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Exorzismus: Dieser Frau wurde 25-mal der Teufel ausgetrieben
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: So Mai 25, 2008 7:31 am Antworten mit Zitat

Von ALBERT LINK
Es war nachts, als die erste Attacke kam. „Als hätte eine unsichtbare Kraft meinen Körper zusammendrückt“, sagt Heike H., eine gelernte Altenpflegerin aus der bayerischen Provinz. Besonders gläubig war die 23-Jährige nicht.

*Doch plötzlich konnte sie keine Kirche mehr betreten, jeder Anblick eines Kreuzes führte zu Beklemmung, ihre Stimme versagte bei Worten wie Jesus, Bibel oder Gott. Was war nur mit ihr los?

Was Besessenheit ist, was Exorzismus bedeutet – all das wusste die gesundheitlich schwer angeschlagene Frau zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Martin Gächter (68), Weihbischof im Bistum Basel
Gibt es tatsächlich Menschen, die von Dämonen geplagt werden? Die katholische Kirche meint ja. Überraschend hat das Erzbistum Paderborn diese Woche eingeräumt, seit dem Jahr 2000 dreimal den „Großen Exorzismus“, das Ritual der Teufelsaustreibung, angeordnet zu haben. Können, dürfen, müssen Priester „Besessenen“ helfen? Kritiker sprechen von „mittelalterlichen Praktiken“, Psychiater nennen die Vorstellung von bösen Geistern „Quatsch“. Für den Basler Weihbischof Martin Gächter (68) steht im Fall Heike H. jedoch zweifelsfrei fest: „Es steckte ein Dämon in ihr, eine antichristliche Macht.“

Heike H. hatte im Frühjahr 2006 via Internet nach geistlichem Beistand gesucht. Der Weihbischof lud sie in die Schweiz ein. Nach längeren Vorgesprächen, einer Art „Probe-Exorzismus“ (Heike H. reagierte heftig auf Weihwasser) und Rücksprache mit Ärzten, kam er zu dem eindeutigen Schluss: Die junge Deutsche ist besessen.

Zusammen mit zwei Vikaren machte sich der Exorzist in einem Raum der Kirchenverwaltung ans Werk. BILD am SONNTAG liegt ein Tonbandmitschnitt von einer der insgesamt 23 Teufelsaustreibungen vor. Die Schweizer Geistlichen beten und singen („Großer Gott, wir loben Dich“). Erbitten von Heiligen Beistand im Kampf gegen Satan. Weihwasser wird verspritzt, dann sprechen sie das Böse direkt an:

Vatikan
Deutschland
braucht mehr
Exorzisten„Zieh dich aus ihr zurück, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Heike H. faucht, knurrt, flucht und wimmert. Die verzerrte, fremde Stimme in ihr schreit: „Aufhören, aufhören“, „Ihr Sch . . .-Pfaffen“ und „Was wollt ihr mit der, das ist eine Hure?“

Von all dem bekommt Heike H. nach eigenen Angaben nichts mit: „Ich habe mich gefühlt wie im Schlaf. Nur hin und wieder spürte ich Angst, nahm Gesänge wie aus großer Entfernung wahr.“ Als sie aufwacht, erzählen ihr die Priester, dass sie sich in Krämpfen auf dem Boden gewälzt hat. Sie hat blaue Flecken und durch das viele Schreien ramponierte Stimmbänder.

Am Ende des 23. Rituals glauben sowohl die Geistlichen als auch Heike H., dass die Dämonen vertrieben sind. Endlich frei!

Sie nimmt sich vor, Gott künftig in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen, schreibt Gebete und ein Buch über ihre Erfahrungen.

Doch die Anfälle kommen wieder. In der Nähe von Ingolstadt findet Heike H. einen geübten Exorzisten, Pfarrer Otto Maurer (82). Eine bischöfliche Erlaubnis für einen „Großen Exorzismus“ bekommt der Geistliche jedoch nicht. Die deutschen Bischöfe haben allen Grund zur Vorsicht: Vor 32 Jahren starb Anneliese Michel († 23) aus der Nähe von Würzburg nach einer Serie von Exorzismen. Die Epileptikerin war auf 31 Kilo abgemagert, ärztliche Hilfe wurde ihr versagt.

Zwei „Einfache Exorzismen“ des bayerischen Geistlichen – für Heike H. Ritual Nummer 24 und 25 – bringen der jungen Frau nur vorübergehend Besserung.

Trotzdem verteidigt sie Pfarrer Maurer und die Priester aus der Schweiz gegen Kritik: „Sie haben mir niemals wehgetan. Ihr einziges Ziel war, mir durch ihre Gebete zu helfen. Und das haben sie auch: Nach jedem Exorzismus habe ich mich eine Zeit lang frei gefühlt. Dafür bin ich ihnen dankbar.“

Nur: Von Dauer war die „Heilung“ nicht. Heike H. hat mittlerweile einen Psychologen ins Vertrauen gezogen. Die Suche nach dem Menschen, der ihr helfen kann, geht weiter.

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Verfasst am: So Mai 25, 2008 7:31 am



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