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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 6:41 pm Antworten mit Zitat

Kommentar zum Sonntagsevangelium von P. Dr. Bernhard Sirch

Innsbruck (kath.net)
C - 7. Sonntag d.Osterzeit, Betrachtung zur 1. Lesung: Apg 7.55-60, 2. Lesung: Offb 22, 12-14.16-17.20 und zum Ev.: Joh 17, 20-26:.

"In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben" (Joh 17,20). Die Sendung Jesu ist nicht auf die Apostel beschränkt, sondern geht weiter an "alle, die durch ihr Wort an mich glauben" (Joh 17,20).

Entscheidend ist das Wort, die Verkündigung, die mündliche Weitergabe seines Wortes. Die Verkündigung des Wortes ist ein wesentlicher Bestandteil der Sendung und damit des priesterlichen Dienstes. Die Menschheit erlebt heute durch die Medien eine zerstörende Wortflut. In dieser Wortflut droht das Leben spendende Wort Jesu, das den Menschen im Grunde seines Wesens verändert, unterzugehen.

Heute feiert die Weltkirche den Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel. In den modernen Kommunikationsmittel bieten sich dem Priester neue Möglichkeiten, seinen Dienst für das Wort und des Wortes zu leisten. Wenn der hl. Paulus heute leben würde, er hätte mit Sicherheit eine Homepage, oder sehr wahrscheinlich einen eigenen Sender. Papstes Pius X. erkannte bereits vor 100 Jahren: "Ihr werdet umsonst Kirchen bauen, Schulen errichten und alle anderen guten Werke organisieren, wenn es Euch nicht gelingt, die Waffe der guten Presse gegen die schlechte Presse zur Geltung zu bringen".

in diesem Sinne ermuntert Papst Benedikt XVI zum 44. Welttag der sozialen Kommunikationsmitel: "Euch, liebe Priester, lade ich erneut ein, mit Weisheit die außergewöhnlichen Gelegenheiten zu ergreifen, die sich durch die moderne Kommunikation bieten. Der Herr mache Euch zu leidenschaftlichen Verkündern der frohen Botschaft auch auf der neuen „Agora“, die von den aktuellen Kommunikationsmitteln geschaffen wird. Mit diesem Wunsch erbitte ich euch den Schutz der Mutter Gottes sowie des heiligen Pfarrers von Ars und erteile euch allen von Herzen den Apostolischen Segen". Dieser Segen, so denke ich, gilt vor allem den Verantwortlichen von Kath.net und anderen kath. Nachrichtensendern. Der Papst legt besonders den Priestern nahe, bei dem Kontakt mit der digitalen Welt das Herz als Mann Gottes durchscheinen lassen: Gott in der Wirklichkeit von heute lebendig und aktuell zu machen.

Lesen Sie: PAPST BENEDIKT XVI. BOTSCHAFT ZUM 44. WELTTAG DER SOZIALEN KOMMUNIKATIONSMITTEL: „Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt – die neuen Medien im Dienst des Wortes“ (Sonntag, 16. Mai 2010).

Das Wort Gottes wird sich seinen Weg unter den unzähligen Schnittstellen im dichten Netz der „Highways“, die den „Cyberspace“ durchziehen, bahnen. Ich freue mich, dass das Wort Gottes im dichten Netz der „Highways“ ein einigen-des Band sein kann und das Bürgerrecht Gottes bekräftigt und in den Herzen Halt machen kann mit der Botschaft: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir“ (Offb 3,20). Vor allem die Gläubigen möchte ich ermuntern, die oft sehr guten Angebote der kath. Presse zu nutzen und sich im Glauben weiterzubilden und zu erneuern.

Auch wenn die kath. Presse ein sehr kleines und zartes Pflänzlein ist, so liegt es an uns, dass wir die kath. Angebote anklicken und anhören, bzw. lesen. Wir können dort eine Nahrung für unsere Seele in uns aufnehmen, die wir heute mehr benötigen, wie das üppige Angebot in den Supermärkten.

