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Anmeldedatum: 03.07.2006
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Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Apr 29, 2010 7:21 pm Antworten mit Zitat

Die gegenseitige Liebe unter den Christen ist Verkündigung des Herrn














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WEITERE ARTIKEL ZUM
THEMA 'Evangelium'

Die gegenseitige Liebe unter den Christen ist Verkündigung des Herrn

Hinhören auf die Stimme Jesu

Entscheidend ist allein die Liebe

Der Glaube an die Auferstehung ist nicht etwas Selbstverständliches.

Kreuzige ihn, kreuzige ihn!


"Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche - Ein Kommentar zum Sonntagsevangelium von P. Dr. Bernhard Sirch

Innsbruck (kath.net)
C - 5. So. der Osterzeit, Betrachtung zur 2. Lesung: Offb 21, 1-5 und zum Ev. Joh 13, 31-33a.34-35. * 2.5.2010 Erzabtei Beuron Schott

"Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Judas ging hinaus, um Jesus zu verraten. Jesus sagt nicht, dass jetzt das Böse triumphiert, sondern er redet von der Verherrlichung: „Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Nicht nur der Menschensohn, sondern Gott wird gleichzeitig verherrlicht. Es ist die Umdrehung aller Werte. Der gemeinste Verrat, der die tiefste Verdemütigung vor den Menschen zur Folge hat, ist in den Augen Gottes eine Verherrlichung. Diese Betrachtungsweise ist aus der innerweltlichen Sicht unbegreiflich. Diese Aussage Jesu lässt uns die Andersartigkeit seines Reiches erahnen, wo unsere Wertvorstellungen nicht gelten. Überlegen wir, wie reagieren wir, wenn jemand an unserer Ehre auch nur kratzt: Wut und Hass sind die Reaktion. Gott hat andere Augen, andere Maßstäbe, er reagiert anders. Er weiß um die Schwächen der Menschen.

Judas geht hinaus, um Jesus zu verraten. In diese Situation stellt Jesus sein Gebot der Liebe: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34). Von der Liebe zu reden, wenn alles friedlich ist, ist einfach. Liebe zu predigen, wo tiefe Verletzungen, sogar Verrat, die Folge sind, ist Jesu Aufgabe. Auch in diesen Situationen ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen das oberste Gebot und oberster Prüfstein für unser Handeln und Reden. Jesus schweigt, selbst wenn es um den Verrat seiner Person, ja sogar die Auslieferung an die Heiden geht. Wenn unser Reden und Handeln nicht den Prüfstein der Liebe passieren kann, sollten wir schweigen und nicht handeln.

Diese Hochform der Liebe müssen wir aber üben in ganz kleinen, alltäglichen Dingen. Etwa, dass der Ehemann die Frau lobt, weil sie das Essen schön hergerichtet hat. Oder, dass die Ehefrau Verständnis zeigt, wenn der Mann müde und abgeschlagen nach Hause kommt, weil er im Betrieb angemoppt wird. Er fühlt sich - wenn er schon älter ist - den Anforderungen im Betrieb nicht mehr gewachsen. Die Jüngeren haben oft eine bessere Ausbildung... Gerade wo Menschen eng zusammen sind - dies ist im Eheleben genauso wie im Klosterleben -, nimmt man viele Dienste viel zu selbstverständlich an, ohne zu reagieren. Man sieht die Liebebedürftigkeit des Menschen nicht mehr. Die Menschen hungern nach Liebe, wie sie nach dem täglichen Brot hungern. Sollten wir uns nicht von einem frisch verliebten Paar ein Beispiel nehmen. Immer denkt der Liebende oder die Liebende, wie kann ich meinem Geliebten, meiner Geliebten eine Freude machen. Wenn diese kleinen Zeichen der Liebe im Alltag fehlen, wird die Liebe in immer gröberem Maße verletzt werden. Jesus sagt uns: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34).

