Einloggen, um private Nachrichten zu lesen 
Benutzername: Passwort:   
  Christliche-Teestube (Forum.)
  Hier sind verschiedene aktuelle Themen.
Index  FAQ  Suchen  Mitgliederliste  Benutzergruppen  Profil  Registrieren

     Intro     Portal     Index     
Besuch der Zeugen Jehovas
Gehe zu:  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Smalltalk
Autor Nachricht
Golf_Variant



Offline

Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di Okt 02, 2007 1:40 am Antworten mit Zitat

Besuch der Zeugen Jehovas
(eingesandt von Balthasar)
Heute Nachmittag klingelte es an der Tür. Genervt, weil ich eigentlich im dreitägigen Urlaub nicht gestört werden wollte und ich außerdem gerade vorhatte, den Rasen zu mähen, schleppte ich mich in den Windfang und warf durch die Glasfenster der Haustür einen misstrauischen Blick auf die zwei Gestalten vor mir.

Ein Mann, vielleicht Ende 20, groß, hager, schlaksig mit Brille und Pickeln und eine Frau, Ende 30, ziemlich unattraktiv mit einem prägnanten Leberfleck über der Oberlippe und strenger Frisur. Beide trugen akkurate, dunkle Anzüge und er eine kleine Aktentasche. Da dort kein Staubsauger hineinpasste, schwante mir schon, wer da vor mir stand.

Sie: "Guten Tag, mein Name ist (habe schon ich wieder vergessen), und das ist mein Begleiter, Herr (habe ich mir gar nicht erst gemerkt - ich und Namen...). Haben Sie Interesse an einem religiösen Gespräch?"
Er lächelt dümmlich
Ich: "Ach, sind Sie die Gemeindepastoren? Wir wurden uns tatsächlich noch nicht vorgestellt."
(Stimmt sogar, ich wohne seit über 13 Jahren in diesem Dorf, aber ich habe den Pastor nie kennen gelernt, ich weiß nicht mal, wie der Kerl heißt. Ist mir auch egal, bin ja kein Christ.)"
Sie verlegen: "Äh, nein. Wir sind die Zeugen Jehovas, die Soldaten des Himmels."
Ich: "Soldaten des Himmels?"
Beide nicken eifrig
Ich: "Boah, da haben Sie aber einen verdammt weiten Weg zur Kaserne..."
Beide gucken mich doof an
Ich schnell, um sie nicht zu Wort kommen zu lassen:
"Wieso Soldaten, ist denn Krieg?"
Er holt Luft und setzt an etwas zu sagen
Ich: "Ach so, Sie sind bloß das Rekrutierungskommando."
Sie noch immer blöd guckend:
"Äh... dürfen wir vielleicht hereinkommen?"
Ich: "Gut, wenn es nicht so lange dauert. Mein Rasen mäht sich nicht von alleine."

In der Tat wollte ich eigentlich lieber den Rasen mähen, als diese beiden Witzfiguren klingelten. Aber warum soll man sich nicht ein wenig Spaß gönnen...?
Ich halte also die Tür auf und bitte sie ins - zugegebenermaßen etwas unaufgeräumte - Wohnzimmer. Als erstes fallen meine beiden Rottweiler (Thor und Loki) über sie her - freudig, denn sie tun niemandem etwas, sondern freuen sich über den Besuch. Die beiden Zeugen werden noch blasser als sie ohnehin schon waren.

Ich beruhigend: "Keine Angst, die Beiden tun Euch nichts..."

Dass ich bei diesen Worten absichtlich nicht die Zeugen, sondern meine Hunde angesehen habe, haben die Beiden leider gar nicht mitbekommen. Schade...
Stocksteif lassen sie sich also die Hände abschnüffeln, dann rufe ich Thor und Loki - absichtlich mit Betonung ihrer heidnischen Götternamen – zur Ordnung, schicke sie auf ihre Matten in der Ecke und lasse sie Platz machen. Widerwillig gehorchen sie.

Er noch immer nervös, aber um Höflichkeit bemüht:
"Die hören aber gut."
Ich: "Ja, aufs Wort. Zwar erst so auf das dritte oder vierte, aber immerhin. Aber sie sind auch die Einzigen hier, die das tun..."

Mit diesen Worten scheuche ich den Kater vom Sofa und bedeute den Beiden, sich zu setzen. Das tun sie auch, allerdings sitzen sie nur wenig entspannt da, den Blick nicht von den Hunden lösend.

Thor starrt aufmerksam zurück, Loki beschäftigt sich damit, Thor intensiv das Ohr auszulecken. Die langen und feinen weißen Haare des Türkisch-Angora-Katers Yeti werden sich auf ihren dunkeln Anzügen gut machen.

Ich: "Möchten Sie vielleicht einen Tee?"
Sie: "Sehr gern."
Er: "Das wäre sehr freundlich."

