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Hat Gott Humor ???
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Feb 26, 2014 4:44 pm Antworten mit Zitat

Eine Predigt

Einleitung
Hat Gott Humor? Was ist ihre Antwort? Ich habe die Frage in den letzten Tagen mehreren Personen gestellt. Die einen wussten es nicht, die anderen zögerten, die dritten haben gleich Ja gesagt.

Hat Gott Humor? Das ist keine unwichtige Frage. Denn es ist eine Frage, wie wir uns Gott vorstellen. Für viele ist Gott der Richter und Rächer, der streng ist und kleinlich wie ein Buchhalter unsere Sünden notiert. Andere sprechen von Gott, als sei er etwas süßlich oder altmodisch. Hat Gott Humor? Bei dieser Frage geht es darum, wie wir uns Gott vorstellen, wer er ist und wie er ist.

Und: Aussagen über Gott sind nicht unproblematisch. Je nach dem, was man sagt, kann Protest kommen. Wenn wir z.B. sagen, Gott ist wie ein Vater – dann beschweren sich einmal die Kinder, die von ihren Vätern vernachlässigt werden, und es beschweren sich die Frauen, die sagen, Gott ist kein Mann, Gott ist eine Frau. Aussagen über Gott sind heikel. Vielleicht stößt auch die Frage, „Hat Gott Humor“, bei ihnen an eine Grenze.

Gott und der Humor
Meine Antwort ist: Ja, er hat Humor. Es gibt zwar keine Bibelstelle so nach dem Motto: „Und Gott sprach: Ich bin ein humorvoller Gott“, aber es gibt mehrere Gründe dafür, dass Gott Humor hat.

1. Das erste Indiz dafür ist nur eine Schlussfolgerung und die geht so: Gott hat den Menschen nach seinem Bilde geschaffen, der Mensch hat Humor, also hat Gott auch Humor. Das ist nur eine Schlussfolgerung und deshalb noch nicht hundertprozentig überzeugend, aber das ist ein erstes Indiz.

2. Ein zweites Indiz: Gott hat Gefühle, er freut sich, das ist in der Bibel belegt. Wenn Gott sich freut, warum sollte er dann nicht auch Humor haben? Freude, Lachen und Humor sind oft das gleiche. Lacht Gott? Es gibt in den Psalmen die Aussage, dass Gott lacht. Etwa in Psalm 37: Und Gott lachte über seine Feinde. Humor und Lachen hat immer etwas mit Menschen zu tun. Man lacht über die Schwäche und Kleinheit, die Kleinlichkeit, die Anmaßung und Dummheit der Menschen. Gott lacht über die, die ihn bekämpfen, so steht es mehrmals in den Psalmen.

3. Gott hat Humor, so denke ich. Seinen Humor kann man an mehreren Geschichten in der Bibel erkennen. Da gibt es eine Geschichte, wo einer mit seinem Esel spricht – das ist die Bileamgeschichte. Das Gespräch zwischen Bileam und seinem Esel wegen eines Engels hat einiges von Humor. Auch in der Geschichte mit Hiob kommt Humor vor.

Ganz besonders sieht man aber Gottes Humor im Jonabuch im Alten Testament. Jona, das ist der, der von Gott den Auftrag bekommt, der Stadt Ninive das Gericht Gottes anzukündigen. Aber er läuft vor Gott weg, er läuft in die andere Richtung. Er will mit einem Schiff nach Spanien fliehen, er will vor Gott fliehen.
-> Schiff – Sturm – Seeleute - Wal – Ninive – Verkündigung – Umkehr
Und dann das Ende der Geschichte:

