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Verschütteter Deutscher Tourist nach 114 Stunden gerettet
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2008 10:50 am Antworten mit Zitat

Erdbebekatastrophe in China
Deutscher Tourist nach 114 Stunden gerettet.

Stadt evakuiert: Dammbruch-Gefahr
Fast fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben in China haben die Bergungsmannschaften einen deutschen Touristen lebend aus den Trümmern gerettet, wie die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete.

Der Deutsche (52) sei in den Ruinen eines Hauses im Dorf Taoguan im schwer betroffenen Landkreis Wenchuan gefunden worden., wo das Epizentrum des schweren Erdbebens vom Montag lag. Er lag 114 Stunden unter Trümmern vergraben.

Ein mehr als 20-köpfiges Einsatzteam der Armee habe den Mann gerettet. Er wurden den Angaben zufolge in das Zentralkrankenhaus von Wenchuan gebracht. Die Schwere der Verletzungen war zunächst nicht bekannt.

Rettungstrupps bringen die Überlebenden in Sicherheit. Der Region Beichuan droht eine Überflutung durch einen DammbruchFoto: Reuters
Am Freitag waren insgesamt 163 Verschüttete lebend aus den Trümmern gezogen worden, wie der Sender CCTV meldete.

Als kritisches Zeitfenster für die Rettung von Verschütteten bei Erdbeben gelten gemeinhin drei Tage. Nach Einschätzung von Experten können verschüttete Personen aber auch eine Woche, in Extremfällen sogar bis zu zwei Wochen überleben, falls sie irgendwie an Trinkwasser gelangen.

Das Auswärtige Amt hatte am Freitagabend in Berlin gesagt, dass nach der Erdbebenkatastrophe in China noch einige Deutsche vermisst werden.

„Einigen wenigen Vermisstenmeldungen gehen die deutsche Botschaft Peking und das Generalkonsulat von Chengdu in Zusammenarbeit mit den chinesischen Behörden mit Hochdruck nach“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes.

Doch es bahnt sich eine nächste Katastrophe an.

Im südwestchinesischen Erdbebengebiet droht ein Dammbruch. Das berichteten Soldaten der Bergungstrupps nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua aus dem Landkreis Beichuan.

Der Wasserstand steige, der Damm könne „jederzeit brechen“. Ein TV-Sender berichtete, die Behörden hätten mit der Evakuierung von etwa 1,2 Millionen Menschen begonnen.

Die Bergungstrupps und Tausende Menschen flüchteten eiligst in höher gelegene Gebiete, berichtete die ARD-Korrespondentin Ariane Reimers, die mit zwei Kollegen in der Stadt ist und selber auf der Flucht vor einer möglichen Flutwelle war. „Alle rennen.“

Anfangs habe es kurz Panik und Hektik gegeben, doch sei die Evakuierung nach zehn Minuten dann eher wie ein „geordneter Rückzug“ verlaufen. „Alle helfen sich gegenseitig, auch an Engpässen.“ Die Menschen riefen „lauft, lauft“ oder „schnell, schnell“, berichtete Reimers.

Was den Anstieg des Wassers im zwischen zwei Bergen gelegenen Haizi-See verursachte, war unklar: Im Erdbebengebiet hatte es zuletzt nicht geregnet.

Die französische Atomaufsicht berichtet jetzt, es hätte bei dem Beben auch leichte Schäden an einigen Atomanlagen in der Region gegeben.

Radioaktivität sei aber offenbar nicht frei geworden. Die chinesischen Behörden hätten schnell reagiert und sofort alle Atomanlagen in der Region abgeschaltet, um sie zu kontrollieren, sagte Thierry Charles, der für Sicherheitsfragen zuständige Direktor der französischen Atomaufsicht.

Das heftige Beben in der Provinz Sichuan vom Montag hatte eine Stärke von 7,9 erreicht. Die bestätigte Zahl der Todesopfer liegt bei mehr als 29 000, doch galten mindestens 14 000 Menschen noch als verschüttet. Daher wird mit etwa 50 000 Toten gerechnet.

Erdbeben in China
Brechen jetzt auch noch
die Staudämme?
Mehrere Staudämme im Erdbebengebiet sind beschädigt und drohen zu brechen. Die Staumauer des Wasserkraftwerkes von Zipingpu hat Risse.

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Verfasst am: Sa Mai 17, 2008 10:50 am



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