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Die Unterschiede zwischen Bibel und Koran
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Di Dez 11, 2012 5:31 pm Antworten mit Zitat

Die Unterschiede zwischen Bibel und Koran

von Harold Graf

Der Koran ist nicht wie die Bibel voller ergreifender Ereignisse und Erlebnisberichte, sondern ein weitgehend zusammengestückeltes System von oft schwer lesbaren Gedanken. Es gibt keine chronologische Abfolge von Ereignissen. Ein ausführliches persönliches Gespräch etwa, wie Jesus es mit der Samariterin am Jakobsbrunnen hatte, wird man im Koran vergeblich suchen. Die Liebesbezeugungen Gottes zu den Menschen, wie zum Beispiel in Jeremia 31,3 oder Johannes 3,16 werden wir im Koran, aber auch in allen anderen Religionen nicht finden.

Ein entscheidendes Kriterium der Nachfolge Jesu, ist die Veränderung des Lebens. Wer sich zu Jesus bekehrt hat, weiß von einem Vorher und Nachher zu berichten. Die Bibel ist voll solcher lebensverändernder Zeugnisse. Nirgends wird berichtet, dass jemand durch den Glauben an Allah ein neuer Mensch wurde.

Allah im Vergleich mit dem Gott der Bibel

Mohammed erklärte Allah zum alleinigen Gott. Islam heißt Unterwerfung unter Allah. Ein Muslim ist somit einer, der sich ein Leben lang Allah unterwirft. Die Bibel sagt hingegen, dass der Mensch zum Bilde Gottes geschaffen wurde. Jesus hat uns Gott als den Vater vorgestellt der uns liebt. Das ist im Islam völlig anders: Allah ist keineswegs den Menschen wesensgleich. Er ist und bleibt erhaben und unnahbar, eine Gemeinschaft mit Ihm ist undenkbar. Mohammed sagt, der Engel Gabriel habe ihm den ganzen Koran offenbart. In der Bibel hingegen redet Gott ständig mit den Menschen, die von Ihm sein Wort empfangen haben.

Zu Allah kann man nur als Sklave kommen - in der Haltung der Niederwerfung. Christen hingegen kommen zu ihrem Gott wie ein Kind, das sich vertrauensvoll an seinen Vater wendet und ruft: "Lieber Vater" (Röm. 8,15)

Maria empfing die Botschaft Gottes, dass sie einen Sohn gebären wird, dem sie den Namen Jesus geben soll, dieser wird Sohn des Höchsten genannt werden. (Lk. 1,30-32). Der Vater Jesu Christi wird nicht 600 Jahre später seinen Engel Gabriel zu Mohammed nach Mekka senden und ihm diktieren, dass er (Gott) gar keinen Sohn hat. Die Offenbarungen, die Mohammed empfing, können darum nicht von demselben Gott stammen, der schon Maria seine Botschaft überbrachte.

Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! Gal. 1,8

Hier einige weitere Unterschiede:

Koran: Der Mensch ist auf Gedeih und Verderb dem Willen Allahs ausgeliefert. Er ist eingeschränkt in seinem Willen, weil Allah alles vorherbestimmt hat. Allah ist unberechenbar, er ist auch der Urheber von Gut und Böse. Der Islam erlaubt nicht, diese Religion in freier Entscheidung zu verlassen. Jeder der vom Islam abfällt muss mit dem Tod bestraft werden. "Und wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet." (Sure 4,89).

Bibel: Ein besonderes Merkmal des christlichen Glaubens ist, die in Christus geschenkte Freiheit: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit." (Gal. 5,1). Der Mensch ist von Gott mit einem freien Willen ausgestattet. Diese Entscheidungsfreiheit ist so unglaublich groß, dass wir in freier Wahl, zum Himmel oder gar zur Hölle aufbrechen dürfen. Jesus hat seine Jünger nie gezwungen bei ihm zu bleiben, er stellt sie vor die freie Wahl: "Wollt ihr nicht auch weggehen?" (Joh. 6,67). Politische oder religiöse Systeme neigen dazu den Menschen zu binden, ihm die Freiheit zu nehmen und ihn zu knechten. Ganz anders hingegen der biblische Glaube.

