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Not in Birma wächst
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 16, 2008 6:54 pm Antworten mit Zitat

Weltgemeinschaft will Hilfe erzwingen

100 000 Tote befürchtet ++ Frankreich schickt Kriegsschiff ++ Junta gibt Hilfspakete als eigene aus
Die Not wächst ins Unermessliche. Die Menschen kämpfen nach dem verheerenden Zyklon „Nargis“ ums nackte Überleben. Doch die Militärs behindern weiter die Hilfslieferungen. Jetzt meldet sich die Weltgemeinschaft zu Wort.

Quelle: Reuters

Referendum
der Militärjunta
in Birma

Hunderttausende
warten noch
auf Hilfe

Birmas Regierung
will Hilfsgüter
selbst verteilen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Machthaber auf, Hilfsorganisationen „ohne jede Behinderung“ so schnell wie möglich ins Land zu lassen. Er habe versucht, direkt mit der Regierung zu sprechen, doch sei ihm das bisher nicht geglückt, erklärte er.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bestärkte Ban Ki Moon in einem Telefonat darin, sich um eine Kontaktaufnahme zur Regierung in Birma zu bemühen, um Hilfslieferungen in das Katastrophengebiet zu ermöglichen.

Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“: „Die internationale Gemeinschaft hat die Verantwortung und das Recht, Menschen in Not zur Seite zu stehen, auch wenn die eigene Regierung sich dagegen sträubt.“

Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) sagte der Zeitung: „Man kann nicht zusehen, wie die Menschen in einer solchen Notsituation völlig im Stich gelassen werden.“ Wenn es Organisationen wie der Welthungerhilfe nicht gelinge, Zugang zu den Zyklon-Opfern zu bekommen, müsse über einen Beschluss des Sicherheitsrats nachgedacht werden.

Frankreich schickt Kriegsschiff nach Birma!

Frankreich kündigte an, für Hilfsgüter ein Kriegsschiff einzusetzen. „Wir haben entschieden zu handeln, ohne weiter zuwarten“, sagte Außenminister Bernard Kouchner der Zeitung „Le Figaro“. Mit dem Kriegsschiff „Mistral“ sollen 1500 Tonnen Hilfsgüter in das südasiatische Land geschickt werden. „Die Hilfe wird direkt an die Betroffenen verteilt (...)“, sagte Kouchner. „Es kommt nicht infrage, die Hilfe direkt an die Junta zu liefern.“

Hilfe für die Zyklon-Opfer brachte die Organisation Ärzte ohne Grenzen auf den Weg.

Vom Flughafen Hahn (Rheinland-Pfalz) aus startete eine Maschine mit 35 Tonnen Hilfsgütern für Birma. Eine Sprecherin zeigte sich „sehr optimistisch“, dass die Flieger in Birma landen dürfen und dass die Organisation die Güter selbst entladen und verteilen darf.

Die Vereinten Nationen rechnen inzwischen mit bis zu 100 000 Toten. Fast zwei Millionen Menschen sind von Hunger, Durst und akuter Seuchengefahr betroffen. Nach Angaben der UNO erhalten erst eine halbe Million Menschen Hilfslieferungen.

Die meisten Hilfslieferungen aus aller Welt kommen immer noch nur zögerlich oder gar nicht in Birma an. Unklar ist auch, ob sie überhaupt verteilt werden – und an wen.

Der schlimme Verdacht: Bei der Versorgung der Wirbelsturmopfer unterstützen die Militärs offenbar vor allem gefügige Landsleute. Auf die Hilfsgüter-Kisten wurden zudem die Namen führender Generäle geschrieben – ein offenkundiger Versuch, aus der internationalen Hilfe für sich Kapital zu schlagen

„Wir sind mit einer großen Langsamkeit der Bürokratie konfrontiert“, sagte ein UN-Sprecher in Bangkok: „Bisher haben wir nur ein Viertel der betroffenen Bevölkerung erreicht, das geht viel zu langsam.“

Ein gefährliches Spiel mit dem Leben von Millionen Menschen, das die Militärjunta in Birma spielt.

„Für viele Menschen ist es schon jetzt zu spät. Jeder Tag Verzögerung kostet Tausende das Leben“, warnt der Direktor der britischen Organisation Burma Campaign, Mark Farmaner.

Besonders hart trifft es die Kinder.

Tausende haben nach Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt.

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Verfasst am: Fr Mai 16, 2008 6:54 pm



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