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Mögliches Beschneidungs-Verbot
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Dez 12, 2012 7:21 pm Antworten mit Zitat

Mögliches Beschneidungs-Verbot

«Für Juden und Muslime würde das Leben unzumutbar erschwert»

Seit einem halben Jahr wird in Deutschland heftig über eine Regelung zur Beschneidung von Jungen debattiert. Nun entscheidet heute Mittwoch der Bundestag.

Das Kölner Landgericht sorgte im letzten Juni für Aufsehen: Die Beschneidung eines Jungen wurde als Körperverletzung gewertet. Daraufhin folgten massive Proteste von Juden und Muslimen. Seither wird in Deutschland diskutiert und gestritten: Soll die Beschneidung verboten werden? Der Bundestag stimmt heute Mittwoch darüber ab. Der Vorschlag der Bundesregierung sieht vor, den bei Juden und Muslimen üblichen Eingriff von Geburt an zu ermöglichen. Daneben liegt den Parlamentariern ein alternativer Entwurf von Oppositionspolitikern vor, der Beschneidung erst ab dem 14. Lebensjahr erlaubt.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wirbt unmittelbar vor den abschliessenden Beratungen für die Regierungspläne. Es solle gewährleistet werden, was in Deutschland für Juden und Muslime immer möglich gewesen sei, sagte die Ministerin am Mittwochmorgen im ZDF-«Morgenmagazin»: «Es gibt keinen Staat, in dem Beschneidung verboten ist.» Aus den Reihen von Union und FDP wird mit breiter Zustimmung für den Entwurf der Regierung gerechnet. SPD, Grüne und Linkspartei sind bei dem Thema gespalten. In einem Gespräch mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung» kritisierte Unions-Fraktionsvize Günter Krings (CDU) den Antrag aus der Opposition: «Damit würde jüdisches und muslimisches Leben in Deutschland unzumutbar erschwert.»

«Man darf über die Juden schimpfen»

Die Beschneidungs-Debatte hat nach Ansicht des Mainzer Rabbiners Julian-Chaim Soussan die öffentliche Wahrnehmung des Judentums in Deutschland verändert. «Man hat von Rechts wegen die Erlaubnis bekommen, auch mal über die Juden zu schimpfen», sagte er dem Evangelischen Pressedienst. «Zum ersten Mal kann man Vorwürfe gegen Juden erheben, ohne als Antisemit abgestempelt zu werden.» Von dieser Möglichkeit machten nun verschiedene Kräfte Gebrauch. Viele Rabbiner-Kollegen seien angezeigt worden, weil sie angekündigt hatten, auch weiterhin beschneiden zu wollen.

Juden und Muslime lassen ihre Söhne aus religiösen Gründen beschneiden, Christen nicht. Die drei Weltreligionen berufen sich auf unterschiedliche Quellen. In der Tora, der religiösen Schrift der Juden, wird die Beschneidung als Ritual beschrieben, das den Bund mit Gott begründet. Gott sagt zu Abraham: «Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch.» (Genesis 17,10 ff.) Vorgeschrieben wird die Beschneidung für den achten Tag nach der Geburt. Dies wird bei den Juden bis heute praktiziert, es sei denn, das Kind hat bei der Geburt eine Krankheit, die das verbietet.

Paulus beendete Beschneidung bei Christen

Im Koran ist die Beschneidung nicht ausdrücklich erwähnt. Sie wird aber als Teil der sogenannten Sunna, der vom Propheten Mohammed überlieferten Tradition, betrachtet. Einen festen Zeitpunkt für die Beschneidung gibt es im Islam nicht. Sie kann bis zur Geschlechtsreife stattfinden. Im frühen Christentum tauchte die Frage auf, ob bekehrte Nicht-Juden beschnitten werden sollen. Im Neuen Testament sagt der Apostel Paulus, dass weder Beschnittensein noch Unbeschnittensein für den Glauben etwas bedeute (Gal. 6,15). Die Tradition der Beschneidung wurde damit für Christen beendet.

Update:
Der deutsche Bundestag hat am Mittwoch das Beschneidungsgesetz beschlossen. Die Mehrheit der Parlamentarier stimmte für den Entwurf der Bundesregierung, der religiös motivierte Beschneidungen von Jungen von Geburt an erlaubt.

