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Jesus und Jerusalem
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di März 30, 2010 6:01 pm Antworten mit Zitat

Jesus und Jerusalem

Jerusalem - die Stadt des grossen Königs.
Verschmähte Liebe - so könnte man das Verhältnis von Jesus zur Stadt Jerusalem fassen. Es entwickelt sich über die Jahre, um an einem Frühlingswochenende dramatisch zu kulminieren.
Szene 1. Jesus, in Nazareth aufgewachsen, kennt Jerusalem von klein auf. Jedes Jahr wandern seine Mutter Maria und Josef, als dessen Sohn er gilt, mit ihm ans Passafest. Jesus liebt den Tempel, in dem Jahwe, der Gott Israels, seinen Namen wohnen lässt (1). An der grandiosen Anlage, einer der grössten der Welt, wird noch immer gebaut, zehn Jahre nach dem Tod des grausamen Königs Herodes, der sich mit ihr ein Denkmal setzen wollte (2).

Jesus hat die Aussagen der Heiligen Bücher über Jerusalem eifrig studiert und sich angeeignet. Erstaunlich belesen, vertieft sich der Zwölfjährige im Tempel ins Gespräch mit den Gelehrten. Sie kommen zu keinem Schluss, obwohl das Fest endet. Maria vermutet ihren Ältesten unter den anderen Kindern, wie sie mit Josef aufbricht. Doch Jesus ist unterwegs nicht zu finden. Voller Sorge suchen ihn Maria und Josef drei Tage - sie finden ihn im Tempel bei den Gelehrten. Auf den Vorwurf seiner Mutter antwortet er: «Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?» (3) Nicht dass Jesus seine eigenen Wege gehen wollte - er weiss um seine Pflichten als Ältester und kehrt mit Maria und Josef heim nach Nazareth. Doch er hat ausgesprochen, dass Gott im Himmel sein Vater ist.

Auf der Zinne
Szene 2. Diesmal bemerkt niemand den Aufenthalt von Jesus in seiner geliebten Stadt. Der Teufel testet ihn - und um das Mass der Versuchungen voll zu machen, führt er ihn nach Jerusalem und stellt ihn auf die Zinne des Tempels. Nun solle er sich in die Tiefe stürzen - und sanft aufgefangen werden von den Engeln, wie in den Psalmen von Gott verheissen, flüstert ihm der Teufel ein. «Es steht geschrieben: Seine Engel ruft er für dich herbei, dich zu behüten - und: Auf Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuss nicht an einen Stein stösst!» Nein. Jesus lehnt ab. Das wäre Gott versucht. So sind die Psalmworte (4) nicht gemeint. Wenn die Zeit gekommen ist, wird Jesus seinen Anspruch auf Jerusalem anmelden - aber anders...

Wessen Stadt?
Szene 3. Die Menge umringt Jesus. Galiläa, die Region um den Kinneret-See und das Hügelland zwischen ihm und dem Mittelmeer, hat einen neuen Star. Der Wanderprediger aus Nazareth bringt die Nöte der Leute auf den Punkt. Und er heilt viele, die zu ihm kommen. Hunderte haben ihn heute aufgesucht. Jesus weiss, dass die Menschen Worte brauchen, die nähren, Worte, von denen sie in ihrer ausweglosen Armut zehren können.

Er geht auf einen Berg hinauf und lehrt die Menge, umgeben von seinen Jüngern. Trost und Zurechtweisung, neue Worte, über die und die Zuhörer staunen. Dabei kommt er auf Jerusalem zu sprechen - weil die Juden, um eine Aussage zu bekräftigen, sie manchmal mit Verweis auf die Heilige Stadt beschwören. Jesus macht klar, dass man überhaupt nicht schwören soll, weil man es nicht im Griff hat. «Nicht beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, nicht bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füsse, nicht bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des grossen Königs - und auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn es steht nicht in deiner Macht, auch nur ein einziges Haar weiss oder schwarz werden zu lassen. Euer Ja sei ein Ja, und euer Nein sei ein Nein» (5).