Koran: Der Mensch soll sich für das Gute entscheiden und das Böse meiden. Im Gericht wird Allah prüfen, ob das Böse durch das Gute ausgeglichen wurde. Die im Koran durch Allah gewährte Vergebung ist willkürlich: "Er vergibt, wem Er will, und Er bestraft, wen Er will" (Sure 3, 129). Ein Muslim kann sich also nie gewiss sein, ob ihm vergeben ist - außer er stirbt den Märtyrertod.

Bibel: Der Mensch ist böse von Jugend auf (1Mo. 8,21 | Ps. 14,3). Durch Gutestun sind böse Taten nicht ausgleichbar - sondern EINZIG durch Vergebung. Die Bibel hebt, im Gegensatz zum Koran, die Gewissheit der Vergebung hervor (Kol. 2,14 | Röm. 8,16).

Koran: Jesus war ein wichtiger Prophet, aber die Sohnschaft Gottes wird kategorisch abgelehnt und vehement bekämpft. Wie Jesu, war auch Mohammed der Gesandte Allahs. Nach islamischer Auffassung war Mohammed der letzte und bedeutendste Prophet.

Bibel: Das Alte Testament ist voller Verheißungen auf das Kommen Jesu als Erlöser und Retter der Welt. Er ist der Sohn Gottes; durch Ihn hat Gott im Letzten zu uns geredet. Es wird kein anderer mehr nach Ihm kommen.

Koran: Allah sei in seinem Handeln frei und mache den Menschen keine festen Zusagen. Umgekehrt fordert Allah von den Menschen unbedingten Gehorsam.

Bibel: In der Bibel wird hingegen eine völlig andere Wesensart des lebendigen Gottes bezeugt. Er hat uns Menschen wiederholt verbindliche Zusagen gegeben. Wenn Gott mit Menschen einen Bund geschlossen hat, dann hat Er ihn auch gehalten, selbst wenn die Menschen ihn gebrochen haben.

Koran: Es gibt aggressive Aussagen gegen Juden und Christen:

"...Allah bekämpfe sie!"

(Sure 9,30),
"...sie sind die schlechtesten Geschöpfe" (Sure 98,6).

Bibel: Das Volk Israel ist Gottes erwähltes Volk:

"...denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott; aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist." (5Mo. 7,6)
"...denn wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an!" (Sach. 2,12)

Die Stellung von Mann und Frau

Koran: Wenn ein Muslim seine Frau schlägt, tut er das in Übereinstimmung mit der koranischen Ethik:

"Die Männer stehen in Verantwortung für die Frauen wegen dessen, womit Allah die einen von ihnen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie (die Männer) von ihrem Besitz (für die Frauen) ausgeben ... Diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet, ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie. Allah ist Erhaben und Groß." (Sure 4,34)

Bibel: Das Neue Testament lehrt, dass Mann und Frau verschiedene Aufgaben und Wirkungskreise haben, und dass sie von Gott zueinander in ein Ordnungsgefüge gestellt sind (Eph. 5,21-22). Aber keineswegs, dass der Mann besser oder höher oder wertvoller wäre.

"Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat" (Eph. 5,25),

"Ihr Männer sollt gleichermaßen einsichtig mit eurer Frau als dem schwächeren Geschlecht zusammenleben und ihr Wertschätzung erweisen" (1Petr. 3,7),

"Denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus ... Da ist weder Mann noch Frau, ihr seid alle einer in Christus Jesus" (Gal. 3,26-2Cool.

Ist der Islam eine friedliche Religion?