Die innere Zufriedenheit des Menschen, dass eine Seele immerdar bei Gott ist durch das immerwährende Gebet, wird heute unterstützt durch die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Kommunikation in der digitalen Welt, wo das Wort Gottes zu jeder Zeit und überall abrufbar ist und somit eine Nahrung für die Seele anbietet. Papst Benedikt XVI. bringt es auf den Punkt: "Gott in der Wirklichkeit von heute lebendig und aktuell" werden lassen. Johannes Cassianus gibt uns als Lehrmeister des geistlichen Lebens dazu einen we-sentlichen Hinweis: "Um das ständige Denken an Gott zu besitzen, soll also unabwendbar vor euch das fromme Gebetswort stehen: "O Gott, komm mir zu Hilfe; Herr, eile, mir zu helfen (Ps. 69,2)". Selbst in schwierigsten Lagen unseres Lebens bewirkt das ständige Denken an Gott innere Kraft und Ruhe, die aus dem Herzen, aus Gott emporsteigt. Paulus drückt es so aus: "nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir" (Gal 2.10).

Dieses Leben in der Gegenwart Gottes macht uns das einigende Band der gesamten Schöpfung sichtbar: Gott. Möge auch die Welt der neuen Medien die Welt umspannen als einigendes Band und die Größe Gottes verkünden; von seiner Handschrift erzählt die gesamte Schöpfung. Es ist nicht schwierig unter den unzähligen Schnittstellen die Botschaft Gottes herauszufiltern und zu entdecken.

Viele Menschen haben gewaltige Schwierigkeiten und sind oft verzweifelt einen Zugang zum Internet zu bekommen. Im geistlichen Leben haben wir eine Hilfe. Die entscheidende Schnittstelle, der Zugang zu Gott ist Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, der uns zu seinem Vater führen will. Wenn wir zu Christus kommen, dann kommen wir gleichzeitig zum Vater. Die Gemeinschaft, die Einheit mit dem Vater, betont Jesus im heutigen Evangelium. Seine Sendung, sein machtvolles Reden, kommt vom Vater: "Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast... So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, daß du mich gesandt hast" (Joh 17,21.23).

Die Einheit ist das entscheidende Kriterium, das Erkennungszeichen für die Sendung des Sohnes durch den Vater. Christus ist der Zugang zum Vater. Das Ziel, der Angelpunkt, ist der Vater, von dem jede Sendung kommt: "Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt, daß du mich gesandt hast (Joh 17, 25). Wir haben hier wieder den Hinweis auf die Sendung Jesu durch den Vater, wie wir bereits im Evangelium des letzten Sonntags gesehen haben.

Das Sehnen aller Christen, ja vieler gottgläubiger Menschen ist die Einheit im Glauben. Jesus gibt uns mit dem Blick auf seine Herrlichkeit einen Hinweis, wie wir diese Einheit erreichen können: "Vater, ich will, daß alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Er-schaffung der Welt" (Joh 17,21). Das Ziel ist die Herrlichkeit. Ein Mensch wird nicht nur bestimmt von den gegenwärtigen Schwierigkeiten, sondern auch von der zu erwartenden Zukunft.

Im Blick auch die Zukunft kann der Mensch die gegenwärtigen Schwierigkeiten bestehen. Wenn das Ziel feststeht, dann findet man auch einen Weg dahin. Die Herrlichkeit des Herrn ist ein Grundpfeiler der christlichen Hoffnung.
Von dieser Herrlichkeit Gottes war der erste Märtyrer, Stephanus, ergrif-fen, wie wir in der ersten Lesung hören: "Stephanus blickte, erfüllt vom Heiligen Geist, zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Men-schensohn zur Rechten Gottes stehen" (Apg 7,55.56). Jesus will uns in die-se Einheit hinein nehmen. Das bindende Glied ist Christus, der uns mit der Liebe des Vater verbindet, wie wir im Evangelium hörten: "Ich habe ih-nen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin" (Joh 17,26).

Christus in seiner Herrlichkeit ist auch das Thema der 2. Lesung aus dem Buch der Geheimen Offenbarung. Der erhöhte Herr spricht: "Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende" (Offb 22, 13). Christus zeigt uns auf, wie wir in seine Herrlichkeit kommen: "Selig, wer sein Gewand wäscht: Er hat Anteil am Baum des Lebens, und er wird durch die Tore in die Stadt eintreten können" (Offb 22,14). In seinem Reich wird uns die Stellung Jesu klar werden, der von sich sagen kann: "Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern" (Offb 22,16).

