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Christliche Eltern zunehmend gehetzt
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr März 07, 2014 6:06 pm Antworten mit Zitat

Erziehungsstress
Christliche Eltern zunehmend gehetzt

Christliche Eltern zunehmend gehetzt
Familienorganisationen warnen: Stress ist oft größer als bei Nichtchristen.

Wetzlar/Berlin (idea) – Zeitnot und Erziehungsstress machen auch Christen zunehmend zu schaffen. Das ergab eine Befragung christlicher Familienorganisationen durch die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Der Anlass: Die am 6. März in Berlin vorgestellte AOK-Familienstudie hatte herausgefunden, dass fast die Hälfte der Eltern in Deutschland über Alltagshektik klagt. 46 Prozent der über 1.500 Befragten gaben an, unter starkem oder sehr starkem Zeitstress zu stehen. In der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2010 hatten sich 41 Prozent der Befragten so geäußert. Nach Einschätzung des Geschäftsführenden AOK-Vorstandes, Jürgen Graalmann (Berlin), ist der Grund für die wachsende Zeitnot der steigende Anteil von Familien, in denen beide Partner arbeiten gehen, sowie das Bestreben vieler Eltern, ihren Kindern etwa durch Nachhilfe, Sport und Musikkurse „eine bessere Wettbewerbsposition zu verschaffen“.

Zusätzliche Belastungen durch Gemeindeangebote

Wie der Leiter der evangelikal orientierten Ehe- und Familienberatung Team.F, Siegbert Lehmpfuhl (Rangsdorf bei Berlin), idea sagte, stehen Christen „genau so stark unter Stress wie Nichtchristen“. Er sorge sich, dass in christlichen Familien die Belastung sogar noch größer sei. Deren Kinder hätten neben den schulischen Verpflichtungen auch Aufgaben in der Gemeinde: Sie besuchten etwa den Kindergottesdienst, die Jungschar, den Kinderchor, den Bibel- oder Konfirmandenunterricht und die Jugendgruppe. Zudem hätten christliche Eltern oft ein schlechtes Gewissen, weil sei meinten: „Ich tue zu wenig.“ Das verursache weiteren Stress. Es gebe zu wenig Hilfen für Christen, solche Einstellungen zu verändern und Stressfaktoren abzubauen. Als nützlich haben sich nach Lehmpfuhls Worten die Urlaubsangebote von Team.F erwiesen. Keine Aktivität sei dort verpflichtend. Und am Ende hätten die meisten Teilnehmer den Eindruck, dass es „der Familie sehr gut tut, gemeinsam etwas zu unternehmen“. Lehmpfuhl empfiehlt auch Kurse, in denen Eltern darauf vorbereitet werden, ihre Aufgaben als Vater und Mutter verantwortungsvoll wahrzunehmen.

Christen müssen Nein-Sagen lernen

Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer der evangelikalen „Family Life Mission“ (Familienleben-Mission), Volker Gscheidle (Kehl bei Offenburg): „Neben dem weltlichen Stress gibt es auch den religiösen.“ Zwänge auf dem Gebiet sollten abgebaut werden: „Es muss nicht jedes Gemeindemitglied bei jeder frommen Veranstaltung dabei sein.“ Christen müssten es lernen, Nein zu sagen. Zudem gebe es viele moderne Zeitfresser, etwa Smartphones oder Tablet-Computer und die sozialen Medien wie Facebook oder Whats-App. Gscheidle: „Diese Geräte dürfen uns nicht beherrschen.“ In den Gemeinden sollte man lernen, wie man mit ihnen umgeht. Gscheidle: „Man kann im Gottesdienst auch einmal über effektives Zeitmanagement nachdenken.“ „Family Life Mission“ betreibt eine umfangreiche Beratungs- und Vortragsarbeit in Deutschland sowie Missionsprojekte zu Familienfragen in Afrika.

Idea
_________________
Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 605
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:24 pm Antworten mit Zitat

Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.
Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.
Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.
Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 605
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:41 pm Antworten mit Zitat

Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.
Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.
Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.
Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.
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Verfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:41 pm



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