Diese Frage wird nicht beantwortet, wenn wir den Diskussionsrunden der Politiker oder manchen Verlautbarungen von kirchlicher Seite folgen. Der Koran selbst, gibt hinreichend Auskunft darüber:

"Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die Götzendiener, (meint hier die Christen) wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt." (Sure 9,5)

"Wenn ihr in der Schlacht auf die stoßt, die ungläubig sind, trefft ihre Nacken und wenn ihr sie so überwältigt habt, dann schnüret die Bande fest." (Sure 47,4)

"Ich werde in die Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt ihnen auf die Nacken und schlagt von ihnen jeden Finger ab!" (Sure 8,12)

"Die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen, die in eurer Nähe sind von den Unglubigen! Sie sollen in euch Härte vorfinden." (Sure 9,123)

"Und kämpfet gegen sie, bis keine Verfolgung mehr ist und aller Glaube auf Allah gerichtet ist." (Sure 8,39)

"Ungläubig sind gewiss diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott." (Sure 5,17)

Im Koran gibt es über 200 weitere Stellen die zur Gewalt gegen Ungläubige aufrufen und zur gewaltsamen Verbreitung des Glaubens auffordern. Auch ist das Gebot der Täuschung, im Islam eine Pflichthandlung gegenüber den Ungläubigen wenn es der Sache Allahs nützlich ist.

Es wäre sicherlich weit gefehlt allen Muslimen Gewaltbereitschaft zu unterstellen, dennoch gilt festzuhalten: islamistische Gewalttaten basieren auf Koranaussagen. Und diese Taten werden von vielen unserer Zeitgenossen durch zwei Argumente entschuldigt oder kleingeredet:

a) Es sind Taten einzelner Krimineller: Die Taten sind aber eine weltweite Erscheinung, deren Grundlage der Koran ist: "Und rüstet wider sie, was ihr nur vermögt an Streitkräften, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feinde und eure Feinde." (Sure 8,60)

b) Die Christen sind auch nicht besser: Durch Kreuzzüge, Inquisition und Hexenverbrennungen kamen Millionen von Menschen zu Tode. Die Verantwortlichen und Ausführenden dieser schrecklichen Taten - seien es Päpste oder Bischöfe - sie nannten sich zwar Christen, aber nach den Kriterien des Neuen Testamentes waren sie keine. In der Bergpredigt geht Jesus mit ihnen hart ins Gericht, denn das Neue Testament kennt KEINE Legitimation für das Töten:

Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen ... Nicht jeder, der zu mir sagt: "Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut ... Und dann werde ich jenen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen! Mt. 7,15-16,21,23

Diese Menschen haben durch ihr Verhalten das Evangelium von Jesus Christus verraten. Zu den Taten muslimischer Terroristen gibt es einen gewaltigen Unterscheid: Sie handeln in ÜBEREINSTIMMUNG mit dem Koran.

Was hat dagegen Jesus gelehrt?
Wo Er hinkam, brachte Er Frieden:

"Friede sei mit euch!"(Joh. 20,19),

"Denn er ist unser Friede (Eph. 2,14),

"Ist es möglich, soviel an euch liegt,
so haltet mit allen Menschen Frieden" (Röm. 12,1Cool.

Auch zu uns feindlich gesinnten Menschen, trägt uns Jesus auf:

Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Mt. 5,44-45

Jesus im Koran und in der Bibel

Im Koran kommt der Name Jesus nicht vor, er wird dort Isa genannt. Jesus bedeutet von seiner hebräischen Wurzel her "Retter" oder "das Retten des Herrn". Da aber im Islam Jesus Christus nicht als Retter angesehen wird, wurde sein Name geändert.

Es gibt über Jesus einige Gemeinsamkeiten zwischen Koran und Bibel, aber gerade in den KERNPUNKTEN des Evangeliums liegen die gravierenden Unterschiede. So leugnet der Koran nicht nur die Gottessohnschaft Jesu, sondern auch seine Kreuzigung, stattdessen wäre ein Doppelgänger gekreuzigt worden. Folglich ist er auch nicht am dritten Tage auferstanden. Kreuzigung und Auferstehung bilden jedoch die Basis des christlichen Glaubens überhaupt. Jesus wird im Koran lediglich als Prophet angesehen, der heilen konnte. Mohammed konnte dagegen nicht heilen. Die Jünger Jesu konnten dies, die Apostel und Johannes auch. Ebenso andere Propheten des alten Bundes. Warum konnte dann Mohammed nicht heilen, wenn er sich als den größten Propheten bezeichnete?

