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Bistum Köln: Der Geldsegen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 26, 2014 5:15 pm Antworten mit Zitat

Bistum Köln.
Der Geldsegen

Unter Erzbischof Joachim Meisner, der nun in Ruhestand geht, mehrte das Bistum Köln sein Vermögen mit fragwürdigen Investments. Bei den Bedürftigen wurde dafür gespart. von Kerstin Kohlenberg und Daniel Müller

DIE ZEIT
Aktualisiert
23. Februar 2014 16:04 Uhr

Im Kölner Dom steigt in dicken Schwaden Weihrauch auf, und es sieht aus, als schwebe Joachim Kardinal Meisner auf einer Wolke durch das mächtige Hauptportal in die dunkle Kathedrale hinein. Das festliche weiß-goldene Messgewand, der walnussgroße Ring an der Hand, der Hirtenstab, den er wie ein Zepter hält – dem Erzbischof folgen die ehrfürchtigen Blicke von 1.500 Gläubigen.

Es ist eine der letzten Gelegenheiten, Meisner bei einer Predigt zu erleben, bevor der Papst in diesen Tagen seinen Rücktritt vom Amt des Erzbischofs annehmen wird. Ein Vierteljahrhundert hat die Ära Meisner in Köln gedauert, in einer Region, die so katholisch geprägt ist wie kaum eine andere in Deutschland.

In die Stille der voll besetzten Kirche hinein predigt Meisner ganz leise. Doch plötzlich, bei den Worten "Globalisierung der Gleichgültigkeit", bebt seine Stimme. Er reißt die Arme in die Höhe, als wolle er seine Worte in den Himmel tragen. Meisner wettert: "Unsere Wohlstandskultur vermindert offenbar unser Gespür für unsere gegenseitige Verantwortlichkeit." Er prangert die rastlose Gesellschaft mit ihrem ständigen "Schneller, höher, weiter" an, er will alldem ein Motto entgegensetzen, das auch und besonders für die Kirche gelte: Einfachheit. "Gerade eine wohlhabende Kirche steht in besonderer Verantwortung vor Gott und den Menschen: Auch wir sind immer wieder in Versuchung, Äußerlichkeiten zu wichtig zu nehmen."

Unsere Wohlstandskultur vermindert offenbar unser Gespür für unsere gegenseitige Verantwortlichkeit

Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln

In welche Versuchungen ist Meisner selbst in seinen 25 Kölner Jahren geraten? Wie ist er mit dem Geld des Erzbistums und mit der daraus erwachsenden Verantwortung umgegangen? Wer genauer hinsieht, stößt auf Vorgänge, Institutionen und Einstellungen, die man nicht unbedingt mit christlichen Werten in Verbindung bringt. Er stößt auf fragwürdige Immobiliengeschäfte und Briefkastenfirmen, auf eine große Nähe zum Geld und eine große Entfernung von den Bedürftigen.

Seit dem Skandal um den überteuerten Bau des neuen Limburger Bischofssitzes steht der Umgang der katholischen Kirche mit ihrem Geld zur Debatte. Das Erzbistum Köln ist viel reicher als das Bistum Limburg – es gilt als die reichste Diözese Deutschlands, möglicherweise ist sie sogar eine der reichsten weltweit. Allein ihr jährlicher Haushalt beläuft sich auf knapp eine Milliarde Euro.

Zahlen zu seinem Vermögen veröffentlichte das Erzbistum Köln bisher nicht. Nach dem Limburger Skandal gewährte es jedoch erstmals einen Einblick. Von 166,2 Millionen Euro Immobilienvermögen war in einer Presseerklärung die Rede. "Aus diesem Vermögen wurden im Jahr 2012 knapp 9,6 Millionen Euro Erträge erzielt", hieß es. "Die Erträge sind wie in den Vorjahren in den Bistumshaushalt eingeflossen." Die Vermutung, dass es sich dabei nur um einen winzigen Ausschnitt handeln kann, liegt nahe. Der Haushalt speist sich zum größten Teil aus Kirchensteuern und staatlichen Zuschüssen, aber eben nicht nur. Das Erzbistum hat 92 Millionen Euro selbst eingebracht. Wenn es aber nur 9,6 Millionen Euro Gewinn gemacht hat – woher kommt dann der Rest?

Im Haushaltsbericht ist von "sonstigen Erträgen" und Gewinnen aus Finanzgeschäften die Rede. Zu Details aber schweigt die Kirche.

