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Okkultismus - das Spiel mit dem Teufel.
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Apr 08, 2010 7:48 pm Antworten mit Zitat

Die allermeisten von uns haben wohl schon in irgendeiner Weise - ob absichtlich oder unabsichtlich - direkt oder indirekt Kontakt mit dem Okkulten gehabt. Fast jeder kennt sein Sternzeichen oder hat schon mal sein Horoskop gelesen, viele haben einen oder mehrere Filme gesehen, in denen okkulte Szenen gezeigt werden. Vielleicht kennen wir auch Bekannte, die von okkultem berichtet haben.
Manche von uns halten das alles nur für Betrug oder Geldmacherei, andere „rational“ denkende Menschen halten Okkultismus und Esoterik für „wissenschaftlich unmöglich“. Ich bin der festen Überzeugung, daß an dem Okkulten viel mehr dran ist, als viele von uns glauben, obwohl ich selber ein „rational“ und wissenschaftlich denkender Physiker bin.
Ich möchte zunächst ein paar Beispiele von "übernatürlichen Erfahrungen" berichten, die mir persönlich Menschen erzählt haben, die sie selber erlebt haben. Ich bin mir sicher, daß diese Leute das wirklich erlebt haben und nicht nur damit angeben wollten.

Ein Mann, den ich bei einer astronomischen (nicht astrologischen) Veranstaltung traf, berichtete mir folgendes:

- Er habe von einem Bekannten einen Kugelschreiber geschenkt bekommen, der immer ohne Probleme geschrieben hat. Seit dem Tod des Bekannten schreibt der Kugelschreiber nicht mehr.

- Er erzählte mir, daß eine Verwandte (ich glaube sogar, seine Tochter) verheiratet war, aber daß es in der Ehe kriselte. Als er von der Scheidung am Telefon erfährt, hört er hinter sich ein lautes Geräusch. Er dreht sich um und sieht, daß ein Bild, das das Hochzeitspaar zeigte, zerbrochen auf dem Boden liegt. Der Haken ist unversehrt an der Wand und die Öse am Bild zeigt keine Beschädigung.

Diese beiden Begebenheiten erscheinen mir als relativ harmlos, da der Betreffende selber keinen Kontakt mit Geistern oder ähnlichem aufgenommen hat sondern er das ganze eher passiv erlebt hat. Der nächste "Spuk" ist dafür um so gefährlicher:

- Ein Junge erzählte mir, daß er und seine Schwester bei einem Bekannten waren, der behauptet hatte, er könne Geister beschwören. Der Bekannte wurde nur ausgelacht. Darauf schrieb er Zahlen auf irgendwelche Zettel und sprach magische Beschwörungsformeln. Der beschworene Geist warf darauf einige Personen heftig an die Wand des Zimmers.

Und auch der folgende Bericht hat es "in sich":

- Eine Freundin von mir, mit der ich ab und zu telefoniere und die selber Christin ist, berichtete, daß eine ihrer Bekannten Gläserrücken praktiziert habe. Der beschworene Geist sei nach eigenen Angaben ein guter Geist gewesen. Meine Freundin erklärte ihrer Bekannten darauf, daß alle derartigen Geister dämonisch seien, was diese aber nicht glauben wollte. Daher betete meine Bekannte zu Jesus, daß er den Geist zwingen solle, seine wahre Herkunft preiszugeben. Darauf sah ihre Bekannte in ihrem Zimmer bedrohliche Augenpaare leuchten.

Besonders gefährlich ist es, sich seine Zukunft vorhersagen zu lassen. Nehmen wir an, ein 18-jähriger Jugendlicher geht aus Spaß zu einem Hellseher und fragt nach seinem Todesdatum. Er erfährt, daß er mit 53 Jahren sterben werde. Was hat er nun dadurch gewonnen?

Entweder er glaubt an die Prophezeiung, oder er glaubt es nicht. Wenn er nicht daran glaubt, hätte er sich den Weg zum Hellseher und auch sein Geld sparen können. Doch in diesem Falle wäre er noch äußerst glimpflich davongekommen.

In der Realität dürfte er zumindest immer wieder daran denken, auch wenn er vielleicht versucht, nicht daran zu glauben. Er bekommt vielleicht Ängste, warum er so früh sterben muß, und hofft, daß es doch nicht passiert. Diese Ängste können ihn hunderte oder tausende von Stunden in seinem Leben beschäftigen. Sie werden sich wahrscheinlich verstärken, wenn er 53 Jahre alt geworden ist. Dann kann es sein, daß er z.B. mit dem Auto unterwegs ist und an die Prophezeiung denken muß und gerade deswegen einen tödlichen Unfall macht! Das nennt man dann die "sich selbst erfüllende Prophezeiung".

Aber auch der andere Weg ist möglich: Der Mann denkt "Na ja, ich sterbe erst mit 53, und so lange passiert mir ja nichts!" Und gerade deshalb kann er einen Unfall verursachen und schon vorher sterben. Dann hätte sich die Prophezeiung zwar nicht erfüllt, aber er würde noch leben, wenn er nicht zum Hellseher gegangen wäre.