Die Wiederkunft Jesu im Islam: Nach islamischer Lehre kommt Christus zwar wieder, aber nicht als Weltenrichter, sondern als Gesandter Allahs. Er wird dann alle Christen zum Islam bekehren, er wird alle Kreuze aus den Kirchen entfernen und alle Schweine schlachten, damit Muslime nicht länger in Versuchung geraten, das verbotene Schweinefleisch zu essen. Dann wird der "islamische Christus" heiraten, Kinder zeugen und sterben. Er soll dann neben Mohammed in Medina begraben werden.

Hier werden wieder die gravierenden Unterschiede zwischen christlichem und islamischem Glauben deutlich. Unter einer harmonischen Oberfläche liegen oft unüberbrückbare Gegensätze. Der Koran lehnt KATEGORISCH und vehement Jesu Sohnschaft Gottes ab und bekämpft sie aufs Schärfste: "Allah bekämpfe sie! Wie sind sie irregeleitet!" (Sure 9,30)

Die katholische Kirche hingegen scheint das etwas lockerer zu sehen....
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 4:41 pm Antworten mit Zitat

Es gibt nicht ein Jota säkularer Beweise, dass es je einen Jesus Christus gab… Jesus ist eine Kombination aus anderen Göttern… die die gleichen Ursprünge hatten, den gleichen Tod erlitten wie der mythologische Jesus Christus. Very Happy Very Happy Very Happy
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Sa Jul 29, 2017 2:48 pm Antworten mit Zitat