Ich nicke und verschwinde in der Küche. Sofort springen die Hunde auf und wuseln mir hinterher. Das tun sie immer, wenn ich in die Küche gehe. Das ist aber auch nicht schlimm, so haben die Besucher Zeit, sich etwas umzusehen. Ich weiß, dass sie auf Anhieb die kindgroßen Gargoyle-Statuen, die Feuerschale und den Dolch auf dem Tisch, meine Kelche in der Vitrine und vor allem das 30 cm große Eisenpentagramm im Fenster bemerken und sich ihre Gedanken machen.

Drei Minuten später kehre ich mit den dampfenden Teetassen auf dem Tablett, den Hunden im Schlepptau und meinem zurechtgelegten Konzept zurück. Ich schicke die Hunde wieder auf ihre Matten und stelle den Zeugen ihre Tassen hin. Sie bedanken sich artig. Ich setze mich auf das andere Sofa.

Sie: "Glauben Sie an Gott?"
Ich deute lachend in die Runde:
"Sieht das hier etwa so aus, als ob ich das täte?"
Sie zeigt auf das Pentagramm:
"Ähm... nun ja, ich dachte mir so etwas schon, wenn Sie hier ein Teufelszeichen aufhängen."
Ich pruste fast meinen Tee über den Tisch:
"Teufelszeichen? Sie sollten noch mal zur Schule gehen. Wenn ein Pentagramm mit der Spitze nach unten zeigt, dann ist es ein Zeichen für das Böse, vielleicht auch für den Teufel, ebenso wie ein umgedrehtes Kreuz. Mein Pentagramm zeigt aber mit der Spitze nach oben. Somit ist es ein Zeichen des Guten, es Lebens, der Magie und des Schutzes. Und dieses Zeichen ist schon sehr viel älter als das Kreuz oder das Christentum. Es schützt mein Haus vor schlechten Einflüssen - zum Beispiel von Leuten wie Ihnen."
Sie ist sprachlos
Er hilflos: "Nur Jesus kann die Menschen beschützen. Er ist für unsere Sünden gestorben."

Super Vorlage für mich! Ich springe sofort darauf an.

Ich: "Woher weiß Jehoshua ben Joseph denn von meinen Sünden?"
Sie guckt mal wieder blöd: "Wer?"
Ich: "Na, Jehoshua ben Joseph von Nazareth, der später Jesus Christus genannt wurde. Sagen Sie bloß, als Zeugen Jehovas kennen sie Jesus' bürgerlichen Namen, seinen wahren Namen, nicht? Wer hat Sie denn ausgebildet?"
Beide gucken blöd
Ich werde gerade warm:
"Aber mal angenommen, es habe die christliche Mythengestalt tatsächlich gegeben, woher soll er vor knapp 2.000 Jahren gewusst haben, welche Sünden ich begehen werde? Von denen, die noch vor mir liegen, weiß ja selbst ich noch nichts."
Er verlegen: "Jesus ist allwissend."
Ich: "Aha, jetzt ist er schon ganz der Papa, wie? Ich dachte, dieses Attribut sei Gott vorbehalten?"
Sie will die Situation retten:
"Gott ist allwissend, und durch ihn sein Sohn Jesus Christus auch."
Ich: "Soso, der Alte quatscht also einfach meine persönlichen Daten an seinen Sohnemann weiter. Etwa auch die, die ich ihm früher bei der Beichte anvertraut habe? Er verstößt gegen seine eigene Regel, das Beichtgeheimnis?"
Beiden steht der Mund offen
Ich schnell: "Allwissenheit für die Zukunft wurde aber nachweislich schon von namhaften Physikern ad absurdum geführt. Nehmen Sie nur mal Schrödingers mathematisch beweisbare Theorie von den Varianzen des Zeitstrahls, welche, bedingt durch die Chaostheorie, zu einer unendlichen Vielfalt möglicher Zukünfte führen und das Kontinuum in endlose unterschiedliche Varianten aufspalten. Das macht jede exakte Zukunftsvorhersage absolut unmöglich, da sich nicht berechnen lässt, welche der unendlichen möglichen Parallelen des Multiversums der Zeitstrahl kreuzen wird."
Beide schauen drein, als hätten sie kaum ein Wort verstanden
Ich sie sehr ernst anschauend:
"Auch als Magier kann ich nicht exakt in die Zukunft schauen, sondern allenfalls Tendenzen und Wahrscheinlichkeiten bei der Divination erkennen, und ich bin schon der mächtigste Magier hier in der Gegend - wenn ich es nicht wäre, wüsste ich das bereits."
Beide tun das, was sie am besten können - nun aber erst recht: blöd gucken
Ich: "Tja, so was lernt man nicht bei Ihrem Kegelverein, oder?"
Sie: "Den 'Kegelverein' verbitten wir uns! Wir sind..."
Ich unterbreche sie:
"Wieso? Sie schmeißen doch wahllos die Kugeln ihrer Propaganda ins Volk und schauen dann, ob nicht ein paar Leute umfallen. Für mich ist das Kegeln."
Sie scheint sauer zu sein:
"Ich sehe schon, hier können wir nichts mehr retten."
Ich nickend: "Gut erkannt. Ich will auch gar nicht 'gerettet' werden."
Beide stehen auf
Sie: "Danke für den Tee."
Er nickt
Ich: "Gern geschehen. Es macht immer wieder Spaß, Leute über die wahre Natur des Universums aufzuklären."