Zu Franz-Peter Tebartz-van Elst schweigt Meisner nicht. Dem Kardinal obliegt die Aufsicht über das Bistum Limburg, er ist sozusagen Tebartz-van Elsts Vorgesetzter, und als einer der Letzten hält er treu zu seinem Untergebenen. Kurz nach Auffliegen der Affäre platzierte Meisner ihn bei den Feierlichkeiten zum 1.700-jährigen Bestehen des Erzbistums demonstrativ in der ersten Reihe seines Doms. Es sei unfair, wie man Tebartz-van Elst in die Ecke stelle, sagte Meisner. "Er ist der ärmste Hund unter den Bischöfen."

Das ist sehr viel Verständnis für einen Glaubensbruder, der dem Luxus frönte.

Welcher Art die Versuchungen sind, denen Meisner in seiner Amtszeit nicht widerstehen konnte, das erzählt die Geschichte des Hauses am Domkloster 3 in Köln. Sie beginnt vor langer Zeit: 1991, zwei Jahre nachdem Meisner vom Papst zum Erzbischof ernannt worden war. Es ist eine kleine Versuchung, der viele weitere, größere folgen werden, je länger Meisner sein Amt ausfüllt.

An einem Tag im Jahr 1991 also klingelt im Düsseldorfer Büro von Hans Kempen das Telefon. Kempen ist zu diesem Zeitpunkt Vorstand der Isenbeck Deutsche Immobilien AG, am anderen Ende der Leitung meldet sich der damalige Finanzdirektor des Erzbistums Köln, Helmut Schmelz. Direkt und schnörkellos, so erinnert sich Kempen an das Geschäft seines Lebens, sagt der Anrufer, was sein Anliegen ist: Das Bistum will die Immobilie am Domkloster 3 erwerben. Nur 100 Meter vom Dom entfernt, in perfekter Lage also, ist sie eine der wertvollsten, vielleicht sogar die teuerste Immobilie in Köln.

79 Millionen Euro für eine Immobilie am Kölner Dom

Das Gebäude ist imposant, ein ehemaliges Bankgebäude mit Glasdach und einem Lichthof, der sich im Inneren über alle fünf Etagen erstreckt. Isenbeck hat es nur wenige Monate vor dem Anruf für 50 Millionen Mark gekauft, um es in ein Shoppingcenter zu verwandeln. Der Denkmalschutz hat den Umbau jedoch unmöglich gemacht. Davon hat Schmelz gehört.

Für 79 Millionen, erinnert sich Kempen, bietet er dem Bistum die Immobilie an. Und Schmelz sagt auf der Stelle zu. "Das war eine schnelle Entscheidung", sagt Kempen heute. Schmelz habe ihm damals gesagt: "Glauben Sie ja nicht, dass wir solche Summen zahlen, weil wir dumm sind. Für uns ist das eine einmalige Gelegenheit." Man traf sich kurze Zeit später mit den Anwälten beim Notar in Köln und unterschrieb den Kaufvertrag. Isenbeck musste nicht auf sein Geld warten. Bezahlt wurde umgehend.

Inzwischen ist aus dem Haus gegenüber dem Dom das "Domforum" geworden: ein viel besuchtes Begegnungszentrum des Erzbistums. Hierher kommen pro Jahr mehr als 300.000 Besucher. Das Domforum organisiert jährlich mehr als 400 Veranstaltungen und 8.000 Domführungen.

Lässt man sich heute im Kölner Grundbuchamt am Reichenspergerplatz die Grundbuchakte des Domklosters geben, die Akte Nr. 50035, sucht man das Erzbistum als Eigentümer der Immobilie allerdings vergeblich. Eingetragen ist eine Gesellschaft namens BRD Domkloster Cologne B.V. mit Geschäftssitz in Amsterdam.

Was macht das Bistum in den Niederlanden?

Isenbeck hatte das Haus Domkloster 3 im Jahr 1990 gekauft und in eine niederländische Gesellschaft überführt. Um es nun zu erwerben, musste das Erzbistum ebendiese Gesellschaft kaufen. Das war die Bedingung, die Isenbeck stellte: Denn so konnte die Immobilienfirma Gewerbesteuern sparen, die bei dem Weiterverkauf des Gebäudes eigentlich auf die Gewinne erhoben worden wären. Niederländische Gesellschaften sind in Deutschland nicht gewerbesteuerpflichtig. Das Bistum akzeptierte diesen Deal, und so entgingen der öffentlichen Hand mehr als vier Millionen Mark.
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Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 9:13 pm Antworten mit Zitat

Clean Body Detox und die ersten 4 Wochen die Tabletten halbiert, da ich nach strenger Blutdruckkontrolle festgestellt hatte, daß ich Werte erreiche (z.B. 125/85) die für mich persönlich unglaublich waren. Nach 4 Wochen hatte ich alle Tabletten ausgeschlichen und nehme seither keine einzige Pille mehr. Ende 6/16 wurden wie jedes Jahr die Blutwerte kontrolliert. Es kam zum tragen, daß vom LDL, HDL, Leberwerte u.s.w. eine Verbesserung von 4-12% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war (obwohl erst 3 Monate Einnahme).

