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Algerier wegen Bibelbesitz verhaftet
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Mai 22, 2008 9:24 pm Antworten mit Zitat

Stadt Tiaret.

Bibelbesitz kann in Algerien zur Verhaftung führen. In den letzten Wochen erfuhren dies mehrere einheimische Christen am eigenen Leib.

Immer wieder werden Christen durch die Polizei erniedrigt. So etwa Walid (Name geändert). Er besuchte einen Gottesdienst in der Stadt Tiaret. Der Gottesdienst wurde im Versteckten durchgeführt, weil die Polizei die protestantische Kirche der Stadt geschlossen hatte. Auf offener Strasse wurden Walid und fünf seiner Freunde verhaftet.

Auf dem Kommissariat wurden die Christen einzeln befragt und beleidigt. Ihnen wurde vorgehalten, sie seien Spione Israels und sie würden es verdienen, dass man ihnen die Kehle durchschneide. Walid verweist darauf, dass sich Algerien rühmt, die Menschenrechte einzuhalten und individuelle Freiheiten zu gewährleisten.

Erniedrigende Fragen
Unter erbärmlichen Bedingungen mussten Walid und seine Freunde die Nacht in einer Zelle verbringen, ohne die Familie informieren zu können. Nicht besser sah es tags darauf vor dem Staatsanwalt in Tiaret aus: Dieser habe erniedrigende Fragen gestellt, berichtet Walid. So zum Beispiel: „Warum haben Sie die Religion Ihrer Vorfahren verlassen? Für Geld?“ und „Zu welchem Preis wurden Sie gekauft?“

Am 27. Mai sollen Walid und seine Freunde vor Gericht gestellt werden. Die Anklage ist absurd: „Verteilen von Dokumenten und Büchern, die den Glauben der Moslems destabilisieren“. Walid fragt sich, wie Christen mit einem Treffen in einem Privathaus Moslems stören können. Ob der islamische Glaube so erschütterbar sei, wenn sechs christliche Personen in ihrem Privathaus beten, und ob das wirklich 150'000 Moslems in der Stadt störe. Er klagt, dass ehrliche, friedliche Bürger behandelt werden, als wären sie Missetäter.

Religionsgesetz klammert Christen aus
Ein anderer Christ, der vom Islam zum Christentum konvertiert war, wurde von der Polizei für fünf Tage inhaftiert. Sie versuchte ihn zur Rückkehr zum Islam zu bringen. Der Mann trug eine Bibel und biblische Studienbücher auf sich. Er wurde zu einer Busse von rund 500 Franken sowie einer bedingten Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt. Mehrere derartige Fälle ereigneten sich im April und Mai dieses Jahres in Tiaret und anderen algerischen Orten. Seit November 2007 wurden 26 von rund 50 protestantischen Kirchen geschlossen.

Mehr zum neuen algerischen Religionsgesetz unter
http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/152/30443/

http://www.jesus.ch
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Verfasst am: Do Mai 22, 2008 9:24 pm



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