Ich begleite sie zur Tür. Die Hunde tapsen artig hinterher.

Er scheint nun auch sauer zu sein:
"Jesus wird Sie nicht retten, sondern Ihre Seele verdammen."
Sie nickt beifällig
Ich: "Oh, Sie wollen MIR drohen? Nun gut, dann muss ich mich wehren."
Tiefe Stimme und ausladende Gestik:
"Ich verfluche Sie beide! Für den Rest des Tages sollen Sie schrecklichen Durchfall erleiden!"

Beide machen kopfschüttelnd, dass sie wegkommen: "So ein Unsinn..."

Ich schließe die Tür und lache erst mal lauthals los. Meine Hunde gucken mich treudoof und verständnislos an. Ich glaube nicht, dass die beiden 'verfluchten' Zeugen jemals wiederkommen werden.
Obwohl, ich hätte zu gern ihre Gesichter gesehen, wenn die überaus großzügig bemessene Portion Abführmittel in ihrem Tee zu wirken beginnt...
_________________
Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Alex



Offline

Anmeldedatum: 08.10.2007
Beiträge: 2
BeitragVerfasst am: Mo Okt 08, 2007 11:13 am Antworten mit Zitat

Hallo Leute

ich brauche mal einen Rat. Wie werde ich die Zeugen wieder los? Ungebeten werfen sie den Wachturm in den Briefkasten und klingeln sturm
danke
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
olde



Offline

Anmeldedatum: 20.08.2007
Beiträge: 16
Wohnort: Sierning
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 9:14 am Antworten mit Zitat

Lieber Alex,
sage Ihnen einfach, dass du mit Ihnen keinen Kontakt wünschst. Meistens halten sie sich daran. Wenn das nichts nützt kannst du das auch an die Organisation der Jehovas Zeugen nach Selters schreiben.
LG
Oliver
AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Josy



Offline

Anmeldedatum: 25.09.2007
Beiträge: 41
Wohnort: Schweiz
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 10:33 am Antworten mit Zitat

Lieber Alex

Ja olde hat recht. Wenn du mit ihnen redest und du ihnen sagst, dass du nichts von ihnen wissen willst, dann halten sich sich wircklich daran.

Ich rede meistens mit ihnen. Wir haben immer gute Gespräche. Oft kann ich ihnen erzählen was ich mit Jesus alles Erleben durfte. Sie hören mir auch zu. Smile

Liäbi Grüess josy
_________________
Jesaja 40,31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
olde



Offline

Anmeldedatum: 20.08.2007
Beiträge: 16
Wohnort: Sierning
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 10:41 am Antworten mit Zitat

Ja Josy hat recht. Zum letzten Punkt was Josy nannte noch einen sehr guten Text dazu.
Zeugen Jehovas an der Haustür - Wie führe ich mit ihnen ein missionarisches Gespräch?

Betrachten Sie die Zeugen Jehovas an Ihrer Haustür nicht als Ihre Feinde, sondern als Menschen, die Gott Ihnen geschickt hat, damit Sie diesen die rettende Botschaft vom dreieinigen Gott und der Erlösung durch Jesus Christus weitersagen können.

Beten Sie vor und nach der Begegnung für diese Menschen. Beten Sie auch innerlich während der Begegnung.

Bitten Sie Gott um Liebe, Freundlichkeit und Weisheit. Bitten Sie Ihn aber auch, Sie und Ihre Familie vor falschen Lehren zu bewahren. Stellen Sie sich unter die Bedeckung des Blutes Jesu Christi.

Begegnen Sie den Zeugen Jehovas mit Respekt. Machen Sie ihre Ansichten nicht lächerlich, sondern stellen Sie sich mit ihnen unter die Autorität der Heiligen Schrift.

Betonen Sie, dass Sie wie die Zeugen Jehovas die Heilige Schrift als absolute Richtschnur anerkennen, allerdings nur die Heilige Schrift und nicht den "Wachtturm", aber auch nicht die "Neue-Welt-Übersetzung" der Wachtturm-Gesellschaft, sondern den Urtext oder eine urtextnahe Übersetzung (z. B. Elberfelder Bibel).

