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Was die Pfingstbewegung wachsen lässt
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa März 01, 2014 5:10 pm Antworten mit Zitat

Konfessionskunde
Was die Pfingstbewegung wachsen lässt

Was die Pfingstbewegung wachsen lässt
Der Anteil der Pfingstler an den rund 2,4 Milliarden Christen wird auf 20 bis 25 Prozent beziffert; das wären 480 bis 600 Millionen. Foto: PR

Bensheim (idea) – Die Pfingstkirchen sind in rund 100 Jahren zur zweitstärksten christlichen Konfessionsfamilie nach der römisch-katholischen Kirche geworden. Die Ursachen für das rasante Wachstum besonders in Afrika, Asien und Lateinamerika versuchten die Teilnehmer einer Fachtagung zu ergründen, die das Konfessionskundliche Institut des Evangelischen Bundes vom 28. Februar bis 1. März im südhessischen Bensheim veranstaltete. Wie es hieß, wird der Anteil der Pfingstler an den rund 2,4 Milliarden Christen auf 20 bis 25 Prozent beziffert; das wären 480 bis 600 Millionen. Die römisch-katholische Kirche mit 1,2 Milliarden Mitgliedern geht von 400 Millionen Pfingstlern aus. Genaue Zahlen seien nicht vorhanden, teilte der an der lutherischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau (Mittelfranken) lehrende Pfingstkirchenforscher, Privatdozent Moritz Fischer, mit. Angaben aus pfingstkirchlichen Kreisen, dass zwischen 500 und 600 Millionen Mitglieder zur Bewegung gehörten, hält er wegen unklarer Statistiken und Doppelzählungen für zu hoch gegriffen. Pfingstler betonen übernatürliche Wirkungen des Heiligen Geistes wie Krankenheilung, Prophetie und das Beten in „Zungen“, also in menschlich unverständlichen Lauten.

Erweckung Anfang des 20. Jahrhunderts als Auftakt

Nicht eindeutig benannt werden kann der Start der Pfingstbewegung, erläuterte der Professor für Ökumenische Theologie an der CVJM-Hochschule (Kassel), Christoph Raedel. Oft werde die Erweckung in einer ehemaligen Methodistengemeinde in der Azusa-Straße in Los Angeles (Kalifornien) im Jahr 1906 als Beginn genannt. Diese Gemeinde habe drei Jahre lang täglich Gottesdienste gefeiert, bei denen die Besucher in Ekstase geraten seien und in „Zungen“ gebetet hätten. Man habe aber auch eine gute Medienarbeit betrieben, so dass weltweit in christlichen Kreisen über sie berichtet wurde. Zudem hätten dort die damals in den USA noch üblichen Rassenschranken zwischen Schwarzen und Weißen keine Rolle gespielt. Die Azusa-Gemeinde habe mehrere Tausend Missionare in alle Welt entsandt, so Raedel. Unabhängig davon sei es zeitgleich in anderen Weltregionen – etwa in Wales, Indien und Südafrika – zu ähnlichen Erfahrungen mit dem Heiligen Geist gekommen. Nach Raedels Angaben ist die Bewegung deshalb erfolgreich gewesen, weil ihre Lehre stark christozentrisch geprägt war. Nicht die Kraftwirkungen des Heiligen Geistes hätten im Vordergrund gestanden, sondern Jesus Christus, der als Heiland, Täufer mit dem Heiligen Geist, Heiler und wiederkommender Herr verkündigt wurde. Dies sei bis heute das einende Merkmal aller Pfingstler.

Kritiker: Pfingstbewegung ist ein „Werk Satans“

Allerdings sei die Bewegung von Anfang an auf viel Widerspruch gestoßen. Weil Männer und Frauen im Gottesdienst ohnmächtig geworden und umgefallen seien, hätten Puritaner in den USA ihnen „sexuelle Ausschweifung“ vorgeworfen. Die schärfsten Kritiker hätten sie sogar als „Werk Satans“ bezeichnet. Auch in Deutschland distanzierten sich 1909 die Pietisten in ihrer „Berliner Erklärung“ von der aufkommenden Pfingstbewegung. Erst 1996 wurden die Vorwürfe in der „Kasseler Erklärung“ zurückgenommen. Wie Raedel ferner sagte, sei es aber bereits zuvor in der amerikanischen Heiligungsbewegung zu ähnlichen ekstatischen Phänomenen gekommen.