Jona 4,5 Jona verließ die Stadt in Richtung Osten. In einiger Entfernung hielt er an und machte sich ein Laubdach. Er setzte sich darunter in den Schatten, um zu sehen, was mit der Stadt geschehen würde. 6 Da ließ Gott, der HERR, eine Rizinusstaude über Jona emporwachsen, die sollte ihm Schatten geben und seinen Ärger vertreiben. Jona freute sich riesig über diese wunderbare Staude.
7 Aber früh am nächsten Morgen schickte Gott einen Wurm. Der nagte den Rizinus an, so daß er verdorrte. 8 Als dann die Sonne aufging, ließ Gott einen heißen Ostwind kommen. Die Sonne brannte Jona auf den Kopf, und ihm wurde ganz elend. Er wünschte sich den Tod und sagte: »Sterben will ich, das ist besser als weiterleben!« 9 Aber Gott fragte ihn: »Hast du ein Recht dazu, wegen dieser Pflanze so zornig zu sein?« »Doch«, sagte Jona, »mit vollem Recht bin ich zornig und wünsche mir den Tod!« 10 Da sagte der HERR: »Schau her, du hast diese Staude nicht großgezogen, du hast sie nicht gehegt und gepflegt; sie ist in der einen Nacht gewachsen und in der andern abgestorben. Trotzdem tut sie dir leid. 11 Und mir sollte nicht diese große Stadt Ninive* leid tun, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die rechts und links nicht unterscheiden können, und dazu noch das viele Vieh?«

An dieser Geschichte sieht man Gottes Humor, besonders am Rizinusstrauch und dem Wurm. Gott hat in dieser Geschichte einen gütigen Humor. In dieser Geschichte ist er gegen alle humorlose Engstirnigkeit.

Jesus und Humor
Und wie ist das mit Jesus? Hat Jesus gelacht? Das erstaunliche ist, dass an keiner Stelle des NT gesagt wird, dass Jesus gelacht hat. Jesus hat geweint, das wird gesagt, er hat Mitleid gehabt, aber hat er auch gelacht? Wieso erzählen das die Evangelien nicht?

Dabei muss man bedenken: Die vier Evangelien mit den Geschichten von Jesus sind keine Biographien in unserem heutigen Sinn. Die Evangelien haben eine Absicht, sie wollen Jesus als den darstellen, der die Gottesbotschaft bringt und durch sein eigenes Leben lebt. Da wird nicht alles gesagt, was gesagt werden könnte. In der Bibel wird auch nirgends erwähnt, dass Jesus Haare hatte. Aber es kommt wohl niemand auf die Idee zu behaupten, Jesus habe eine Glatze gehabt.

Dennoch kann man wohl davon ausgehen, dass Jesus gelacht hat. Jesus war wahrer Mensch und wahrer Gott – so glauben die Christen. Bei ihm haben sich Ernst und Freude, Schmerz und Lachen nicht ausgeschlossen. Er hat den Menschen die frohe Botschaft Gottes erzählt. Er hat sich gefreut, er hat mit Menschen gegessen und getrunken, er war auf Hochzeiten. Er hat die Kinder in die Arme genommen und gedrückt. Er hat die Menschen voll Liebe angesehen, einmal z.B. einen reichen Mann, der von Jesus weggeht. Wer jemanden voll Liebe anschaut, der schaut nicht ernst. Jesus hatte seine Freude an dem Blühen der Lilien auf den Feldern. Und: Jesus hat seinen Leuten eine Verheißung gegeben, sie steht in der Bergpredigt: Selig seid ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr sollt lachen.

Die Christen und Humor
Selig seid ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr sollt lachen. Und wie ist das mit den Christen und den Christinnen: Dürfen wir lachen – oder ist das verboten?

Es gibt und gab immer wieder Leute, die sagen, dass Christen und Christinnen nicht lachen dürfen. Ein großer Lehrer der Kirche – Johannes Chrysostomos – hat vor vielen hundert Jahren eine Predigt gehalten und gesagt: Christen dürfen nicht lachen. Da haben die Leute lachend zu ihm gerufen: Wir wollen Tränen bei dir sehen.