Es wäre gut, wenn Sie vor dem Gespräch mit den grundlegenden Lehren der Wachtturm-Gesellschaft und auch deren Widerlegung etwas vertraut sind. Lesen Sie gute christliche Literatur, die Sie darüber informiert.

Wichtiger aber ist es, sich in der Bibel gut auszukennen und ihren Anweisungen zu folgen. Ziehen Sie die geistliche Waffenrüstung nach Epheser 6, 13-18 an.

Beachten Sie, dass Zeugen Jehovas ständig biblische Begriffe verwenden, aber häufig etwas anderes damit meinen als Sie. Drängen Sie auf klare Begriffsdefinitionen. Beispielsweise bezeichnen auch Zeugen Jehovas Jesus als "Sohn Gottes", meinen damit aber den Erzengel Michael als einen Gottessohn (und nicht Jesus Christus als Gott den Sohn).

Beugen Sie der sogenannten "Rösselsprung-Methode" (das Gegenüber hüpft von einer Bibelstelle zur anderen) vor, indem Sie sich auf wenige Themen und Bibelstellen konzentrieren und diese gründlich ausdiskutieren.

Lassen Sie es nicht zu, dass ihr Gesprächspartner Bibelstellen aus dem Zusammenhang reisst, sondern pochen Sie immer wieder auf den Kontext und den sich daraus ergebenden Wortsinn der biblischen Aussagen.

Versuchen Sie, die Gesprächsführung zu übernehmen und zu behalten, und stellen Sie die zentralen Themen des christlichen Glaubens (Gott, Christus, Erlösung) in den Mittelpunkt.

Weisen Sie, soweit Sie entsprechende Literatur zur Hand haben die zahlreichen Irrtümer und Falschprophezeiungen der Wachtturm-Gesellschaft (z. B. die nicht eingetroffenen Voraussagen für 1874, 1878, 1925 und 1975) nach. Fragen Sie Ihre Besucher dann, ob diese wirklich eine Organisation für eine vertrauenswürdige Autorität halten, die ihre Anhänger schon so häufig getäuscht hat.

Würdigen sie den missionarischen Einsatz und ethischen Eifer der Zeugen Jehovas, aber weisen Sie deutlich darauf hin, dass menschliche Werke keine Zusatzgarantie für das ewige Heil sind, sondern vielmehr eine Folge des durch Jesus Christus für uns auf Golgatha erworbenen vollkommenen Heils.

Wenn Ihnen eine theologische Diskussion schwer fällt, lassen Sie sich nicht weiter darauf ein, sondern bekennen Sie fröhlich die vollkommene Erlösung, die Sie durch Jesus Christus erhalten haben. Brechen Sie dann das Gespräch ab, verabschieden Sie die Zeugen Jehovas und befehlen Sie sie der rettenden Liebe Gottes an.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ihnen gute christliche Literatur mitzugeben. Da die Wachtturm-Anhänger Bücher von Seiten der "Christenheit" in aller Regel nicht lesen dürfen, empfiehlt es sich, ihnen diese mit dem Vorschlag mitzugeben, bei einem weiteren Besuch auch über diese Literatur zu reden. Da diesen daran liegt, wieder zu kommen, werden sie sich diesem Vorschlag kaum entziehen können.

Bei der ganzen Begegnung (und natürlich auch darüber hinaus) ist es wichtig, selber ein glaubwürdiges Christsein zu praktizieren und vorzuleben - und das heißt konkret: freundlich zu bleiben, sich nicht provozieren zu lassen und evtl. auch etwas zu trinken und zu essen anzubieten.

Wenn man keine Zeit für ein Gespräch hat, kann man das freundlich sagen - und der Besucher muss es akzeptieren. Fühlt man sich den Zeugen Jehovas allein nicht gewachsen, dann kann man andere Christen zum Gespräch hinzuziehen (die Wachtturm-Anhänger kommen ja auch meistens zu zweit). Grundsätzlich jedoch sollte man sich der missionarischen Begegnung mit Zeugen Jehovas nicht entziehen. Dann sie sind Menschen, die Gott lieb hat und retten möchte.

Zeigt ein Zeuge Jehovas Offenheit für das biblische Evangelium, dann beginnt ein schmerzhafter Lösungsprozess von der Sekte. Er gilt als Abtrünniger und Geächteter, verliert seine bisherigen Freunde und den "bergenden" Rahmen der Wachtturm-Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, ihm ein neues Zuhause zu bieten, in dem er sich wohl fühlen kann: eine bibeltreue, hilfsbereite Gemeinde, in der einer den anderen trägt und tröstet; die überschaubare Gruppe eines Hauskreises, in dem einer für den anderen einsteht; einen Ort der Geborgenheit.