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Jesus verweist nun auf sein Vorbild hin: "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34). Jesus hat sein Leben für uns hingegeben, obwohl wir Sünder sind. "Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an" (1 Joh 3,9). "Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool. "Gott hat uns geliebt, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool, dies ist ein tröstendes, hoffnungsvolles Wort gerade für die Menschen, die sich als Sünder vor Gott wissen. Wir dürfen auch als Sünder unser Herz vor ihm öffnen. Papst Johannes Paul II, hat uns den Sonntag der Barmherzigkeit geschenkt. Gott hat mit uns Sündern Frieden geschlossen und zeigt darüber hinaus seine Liebe zu uns. So wie er geliebt hat, sollen auch wir einander lieben und lehrt uns deswegen die Feindesliebe. "Liebt eure Feinde; tut Gutes denen, die euch hassen (Lk 6,27). Vielleicht sträubt sich unser Innerstes dagegen. Wenn wir die Kriege vor allem im Nahen Osten sehen, müssen wir sagen, Jesu Botschaft gilt vor allem dieser Region, in der er am Kreuz für alle Menschen gestorben ist. Jesus zeigt auf, dass Vergeltung nicht die einzige Reaktion, die einzig denkbare Antwort auf Unrecht ist. Durch sein Wort und seine Tat "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34) hat er den Teufelskreis des Bösen durchbrochen. Der Weg Jesu ist das einzig Sinnvolle für diese Region, aber auch in jedem anderen menschlichen Bereich.

"Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt" (Joh 13,35). Von den ersten Christen wurde gesagt: "Seht, wie sie einander lieben". "Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche. Es ist eine wichtige Aufgabe für uns, dass die Welt erkennen kann: wir sind Jüngerinnen und Jünger Jesu. Die Welt tut sich heute schwer, dies zu erkennen! Die gegenseitige Liebe unter den Christen ist Verkündigung des Herrn. Wenn wir dagegen handeln, ist unsere Verkündigung unglaubwürdig und nicht im Sinne Jesu. So betet die Kirche im Schlussgebet: „Gib, dass wir die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen und als neue Menschen leben“.

Vor allem die 2. Lesung lenkt unseren Blick auf das Neue, auf unsere hoffnungsvolle Zukunft: "Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde (Offb 21, 1)... Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. 4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. 5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu (Offb 21, 3.-5).



"Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche - Ein Kommentar zum Sonntagsevangelium von P. Dr. Bernhard Sirch

Innsbruck (kath.net)
C - 5. So. der Osterzeit, Betrachtung zur 2. Lesung: Offb 21, 1-5 und zum Ev. Joh 13, 31-33a.34-35. * 2.5.2010 Erzabtei Beuron Schott

"Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Judas ging hinaus, um Jesus zu verraten. Jesus sagt nicht, dass jetzt das Böse triumphiert, sondern er redet von der Verherrlichung: „Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Nicht nur der Menschensohn, sondern Gott wird gleichzeitig verherrlicht. Es ist die Umdrehung aller Werte. Der gemeinste Verrat, der die tiefste Verdemütigung vor den Menschen zur Folge hat, ist in den Augen Gottes eine Verherrlichung. Diese Betrachtungsweise ist aus der innerweltlichen Sicht unbegreiflich. Diese Aussage Jesu lässt uns die Andersartigkeit seines Reiches erahnen, wo unsere Wertvorstellungen nicht gelten. Überlegen wir, wie reagieren wir, wenn jemand an unserer Ehre auch nur kratzt: Wut und Hass sind die Reaktion. Gott hat andere Augen, andere Maßstäbe, er reagiert anders. Er weiß um die Schwächen der Menschen.

