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Juden & Christen gemeinsam für biblische Werte
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: So Mai 18, 2008 5:04 pm Antworten mit Zitat

Eine historische Annäherung zwischen Juden und Christen ereignet sich zur Zeit in Israel. Die dortige Gesellschaft erkennt zunehmend, dass insbesondere die weltweit rund 500 Millionen Evangelikalen zu den treuesten Freunden des Judenstaates gehören. Sichtbares Zeichen ist, dass das israelische Parlament, die Knesset, vor vier Jahren einen Ausschuss für christliche Angelegenheiten mit Abgeordneten aller Fraktionen einrichtete.
Bei der 12. Sächsischen Israelkonferenz in Pirna bei Dresden würdigten mehrere israelische Politiker das gewandelte Verhältnis, das nach Ansicht der Abgeordneten Benny Elon und Shai Hermesh vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Der Direktor des Knesset-Ausschusses, Josh Reinstein, bezeichnete es als Wunder, dass Israelis 63 Jahre nach Ende des Dritten Reiches das christliche Kreuz und die deutsche Fahne als Hoffnungszeichen betrachten könnten. Er appellierte an die Christen, zusammen mit Juden „die moralischen Werte der Bibel gegen Unfreiheit und Terror zu verteidigen“. Gläubige beider Religionen müssten zusammenstehen, „weil sie Gott, unseren Herrn, lieben“. Auch der Generalsekretär des Friedensforschungsinstituts „Jerusalem Summit“, Daniel Radyshevsky, forderte, dass sich Juden und Christen gemeinsam für Freiheit, Demokratie und Menschenwürde einsetzen. Er traute den Deutschen zu, durch Verbreitung des christlichen Glaubens eine „geistliche Revolution“ in Gang zu setzen. Dies sei der einzige Weg, um die biblische Zivilisation vor dem Islamismus zu retten, „auch wenn die Tatsache, dass ein Jude zur christlichen Wiederbelebung Europas aufruft, wie eine Ironie klingt“.

Umdenken auch in Kirchen
Nach Ansicht des Internationalen Direktors der Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem, Jürgen Bühler, ereignet sich auch in den Kirchen ein Umdenken. Nach Jahrhunderten christlichen Antisemitismus würden die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens wieder entdeckt. Überall auf der Welt begriffen Gemeinden, dass ihr Platz an der Seite Israels sei. Christen sollten ihre grundsätzliche Freundschaft zu Israel nicht von aktuellen politischen Entwicklungen abhängig machen. Weder ein Verzicht auf das Westjordanland noch offensichtliche moralische Missstände oder die zunehmende Unterdrückung messianischer Gemeinden dürften die Solidarität mit Israel erschüttern. „Die Basis unserer Beziehung zu Israel ist die Treue Gottes zu diesem Volk“, sagte Bühler. Das bedeute aber nicht, alle Entscheidungen von politischen und religiösen Behörden gutzuheißen.

Gesandter: Man muss nicht mit allem in Israel einverstanden sein
Eine neue Form des Antisemitismus beobachtet der Geschäftsträger der israelischen Botschaft in Berlin, Gesandter Ilan Mor. Hinter mancher Kritik an der israelischen Politik verberge sich abgrundtiefer Hass auf das Judentum. Laut Mor muss niemand mit allen politischen Entscheidungen in Israel einverstanden sein. Auch in Israel werde über Entwicklungen heftig gestritten. Deshalb sei es selbstverständlich, dass es im Ausland ebenfalls unterschiedliche Meinungen über Israel gebe. Kritiker müssten sich allerdings fragen, warum sie einen israelkritischen Standpunkt verträten. Redeweisen wie „Die Existenz Israels ist das eigentliche Friedenshindernis“ oder „Hamas und Israel müssen beide Zugeständnisse machen“ grenzten an Antisemitismus, weil sie die einzige Demokratie im Nahen Osten mit einer terroristischen Bewegung gleichsetzten.

Die Juden mögen erkennen: Der Messias ist bereits da!
Bei einem Gedenkgottesdienst, den die Superintendentin von Pirna, Uta Krusche-Räder, und der Vorsitzende der (charismatischen) Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in Deutschland, Pfarrer Dieter Keucher, leiteten, legten die Konferenzbesucher stellvertretend für die deutsche Nation ein Schuldbekenntnis ab. Die Kirchen seien für die nationalsozialistischen Verbrechen mitverantwortlich gewesen, weil sie jahrhundertelang eine judenfeindliche Theologie pflegten. In einem weiteren Gebet sprachen die Teilnehmer alttestamentliche Segensworte für das jüdische Volk. Außerdem baten sie Gott, dass immer mehr Juden erkennen, dass Jesus der im Alten Testament angekündigte Messias ist. Die messianische Bewegung innerhalb des deutschen Judentums hat etwa 1.000 Anhänger. Der evangelische Bankier und Winzer Albrecht Fürst zu Castell-Castell forderte die Kirchen auf, die an Jesus glaubenden Juden als Teil der Christenheit anzuerkennen. Veranstalter des Kongresses mit 1.500 Besuchern war die vor zehn Jahren gegründete Organisation „Sächsische Israelfreunde“. Vorsitzender ist der Leiter der Stasi-Gedenkstätte in Dresden, Lothar Klein, Geschäftsführer der Journalist Wilfried Gotter. Die Organisation hat rund 600 Mitglieder und etwa 7.000 Freunde

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Verfasst am: So Mai 18, 2008 5:04 pm



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