Unter Umständen sind seelische Verletzungen infolge des Gewissensdrucks und der Unterwerfung unter die Wachtturm-Organisation vorhanden, die behutsam geheilt werden müssen. Die Botschaft von der Erlösung des Sünders allein aus Gnaden schenkt Luft zum Atmen. Sie befreit von der versklavender Werkgerechtigkeit und panischer Harmagedon-Furcht.

Die missionarische Begegnung mit Zeugen Jehovas kann nicht "einstudiert" werden (wie dies die Wachtturm-Gesellschaft ihrerseits versucht), sondern sie erfolgt unter Gebet und der souveränen Leitung des Heiligen Geistes.

Es geht nicht um die Bekehrung zu einer bestimmten Kirche oder Konfession, sondern in erster Linie um die Hinwendung zum lebendigen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, wie ihn die Bibel uns schildert.

"Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, sonder das ewige Leben haben" (Johannes 3, 16).
Aus: Zeugen Jehovas - Geschichte, Lehre, Beurteilung von Dr. Lothar Gassmann
Hänssler- Verlag, 1996
Quelle: http://www.exodus-info.de/
Liebe Grüsse
Oliver
AIM-Name Yahoo Messenger MSN Messenger ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Josy



Offline

Anmeldedatum: 25.09.2007
Beiträge: 41
Wohnort: Schweiz
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 12:42 pm Antworten mit Zitat

Danke Olde

Ja genau das kenn ich auch.

Lg Josy
_________________
Jesaja 40,31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alex



Offline

Anmeldedatum: 08.10.2007
Beiträge: 2
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 4:56 pm Antworten mit Zitat

Hallo Liebe Leute
ich möchte euch sagen dass mein Nickname "Alex" für Alexandra steht also leute ich bin weiblich.
Gottes Segen Euch
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Josy



Offline

Anmeldedatum: 25.09.2007
Beiträge: 41
Wohnort: Schweiz
BeitragVerfasst am: Fr Okt 12, 2007 8:42 pm Antworten mit Zitat

Alexandra ist ein schöner Name Smile

Danke dir

Lg Josy Smile
_________________
Jesaja 40,31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Forenking





Verfasst am: Fr Okt 12, 2007 8:42 pm



Psalm150



Offline

Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Sa Okt 13, 2007 7:10 pm Antworten mit Zitat

Irgendwie passt es, dass die Zeugen Jehovas in Selters sind.
Sekt und Selters - Sekte aus Selters
_________________
Gruß
Ronny F.
__________________________
Jesus, der Weg, die Wahrheit und das Leben - und manchen Leuten ein Ärgernis...
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
shoulder



Offline

Anmeldedatum: 26.09.2007
Beiträge: 1
BeitragVerfasst am: Di Okt 30, 2007 10:44 am Antworten mit Zitat

Hab die "Geschichte" gerade gelesen und bin etwas schockiert. Ich weiß nicht genau was diese Geschichte kommentarlos in einer Teestube zu suchen hat die sich "christlich" nennt.

Gut, ein wenig harte worte Smile Mein ich aber nicht ganz so hart wie ich sie schrieb.

Das was die Zeugen in der Geschichte von sich gaben, fand ich jetzt als Christ nicht mal falsch oder fehl am Platze. Wie hättet ihr wohl ein Gespräch begonnen bzw. reagiert, bei den Fragen. Ich gebe zu, dass das wohl die "falsche" Weise war, ein Gespräch zu beginnen und zu führen. Allerdings vom Glaubensgut könnten sie ebenso christen gewesen sein. Auch wenn Christen für denjenigen Beten und ihn nicht am Ende verfluchen Wink

Magie mag zu anfangs nicht "böse" scheinen, aber sie tut dem Teufel Türen auf, sein Werk zu treiben. Sie entfernt von Gott. Okkultismus kann einen Menschen "einnehmen" und "nicht mehr loslassen". Menschen, die mit Okkultismus zu tun hatten und dann zum Glauben kamen, hatten viel in ihrem Leben "aufzulösen", das hören wir von ihnen und lesen wir.

Zeugen Jehovas sind keine schlechten Menschen, oder Menschen über die man sich ärgern oder lustig machen sollte. Sie sind Menschen, die den Bibelglauben (wie wir ihn kennen) so "erweitert" haben, dass sie ständig Angst haben nicht in den Himmel kommen zu können. Sie arbeiten nur mit der "Chance der Hoffnung auf das Heil" - lasst uns das nicht vergessen, wenn wir über sie lesen, mit ihnen sprechen oder von "lustigen" Geschichten hören. Sie strampeln sich ab und leben in Ungewissheit. Sie leben für die Chance - nicht für die Gewissheit. Wenn ich als Christ um zu Gott kommen zu können verschiedene "Auflagen" erfüllen müsste, würde ich es nicht tun?

