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'Die Kirche Christi wird nicht untergehen'
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 10, 2010 5:43 pm Antworten mit Zitat

Bamberger Erzbischof Schick bei Predigt in der Osternacht: "Die Krise besteht darin, dass wir das Böse und Unmenschliche der Sünde nicht mehr wahrnehmen und das heilige Leben nach dem Evangelium Christi nicht mehr anstreben"

Bamberg. (kath.net/bbk)
„Die gegenwärtige Krise der Kirche ist eine Krise unserer Gesellschaft, die in vielen Bereichen ihre Wertmaßstäbe, Ethik und Moral verloren hat.“ Das waren die zentralen Worte des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick in der Osternacht am 3. April 2010 im Bamberger Dom. „Die Krise besteht darin, dass wir das Böse und Unmenschliche der Sünde nicht mehr wahrnehmen und das heilige Leben nach dem Evangelium Christi nicht mehr anstreben.“ Der lebensspendende Glaube an die Auferstehung sei für uns Menschen heute wichtiger und notwendiger denn je, so der Erzbischof. „Der Herr verlässt uns nicht, sondern feiert jedes Jahr seine Auferstehung mit uns.“ Wir müssten ihm, den Auferstandenen, nur wieder mehr Raum in unserem Leben geben. Christus habe am Kreuz die Grausamkeit und Unmenschlichkeit der Sünde offenbart, aber auch überwunden. Er habe das neue Leben in Heiligkeit und Gerechtigkeit durch seine Auferstehung ermöglicht.

Schick kritisierte mit deutlichen Worten die Oberflächlichkeit und Fahrlässigkeit vieler Menschen heute. „Wir gleichen Gut und Böse im Reden und Schreiben, im täglichen Verhalten und in den Medien so lange einander an, bis wir die Unterschiede nicht mehr wahrnehmen.“ Schuld und Sünde psychologisierten und soziologisierten wir so sehr, dass wir schuldlos aus jeder bösen Tat hervorgingen. „Der Unschuldswahn macht die Grenzen zwischen Wahr und Falsch schlecht und förderlich fließend.“ Die Kirche dürfe diese Gleichmacherei nicht mitmachen, denn durch sie verfallen die Menschen der Sünde auf allen Ebenen, ohne es zu merken. Sie müsse Schuld und Unschuld beim Namen nennen. Sie müsse auch zu Fasten, Buße und Umkehr aufrufen um des neuen Lebens willen.

„Das Osterfest ist das Fest des Sieges über Sünde und Tod. Wir müssen uns nur wieder besinnen“. Wichtig sei es, den Glauben an die Auferstehung, die unser Leben heiligt und unsere Welt rettet, wieder zu erlangen. „Die Auferstehungsgeschichten der Bibel sind ‚Suchgeschichten’.“ Sie schildern die Suche von Menschen nach dem Auferstandenen und die Suche des Auferstandenen nach dem Glauben der Menschen. „In diese Suchgeschichten müssen wir uns einlassen, dann werden wir den Auferstandenen finden und das neue Leben erwerben. So wird auch die gegenwärtige Krise der Kirche und der Gesellschaft überwunden“.













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Bamberg. (kath.net/bbk)
„Die gegenwärtige Krise der Kirche ist eine Krise unserer Gesellschaft, die in vielen Bereichen ihre Wertmaßstäbe, Ethik und Moral verloren hat.“ Das waren die zentralen Worte des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick in der Osternacht am 3. April 2010 im Bamberger Dom. „Die Krise besteht darin, dass wir das Böse und Unmenschliche der Sünde nicht mehr wahrnehmen und das heilige Leben nach dem Evangelium Christi nicht mehr anstreben.“ Der lebensspendende Glaube an die Auferstehung sei für uns Menschen heute wichtiger und notwendiger denn je, so der Erzbischof. „Der Herr verlässt uns nicht, sondern feiert jedes Jahr seine Auferstehung mit uns.“ Wir müssten ihm, den Auferstandenen, nur wieder mehr Raum in unserem Leben geben. Christus habe am Kreuz die Grausamkeit und Unmenschlichkeit der Sünde offenbart, aber auch überwunden. Er habe das neue Leben in Heiligkeit und Gerechtigkeit durch seine Auferstehung ermöglicht.

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Schick kritisierte mit deutlichen Worten die Oberflächlichkeit und Fahrlässigkeit vieler Menschen heute. „Wir gleichen Gut und Böse im Reden und Schreiben, im täglichen Verhalten und in den Medien so lange einander an, bis wir die Unterschiede nicht mehr wahrnehmen.“ Schuld und Sünde psychologisierten und soziologisierten wir so sehr, dass wir schuldlos aus jeder bösen Tat hervorgingen. „Der Unschuldswahn macht die Grenzen zwischen Wahr und Falsch schlecht und förderlich fließend.“ Die Kirche dürfe diese Gleichmacherei nicht mitmachen, denn durch sie verfallen die Menschen der Sünde auf allen Ebenen, ohne es zu merken. Sie müsse Schuld und Unschuld beim Namen nennen. Sie müsse auch zu Fasten, Buße und Umkehr aufrufen um des neuen Lebens willen.

„Das Osterfest ist das Fest des Sieges über Sünde und Tod. Wir müssen uns nur wieder besinnen“. Wichtig sei es, den Glauben an die Auferstehung, die unser Leben heiligt und unsere Welt rettet, wieder zu erlangen. „Die Auferstehungsgeschichten der Bibel sind ‚Suchgeschichten’.“ Sie schildern die Suche von Menschen nach dem Auferstandenen und die Suche des Auferstandenen nach dem Glauben der Menschen. „In diese Suchgeschichten müssen wir uns einlassen, dann werden wir den Auferstandenen finden und das neue Leben erwerben. So wird auch die gegenwärtige Krise der Kirche und der Gesellschaft überwunden“.
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Verfasst am: Sa Apr 10, 2010 5:43 pm



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