Die folgenden letzten Verse in der Geheimen Offenbarung kann man über-schreiben mit: Komm, Maranatha. Erneut werden unsere Gedanken auf das Ziel gelenkt: "Wer durstig ist, der komme. Wer will, empfange umsonst das Wasser des Lebens" (Offb 22,17). Wenn wir kommen sollen, so bedeutet dies, daß wir uns auf den Weg machen, daß wir aufbrechen. Wie der, "der dies bezeugt" sollen auch wir sprechen: "Ja, ich komme bald. Amen. Komm, Herr Jesus!" (Offb 22,20).

Die Herrlichkeit Gottes ist auch das Thema des Tagesgebetes, Gabengebetes und Schlußgebetes: „Allmächtiger Gott, wir bekennen, daß unser Erlöser bei dir in deiner Herrlichkeit ist... Laß uns diese heilige Feier mit ganzer Hingabe begehen, damit wir einst das Leben in der Herrlichkeit des Himmels erlangen, ... die Christus in deiner Herrlichkeit schon besitzt". Wir können uns fragen, sind wir auf dem Weg in die Herrlichkeit des Herrn. Der Herr weist uns den Weg: richten wir unseren Blick in dieser vergänglichen Welt auf Christus, der die Schnittstelle zu unserer Herrlichkeit ist, die Christus schon besitzt

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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Di Okt 10, 2017 1:12 pm Antworten mit Zitat

“Danke, danke und nochmals danke, dass Sie sich die Arbeit gemacht haben, dieses Erfolgswerk zu schreiben.

Ich hatte im Dezember meine Arbeit verloren und fiel in ein tiefes Loch.
Schließlich hatte ich meinen geliebten und langjährig ausgeübten Beruf nicht erlernt, war schon fast 45 Jahre alt, mehr als nur pummelig und als Tierarzthelferin ist man da eigentlich chancenlos.
Nach der ersten Depression fand ich Ihr E-Book und kaufte es mir, obwohl es für meine Verhältnisse schon teuer war. Aber egal, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Ich las das Buch und bekam schon den ersten Auftrieb. Wenige Tage später ging ich zum Fotografen um mir professionelle Bewerbungsfotos machen zu lassen. In der folgenden Nacht saß ich am PC und schrieb meinen Lebenslauf, das Anschreiben für die Arbeitgeber usw.

Und dann an einem Montagmorgen fand ich eine E-Mail in meinem Postfach von einem namhaften und ich möchte sagen dem besten Tierarzt in Berlin, der mir kurz und knapp schrieb: „Bitte bewerben. Danke.“ Ich saß wie vom Blitz getroffen vorm Monitor und konnte es nicht fassen, daß dieser Tierarzt ausgerechnet meine Bewerbung haben möchte – er könnte doch wirklich mit Kußhand jede Tierarzthelferin bekommen. Na ja, also schickte ich ihm meine Bewerbungsmappe und erhielt dann einige Tage später einen Anruf und eine Einladung zum Bewerbungsgespräch und zum Probearbeiten. Am darauf folgenden Tag bekam ich einen Anruf, daß ich eingestellt bin.

Lieber Herr Knoche, noch einmal 1000fachen Dank und ich hoffe inständig, daß noch viele Menschen von Ihrem Buch profitieren können.

Mein Beispiel zeigt, daß selbst wenn man eigentlich keine Chancen hat, man doch eine großartige neue Arbeit bekommen kann, wenn man die Ratschläge befolgt.”

22.03.2017
Manuela L.
_________________
Christentum für Sie in Frage kommt, schauen Sie einfach mal in den "Heils-Supermarkt". Sie werden eine große Auswahl an Richtungen finden, die alle für sich in Anspruch nehmen, die reine Lehre Christi zu verbreiten und den einzig möglichen Weg zum Heil zu zeigen.
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Verfasst am: Di Okt 10, 2017 1:12 pm



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