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In China gibt die Erde noch immer keine Ruhe
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mo Mai 19, 2008 12:42 pm Antworten mit Zitat

Chengdu – 50 000 Tote. 220 000 Verletzte. Und noch immer lässt die Erde den gepeinigten Menschen in Südwestchina keine Ruhe.

Mitten in der Nacht flüchteten in der Stadt Chengdu Tausende aus dem, was von ihren Häusern übrig blieb. Wieder hatte die Erde gebebt, diesmal mit einer Stärke von 6,0. Wieder gab es Erdrutsche, Steinschläge, Tote. Nur eines von 160 Nachbeben, seit das Monster-Beben (Stärke 8,0) vor sieben Tagen ganze Provinzen in Schutt und Asche legte.

Neue Beben fordern zahlreiche Opfer Neues Leben aus den Trümmern: Ärzte versorgen ein neun Tage altes Baby, das mit seiner Mutter geborgen wurde. Der Vater starb in der Ruine des ElternhausesFoto: AP 1/4
Die Menschen haben nichts mehr – außer ihrer Angst.

Erdrutsche haben 21 Flüsse aufgestaut, bis zu 40 Meter tiefe Stauseen sind entstanden. Dämme sind beschädigt, die Stadt Beichuan wurde aus Angst vor einer Flutwelle evakuiert. Tausende flohen in Panik in die Berge.

Doch in all dem Leid und Elend und Tod gibt es immer wieder kleine Wunder, die den Menschen Hoffnung geben.

Acht Stunden lang gruben Helfer in Yingxiu, bis sie einen Mann (53) befreit hatten, der 148 Stunden unter Schutt und Steinen ausharren musste.

Ein 100 Stunden lang eingeklemmter Mann berichtete, dass er seinen Urin trank und Papiertaschentücher aß, um zu überleben.

In Chengdu stillte eine Polizistin, die kürzlich selbst Mutter wurde, acht vom Hungertod bedrohte Waisenbabys.

Der deutsche Bergsteiger Bogdan Brakus (62) überlebte die Katastrophe, weil er mit seinem Auto während des Bebens über eine Brücke fuhr: „Es regnete Steine von den Berghängen. Die anderen Autos wurden zerquetscht wie Bierdosen.“ Fünf Tage lang nahmen Dörfler den Deutschen und seine Crew auf, teilten ihre wenige Habe mit ihren Gästen.

Mehr als 34 000 Helfer haben in der Krisenregion 181 000 Zelte aufgebaut, 220 000 Decken verteilt.

Das Deutsche Rote Kreuz wird in dieser Woche ein mobiles Hospital schicken, das bis zu 250 000 Menschen versorgen kann.

Drei Tage lang wird China ab heute in Gedenken an die Opfer Trauer tragen. Der Fackellauf der Olympischen Spiele wird ausgesetzt. Um 14.28 Uhr – vor genau einer Woche bebte um diese Zeit die Erde – wird ganz China in drei Schweigeminuten verharren. Hoffentlich schweigt dann auch die Erde.

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Verfasst am: Mo Mai 19, 2008 12:42 pm



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