Alternativ kann der Mann auch einen Unfall machen und "nur" schwer verletzt werden (z.B. Querschnittslähmung). Dann muß er sich sein Leben lang sagen, daß dies ohne sein Spiel mit dem Teufel nicht passiert wäre!


In einer Predigt habe ich von folgender Begebenheit gehört: Zwei Mädchen haben sich von einem Wahrsager die Zukunft voraussagen lassen. Das eine erfährt, daß es lange leben werde und eine glückliche Ehe habe. Dem anderen wird ein früher Tod prophezeit.
Auf dem Nachhauseweg springt es von einer hohen Mauer nach unten und stürzt in den Tod. Es konnte den Gedanken an ein frühes Sterben nicht ertragen und zog es vor, seinem noch jungen Leben selbst ein Ende zu setzen - womit sich die Prophezeiung erfüllt hat.


Natürlich kann man mir jetzt vorwerfen, daß ich das alles nur von anderen weiß und nie selber derartiges erlebt habe. Ich habe mich, was Esoterik betrifft, bisher "nur" mit Nostradamus, Nahtodeserfahrungen, wenig Astrologie und etwas Wiedergeburt beschäftigt. Zum Glück habe ich Spiritismus, Magie, Hellseherei und dergleichen ausgelassen. Daher kann ich "leider" - oder besser gesagt: Gott sei Dank! (und das meine ich wirklich so) hier keine eigenen Erfahrungen wiedergeben. Allerdings muß ich sagen, daß auch die Beschäftigung mit angeblichen Prophezeiungen von Nostradamus bei mir Ängste ausgelöst hat. Kaum eines der vorhergesagten Ereignisse hat sich erfüllt. Über meine Beschäftigung mit Nahtodeserfahrungen habe ich einen eigenen Artikel auf dieser Homepage geschrieben.

Ich möchte noch einmal betonen: Nicht jeder, der etwas Übersinnliches erlebt, ist deswegen ein Okkultist und in "Seelengefahr". Ich kenne z.B. eine Frau, die manchmal Wahrträume hat, also Träume, die dann auch eintreffen. Sie erzählte mir, ihre Mutter habe diese Fähigkeit auch. Sie selber hat jedoch nichts dazu beigetragen, daß diese Träume auftreten und läßt auch sonst ihre Finger von Esoterik und dergleichem.

Viele Menschen haben aber durch eigenen Entschluß oder vielleicht auch ohne es wirklich zu realisieren dem Okkultismus Macht in ihrem Leben gegeben. Für sie gilt, daß dies ein Weg ist, der auf ewig von Gott trennt, wenn man ihn nicht rechtzeitig verläßt. Gott will aber in Gemeinschaft mit uns leben und versucht, uns von diesem Weg in die Verdammnis zu befreien. Dies tut er durch Jesus Christus, der auch unsere Verstrickungen in den Okkultismus, ja selbst Satanismus, vergeben kann, wenn wir darum bitten.

In Johannes 8,12 sagt uns Jesus: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Wenn Sie sich mit dem Okkulten beschäftigt haben sollten und davon los kommen wollen, empfehle ich ihnen, das folgende oder ein ähnlich lautendes freies Gebet zu sprechen:
„Herr Jesus Christus, ich bekenne vor Dir, daß ich dem Okkultismus Macht in meinem Leben gegeben habe. Ich spüre, daß dies der falsche Weg ist, und sage mich vom Satan und allem Okkulten los. Bitte hilf mir, daß ich mich nicht wieder in derartiges verstricke. Bitte komm in mein Leben und lenke es von nun an nach Deinem Willen. Ich vertraue Dir, daß Du mich erlösen willst und danke Dir, daß Du mir hier in diesem Leben und in Ewigkeit Vergebung schenken willst. Vergib mir bitte, wenn ich immer wieder Fehler in meinem Leben mache – ich weiß, daß ich auf Deine Vergebung angewiesen bin. Bitte bewahre mich vor schwerer Schuld und gib meinem Leben Sinn – für mich und für meine Mitmenschen. Bitte lasse mich nicht los, auch wenn ich schwach werde. Ich möchte hier und in Ewigkeit mit Dir leben und nach meinem Tod in Dein Himmelreich kommen. Bitte sei mein Erlöser, von nun an bis in Ewigkeit. Amen“

Vernichten Sie dann alle okkulten Bücher, Texte und Gegenstände, die in Ihrem Besitz sind. Verschenken Sie sie nicht an Freunde – Gift gehört in den Sondermüll, und Okkultismus ist Gift für die Seele.

Auch ich habe schon mehrere esoterische Bücher von mir zerrissen und weggeschmissen. Dabei habe ich stets eine innere Erleichterung gefühlt.

Martin Wagner, 30.11.2002
http://www.martin-wagner.org/Okkultismus-das_Spiel_mit_dem_Teufel.htm
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Verfasst am: Do Apr 08, 2010 7:48 pm



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