Kontroverse um die Geistestaufe

Paul Metzger, Referent am Konfessionskundlichen Institut, meinte, dass die starke Betonung der „Geistestaufe“ in der Pfingstbewegung nicht dem Neuen Testament entspreche. Denn dies führe zur Abwertung der Wassertaufe. Die Taufe mit dem Heiligen Geist, die mit den übernatürlichen Geistesgaben einhergeht, sei biblisch „als eigenständiges Erlebnis schlecht belegbar“. Dieser Auffassung widersprach der frühere Dozent am Theologischen Seminar des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Erzhausen bei Darmstadt, Richard Krüger. Die Pfingstbewegung sei entstanden, weil Menschen Erfahrungen mit Gott und dem Heiligen Geist gemacht hätten.

Pfingstkirchliche Erweckung auch in muslimischen Ländern

Wie Krüger der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, sind die pfingstkirchlichen Phänomene bis heute erlebbar, vor allem in muslimischen Ländern und in China. Selbst islamische Gelehrte kämen zum Glauben an Jesus Christus. Um sie nicht zu gefährden, verzichte man weitgehend darauf, Bekehrungszahlen und die betreffenden Länder zu veröffentlichen. Der 1886 gegründete Evangelische Bund ist das konfessionskundliche und ökumenische Arbeitswerk der EKD. Seit 1947 unterhält er das Institut. Dem Bund gehören über 6.000 Einzelpersonen und Kirchengemeinden an.

QUELLE: Idea
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Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 4:38 pm Antworten mit Zitat

Es gibt nicht ein Jota säkularer Beweise, dass es je einen Jesus Christus gab… Jesus ist eine Kombination aus anderen Göttern… die die gleichen Ursprünge hatten, den gleichen Tod erlitten wie der mythologische Jesus Christus. Very Happy Very Happy Very Happy
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:52 pm Antworten mit Zitat

Im Gottesdienst ist eine treue Bibelübersetzung notwendig
R o m (idea) – Die umstrittene Volxbibel, eine Übertragung der Heiligen Schrift in die Jugendsprache, stößt bei Papst Benedikt XVI. auf Zurückhaltung. Das geht aus einem Schreiben des Vatikanischen Staatssekretariats an den Autor der Volxbibel, Martin Dreyer (Köln), hervor. Dreyer, Gründer der Jesus-Freaks-Bewegung in Deutschland, hatte dem Papst eine Volxbibel geschickt. Wie Monsignore Gabriel Caccia in der Antwort schreibt, danke das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche Dreyer für sein „Engagement für die Verbreitung der Frohen Botschaft Jesu Christi unter den Menschen von heute“. Weiter heißt es: „Die ungewöhnliche Präsentation des Neuen Testamentes in einem Jugendjargon hat sicher die Aufgabe, jungen Menschen ohne jeglichen christlichen Hintergrund eine Neugier und ein Interesse am Glauben zu wecken.“ Gleichwohl sehe der Papst keine Möglichkeit, die Volxbibel in der katholischen Kirche einzusetzen. Sowohl bei der Evangelisierung als auch im Gottesdienst sowie im katechetischen Gebrauch sei eine „treue, den Sprachstil bewahrende Übersetzung des biblischen Textes“ nötig. Caccia erinnert an eine Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils: „Die Heilige Schrift ist in demselben Geist, in dem sie geschrieben wurde, auch zu lesen und auszulegen.“ Gleichwohl erbitte der Papst für Dreyers missionarischen Dienst „Gottes reichen Segen und die bleibende Freude des Heiligen Geistes“.

Dreyer erfreut über Stellungnahme „vom Heiligen Vater“
Trotz der kritischen Töne zeigte sich Dreyer gegenüber idea erfreut über „die offizielle Stellungnahme vom Heiligen Vater“. Der Grundtenor des Schreibens sei „durch und durch positiv“. Von der Volxbibel aus dem zur Stiftung Christliche Medien (Witten) gehörenden Volxbibelverlag wurden bisher rund 85.000 Exemplare verkauft. In ihr werden biblische Grundbegriffe an zahlreichen Stellen durch neue Formulierungen ersetzt. So wird aus dem „Sünder“ ein „Dreckskerl“ (Lukas 5,Cool und aus der Auferstehung Jesu Christi ein „fettes Comeback“ (Überschrift zu Matthäus 2Cool. Teile der evangelikalen Bewegung lehnen die Volxbibel ab.
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Verfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:52 pm



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