Christen und Christinnen haben viel zu lachen. Christen haben ein christliches Selbstbewusstsein. Sie kennen Gott als ihren Schöpfer, er tröstet sie und er ist ihr Grund. Christen erleben Schweres, aber auch bei den Christen und Christinnen schließen sich Ernst und Freude, Schmerz und Lachen nicht aus. Und Christen haben die Verheißung von Jesus persönlich: Auch wenn ihr jetzt weint, in Gottes Reich werdet ihr lachen. Auf dieser Grundlage fällt das Lachen leicht.

Zum Schluß: Humor ist, wenn man trotzdem lacht
„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, das ist so etwas wie die Definition von Humor. Trotzdem lachen – also auch dann lachen, wenn man Schweres erlebt. Auch dann lachen, wenn es vielleicht nicht zum Lachen ist, das ist Humor.

Gott lacht trotzdem – denn auch er hat Schweres erlitten. Das, was er erlitten hat, ist der Tod seines Sohnes am Kreuz.

Und Trotzdem lachen – trotz allem Schwerem was einem geschieht – das können auch Christen und Christinnen. Sie können lachen, weil sie Gottes Geist und Gottes Liebe und Gottes Freude in ihrem Herz haben. Ihr Lachen ist das vorweggenommene Lachen der Christen und Christinnen in Gottes neuem Reich. Das Lachen der Christen und Christinnen zeigt, dass Gottes neues Reich schon begonnen hat. In Gottes neuem Reich, da werden wir lachen, weil wir Gottes Sieg über alles Schlimme nicht nur glauben und verkündigen, sondern direkt vor Augen sehen. In Gottes neuem Reich lachen wir, weil wir sehen dass Gott allem Bedrückenden tatsächlich überlegen ist. Wir dürfen jetzt schon lachen, jubeln und rühmen, weil Gott der Sieger ist.

Als Beispiel eine ganz kleine Geschichte: Alfred Delp wurde 1945 von den Nazis hingerichtet. Auf dem Weg zum Galgen frage er den Gefängnisseelsorger, wie die Lage an der Front ist. Der wusste es nicht. Und Delp sagte: In einer halben Stunde weiß ich mehr als sie. Amen.

Frank Rudolph
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Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 8:49 pm Antworten mit Zitat

Doch sie weigert sich, ihre unmoralische Lebensweise aufzugeben. 22 Darum werfe ich sie jetzt aufs Krankenbett. Und alle, die Sex mit ihr hatten, lasse ich in größte Not geraten, es sei denn, sie ändern ihre Einstellung und wenden sich von dem ab
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Jun 11, 2017 12:46 pm Antworten mit Zitat

Im Vatikan gibt es zwei Päpste pro km².

Jährlich werden mehr Menschen durch Esel getötet als durch Flugzeugabstürze.

Die Durchschnittstafel Schokolade enthält 8 Insektenbeine.

In China sprechen mehr Menschen Englisch als in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Androhung von Strafen zur Mithilfe im Haushalt bewegen können: 8 Prozent.
Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Erhöhung des Taschengelds zur Mithilfe bewegen können: 20 Prozent.
Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Lob zur Mithilfe bewegen können: 71 Prozent.

Im Durchschnitt haben Menschen mehr Angst vor Spinnen als vor dem Tod.

Man stirbt eher an einem Champagner-Korken als von einer giftigen Spinne.

Der Durchschnittsmensch isst in seinem gesamten Leben 10 Spinnen und 70 Insekten während der Nacht.

Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn.

Das Tragen eines Kopfhörers von nur einer Stunde steigert die Anzahl der Bakterien im Ohr um 700%.

Von Affen wurden mehr Menschen umgebracht, als bei Flugzeugabstürzen umkamen.

Rechtshänder leben im Durchschnitt neun Jahre länger als Linkshänder.

Eine Küchenschabe lebt noch neun Tage ohne Kopf bevor sie verhungert.

23% aller Fotokopiererschäden weltweit werden von Leuten erzeugt, die darauf sitzen, um ihren Hintern zu kopieren.