Sie sind selbst verloren in ihrem Glauben. Deshalb spotten wir nicht ihrer oder ihrer weise wie sie das Heil suchen.

Was wir tun können, ist über das Wort zu reden. Vieles werden sie genauso sehen. Die "Passagen" die sie in "ihrer Bibel" (die Bibel der Zeugen Jehovas ist eine eigene - dort sind Lehren hineingeschrieben bzw. die Bibel an manchen stellen so umgeschrieben, dass sie den Lehren entspricht) falsch haben - mit der "echten Bibel" widerlegen. Widersprüche aufdecken. Sie zum nachdenken bringen. Und am besten ihnen am Ende eine "echte" Bibel mit auf den Weg geben.

Dachte das Fehlt hier in den Threads noch ein wenig Smile
Danke an olde, die viel dazu geschrieben hat Wink

LG
die shoulder
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Puschja



Offline

Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Sibirien
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 11:16 am Antworten mit Zitat

eine meiner schwestern ist zeugin jehovas. ich habe hier eine menge zeitschriften und informationsblätter herumliegen.
ich muss sie immer wieder verschrecken, damit sie mich für eine weile mit bekehrungsversuchen in ruhe lässt. dazu reicht meist eine anständige hintergrundmusik Cool
_________________
<°)))>( Petri Heil! )<(((°>
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Psalm150



Offline

Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 12:04 pm Antworten mit Zitat

Ich hatte mal den Spieß umgedreht und die beiden "Zeugen", die vor meiner Tür standen, zur Weihnachtsfeier meiner Gemeinde (am 3. Advent) eingeladen - sie sind nicht gekommen.
_________________
Gruß
Ronny F.
__________________________
Jesus, der Weg, die Wahrheit und das Leben - und manchen Leuten ein Ärgernis...
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Puschja



Offline

Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 21
Wohnort: Sibirien
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 2:04 pm Antworten mit Zitat

da gehen die nicht hin
weihnachtsverbot
wusstest du das nicht?
_________________
<°)))>( Petri Heil! )<(((°>
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1408
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 4:47 pm Antworten mit Zitat

Es gibt nicht ein Jota säkularer Beweise, dass es je einen Jesus Christus gab… Jesus ist eine Kombination aus anderen Göttern… die die gleichen Ursprünge hatten, den gleichen Tod erlitten wie der mythologische Jesus Christus. Very Happy Very Happy Very Happy
ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1408
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 9:20 pm Antworten mit Zitat

Clean Body Detox und die ersten 4 Wochen die Tabletten halbiert, da ich nach strenger Blutdruckkontrolle festgestellt hatte, daß ich Werte erreiche (z.B. 125/85) die für mich persönlich unglaublich waren. Nach 4 Wochen hatte ich alle Tabletten ausgeschlichen und nehme seither keine einzige Pille mehr. Ende 6/16 wurden wie jedes Jahr die Blutwerte kontrolliert. Es kam zum tragen, daß vom LDL, HDL, Leberwerte u.s.w. eine Verbesserung von 4-12% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war (obwohl erst 3 Monate Einnahme).

Mein Hausarzt war sehr zufrieden. Seit 3/16 wurden keine Medikamente mehr verordnet und ich bin glücklich, daß ich seit 6 Monaten ohne Tabletten auskomme, denn jede Pille ist nicht unbedingt gesund für die Nieren.
ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1408
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Sa Jul 29, 2017 2:50 pm Antworten mit Zitat