Judas geht hinaus, um Jesus zu verraten. In diese Situation stellt Jesus sein Gebot der Liebe: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34). Von der Liebe zu reden, wenn alles friedlich ist, ist einfach. Liebe zu predigen, wo tiefe Verletzungen, sogar Verrat, die Folge sind, ist Jesu Aufgabe. Auch in diesen Situationen ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen das oberste Gebot und oberster Prüfstein für unser Handeln und Reden. Jesus schweigt, selbst wenn es um den Verrat seiner Person, ja sogar die Auslieferung an die Heiden geht. Wenn unser Reden und Handeln nicht den Prüfstein der Liebe passieren kann, sollten wir schweigen und nicht handeln.

Diese Hochform der Liebe müssen wir aber üben in ganz kleinen, alltäglichen Dingen. Etwa, dass der Ehemann die Frau lobt, weil sie das Essen schön hergerichtet hat. Oder, dass die Ehefrau Verständnis zeigt, wenn der Mann müde und abgeschlagen nach Hause kommt, weil er im Betrieb angemoppt wird. Er fühlt sich - wenn er schon älter ist - den Anforderungen im Betrieb nicht mehr gewachsen. Die Jüngeren haben oft eine bessere Ausbildung... Gerade wo Menschen eng zusammen sind - dies ist im Eheleben genauso wie im Klosterleben -, nimmt man viele Dienste viel zu selbstverständlich an, ohne zu reagieren. Man sieht die Liebebedürftigkeit des Menschen nicht mehr. Die Menschen hungern nach Liebe, wie sie nach dem täglichen Brot hungern. Sollten wir uns nicht von einem frisch verliebten Paar ein Beispiel nehmen. Immer denkt der Liebende oder die Liebende, wie kann ich meinem Geliebten, meiner Geliebten eine Freude machen. Wenn diese kleinen Zeichen der Liebe im Alltag fehlen, wird die Liebe in immer gröberem Maße verletzt werden. Jesus sagt uns: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34).

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Jesus verweist nun auf sein Vorbild hin: "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34). Jesus hat sein Leben für uns hingegeben, obwohl wir Sünder sind. "Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an" (1 Joh 3,9). "Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool. "Gott hat uns geliebt, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool, dies ist ein tröstendes, hoffnungsvolles Wort gerade für die Menschen, die sich als Sünder vor Gott wissen. Wir dürfen auch als Sünder unser Herz vor ihm öffnen. Papst Johannes Paul II, hat uns den Sonntag der Barmherzigkeit geschenkt. Gott hat mit uns Sündern Frieden geschlossen und zeigt darüber hinaus seine Liebe zu uns. So wie er geliebt hat, sollen auch wir einander lieben und lehrt uns deswegen die Feindesliebe. "Liebt eure Feinde; tut Gutes denen, die euch hassen (Lk 6,27). Vielleicht sträubt sich unser Innerstes dagegen. Wenn wir die Kriege vor allem im Nahen Osten sehen, müssen wir sagen, Jesu Botschaft gilt vor allem dieser Region, in der er am Kreuz für alle Menschen gestorben ist. Jesus zeigt auf, dass Vergeltung nicht die einzige Reaktion, die einzig denkbare Antwort auf Unrecht ist. Durch sein Wort und seine Tat "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34) hat er den Teufelskreis des Bösen durchbrochen. Der Weg Jesu ist das einzig Sinnvolle für diese Region, aber auch in jedem anderen menschlichen Bereich.

"Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt" (Joh 13,35). Von den ersten Christen wurde gesagt: "Seht, wie sie einander lieben". "Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche. Es ist eine wichtige Aufgabe für uns, dass die Welt erkennen kann: wir sind Jüngerinnen und Jünger Jesu. Die Welt tut sich heute schwer, dies zu erkennen! Die gegenseitige Liebe unter den Christen ist Verkündigung des Herrn. Wenn wir dagegen handeln, ist unsere Verkündigung unglaubwürdig und nicht im Sinne Jesu. So betet die Kirche im Schlussgebet: „Gib, dass wir die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen und als neue Menschen leben“.

Vor allem die 2. Lesung lenkt unseren Blick auf das Neue, auf unsere hoffnungsvolle Zukunft: "Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde (Offb 21, 1)... Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. 4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. 5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu (Offb 21, 3.-5).

"Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche - Ein Kommentar zum Sonntagsevangelium von P. Dr. Bernhard Sirch

Innsbruck (kath.net)
C - 5. So. der Osterzeit, Betrachtung zur 2. Lesung: Offb 21, 1-5 und zum Ev. Joh 13, 31-33a.34-35. * 2.5.2010 Erzabtei Beuron Schott

"Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Judas ging hinaus, um Jesus zu verraten. Jesus sagt nicht, dass jetzt das Böse triumphiert, sondern er redet von der Verherrlichung: „Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Nicht nur der Menschensohn, sondern Gott wird gleichzeitig verherrlicht. Es ist die Umdrehung aller Werte. Der gemeinste Verrat, der die tiefste Verdemütigung vor den Menschen zur Folge hat, ist in den Augen Gottes eine Verherrlichung. Diese Betrachtungsweise ist aus der innerweltlichen Sicht unbegreiflich. Diese Aussage Jesu lässt uns die Andersartigkeit seines Reiches erahnen, wo unsere Wertvorstellungen nicht gelten. Überlegen wir, wie reagieren wir, wenn jemand an unserer Ehre auch nur kratzt: Wut und Hass sind die Reaktion. Gott hat andere Augen, andere Maßstäbe, er reagiert anders. Er weiß um die Schwächen der Menschen.

Judas geht hinaus, um Jesus zu verraten. In diese Situation stellt Jesus sein Gebot der Liebe: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34). Von der Liebe zu reden, wenn alles friedlich ist, ist einfach. Liebe zu predigen, wo tiefe Verletzungen, sogar Verrat, die Folge sind, ist Jesu Aufgabe. Auch in diesen Situationen ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen das oberste Gebot und oberster Prüfstein für unser Handeln und Reden. Jesus schweigt, selbst wenn es um den Verrat seiner Person, ja sogar die Auslieferung an die Heiden geht. Wenn unser Reden und Handeln nicht den Prüfstein der Liebe passieren kann, sollten wir schweigen und nicht handeln.

Diese Hochform der Liebe müssen wir aber üben in ganz kleinen, alltäglichen Dingen. Etwa, dass der Ehemann die Frau lobt, weil sie das Essen schön hergerichtet hat. Oder, dass die Ehefrau Verständnis zeigt, wenn der Mann müde und abgeschlagen nach Hause kommt, weil er im Betrieb angemoppt wird. Er fühlt sich - wenn er schon älter ist - den Anforderungen im Betrieb nicht mehr gewachsen. Die Jüngeren haben oft eine bessere Ausbildung... Gerade wo Menschen eng zusammen sind - dies ist im Eheleben genauso wie im Klosterleben -, nimmt man viele Dienste viel zu selbstverständlich an, ohne zu reagieren. Man sieht die Liebebedürftigkeit des Menschen nicht mehr. Die Menschen hungern nach Liebe, wie sie nach dem täglichen Brot hungern. Sollten wir uns nicht von einem frisch verliebten Paar ein Beispiel nehmen. Immer denkt der Liebende oder die Liebende, wie kann ich meinem Geliebten, meiner Geliebten eine Freude machen. Wenn diese kleinen Zeichen der Liebe im Alltag fehlen, wird die Liebe in immer gröberem Maße verletzt werden. Jesus sagt uns: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34).