Zeit, die ein Italiener im Jahr durchschnittlich schläft: 3030 Stunden.
Zeit, die ein Italiener im Jahr durchschnittlich arbeitet: 1545.

50% der Weltbevölkerung haben noch nie ein Telefonanruf gemacht oder erhalten.

Statistiken sind mit Vorsicht zu genießen und mit Verstand einzusetzen.

"Die Qualität eines Volkswirts erkennt man daran, ob er in der Lage ist, auch aus einer falschen Statistik die richtigen Schlüsse zu ziehen."

Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.

"Wenn vor Jahren schon die Zahl der Brücken veröffentlicht wurde, die in den nächsten Jahren einstürzen werden, und diese Brücken dennoch einstürzen, ist damit nichts gegen die Statistik gesagt, sondern einiges über die bedauerliche Tatsache, dass die richtigen Zahlen nie von den richtigen Leuten zur rechten Zeit gelesen werden."

Wenn Sie mal eine Telefonnummer vergessen haben, dann fragen Sie einen Statistiker, der gibt Ihnen eine gute Schätzung.

Die Statistik ist ein Verfahren, welches es gestattet, geschätzte Größen mit der Genauigkeit von Hundertstelprozent auszudrücken.

Eine Statistik ist wie ein Bikini, sie zeigt Interessantes, aber verhüllt Wesentliches.
Mr. Green Mr. Green Smile Smile Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Sa Jul 08, 2017 7:20 pm Antworten mit Zitat

Die ersten Menschen kamen sich in der Natur hilflos und ihr ausgeliefert vor. Es resultierte ein starkes Schutzbedürfnis. Ein solches spüren wir bis zum heutigen Tag. Blitz und Donner kamen diesen Menschen als Äußerungen einer gewaltigen Macht im Himmel vor. Schutz, wenn auch unsicheren, fand man im kräftigen Alpha-Menschen. Er war der erfahrene Leiter seiner Herde. Der erste „transzendentale“ Schutz lag in der Erhöhung eines solchen Menschen im Gott-Sinn (Typ Pharao). Noch einfacher: Das Amulett. Das „schützte“ entweder schon für sich, oder wurde Sinnbild für einen Schutz durch die Mächtigen im Donnerhimmel. Diese Lösungsversuche wurden pervertiert durch das Auftreten der Geistlichkeit und deren Institutionalisierung der Götter unter dem Namen Religion. Die Geistlichen erdachten zu den ersehnten Hilfen der Götter, deren Strafen in der Transzendenz. Zugleich ersannen sie kostenpflichtige Möglichkeiten, diesen Strafen zu entgehen. Sie behaupteten einen Einfluss auf die jeweiligen Entscheidungen der Götter. So weit, so gut, so schlecht. Die erstaunliche Haltbarkeit des Christentums über Jahrtausende hinweg wird in dieser Arbeit erklärt. Vorweg: Die Geistlichkeit spricht sich eine automatische Grundsicherung ihres Einkommens über ein Bibelwort zu (4. Mose 18,20-24). Bibelgläubige haben, so ihr „Gott“, zu zahlen.



