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Kampf gegen illegales Filesharing
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Mai 23, 2008 7:26 am Antworten mit Zitat

Die Piraten-Jäger von der Unterelbe

Im Internet tauschen Millionen Menschen widerrechtlich Musikstücke und Spielfilme. Die Musik- und Filmindustrie unternimmt große Anstrengungen, das Treiben zu beenden und beauftragt dafür spezielle Firmen. AUDIO VIDEO FOTO BILD hat diese Piratenjäger bei der Arbeit beobachtet.

Piraten gestern und heute
Im 17. Jahrhundert war Musik eine feine Sache: Hatten Henry Morgan und seine Piraten-Kollegen ein spanisches Schiff erfolgreich gekapert, sangen sie Rum-selig ein Lied und mussten dabei nicht fürchten, der Komponist des Liedes könne sie deswegen um einen großen Teil ihrer Beute erleichtern. Denn erstens hätten sich die karibischen Piraten nicht einfach fangen lassen, zweitens gab es damals kein Urheberrecht – von einer Musikindustrie ganz zu schweigen. Das Urheberrecht ist eine Erfindung des 18. Jahrhunderts und soll geistige und künstlerische Leistungen vor missbräuchlicher und vor allem kostenloser Nutzung schützen.

Die Musikindustrie pocht besonders heftig auf die Einhaltung dieses Rechts, denn in den vergangenen zehn Jahren verlor sie nach eigenen Angaben milliardenschwere Einnahmen dadurch, dass ihre vormaligen Kunden Alben berühmter Künstler aus dem Internet luden, ohne dafür zu zahlen. 312 Millionen illegale Downloads gab es laut Musikindustrie allein im Jahr 2007. Kritiker der Musikindustrie stellen allerdings die berechtigte Frage, ob tatsächlich jeder, der Lieder kostenlos aus dem Netz lädt, diese ansonsten auch gekauft hätte. Insofern ist die eindrucksvolle und oft zitierte Schadensrechnung der Musikindustrie durchaus mit Vorsicht zu betrachten.

Beispielfall Ein Fan möchte das neue Madonna-Album „Hard Candy” hören. Das kostet rund 17 Euro im Laden und zehn Euro bei iTunes, Musicload oder einem anderen Musik-Download-Portal.

Die Promedia ermittelt

Ins Fadenkreuz der Internet-Detektive geraten alle, die sich in Tauschbörsen aufhalten und dabei widerrechtlich alle möglichen Formen digitaler Medien tauschen. Die Musikindustrie nennt sie „Piraten“, obwohl sie nicht stehlen, rauben und brandschatzen. Gegenüber AUDIO VIDEO FOTO BILD erklärte der bei Filesharern gefürchtete Anwalt Clemens Rasch auf einer Presse-Veranstaltung der Promedia GmbH: „Der Begriff des Musik-Piraten hat sich eingebürgert, ich finde das sogar romantisch.“ Tatsächlich wurden die Begriffe „Pirat“, „Raubkopie“ und „Online-Diebstahl“ von der Musikindustrie geprägt, die damit einen vermutlich geschäftsschädigenden Vorgang mit schweren Verbrechen gleichsetzt – sachlich korrekt sind die Begriffe jedenfalls nicht.
Nach diesen „Piraten“ zu fahnden, ist Aufgabe der Promedia. Das Hamburger Unternehmen „ermittelt Urheberrechtsverletzungen im Bereich Musik und hat dafür einen exklusiven Auftrag vom Phonoweltwirtschaftsverband“, heißt es in der Selbstdarstellung. Dazu bekommt die Promedia täglich aktuelle Veröffentlichungslisten der Musik-Firmen zugeschickt. Promedia-Mitarbeiterin Carolin überprüft beim Webspeicher-Anbieter Rapidshare, ob dort Musikalben angeboten werden, die auf den Listen vermerkt sind. Wird sie fündig, setzt sie die Rapidshare-Betreiber davon in Kenntnis und bittet um sofortige Löschung.

Kaperkrieg im Internet

Doch Rapidshare ist nur ein Weg, etwa das neue Madonna-Album kostenlos herunterzuladen. Genauso gut gelingt das über eine Tauschbörse wie Azureus oder Bearshare. In einer weiteren Promedia-Abteilung überwachen Dutzende Mitarbeiter das Treiben der Nutzer in diesen Börsen. Wer überdurchschnittlich viele Dateien zum Tausch anbietet, kommt auf die rote Liste. Das heißt, der Promedia-Mitarbeiter ermittelt die IP, also die zum Zeitpunkt des Tausches eindeutige Internetadresse des Daten-Anbieters. „Wir gehen nur gegen Leute vor, die eine größere Menge Dateien zum Tausch anbieten“, so Ermittlungsleiter Frank Lüngen.

Seine Mitarbeiter sehen auf ihren Monitoren genau, wer was anbietet. Erfüllt ein Nutzer die von Lüngen genannten Kriterien, leitet er diese Information an die angeschlossene Anwaltskanzlei weiter. Und dann setzt sich Clemens Rasch an den Schreibtisch, um einen – meist folgenschweren – Brief zu schreiben

SIEHE AUCH UNTER.
http://www.computerbild.de/artikel/avf-Ratgeber-Kurse-Wissen-Die-Piraten-Jaeger-von-der-Unterelbe_2876796.html

http://www.bild.de
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Verfasst am: Fr Mai 23, 2008 7:26 am



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