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40.000 Todesopfer in China befürchtet
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Mai 14, 2008 3:03 pm Antworten mit Zitat

Die Horrormeldungen aus China reißen nicht ab: Die Regierung der Volksrepublik geht offenbar von einer weitaus höheren Opferzahl aus als bisher bekannt. Inzwischen werden bereits Zahlen von bis zu 40.000 genannt. China steht vor einer seiner größten Krisen – und das kurz vor Olympia.

In China bemühen sich die Retter um jedes Leben: Auch diese Kleine hat es geschafft. Sie wurde aus den Trümmern geborgen.

Neuesten Zahlen zufolge geht die chinesische Regierung alleine in der Provinz Sichuan von mehr als 40.000 Opfern aus, die noch immer unter den massiven Geröllmassen verschüttet sind. Außerdem werden 14.000 weitere Menschen vermisst. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua gab darüber hinaus die Zahl der gesicherten Todesopfer mit knapp 15.000 an. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist damit zwei Tage nach dem Beben der Stärke 7,9 immer noch ungewiss. Weiterführende links
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Und die Zahl der Todesopfer wird mit Sicherheit noch steigen. Je länger die Verschütteten unter den Geröllmassen ausharren, desto geringer sind ihre Überlebenschancen. Teile des Katastrophengebiets sind für die Helfer nur schwer zugängig. Erste Hilfslieferungen aus der Luft im vom Erdbeben am schlimmsten betroffenen Gebiet konnten erst am Mittwoch, nach einer Verbesserung des Wetters, beginnen.

Das Olympia-Jahr 2008 hätte für China ein reines Festjahr werden sollen, nun trägt das Land des Lächelns Trauer. Knapp 90 Tage vor Beginn des großen Sportfestes markiert das fürchterliche Erdbeben einen Tiefpunkt, der die Spiele überschatten wird. Dabei war von Seiten der chinesichen Staatsführung alles perfekt geplant: Die neue Wirtschaftsmacht China wollte die PR-Möglichkeit Olympia für sich nutzen, und auch die 1,3 Milliarden starke Bevölkerung ließ sich mitreißen. Mehr als eine Million Chinesen meldeten sich im Vorfeld als ehrenamtliche Helfer für die Spiele, die Sportstätten sind fertig erbaut. 2008 – Krisen- und Katastrophenjahr

Doch von Beginn an gab es schlechte Nachrichten in diesem Jahr: Im Januar und Februar kamen bei den schwersten Winterstürmen seit rund 50 Jahren mehr als hundert Menschen ums Leben. Weite Teile im Süden und in der Mitte der Volksrepublik waren lahm gelegt. Die Kältewelle wirkte sich auch auf die Ernte aus – einer der Gründe für die heftige Inflation und die hohen Lebensmittelpreise, die teilweise um mehr als 60 Prozent stiegen. Chinas schwieriger Umgang mit den Menschenrechten wurde dann im März schlagartig zum internationalen Thema, als das Militär in Tibet anti-chinesische Proteste brutal niederprügelte. Nach Angaben von Exil-Tibetern wurden dabei mehr als 200 Demonstranten getötet. Plötzlich diskutierte die Weltöffentlichkeit über einen Boykott der Spiele in Peking. Der Olympische Fackellauf quer durch die Welt wurde von Kritikern zu ständigen Protestaktionen genutzt. Aus einem Symbol für friedliche Spiele wurde so ein Mahnlicht der verletzten Menschenrechte. Schlagworte
China Erdbeben Opfer Katastrophe Olympia Tibet Die olympische Fackel wird zwar immer noch durchs Land getragen, doch jubeln will jetzt wirklich niemand mehr. „Wir werden sowohl die Reden als auch das Singen und Tanzen verkürzen“, sagte ein Sprecher des Organisationskomitees. Außerdem wird seit Mittwoch an jeder Station eine Schweigeminute für die Opfer des Bebens eingelegt. Ein staatlicher verordneter Akt, ein nur schwacher Trost für die Opfer und deren Hinterbliebenen.

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Verfasst am: Mi Mai 14, 2008 3:03 pm



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