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Jesus verweist nun auf sein Vorbild hin: "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34). Jesus hat sein Leben für uns hingegeben, obwohl wir Sünder sind. "Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an" (1 Joh 3,9). "Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool. "Gott hat uns geliebt, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool, dies ist ein tröstendes, hoffnungsvolles Wort gerade für die Menschen, die sich als Sünder vor Gott wissen. Wir dürfen auch als Sünder unser Herz vor ihm öffnen. Papst Johannes Paul II, hat uns den Sonntag der Barmherzigkeit geschenkt. Gott hat mit uns Sündern Frieden geschlossen und zeigt darüber hinaus seine Liebe zu uns. So wie er geliebt hat, sollen auch wir einander lieben und lehrt uns deswegen die Feindesliebe. "Liebt eure Feinde; tut Gutes denen, die euch hassen (Lk 6,27). Vielleicht sträubt sich unser Innerstes dagegen. Wenn wir die Kriege vor allem im Nahen Osten sehen, müssen wir sagen, Jesu Botschaft gilt vor allem dieser Region, in der er am Kreuz für alle Menschen gestorben ist. Jesus zeigt auf, dass Vergeltung nicht die einzige Reaktion, die einzig denkbare Antwort auf Unrecht ist. Durch sein Wort und seine Tat "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34) hat er den Teufelskreis des Bösen durchbrochen. Der Weg Jesu ist das einzig Sinnvolle für diese Region, aber auch in jedem anderen menschlichen Bereich.

"Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt" (Joh 13,35). Von den ersten Christen wurde gesagt: "Seht, wie sie einander lieben". "Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche. Es ist eine wichtige Aufgabe für uns, dass die Welt erkennen kann: wir sind Jüngerinnen und Jünger Jesu. Die Welt tut sich heute schwer, dies zu erkennen! Die gegenseitige Liebe unter den Christen ist Verkündigung des Herrn. Wenn wir dagegen handeln, ist unsere Verkündigung unglaubwürdig und nicht im Sinne Jesu. So betet die Kirche im Schlussgebet: „Gib, dass wir die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen und als neue Menschen leben“.

Vor allem die 2. Lesung lenkt unseren Blick auf das Neue, auf unsere hoffnungsvolle Zukunft: "Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde (Offb 21, 1)... Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. 4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. 5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu (Offb 21, 3.-5).













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"Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche - Ein Kommentar zum Sonntagsevangelium von P. Dr. Bernhard Sirch

Innsbruck (kath.net)
C - 5. So. der Osterzeit, Betrachtung zur 2. Lesung: Offb 21, 1-5 und zum Ev. Joh 13, 31-33a.34-35. * 2.5.2010 Erzabtei Beuron Schott

"Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Judas ging hinaus, um Jesus zu verraten. Jesus sagt nicht, dass jetzt das Böse triumphiert, sondern er redet von der Verherrlichung: „Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht" (Joh 13,31). Nicht nur der Menschensohn, sondern Gott wird gleichzeitig verherrlicht. Es ist die Umdrehung aller Werte. Der gemeinste Verrat, der die tiefste Verdemütigung vor den Menschen zur Folge hat, ist in den Augen Gottes eine Verherrlichung. Diese Betrachtungsweise ist aus der innerweltlichen Sicht unbegreiflich. Diese Aussage Jesu lässt uns die Andersartigkeit seines Reiches erahnen, wo unsere Wertvorstellungen nicht gelten. Überlegen wir, wie reagieren wir, wenn jemand an unserer Ehre auch nur kratzt: Wut und Hass sind die Reaktion. Gott hat andere Augen, andere Maßstäbe, er reagiert anders. Er weiß um die Schwächen der Menschen.

Judas geht hinaus, um Jesus zu verraten. In diese Situation stellt Jesus sein Gebot der Liebe: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34). Von der Liebe zu reden, wenn alles friedlich ist, ist einfach. Liebe zu predigen, wo tiefe Verletzungen, sogar Verrat, die Folge sind, ist Jesu Aufgabe. Auch in diesen Situationen ist die Liebe zu Gott und zu den Menschen das oberste Gebot und oberster Prüfstein für unser Handeln und Reden. Jesus schweigt, selbst wenn es um den Verrat seiner Person, ja sogar die Auslieferung an die Heiden geht. Wenn unser Reden und Handeln nicht den Prüfstein der Liebe passieren kann, sollten wir schweigen und nicht handeln.