Wie ist das islamische Recht entstanden?
– Die Gesetzgebung im Koran (die Scharia des Korans) –
Von Abd al-Masih
Das Ziel des Islam
Der Islam ist keine Religion nach den Vorstellungen Europas. Im Islam sollen Politik und Religion,
Glaube und Gesetz, Geist und Macht eine untrennbare Einheit darstellen. Dies hängt mit dem islamischen
Gesetz zusammen. Die Scharia kann nur dort richtig funktionieren, wo sie von einer
staatlichen Autorität durchgesetzt wird. Das islamische Gesetz verlangt den Religionsstaat, wie
auch ein islamischer Staat ohne Scharia nicht korangemäß bestehen kann.
Scharia und Koran
Eine Scharia im Islam gibt es nicht und hat es noch nie gegeben. Im Koran sind etwa 500 Verse zu
finden, die rechtsverbindlichen Charakter haben. Diese Verse sind es, die die Basis für die islamische
Scharia darstellen.
Der Koran enthält insgesamt 6230 Verse, die in 114 Suren eingeteilt wurden. Zwölfeinhalb
Prozent dieser Verse machen das Rückgrat der Scharia aus. Das Gesetz des Islams ist von Muhammad
nie als einheitlicher Textblock geschrieben oder geordnet worden. Alle Gebote oder Verbote
finden sich im ganzen Koran verstreut.
Der Koran ist in den Jahren 610 bis 632 n. Chr. von Muhammad hervorgebracht worden und entstand
in einer Kultur seßhaft gewordener Beduinen im Raum von Mekka und Medina. Muhammad
selbst konnte am Anfang seiner religiösen Tätigkeit nicht lesen und schreiben (7,158‑159), und
konnte deshalb seine Texte nur mündlich weitergeben, weshalb später verschiedene Sekretäre
seine Inspirationen in Medina niederschrieben. Beim Tod Muhammads existierten in Medina verschiedene
Originalqur’ane mit unüberbrückbaren Differenzen. Deshalb ließ der Khalif Uthman alle
Originalqur’ane einziehen und verbrennen! Was heute existiert, ist nicht meahr der Koran Muhammads,
sondern die Koranausgabe Uthmans.
Hadith (= Tradition) und Sunna sollen Koran und
Scharia präzisieren und ergänzen
Die Scharia ist nicht wörtlich aus dem Koran entnommen, da sich schnell zeigte, daß die meisten
koranischen Gebote und Verbote nicht präzise genug formuliert waren, um von ihnen religiöse
und weltliche Gesetze abzuleiten. Deshalb machten sich verschiedene Schulen daran, die islamischen
Gesetze mit Hilfe von Traditionen Muhammads zu formulieren. Die Traditionen des Islams,
Hadithe genannt, sollen Aussagen von Muhammad sein, die nicht in den Koran aufgenommen
wurden. Aussprüche Muhammads wurden gesucht und gesammelt, wobei seine Frauen, seine
Tochter Fatima, seine engsten Freunde und Mitarbeiter als Gewährsleute für die Gültigkeit einer
Aussage garantierten. Zum Schluß kristallisierten sich sechs Traditionssammler heraus, die den
Ruf besitzen, die echten Traditionen Muhammads von den gefälschten geschieden zu haben. Diese
sammelten etwa 6000 Traditionen Muhammads, die, neben dem Koran, die zweite Offenbarungsquelle
für die Muslime darstellen.
Bei weitem nicht alle gesetzlichen Verordnungen aus dem Koran konnten durch die sogenannten
Traditionen Muhammads vervollständigt werden. Deshalb wandten die Traditionsforscher sich
dem Leben Muhammads zu und prüften, wie er sich in kritischen Situationen verhielt. Nicht nur,
was er sagte, sondern auch, wie er was tat, samt seinem Schweigen wurden zum Vorbild und Gesetz.
Das bezog sich auf die Anbetung Allahs, das Fasten im Monat Ramadan, das Zahlen der Religionssteuer
und die Wallfahrt nach Mekka wie auch auf sein Verhalten im Heiligen Krieg und
beim Verteilen der Beute. Die Stellung Muhammads zu seinen Frauen wurde gesetzesprägend.
Erbfragen, Geschäftsabschlüsse, Brechen von Eiden, erlaubte und verbotene Speisen sowie die
Durchführung harter Strafen gehen alle auf Muhammads Verhaltensweise zurück. Das bedeutet,
daß alle Muslime so leben sollen, wie Muhammad lebte. Sie sollen Muhammad nachahmen, wobei
diese Imitation nicht freiwillig erfolgt, sondern zum Gesetz wurde. Sie müssen in Muhammad sein
und er in ihnen, sonst fahren sie in die Hölle!
Da die fünf Rechtsschulen des Islam differieren, kann es keine einheitliche Scharia geben. Diese
bleibt ein Idealbild, das nicht real existiert, jedoch alle Muslime in einer islamischen Kultur zusammenbindet
und die Kultur der Muslime mehr als die Details ihres Glaubenssystems prägt.
Diese Hinweise können Europäern auch zeigen, daß der Islam nicht zuerst eine theologisch begründete
Religion ist, sondern eine Einheit darstellt, die durch das islamische Recht zusammengebunden
wird. Theologen im Islam verstehen sich zuerst als Juristen, die in allen Fragen der Anbetung
und des Lebens Recht sprechen sollen.
Der Islam ist eine Religion »unter dem Gesetz«, nicht ein Glaube, der auf einer grenzenlosen
Gnade basiert.
Die Anbetungsgottesdienste der Muslime