Mein Hausarzt war sehr zufrieden. Seit 3/16 wurden keine Medikamente mehr verordnet und ich bin glücklich, daß ich seit 6 Monaten ohne Tabletten auskomme, denn jede Pille ist nicht unbedingt gesund für die Nieren.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 9:18 pm Antworten mit Zitat

Clean Body Detox und die ersten 4 Wochen die Tabletten halbiert, da ich nach strenger Blutdruckkontrolle festgestellt hatte, daß ich Werte erreiche (z.B. 125/85) die für mich persönlich unglaublich waren. Nach 4 Wochen hatte ich alle Tabletten ausgeschlichen und nehme seither keine einzige Pille mehr. Ende 6/16 wurden wie jedes Jahr die Blutwerte kontrolliert. Es kam zum tragen, daß vom LDL, HDL, Leberwerte u.s.w. eine Verbesserung von 4-12% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war (obwohl erst 3 Monate Einnahme).

Mein Hausarzt war sehr zufrieden. Seit 3/16 wurden keine Medikamente mehr verordnet und ich bin glücklich, daß ich seit 6 Monaten ohne Tabletten auskomme, denn jede Pille ist nicht unbedingt gesund für die Nieren.
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Verfasst am: So Mai 21, 2017 9:18 pm



Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Fr Jun 09, 2017 8:05 pm Antworten mit Zitat

RELIGION ? Wozu ?

Natürlich gibt es gewisse Regeln, an die man sich halten muss, aber die machen Sinn und sind für ein gutes Zusammenleben unerlässlich. Sie sind nachvollziehbar und entwürdigen den Menschen nicht.

Religiöse Menschen unterwerfen sich FREIWILLIG einen unsichtbaren Diktator, der an Eitelkeit, Despotismus und Sadismus alles übertrifft, was sich menschliche Diktatoren jemals geleistet haben. Aber sie gestehen ihm das alles zu: er hat sie "geschaffen", also "darf" er das. Er darf sie demütigen, quälen, ihnen die unsinnigsten Regeln auferlegen, absoluten Gehorsam fordern, kurz: ihnen jeden Stolz und jede Würde nehmen. Alles, was das Menschsein ausmacht.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Jun 11, 2017 12:00 pm Antworten mit Zitat

Im Vatikan gibt es zwei Päpste pro km².

Jährlich werden mehr Menschen durch Esel getötet als durch Flugzeugabstürze.

Die Durchschnittstafel Schokolade enthält 8 Insektenbeine.

In China sprechen mehr Menschen Englisch als in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Androhung von Strafen zur Mithilfe im Haushalt bewegen können: 8 Prozent.
Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Erhöhung des Taschengelds zur Mithilfe bewegen können: 20 Prozent.
Anteil der Eltern Halbwüchsiger, die diese durch Lob zur Mithilfe bewegen können: 71 Prozent.

Im Durchschnitt haben Menschen mehr Angst vor Spinnen als vor dem Tod.

Man stirbt eher an einem Champagner-Korken als von einer giftigen Spinne.

Der Durchschnittsmensch isst in seinem gesamten Leben 10 Spinnen und 70 Insekten während der Nacht.

Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn.

Das Tragen eines Kopfhörers von nur einer Stunde steigert die Anzahl der Bakterien im Ohr um 700%.

Von Affen wurden mehr Menschen umgebracht, als bei Flugzeugabstürzen umkamen.

Rechtshänder leben im Durchschnitt neun Jahre länger als Linkshänder.

Eine Küchenschabe lebt noch neun Tage ohne Kopf bevor sie verhungert.

23% aller Fotokopiererschäden weltweit werden von Leuten erzeugt, die darauf sitzen, um ihren Hintern zu kopieren.

Zeit, die ein Italiener im Jahr durchschnittlich schläft: 3030 Stunden.
Zeit, die ein Italiener im Jahr durchschnittlich arbeitet: 1545.

50% der Weltbevölkerung haben noch nie ein Telefonanruf gemacht oder erhalten.

Statistiken sind mit Vorsicht zu genießen und mit Verstand einzusetzen.

"Die Qualität eines Volkswirts erkennt man daran, ob er in der Lage ist, auch aus einer falschen Statistik die richtigen Schlüsse zu ziehen."

Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.

"Wenn vor Jahren schon die Zahl der Brücken veröffentlicht wurde, die in den nächsten Jahren einstürzen werden, und diese Brücken dennoch einstürzen, ist damit nichts gegen die Statistik gesagt, sondern einiges über die bedauerliche Tatsache, dass die richtigen Zahlen nie von den richtigen Leuten zur rechten Zeit gelesen werden."