Jerusalem - die Stadt des grossen Königs: Damit zitiert Jesus den Psalm 48. Jerusalem ist danach mehr als die Stadt eines irdischen Königs, jedenfalls mehr als das, was der herrschsüchtige Herodes aus ihr machen wollte. Gott selbst will in ihr regieren. Darum wird Jesus nach Jerusalem kommen.

(1) Die Bibel, 5. Mose, Kapitel 12, Vers 5; 1. Könige 8; Jesaja 66,1.2
(2) Johannes 2,20
(3) Lukas 2,49
(4) Psalm 91,11-12, zitiert in Lukas 4,9-12
(5) Matthäus 5,33-37

Autor: Peter Schmid
http://www.jesus.ch
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Di März 27, 2018 4:01 pm Antworten mit Zitat

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Lauf, im Osten an Forbach im Landkreis Rastatt, im Süden an Seebach und Kappelrodeck und im Westen an die Stadt Achern und an Sasbach.
Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Sasbachwalden gehören das Dorf Sasbachwalden, die Weiler Bischenberg, Brandmatt, Hohritt, Oberer Langert, Unterer Langert, Sandweg und Vorstadt (ehemaliger Weiler, mit Sasbachwalden zusammengewachsen), die Zinken Auf der Eck, Birkenhöf, Büchelbach, Hagenberg, Hörchenberg, In den Höfen, Kappelberg, Murberg, Schönbüch, Steilisberg, Vogelsberg und Winterbach, die Höfe Hohenstich, Hurschenacker, Kirschenberg, Schelzberg und Straubenhöf und die Wohnplätze Bachmatt, Breitenbrunnen, Grieseneck, Illenbach, Illengrund, Katzenstein und Lierenbach. Das im Gemeindegebiet liegende, oftmals als abgegangene Ortschaft bezeichnete Oberhäusern existiert weiterhin; als Name für den Weiler wurde ungefähr ab dem Jahr 1800 allerdings, nach den dortigen Hofbesitzern, die Bezeichnungen Dollenhöfe, Straubenhöfe und Birkenhöfe verwendet.[3]
Geschichte

Sasbachwalden wurde 1347 erstmals urkundlich erwähnt. Es kam jedoch nicht zur Ausbildung eines geschlossenen Dorfkerns, sondern der Ort blieb über Jahrhunderte eine Ansammlung von Weilern und Einzelgehöften.

Am 2. Februar 1644 wurde eine neue Dorfordnung erstellt, da „die Alte verloren ging“(!).[4] Unterschrieben wurde diese vom Schultheißen des Gerichtes Sasbach, Hans Friedrich Fritz, vom Heimburger zu Sasbachwalden, Michael Ebler, sowie den Sasbachwaldener Zwölfern Mathias Wörner, Hans Dietrich, Hans Bürk, Veit Straub und Hans Basler. Im ersten Teil dieser Dorfordnung sind die „Statuten, wonach der Heimburger sich zu verhalten hat“ aufgeführt. Der zweite Teil betrifft u. a. die Aufgaben der Zwölfer sowie die jährlichen Wahlen des Heimburgers, des Viehhirts und des Schweinehirts.

Sasbachwalden war bis zum Jahre 1803 bischöflich-straßburgisch; es gehörte zum Hochstift Straßburg, dem weltlichen Gebiet des Bischofs von Straßburg. In dessen Verwaltungsstruktur gehörte Sasbachwalden zum Oberamt Oberkirch, dort gemeinsam mit den Gemeinden Sasbach, Obersasbach und Sasbachried zum „Gericht Sasbach“.

1818 wurde Sasbachwalden eine selbständige Kommune. Der Ort gehörte bis 1924 zum Amtsbezirk Achern,[5] danach zum Landkreis Bühl. Nach dessen Auflösung 1973 kam er zum Ortenaukreis.
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Verfasst am: Di März 27, 2018 4:01 pm



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