Der Klerus spricht sich also in seiner Hochintelligenz über sein Dogma-Buch Bibel (Joh. 20,23) das letzte Wort darüber zu, wo Gläubige die Ewigkeit verbringen werden. Man lässt seinen Jesus sprechen: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ Die immense Wichtigkeit einer solchen Vergebung wird über das festgelegte Strafmaß deutlich gemacht: Man ersinnt eine „ewige Hölle“. In ihr solle eine maximale Folter mittels Feueranwendung stattfinden. So spricht Matthäus kommentarlos von einem „Feuerofen“, den Bibeljesus lässt man in der sog. Bergpredigt vom "höllischen Feuer" sprechen. Der „renommierte“ Kirchen-Autor Hans-Werner Deppe verdeutlicht es unseren Kindern: „Welche Gnade ist für Sünder jedes nicht brennende Körperteil!“ (in „Wie wird es in der Hölle sein“, betanien-Verlag, Partner: Erzbistum Paderborn). Ich zeigte den Autor an. Im Unklaren ist sich Deppe, wie heiß es dort ist. Er diskutiert 50 bis 6000 Grad. Auch Bischöfin Margot Käßmann schließt eine solche Feuerfolter nicht etwa aus. Nach ihrem Nachfolger, Bischof Nikolaus Schneider, EKD, der schlicht ein „ewiges Feuer Jesu“ im Buch „Von Erdenherzen und Himmelsschätzen“ ankündigt, sind solche Drohungen ein „Geschäft“ der Amtskirchen (so im Der Spiegel, Nr. 43, 2014). Sein Nachfolger im Amt der EKD, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, äußert in der "Die Zeit" im August 2016 im Artikel "Was darf Religion?": "Dass fundamentalistische Formen von Tradition (und um diese handelt es sich hier, der Verf.) keine öffentliche Finanzierung verdienen versteht sich von selbst." Er weist auf die "moralischen Defizite" und die "Fehlbarkeit" seiner Kirche hin. Also: Bitte kein öffentliches Geld mehr für die Finanzierung unserer Amtskirchen! Denn besagtes Geschäft bewirkt selbstverständlich schwere Angsterkrankungen. Doch wirklich erst meint Bedford-Strohm seine Äußerung vor Reportern nicht. Er will nur (über Selbstkritik) einen guten Eindruck machen. Bischof Schneider erhielt, da ein solches Geschäft mit einer Angst vor ewig andauernden Folterungen in der BRD illegal und seelischer Terror ist, eine Strafanzeige. Die entstehenden Kollateralschäden in Form psychischer Erkrankungen sind den Amtskirchen einerlei. Im Gegenteil: Man ist ja Träger der meisten psychiatrischen Krankenhäuser und produziert sich die Angstkrankten über die größte Angst des Menschen selbst. Als Krankenhausträger ist man in Diakonie und Caritas ja auch nicht etwa, wie man oft dahinstellt, selbstloser Samariter. Einnahmen fließen regelmäßig und man ist finanziell orientiert. Angestellte Psychiater werden schon bei der Einstellung den Dogmen verpflichtet: Sie müssen sich mit „christlichen Werten“, so unchristlich sie auch sein mögen, einverstanden erklären. Ungetaufte werden zur Taufe gebeten. Selbstverständlich verbittet man sich kirchenkritische Diagnosen wie die frühere „ecclesiogene (=kirchenbedingte) Neurose“. So tauchen sie auch in der Psychiatrie nicht auf. Erkranken kassenversicherte Psychiatriepatienten an Gottangst, überweist sie die Psychiatrie zu den Verursachern: zum Klerus (Die Zeit, 31. 3. 2010). Die Folge ist eine Drehtürpsychiatrie, wie wir sie heute haben. Die Niedersächsische Ärztekammer wurde 2016 über diesen Skandal informiert. Sie soll sich äußern und im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht eine Änderung herbeiführen.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Do Jan 18, 2018 6:14 pm Antworten mit Zitat

Seit Monaten versuchen US-Präsident Donald Trump und die Republikaner, sich mit den Demokraten auf den Regierungshaushalt 2018 zu einigen – bislang ohne Ergebnis. Die Zeit für Kompromisse wird knapp: Wenn es bis Freitag um Mitternacht keine Einigung über das Budget gibt, kommt es zum Government Shutdown – einem erzwungenen Regierungsstillstand: Dann steht den Bundesbehörden kein Geld mehr zur Verfügung, Regierungsmitarbeiter etwa können nicht mehr bezahlt werden und müssten zu Hause bleiben.