Wie ist das islamische Recht entstanden?
– Die Gesetzgebung im Koran (die Scharia des Korans) –
Von Abd al-Masih
Das Ziel des Islam
Der Islam ist keine Religion nach den Vorstellungen Europas. Im Islam sollen Politik und Religion,
Glaube und Gesetz, Geist und Macht eine untrennbare Einheit darstellen. Dies hängt mit dem islamischen
Gesetz zusammen. Die Scharia kann nur dort richtig funktionieren, wo sie von einer
staatlichen Autorität durchgesetzt wird. Das islamische Gesetz verlangt den Religionsstaat, wie
auch ein islamischer Staat ohne Scharia nicht korangemäß bestehen kann.
Scharia und Koran
Eine Scharia im Islam gibt es nicht und hat es noch nie gegeben. Im Koran sind etwa 500 Verse zu
finden, die rechtsverbindlichen Charakter haben. Diese Verse sind es, die die Basis für die islamische
Scharia darstellen.
Der Koran enthält insgesamt 6230 Verse, die in 114 Suren eingeteilt wurden. Zwölfeinhalb
Prozent dieser Verse machen das Rückgrat der Scharia aus. Das Gesetz des Islams ist von Muhammad
nie als einheitlicher Textblock geschrieben oder geordnet worden. Alle Gebote oder Verbote
finden sich im ganzen Koran verstreut.
Der Koran ist in den Jahren 610 bis 632 n. Chr. von Muhammad hervorgebracht worden und entstand
in einer Kultur seßhaft gewordener Beduinen im Raum von Mekka und Medina. Muhammad
selbst konnte am Anfang seiner religiösen Tätigkeit nicht lesen und schreiben (7,158‑159), und
konnte deshalb seine Texte nur mündlich weitergeben, weshalb später verschiedene Sekretäre
seine Inspirationen in Medina niederschrieben. Beim Tod Muhammads existierten in Medina verschiedene
Originalqur’ane mit unüberbrückbaren Differenzen. Deshalb ließ der Khalif Uthman alle
Originalqur’ane einziehen und verbrennen! Was heute existiert, ist nicht meahr der Koran Muhammads,
sondern die Koranausgabe Uthmans.
Hadith (= Tradition) und Sunna sollen Koran und
Scharia präzisieren und ergänzen
Die Scharia ist nicht wörtlich aus dem Koran entnommen, da sich schnell zeigte, daß die meisten
koranischen Gebote und Verbote nicht präzise genug formuliert waren, um von ihnen religiöse
und weltliche Gesetze abzuleiten. Deshalb machten sich verschiedene Schulen daran, die islamischen
Gesetze mit Hilfe von Traditionen Muhammads zu formulieren. Die Traditionen des Islams,
Hadithe genannt, sollen Aussagen von Muhammad sein, die nicht in den Koran aufgenommen
wurden. Aussprüche Muhammads wurden gesucht und gesammelt, wobei seine Frauen, seine
Tochter Fatima, seine engsten Freunde und Mitarbeiter als Gewährsleute für die Gültigkeit einer
Aussage garantierten. Zum Schluß kristallisierten sich sechs Traditionssammler heraus, die den
Ruf besitzen, die echten Traditionen Muhammads von den gefälschten geschieden zu haben. Diese
sammelten etwa 6000 Traditionen Muhammads, die, neben dem Koran, die zweite Offenbarungsquelle
für die Muslime darstellen.
Bei weitem nicht alle gesetzlichen Verordnungen aus dem Koran konnten durch die sogenannten
Traditionen Muhammads vervollständigt werden. Deshalb wandten die Traditionsforscher sich
dem Leben Muhammads zu und prüften, wie er sich in kritischen Situationen verhielt. Nicht nur,
was er sagte, sondern auch, wie er was tat, samt seinem Schweigen wurden zum Vorbild und Gesetz.
Das bezog sich auf die Anbetung Allahs, das Fasten im Monat Ramadan, das Zahlen der Religionssteuer
und die Wallfahrt nach Mekka wie auch auf sein Verhalten im Heiligen Krieg und
beim Verteilen der Beute. Die Stellung Muhammads zu seinen Frauen wurde gesetzesprägend.
Erbfragen, Geschäftsabschlüsse, Brechen von Eiden, erlaubte und verbotene Speisen sowie die
Durchführung harter Strafen gehen alle auf Muhammads Verhaltensweise zurück. Das bedeutet,
daß alle Muslime so leben sollen, wie Muhammad lebte. Sie sollen Muhammad nachahmen, wobei
diese Imitation nicht freiwillig erfolgt, sondern zum Gesetz wurde. Sie müssen in Muhammad sein
und er in ihnen, sonst fahren sie in die Hölle!
Da die fünf Rechtsschulen des Islam differieren, kann es keine einheitliche Scharia geben. Diese
bleibt ein Idealbild, das nicht real existiert, jedoch alle Muslime in einer islamischen Kultur zusammenbindet
und die Kultur der Muslime mehr als die Details ihres Glaubenssystems prägt.
Diese Hinweise können Europäern auch zeigen, daß der Islam nicht zuerst eine theologisch begründete
Religion ist, sondern eine Einheit darstellt, die durch das islamische Recht zusammengebunden
wird. Theologen im Islam verstehen sich zuerst als Juristen, die in allen Fragen der Anbetung