Wenn Sie mal eine Telefonnummer vergessen haben, dann fragen Sie einen Statistiker, der gibt Ihnen eine gute Schätzung.

Die Statistik ist ein Verfahren, welches es gestattet, geschätzte Größen mit der Genauigkeit von Hundertstelprozent auszudrücken.

Eine Statistik ist wie ein Bikini, sie zeigt Interessantes, aber verhüllt Wesentliches.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
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BeitragVerfasst am: Di Jul 04, 2017 9:07 pm Antworten mit Zitat

Nach islamischem Glauben gilt der Koran als unerschaffen und ewig, sein Wesen ist das Wort Gottes, sein Ursprung liegt direkt in Allah. Daher darf der Koran für den streng gläubigen Muslim nur in arabisch gelesen und gelehrt werden, da keines seiner Worte verändert werden darf.
Grundlage des Islam
Bild eines aufgeschlagenen Korans in arabischer Schrift mit reichlich Verzierungen im Text.

Die heilige Schrift des Islam: der Koran

Weil der Koran als ewig gültige Offenbarung angesehen wird, darf er für einen Großteil der Muslime weder historisch interpretiert, noch in seinen Aussagen hinterfragt werden. Daraus ergibt sich eine für die westliche, säkulare Weltanschauung, die den Staat von Kirche und Religion trennt, sehr problematische Handhabung des Korans.

Eine aufgeschlossene Lesart des heiligen Buches, eine differenzierte Text- und Interpretationsarbeit ist schon in gemäßigt-konservativen Kreisen der Muslime sehr umstritten. Islamische Fundamentalisten lehnen jede Koran-Exegese (Textauslegung) radikal ab.

Das arabische Wort "Koran" bedeutet "Lesung", "Vortrag", "Rezitation". Der Koran ist die heilige Schrift des Islam. Der Koran gilt als Wort Allahs. Der Prophet Mohammed, Begründer des Islam, empfing die Offenbarungen zwischen 610 und 632 nach Christus und bekehrte daraufhin seine Anhänger. Nach Mohammeds Tod wurden seine Aussagen niedergeschrieben und in 114 Suren (Kapiteln) gefasst.

Der Koran beschreibt die Einzigartigkeit Allahs und beinhaltet seine Anweisungen an die Menschen. Der Mensch soll zum einzig wahren Glauben, dem Islam (arabisch für "Hingabe", "Unterwerfung") finden. Der zur Einsicht gelangte, islamisch-gläubige Mensch, Muslim, soll sich den islamischen Geboten (fünf Säulen des Islam) entsprechend verhalten. Nur wer den Anweisungen des Propheten, des Korans folgt, kann am "Jüngsten Tag" auf Erlösung hoffen. Im Koran stehen Predigten, Erzählungen, Gleichnisse des gesellschaftlichen, religiösen Lebens zu Zeiten Mohammeds.
Vergleich mit Judentum und Christentum

Die drei Weltreligionen werden auch abrahamitische Religionen genannt, da ihre Grundlagen auf den gleichen Erzählungen und stammesgeschichtlichen beduinischen Dynastien des Alten Testaments beruhen: Ihr gemeinsamer Stammvater: Abraham, der im Islam den Namen Ibrahim trägt.

Analog zum Christentum erkennt auch der Islam Jesus an, erkennt ihn aber nicht als Christus, den Messias und Sohn Gottes. Jesus ist wie Mohammed ein bedeutender Prophet im islamischen Glauben. Der Islam erkennt in Mohammed den einzig wahren Erneuerer des monotheistischen Glaubens. Die Muslime lehnen jede Form von Polytheismus (Mehrgötterei) ab.

Der jüdische Glaube an einen noch kommenden Messias, der christliche Glaube an die Dreifaltigkeit wird vom Islam als Ketzerei abgelehnt. Für ihn gibt es einzig und allein Allah. Allah wiederum ist in seinem Ratschluss und seiner Erscheinung für den Menschen unergründlich und unerreichbar. Deswegen darf im Islam Gott/Allah nie mit einem Gesicht abgebildet werden. Daraus resultiert die hoch entwickelte Schriftkunst "Kalligraphie" im Islam.

Analog zum Christentum existieren auch im Islam Weltgericht und Jenseitsvorstellungen, die sich in Himmel und Hölle unterscheiden. Durch eine gottesfürchtige Lebenshaltung kann ein "guter" Muslim den Weg ins Paradies finden. Doch letztlich entscheidet allein Allah über Bestrafung und Belohnung des Menschen.
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Verfasst am: Di Jul 04, 2017 9:07 pm



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