neue Dorfordnung erstellt, da „die Alte verloren ging“(!).[4] Unterschrieben wurde diese vom Schultheißen des Gerichtes Sasbach, Hans Friedrich Fritz, vom Heimburger zu Sasbachwalden, Michael Ebler, sowie den Sasbachwaldener Zwölfern Mathias Wörner, Hans Dietrich, Hans Bürk, Veit Straub und Hans Basler. Im ersten Teil dieser Dorfordnung sind die „Statuten, wonach der Heimburger sich zu verhalten hat“ aufgeführt. Der zweite Teil betrifft u. a. die Aufgaben der Zwölfer sowie die jährlichen Wahlen des Heimburgers, des Viehhirts und des Schweinehirts.

Sasbachwalden war bis zum Jahre 1803 bischöflich-straßburgisch; es gehörte zum Hochstift Straßburg, dem weltlichen Gebiet des Bischofs von Straßburg. In dessen Verwaltungsstruktur gehörte Sasbachwalden zum Oberamt Oberkirch, dort gemeinsam mit den Gemeinden Sasbach, Obersasbach und Sasbachried zum „Gericht Sasbach“.

1818 wurde Sasbachwalden eine selbständige Kommune. Der Ort gehörte bis 1924 zum Amtsbezirk Achern,[5] danach zum Landkreis Bühl. Nach dessen Auflösung 1973 kam er zum Ortenaukreis.
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Verfasst am: Di März 27, 2018 4:02 pm



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