Diese Hochform der Liebe müssen wir aber üben in ganz kleinen, alltäglichen Dingen. Etwa, dass der Ehemann die Frau lobt, weil sie das Essen schön hergerichtet hat. Oder, dass die Ehefrau Verständnis zeigt, wenn der Mann müde und abgeschlagen nach Hause kommt, weil er im Betrieb angemoppt wird. Er fühlt sich - wenn er schon älter ist - den Anforderungen im Betrieb nicht mehr gewachsen. Die Jüngeren haben oft eine bessere Ausbildung... Gerade wo Menschen eng zusammen sind - dies ist im Eheleben genauso wie im Klosterleben -, nimmt man viele Dienste viel zu selbstverständlich an, ohne zu reagieren. Man sieht die Liebebedürftigkeit des Menschen nicht mehr. Die Menschen hungern nach Liebe, wie sie nach dem täglichen Brot hungern. Sollten wir uns nicht von einem frisch verliebten Paar ein Beispiel nehmen. Immer denkt der Liebende oder die Liebende, wie kann ich meinem Geliebten, meiner Geliebten eine Freude machen. Wenn diese kleinen Zeichen der Liebe im Alltag fehlen, wird die Liebe in immer gröberem Maße verletzt werden. Jesus sagt uns: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander!" (Joh 13,34).

Jesus verweist nun auf sein Vorbild hin: "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34). Jesus hat sein Leben für uns hingegeben, obwohl wir Sünder sind. "Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an" (1 Joh 3,9). "Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool. "Gott hat uns geliebt, als wir noch Sünder waren" (Röm 5,Cool, dies ist ein tröstendes, hoffnungsvolles Wort gerade für die Menschen, die sich als Sünder vor Gott wissen. Wir dürfen auch als Sünder unser Herz vor ihm öffnen. Papst Johannes Paul II, hat uns den Sonntag der Barmherzigkeit geschenkt. Gott hat mit uns Sündern Frieden geschlossen und zeigt darüber hinaus seine Liebe zu uns. So wie er geliebt hat, sollen auch wir einander lieben und lehrt uns deswegen die Feindesliebe. "Liebt eure Feinde; tut Gutes denen, die euch hassen (Lk 6,27). Vielleicht sträubt sich unser Innerstes dagegen. Wenn wir die Kriege vor allem im Nahen Osten sehen, müssen wir sagen, Jesu Botschaft gilt vor allem dieser Region, in der er am Kreuz für alle Menschen gestorben ist. Jesus zeigt auf, dass Vergeltung nicht die einzige Reaktion, die einzig denkbare Antwort auf Unrecht ist. Durch sein Wort und seine Tat "Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben" (Joh 13, 34) hat er den Teufelskreis des Bösen durchbrochen. Der Weg Jesu ist das einzig Sinnvolle für diese Region, aber auch in jedem anderen menschlichen Bereich.

"Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt" (Joh 13,35). Von den ersten Christen wurde gesagt: "Seht, wie sie einander lieben". "Seht, wie sie einander hassen" kann man sich manchmal heute denken, wenn man den Streit unter den Christen miterleben muss oder auch der Streit innerhalb der Kirche. Es ist eine wichtige Aufgabe für uns, dass die Welt erkennen kann: wir sind Jüngerinnen und Jünger Jesu. Die Welt tut sich heute schwer, dies zu erkennen! Die gegenseitige Liebe unter den Christen ist Verkündigung des Herrn. Wenn wir dagegen handeln, ist unsere Verkündigung unglaubwürdig und nicht im Sinne Jesu. So betet die Kirche im Schlussgebet: „Gib, dass wir die Gewohnheiten des alten Menschen ablegen und als neue Menschen leben“.

Vor allem die 2. Lesung lenkt unseren Blick auf das Neue, auf unsere hoffnungsvolle Zukunft: "Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde (Offb 21, 1)... Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. 4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. 5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu (Offb 21, 3.-5).

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