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Jesus und der unverschämte Freund
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Dez 05, 2009 8:44 am Antworten mit Zitat

Jesus und der unverschämte Freund

Er lässt nicht ab, bis er Gehör findet.

Durchs Jahr arbeiten wir, um an Weihnachten beschenkt zu werden. In die Mitte gehört - das Bitten.
Was fällt ihm ein, dem Freund? Er erlaubt sich, mitten in der Nacht an die Tür zu klopfen, weil er unerwarteten Besuch bekommen hat und den Gast nicht selbst verköstigen kann. Er klopft... Nach Minuten geht das Licht an. Er lässt nicht ab, bis er Gehör findet. Unverschämt, die Freundschaft derart auszureizen. Schliesslich bekommt er die Brote, die er braucht, weil er so dreist bittet. Sollte man den Nachtruhestörer nicht abweisen?

Anklopfen - ohne Scham
Jesus schildert diese merkwürdige Szene, um den Charakter Gottes, des Vaters im Himmel deutlich zu machen. Gott will gebeten sein. Und das darf dreist zugehen: «Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan» (Die Bibel, Lukasevangelium, Kapitel 11, Vers 9).

Lebensnotwendig
Damit legt Jesus den Finger auf einen wunden Punkt. Ohne Arbeit kommen wir zu nichts - doch was wir leisten, reicht nicht. Es gibt «Lebensmittel», lebensnotwendige Dinge, die wir nicht erarbeiten und erwirken können. Dazu: Sackgassen, Einsamkeit, Krankheit, Leere - und kein Ausweg. Woher kommt uns zu, was wir eigentlich brauchen?

Der Vater im Himmel will in seiner Güte alle seine Kinder damit versehen. Gott ist nicht weit weg, so dass er uns nicht sähe - er ist nahe. Mit dieser Botschaft zieht Jesus durchs Land.

Aber: wer sein Leben auf eigene Leistung aufbaut, geht daran vorbei. Wer nicht bittet, wer sich vielleicht vor Gott gar mit seinen Efforts aufplustert, erlebt das Geschenk nicht.

Bettler vor Gott
Ist uns das Bitten in der Leistungsgesellschaft abhanden gekommen als etwas, das unter unserer Würde ist? Der Sozialstaat erfüllt Ansprüche. Doch Gott gegenüber sind wir alle Bettler.

Bitten ist die innere Haltung, die uns die Augen öffnet, das Tun, das uns zu Gottes Reichtum hinführt. Wir lernen mit seinem Möglichkeiten zu rechnen. Und dass er eingreift, dürfen wir anhaltend - und dreist - bitten.

Autor: Peter Schmid
http://www.jesus.ch
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Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Apr 08, 2018 8:26 pm Antworten mit Zitat

Ihr erlebt Dreier, Gruppensex und vieles, was andere nur aus Filmen kennen. Wie hat das angefangen?

Anna: Oh, das ist eine lange Geschichte. Wir sind seit zehn Jahren zusammen und nach anderthalb Jahren – da war ich 20 und Max 21 – haben wir zum ersten Mal darüber gesprochen, ob wir immer nur noch Sex mit dem gleichen Partner haben werden, wenn wir für immer zusammenbleiben wollen.

Max: Da ist die Idee gekeimt, aber es hat Jahre gedauert, bis was passiert ist. Wir haben irgendwann gegoogelt, wie man einen Dreier haben kann – das war die einzige Konstellation, die wir uns vorstellen konnten. So sind wir in einem Portal gelandet, über das man solche Dates organisiert. Wir haben uns angemeldet, ohne Infos von uns einzutragen und wollten nur mal lurken. Und wir fanden es absolut pervers, was wir dort gesehen haben. Unser erster Eindruck: Es gibt nur alte Säcke und SM von der übelsten Sorte. Also haben wir unseren Account verschreckt wieder gelöscht.

Ich erinnere mich an meine ersten Google-Suchen mit Ben – wir haben viel gesehen, was wir furchtbar fanden. Mein vorschnelles Fazit: Was für eine Scheiß-Idee, ich will das doch nicht. Niemals.

Trotzdem habt ihr die Idee nicht aufgegeben, genau wie wir. Wie habt ihr doch den Einstieg geschafft?

Max: Nach zwei oder drei Jahren haben wir der Sache noch eine Chance gegeben. Wieder nur online geguckt, wieder nichts gemacht. Irgendwann haben wir auf einer Reise ein Paar kennengelernt, mit dem wir uns tatsächlich Sex zu viert hätten vorstellen können – es ist aber nichts passiert. Aber da haben wir gedacht: Wenn wir so weit gehen würden, erstellen wir jetzt wirklich ein Online-Profil.

Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten - das ist bei sechs Leuten schwer zu koordinieren
Das ist ja schon ein Riesenschritt – fiel euch das erste Treffen dann leicht?

Max: Überhaupt nicht. Wir hatten einen klaren Plan: wie alles abzulaufen hat: Wir wollten in einen Swingerclub gehen, erstmal nur gucken. Beim zweiten Besuch würden wir zu zweit auf eine Liegewiese gehen und beim dritten Mal Leute ansprechen. Das war der Plan. Dann haben wir festgestellt, dass ein Besuch locker 120 Euro kostet.

Anna: Wir haben uns also von der Idee verabschiedet. Als uns ein anderes Paar online nach einem Date gefragt hat, haben wir es einfach gemacht. Es war ganz spontan, zwei Tage später haben wir Cocktails getrunken und später hatten wir Sex zu viert. Das war unser erstes Mal und es war wirklich gut.

Das geht wohl schon als Gruppensex durch, aber ich weiß, dass bei euch auch mal mehr als vier Leute involviert sind…

Anna: Ja, aber wir haben erst Erfahrungen zu viert und auch zu dritt gesammelt, das hat uns alles gut gefallen. Irgendwann haben wir bei einem Paar festgestellt, dass wir gemeinsame Bekannte haben –so entstand die Idee für ein Treffen zu sechst.

Max: Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten. Das ist bei sechs Leuten sowieso schwer zu koordinieren und dann musst du auch noch darauf achten, dass keine Frau gerade ihre Tage hat.

Ich muss lachen – und finde es großartig, wie unverkrampft sie mit diesen Themen umgehen. Hoffentlich bleiben sie so locker, wenn ich nach den Details beim Gruppensex frage…
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Verfasst am: So Apr 08, 2018 8:26 pm



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