und des Lebens Recht sprechen sollen.
Der Islam ist eine Religion »unter dem Gesetz«, nicht ein Glaube, der auf einer grenzenlosen
Gnade basiert.
Die Anbetungsgottesdienste der Muslime
Im Koran finden sich 86 Verse für eine islamische Gebetsordnung. Dort ist zu lesen: Muslime
sollen beim offiziellen Gebet stehen, knien und sich vor Allah zur Anbetung niederwerfen. Der Koran
redet von Gebeten am Morgen und am Abend und erwähnt kurz auch die Mittagszeit. Der Koran
verlangt des weiteren detaillierte Waschungen vor jedem Gebet und fordert die genaue Ausrichtung
nach Mekka für alle Beter (5,6).
Was den Inhalt der Anbetungsgottesdienste anbelangt, so ist ihr einziges Thema der Lobpreis Allahs
und seine Großmachung, ohne daß Buße und Vergebung, Fürbitte und Dank für seine Rettungsgnade
erwähnt werden. Jeder Anbetungsgottesdienst setzt die Unterwerfung der Beter unter
die sechs Glaubensartikel des Islams voraus: Allah, seine Engel, seine Bücher, seine Boten, seine
Prädestination und die Auferstehung von den Toten. Dazu gehört auch die Ablehnung Gottes, des
Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!
Die Schariajuristen haben aus diesen Koranischen Angaben mit Hilfe der Traditionen und der
Lebensweise Muhammads eine präzise Gebetsordnung aufgestellt. Muslime sollen fünf Mal am
Tag, je eine Viertelstunde oder 20 Minuten lang, beten. Die Gebetshaltung und die gemeinsamen
Gebetsworte sind in einer Liturgie vorgeschrieben, die täglich 17mal während der fünf Gebetszeiten
durchgebetet wird. Da sich ein Muslim bei jedem Gebetsdurchgang zweimal zur Anbetung vor
Allah niederwirft, erfolgt diese Anbetung täglich bis zu 34 mal. Die Niederwerfung der Muslime
macht den Islam sichtbar. Das Wort Islam heißt: »Hingabe, Auslieferung oder Unterwerfung«. Ein
Muslim ist kein freier Mensch mehr. Er liefert sich täglich bis zu 34 mal an Allah aus. Er bleibt
sein Sklave und sein Eigentum.
Die fünf Anbetungsgottesdienste der Muslime sind in Wirklichkeit täglich eine antichristliche
Großdemonstration, die weltweit Millionen Anbeter gegen den gekreuzigten Sohn Gottes verhärtet.
Heiliger Krieg, Beute und Sklavenrecht im Islam
Im Koran stehen 108 Befehle Allahs, die jeden Muslim zum Heiligen Krieg aufrufen. Sie wurden
von den muslimischen Juristen zu einer Strategie für die islamische Weltmission ausgearbeitet. Begründet
wird der Heilige Krieg im Koran damit, daß Allah Himmel und Erde gehören sowie der Osten
und der Westen und alles, was dazwischen liegt. Alles, was Allah geschaffen hat, ist den Muslimen
als Lehen zugesagt worden. Allah liebt und belohnt jene, die mit der Waffe in der Hand
kämpfen und reichlich für den Heiligen Krieg spenden.
Der Heilige Krieg gegen alle Ungerechten und Ungläubigen ist immer legal. Muslimische Minderheiten
müssen befreit werden, daß sie ihren Islam voll praktizieren können. Juden und Christen
müssen unterworfen werden, bis sie die Minderheitensteuer bezahlen (9,29‑30). Jeder Feigling
oder Verräter unter den Muslimen muß bestraft werden. Wer versucht einen Muslim vom Islam
abzuziehen, um ihn etwa zu Christus zu bekehren, begeht, islamisch gesehen, ein Verbrechen, das
schwerer wiegt als Mord (2,62; 5,69; 22,17).
Die juristischen Theologen teilten die Welt in ein »Haus des Islams« und in ein »Haus des
Krieges« ein. Im Haus des Islams regiert die Scharia. Dort herrscht »islamischer Friede« und
Wohlstand. Im »Haus des Krieges« muß jeder nichtislamische oder liberal‑islamische Staat angegriffen
und unterworfen werden, sobald die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Voraussetzungen
dazu vorhanden sind.
Die theologische Begründung zum Heiligen Krieg liefert der islamische Missionsbefehl: Bekämpft
sie (mit der Waffe in der Hand), bis es keine Versuchung (zum Abfall vom Islam) mehr gibt und die
Religion Allahs allein (in der Welt) herrscht (2,193; 8,39; 48,28; 61,9).
»Rache und Beute machen« waren entscheidende Triebkräfte für die Durchführung des Heiligen
Krieges von dem islamischen Stadtstaat Medina aus.
Die Beute gilt als das Zeichen für die Muslime, daß sie rechtgeleitet sind. Die Geiselnahme ist im
Islam erlaubt und von Allah geboten, damit die Geiseln nach Bezahlung eines höchstmöglichen
Lösegeldes wieder freigegeben werden (2,85; 47,4). Das Sklavenrecht bildet den wichtigsten Teil
im Beuterecht des Korans.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Do Jan 18, 2018 6:13 pm Antworten mit Zitat