Im Koran finden sich 86 Verse für eine islamische Gebetsordnung. Dort ist zu lesen: Muslime
sollen beim offiziellen Gebet stehen, knien und sich vor Allah zur Anbetung niederwerfen. Der Koran
redet von Gebeten am Morgen und am Abend und erwähnt kurz auch die Mittagszeit. Der Koran
verlangt des weiteren detaillierte Waschungen vor jedem Gebet und fordert die genaue Ausrichtung
nach Mekka für alle Beter (5,6).
Was den Inhalt der Anbetungsgottesdienste anbelangt, so ist ihr einziges Thema der Lobpreis Allahs
und seine Großmachung, ohne daß Buße und Vergebung, Fürbitte und Dank für seine Rettungsgnade
erwähnt werden. Jeder Anbetungsgottesdienst setzt die Unterwerfung der Beter unter
die sechs Glaubensartikel des Islams voraus: Allah, seine Engel, seine Bücher, seine Boten, seine
Prädestination und die Auferstehung von den Toten. Dazu gehört auch die Ablehnung Gottes, des
Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!
Die Schariajuristen haben aus diesen Koranischen Angaben mit Hilfe der Traditionen und der
Lebensweise Muhammads eine präzise Gebetsordnung aufgestellt. Muslime sollen fünf Mal am
Tag, je eine Viertelstunde oder 20 Minuten lang, beten. Die Gebetshaltung und die gemeinsamen
Gebetsworte sind in einer Liturgie vorgeschrieben, die täglich 17mal während der fünf Gebetszeiten
durchgebetet wird. Da sich ein Muslim bei jedem Gebetsdurchgang zweimal zur Anbetung vor
Allah niederwirft, erfolgt diese Anbetung täglich bis zu 34 mal. Die Niederwerfung der Muslime
macht den Islam sichtbar. Das Wort Islam heißt: »Hingabe, Auslieferung oder Unterwerfung«. Ein
Muslim ist kein freier Mensch mehr. Er liefert sich täglich bis zu 34 mal an Allah aus. Er bleibt
sein Sklave und sein Eigentum.
Die fünf Anbetungsgottesdienste der Muslime sind in Wirklichkeit täglich eine antichristliche
Großdemonstration, die weltweit Millionen Anbeter gegen den gekreuzigten Sohn Gottes verhärtet.
Heiliger Krieg, Beute und Sklavenrecht im Islam
Im Koran stehen 108 Befehle Allahs, die jeden Muslim zum Heiligen Krieg aufrufen. Sie wurden
von den muslimischen Juristen zu einer Strategie für die islamische Weltmission ausgearbeitet. Begründet
wird der Heilige Krieg im Koran damit, daß Allah Himmel und Erde gehören sowie der Osten
und der Westen und alles, was dazwischen liegt. Alles, was Allah geschaffen hat, ist den Muslimen
als Lehen zugesagt worden. Allah liebt und belohnt jene, die mit der Waffe in der Hand
kämpfen und reichlich für den Heiligen Krieg spenden.
Der Heilige Krieg gegen alle Ungerechten und Ungläubigen ist immer legal. Muslimische Minderheiten
müssen befreit werden, daß sie ihren Islam voll praktizieren können. Juden und Christen
müssen unterworfen werden, bis sie die Minderheitensteuer bezahlen (9,29‑30). Jeder Feigling
oder Verräter unter den Muslimen muß bestraft werden. Wer versucht einen Muslim vom Islam
abzuziehen, um ihn etwa zu Christus zu bekehren, begeht, islamisch gesehen, ein Verbrechen, das
schwerer wiegt als Mord (2,62; 5,69; 22,17).
Die juristischen Theologen teilten die Welt in ein »Haus des Islams« und in ein »Haus des
Krieges« ein. Im Haus des Islams regiert die Scharia. Dort herrscht »islamischer Friede« und
Wohlstand. Im »Haus des Krieges« muß jeder nichtislamische oder liberal‑islamische Staat angegriffen
und unterworfen werden, sobald die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Voraussetzungen
dazu vorhanden sind.
Die theologische Begründung zum Heiligen Krieg liefert der islamische Missionsbefehl: Bekämpft
sie (mit der Waffe in der Hand), bis es keine Versuchung (zum Abfall vom Islam) mehr gibt und die
Religion Allahs allein (in der Welt) herrscht (2,193; 8,39; 48,28; 61,9).
»Rache und Beute machen« waren entscheidende Triebkräfte für die Durchführung des Heiligen
Krieges von dem islamischen Stadtstaat Medina aus.
Die Beute gilt als das Zeichen für die Muslime, daß sie rechtgeleitet sind. Die Geiselnahme ist im
Islam erlaubt und von Allah geboten, damit die Geiseln nach Bezahlung eines höchstmöglichen
Lösegeldes wieder freigegeben werden (2,85; 47,4). Das Sklavenrecht bildet den wichtigsten Teil
im Beuterecht des Korans.
_________________
Christentum für Sie in Frage kommt, schauen Sie einfach mal in den "Heils-Supermarkt". Sie werden eine große Auswahl an Richtungen finden, die alle für sich in Anspruch nehmen, die reine Lehre Christi zu verbreiten und den einzig möglichen Weg zum Heil zu zeigen.
ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Forenking





Verfasst am: Sa Jul 29, 2017 2:50 pm



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Smalltalk


 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

phpBB skin developed by: John Olson
Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group