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Christliche Hilfswerke: Situation in Birma wird schlimmer
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di Mai 13, 2008 2:13 pm Antworten mit Zitat

Helfer von World Vision versorgen Überlebende des Zyklons mit Wasser. Foto: World Vision
R a n g u n (idea) – Von einer dramatischen Situation in den Katastrophengebieten Birmas berichten christliche Hilfswerke.
Tausende Dorfbewohner im am stärksten vom Tropensturm Nargis betroffenen Delta des Flusses Irrawaddy verließen das Gebiet und suchten Zuflucht in Gegenden, wo es ebenfalls kaum Nahrung gebe und das Wasser durch Salz, menschliche Überreste und Tierkadaver verseucht sei, berichtet das christlich-humanitäre Hilfswerk World Vision (Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main). Allein in Myaung Mya, einem Gebiet etwa 50 Kilometer nördlich der zerstörten Stadt Labutta, sind laut World Vision rund 30.000 Menschen auf der Suche nach Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Am schlechtesten gehe es Kindern, viele von ihnen Waisen. Sie litten unter Fieber, Durchfall und Atemwegerkrankungen. Nach Worten von Samson Jeyakumar, einem Programmmanager von World Vision, ist die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren am höchsten. Das Hilfswerk versorgt Überlebende der Naturkatastrophe im Flussdelta mit Trinkwasser, desinfiziert Brunnen und Feldlager. In der Hauptstadt Rangun erhalten 78.000 Menschen Trinkwasser von World Vision. Außerdem wird Diesel-Treibstoff zum Betreiben von Wasserpumpen sowie Verbandsmaterial und Moskitonetze verteilt. Der Tropensturm war am 3. Mai über das südostasiatische Land gefegt und hatte viele Landstriche verwüstet. Die Militärregierung gibt die Todesopferzahlen mit rund 22.000 an; andere Experten befürchten, dass bis zu 100.000 Tote zu beklagen sind. Rund 1,5 Millionen Menschen sind ohne Obdach. Hilfswerke warnen vor Seuchengefahr.

Junta lässt nur wenige Helfer ins Land
Die Militärjunta hat inzwischen eine Luftbrücke mit Hilfslieferungen zugelassen, sperrt sich aber weiterhin gegen eine breite Öffnung des Landes für ausländische Helfer. Das zweite Einsatzteam der christlichen Organisation humedica (Kaufbeuren) hat jetzt über die birmanische Botschaft in Berlin Einreisevisa erhalten. Die zwei ehrenamtlichen Ärzte und ein Krankenpfleger befinden sich auf dem Weg nach Birma. Das erste Einsatzteam, das sich unmittelbar nach dem Tropensturm aufmachte, sitzt immer noch in Bangkok (Thailand) fest. In Birma arbeitet humedica mit dem YMCA (CVJM) zusammen, der in Rangun eine Klinik betreibt. Dort sind bereits mehr als 1.200 Patienten von fünf medizinischen Kräften behandelt worden. Sie berichten ebenfalls von dramatischen Zuständen. Es gebe keine Nahrungsmittel und kaum Trinkwasser. Die körperlich und seelisch angeschlagenen Menschen verhungerten und verdursteten.

Heilsarmee sorgt für Trinkwasser
Die Heilsarmee, die sei 1915 in Birma tätig ist, versorgt in Rangun Notleidende mit Mahlzeiten, Reis und Trinkwasser aus Brunnen in zwei Kinderheimen. Über das Ausmaß der Zerstörungen christlicher Gemeinden ist noch wenig bekannt. Von den 50 Millionen Einwohnern Birmas sind der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) zufolge rund 70 Prozent Buddhisten, 8,7 Prozent Christen und 3,6 Prozent Muslime. Die WEA-Kommission für Religionsfreiheit hat wiederholt auf die schweren Menschenrechtsverletzungen durch die Militärjunta aufmerksam gemacht. Das „gewalttätige“ und „korrupte“ Regime unterdrücke und verfolge ethnische Minderheiten, darunter auch Volksstämme wie die Karen, die stark christlich geprägt seien.

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Verfasst am: Di Mai 13, 2008 2:13 pm



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