Autor: Tobias Müller
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Apr 08, 2018 8:06 pm Antworten mit Zitat

Ihr erlebt Dreier, Gruppensex und vieles, was andere nur aus Filmen kennen. Wie hat das angefangen?

Anna: Oh, das ist eine lange Geschichte. Wir sind seit zehn Jahren zusammen und nach anderthalb Jahren – da war ich 20 und Max 21 – haben wir zum ersten Mal darüber gesprochen, ob wir immer nur noch Sex mit dem gleichen Partner haben werden, wenn wir für immer zusammenbleiben wollen.

Max: Da ist die Idee gekeimt, aber es hat Jahre gedauert, bis was passiert ist. Wir haben irgendwann gegoogelt, wie man einen Dreier haben kann – das war die einzige Konstellation, die wir uns vorstellen konnten. So sind wir in einem Portal gelandet, über das man solche Dates organisiert. Wir haben uns angemeldet, ohne Infos von uns einzutragen und wollten nur mal lurken. Und wir fanden es absolut pervers, was wir dort gesehen haben. Unser erster Eindruck: Es gibt nur alte Säcke und SM von der übelsten Sorte. Also haben wir unseren Account verschreckt wieder gelöscht.

Ich erinnere mich an meine ersten Google-Suchen mit Ben – wir haben viel gesehen, was wir furchtbar fanden. Mein vorschnelles Fazit: Was für eine Scheiß-Idee, ich will das doch nicht. Niemals.

Trotzdem habt ihr die Idee nicht aufgegeben, genau wie wir. Wie habt ihr doch den Einstieg geschafft?

Max: Nach zwei oder drei Jahren haben wir der Sache noch eine Chance gegeben. Wieder nur online geguckt, wieder nichts gemacht. Irgendwann haben wir auf einer Reise ein Paar kennengelernt, mit dem wir uns tatsächlich Sex zu viert hätten vorstellen können – es ist aber nichts passiert. Aber da haben wir gedacht: Wenn wir so weit gehen würden, erstellen wir jetzt wirklich ein Online-Profil.

Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten - das ist bei sechs Leuten schwer zu koordinieren
Das ist ja schon ein Riesenschritt – fiel euch das erste Treffen dann leicht?

Max: Überhaupt nicht. Wir hatten einen klaren Plan: wie alles abzulaufen hat: Wir wollten in einen Swingerclub gehen, erstmal nur gucken. Beim zweiten Besuch würden wir zu zweit auf eine Liegewiese gehen und beim dritten Mal Leute ansprechen. Das war der Plan. Dann haben wir festgestellt, dass ein Besuch locker 120 Euro kostet.

Anna: Wir haben uns also von der Idee verabschiedet. Als uns ein anderes Paar online nach einem Date gefragt hat, haben wir es einfach gemacht. Es war ganz spontan, zwei Tage später haben wir Cocktails getrunken und später hatten wir Sex zu viert. Das war unser erstes Mal und es war wirklich gut.

Das geht wohl schon als Gruppensex durch, aber ich weiß, dass bei euch auch mal mehr als vier Leute involviert sind…

Anna: Ja, aber wir haben erst Erfahrungen zu viert und auch zu dritt gesammelt, das hat uns alles gut gefallen. Irgendwann haben wir bei einem Paar festgestellt, dass wir gemeinsame Bekannte haben –so entstand die Idee für ein Treffen zu sechst.

Max: Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten. Das ist bei sechs Leuten sowieso schwer zu koordinieren und dann musst du auch noch darauf achten, dass keine Frau gerade ihre Tage hat.

Ich muss lachen – und finde es großartig, wie unverkrampft sie mit diesen Themen umgehen. Hoffentlich bleiben sie so locker, wenn ich nach den Details beim Gruppensex frage…
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Christentum für Sie in Frage kommt, schauen Sie einfach mal in den "Heils-Supermarkt". Sie werden eine große Auswahl an Richtungen finden, die alle für sich in Anspruch nehmen, die reine Lehre Christi zu verbreiten und den einzig möglichen Weg zum Heil zu zeigen.
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Verfasst am: So Apr 08, 2018 8:06 pm



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