Sollte es nicht zu einer Lösung kommen, könnten sich die Parteien allerdings auch auf ein Übergangsbudget einigen, um einen Regierungsstillstand zu verhindern. Damit hätten die Senatoren weitere vier Wochen Zeit, sich auf einen finalen Haushalt zu verständigen.
Lücken und lange Wartezeiten

Ein Government Shutdown hätte gravierende Folgen: Überall dort, wo staatliche Angestellte arbeiten, entstünden Lücken und lange Wartezeiten für Bürger: etwa am Flughafen oder an Gerichten. Selbst die US-Soldaten wären betroffen: Sie würden vom 1. Februar an keinen Sold bekommen. Auch Nationalparks, Touristenmagnete wie die Freiheitsstatue und Museen müssten schließen.

Viele Ämter würden nur noch eingeschränkt funktionieren – beispielsweise der Zoll und die Finanzaufsichtsbehörden. Die Verzögerungen würden die Wirtschaft massiv beeinträchtigen und finanziell schädigen. Wichtige Funktionen in den Ministerien und den Sicherheitsbehörden würden aber besetzt bleiben.

2013 gab es den bislang letzten Government Shutdown, weil eine Haushaltsgrundlage fehlte. Teile der Bundesverwaltung standen für 16 Tage lang still. Der Schaden wurde mit 24 Milliarden Dollar beziffert. Warum riskieren die Politiker erneut solch eine lähmende Situation für das Land?
Streitpunkt Einwanderungspolitik

Uneinigkeit gibt es vor allem bei den Ausgaben für das Militär und den Ausbau des Grenzschutzes. Trump will den Verteidigungshaushalt deutlich erhöhen und viele Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko durchsetzen. Das war eines seiner zentralen Wahlversprechen. In die Debatte spielt auch ein Abschiebeschutz für Hunderttausende junge Migranten hinein, die sogenannten Dreamer, die ohne Papiere in Amerika geduldet werden. Schutz gibt ihnen bislang das Daca-Programm, das Trump am 5. März auslaufen lassen will.

Die Demokraten fordern, dass das Programm fortgesetzt wird und versuchen, es als Druckmittel zu benutzen: Ihre Zustimmung zum Haushalt knüpfen sie an Zusagen für ein Dreamer-Bleiberecht, beziehungsweise ein grundlegende Reform bei der Einwanderung. Den Bau einer Mauer wollen sie nicht finanzieren, würden aber wohl die Kosten für eine teilweise Verstärkung der Grenzanlagen billigen.

Um einen Government Shutdown zu verhindern, ist Trump auf die Stimmen einiger Demokraten oder unabhängiger Senatoren angewiesen. Zwar verfügt seine Partei im Repräsentantenhaus und im Senat über die Mehrheit, aber diese reicht für eine Budgeteinigung nicht aus: Die Republikaner haben 51 Stimmen, benötigen aber 60. Zudem ist unklar, ob die Republikaner geschlossen für den Haushalt stimmen werden.
Problem könnte vertagt werden

Vergangene Woche hatte Trump beteuert, er strebe eine "Einigung der Liebe" mit den Demokraten an. Einen Kompromissvorschlag, den Senatoren beider Parteien ausgearbeitet hatten, verwarf er aber. Bei dem Treffen mit den Senatoren soll auch seine umstrittene Äußerung über "Drecksloch-Länder" wie Haiti und einige afrikanische Länder gefallen sein. Die Demokraten reagierten entsetzt und beschimpften Trump als Rassisten. Der dementierte und nannte die Senatoren Lügner.

Trotz aller Streitigkeiten haben beide Parteien kein Interesse an einem Stillstand: Für Donald Trump könnte er als weiterer Beleg gesehen werden, dass er nicht in der Lage ist, eine Regierung zu führen. Die Demokraten wollen die Wähler nicht verärgern, da im Herbst Kongresswahlen anstehen. Für eine Blockade wollen auch sie deshalb nicht verantwortlich sein.
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Verfasst am: Do Jan 18, 2018 6:14 pm



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