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Theologen wenden sich gegen Judenmission
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: So Mai 18, 2008 5:08 pm Antworten mit Zitat

Prof. Klaus Wengst: Dialog zwischen Juden und Christen setzt Absage an Judenmission voraus.
K ö l n (idea) – Theologen aus beiden großen Kirchen haben sich gegen Judenmission ausgesprochen. Voraussetzung für einen Dialog zwischen Juden und Christen sei die Wahrnehmung des Judentums als Bundespartner Gottes“. Die Nagelprobe darauf sei die „Absage an jedwede Form von Judenmission“, sagte der evangelische Bochumer Neutestamentler Prof. Klaus Wengst auf einem theologischen Forum zum 50-jährigen Bestehen der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit am 13. Mai.
Auch der Leiter des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Prof. Hanspeter Heinz (Augsburg), wandte sich gegen eine Missionierung der Juden. Er nahm dabei Bezug auf eine kürzlich von Papst Benedikt XVI. veröffentlichte Karfreitagsfürbitte, in der für die Erleuchtung der Juden gebetet wird. Heinz kritisierte, dass in der neuen Fassung des Gebets die Wertschätzung für die Würde Israels fehle. Beim Thema Judenmission würden bei Juden „schlimme geschichtliche Ängste geweckt“. Allerdings sollte man den Dialog zwischen Christen und Juden wegen der „missratenen Gebetsformulierung“ nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, so Heinz.

Prof. Brumlik: Staatsgründung Israels kein Teil der Heilsgeschichte
Der Erziehungswissenschaftler Prof. Micha Brumlik (Frankfurt am Main) – ein Jude – wandte sich auf dem Forum gegen die Vorstellung, die Staatsgründung Israels am 14. Mai vor 60 Jahren als „Ereignis einer Heilsgeschichte“ zu sehen. Zwar sei das bereits im Alten Testament verheißene „Land Israel“ für den jüdischen Glauben von „unverzichtbarer Bedeutung“. Allerdings hätten weder die Autoren des Tenach (Altes Testament) noch die Stimmen des Talmud (Sammlung bedeutender jüdischer Texte) ein Verständnis von einem modernen Nationalstaat gehabt. Deshalb verbiete sich der Versuch, „die Geschichte des Zionismus und der Entstehung des Staates Israel in theologische Kategorien“ zu fassen. Brumlik wertete die Staatsgründung Israels als Versuch, am „Vorabend des Kalten Krieges einen absehbaren Krisenherd zu entschärfen“. Er wandte sich auch dagegen, die Staatsgründung als Folge des Holocaust zu sehen. Der Staat Israel sei zwar danach, „aber nicht wegen des Holocaust entstanden“. Auch eine frühere Staatsgründung hätte seiner Ansicht nach den Massenmord an den Juden nicht verhindern können.

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Verfasst am: So Mai 18, 2008 5:08 pm



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