Seit Monaten versuchen US-Präsident Donald Trump und die Republikaner, sich mit den Demokraten auf den Regierungshaushalt 2018 zu einigen – bislang ohne Ergebnis. Die Zeit für Kompromisse wird knapp: Wenn es bis Freitag um Mitternacht keine Einigung über das Budget gibt, kommt es zum Government Shutdown – einem erzwungenen Regierungsstillstand: Dann steht den Bundesbehörden kein Geld mehr zur Verfügung, Regierungsmitarbeiter etwa können nicht mehr bezahlt werden und müssten zu Hause bleiben.

Sollte es nicht zu einer Lösung kommen, könnten sich die Parteien allerdings auch auf ein Übergangsbudget einigen, um einen Regierungsstillstand zu verhindern. Damit hätten die Senatoren weitere vier Wochen Zeit, sich auf einen finalen Haushalt zu verständigen.
Lücken und lange Wartezeiten

Ein Government Shutdown hätte gravierende Folgen: Überall dort, wo staatliche Angestellte arbeiten, entstünden Lücken und lange Wartezeiten für Bürger: etwa am Flughafen oder an Gerichten. Selbst die US-Soldaten wären betroffen: Sie würden vom 1. Februar an keinen Sold bekommen. Auch Nationalparks, Touristenmagnete wie die Freiheitsstatue und Museen müssten schließen.

Viele Ämter würden nur noch eingeschränkt funktionieren – beispielsweise der Zoll und die Finanzaufsichtsbehörden. Die Verzögerungen würden die Wirtschaft massiv beeinträchtigen und finanziell schädigen. Wichtige Funktionen in den Ministerien und den Sicherheitsbehörden würden aber besetzt bleiben.

2013 gab es den bislang letzten Government Shutdown, weil eine Haushaltsgrundlage fehlte. Teile der Bundesverwaltung standen für 16 Tage lang still. Der Schaden wurde mit 24 Milliarden Dollar beziffert. Warum riskieren die Politiker erneut solch eine lähmende Situation für das Land?
Streitpunkt Einwanderungspolitik

Uneinigkeit gibt es vor allem bei den Ausgaben für das Militär und den Ausbau des Grenzschutzes. Trump will den Verteidigungshaushalt deutlich erhöhen und viele Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko durchsetzen. Das war eines seiner zentralen Wahlversprechen. In die Debatte spielt auch ein Abschiebeschutz für Hunderttausende junge Migranten hinein, die sogenannten Dreamer, die ohne Papiere in Amerika geduldet werden. Schutz gibt ihnen bislang das Daca-Programm, das Trump am 5. März auslaufen lassen will.

Die Demokraten fordern, dass das Programm fortgesetzt wird und versuchen, es als Druckmittel zu benutzen: Ihre Zustimmung zum Haushalt knüpfen sie an Zusagen für ein Dreamer-Bleiberecht, beziehungsweise ein grundlegende Reform bei der Einwanderung. Den Bau einer Mauer wollen sie nicht finanzieren, würden aber wohl die Kosten für eine teilweise Verstärkung der Grenzanlagen billigen.

Um einen Government Shutdown zu verhindern, ist Trump auf die Stimmen einiger Demokraten oder unabhängiger Senatoren angewiesen. Zwar verfügt seine Partei im Repräsentantenhaus und im Senat über die Mehrheit, aber diese reicht für eine Budgeteinigung nicht aus: Die Republikaner haben 51 Stimmen, benötigen aber 60. Zudem ist unklar, ob die Republikaner geschlossen für den Haushalt stimmen werden.
Problem könnte vertagt werden

Vergangene Woche hatte Trump beteuert, er strebe eine "Einigung der Liebe" mit den Demokraten an. Einen Kompromissvorschlag, den Senatoren beider Parteien ausgearbeitet hatten, verwarf er aber. Bei dem Treffen mit den Senatoren soll auch seine umstrittene Äußerung über "Drecksloch-Länder" wie Haiti und einige afrikanische Länder gefallen sein. Die Demokraten reagierten entsetzt und beschimpften Trump als Rassisten. Der dementierte und nannte die Senatoren Lügner.

Trotz aller Streitigkeiten haben beide Parteien kein Interesse an einem Stillstand: Für Donald Trump könnte er als weiterer Beleg gesehen werden, dass er nicht in der Lage ist, eine Regierung zu führen. Die Demokraten wollen die Wähler nicht verärgern, da im Herbst Kongresswahlen anstehen. Für eine Blockade wollen auch sie deshalb nicht verantwortlich sein.
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Verfasst am: Do Jan 18, 2018 6:13 pm



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