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Hochwasser in China gefährdet Olympische Spiele
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Di Jun 17, 2008 6:30 pm Antworten mit Zitat

Nach der Eiskatatastrophe im Winter und dem schweren Erdbeben im Mai kommt nun die große Flut: Sogar eine Parteizeitung behandelt inzwischen die dramatische Lage in China und spricht erstmals von einer Gefährdung der Olympischen Sommerspiele im August.
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China, hier die Stadt Daoxian, wird erneut von einer Naturkatastrophe heimgesucht. Auf das verheerende Erdbeben im Mai sind nun Überschwemmungen gefolgt.

China kommt im Olympiajahr 2008 nicht zur Ruhe. Regenstürme und Flüsse, die ihre Dämme sprengen, bedrohen weite Landstriche der dicht besiedelten Küstenprovinz Guangdong und des Perlflussdelta. Südchinas schlimmstes Hochwasser seit einem halben Jahrhundert scheint nur der Anfang für eine neue Wasserkatastrophe zu sein, die sich weiter nach Mittelchina ausdehnt. Weiterführende links
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Drei Deutsche beim Canyoning ertrunken Es gibt Befürchtungen, dass die Flutkatastrophe im Hochsommer auf Zentralchina und auf den Yangtse-Strom überspringen könnte. Dann würde sie selbst für ein 1,3 Milliarden Menschen Land wie China so groß werden, dass ihre Bekämpfung alle Kräfte erfordern würde und sie die Olympischen Spiele überschatten könnte. „Die Flutsaison überlagert die Olympischen Spiele und den Wiederaufbau in unserer Erdbebenregion“ warnte gestern erstmals die Parteizeitschrift „Liaowang“ alarmiert. Ihr Leitartikel spiegelt die Sorgen Pekinger Planer wider, dass das Land mit zu vielen Unglücken und Krisen zugleich fertig werden muss. Chinas jährliche Flutzeiten kamen zu früh und folgten auf die Eis- und Schneekatastrophe vom Anfang des Jahres, auf eine große Trockenheit im Norden und auf das verheerende Erdbeben. „2008 ist ein klimamäßig völlig unnormales Jahr“, schrieb „Liaowang“.

Lokale Fernsehsender zeigen jeden Abend dramatische Bilder überfluteter Kleinstädte, Felder und zehntausende Häuser. Noch sind vor allem Gebiete in Südchina betroffen, wo rund sechs Millionen Menschen den Unwettern ausgesetzt sind. Dramatisch spitzt sich die Lage in Gebieten um Foshan zu, wo die beiden zusammentreffenden Flüsse Xijiang und Beijiang extremes Hochwasser führen. Die Unwetter und die dadurch ausgelösten Erdrutsche kosteten bisher 169 Menschen das Leben. 52 werden vermisst. Über eine Millionen Menschen mussten in höhergelegenen Regionen Obdach suchen. Seit Ende vergangener Woche verwüsten neue Regenfronten ein sich auf 15 Provinzen erstreckendes Unwettergebiet. Besonders betroffen sind nun auch Guangxi in Südwestchina und Hunan in Zentralchina. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldetete von dort die schlimmsten Fluten seit 30 Jahren.
Experten fürchten neue Flut
40 Flüsse führen Hochwasser. 17 Städte sind flutgefährdet. Fortgesetzte Niederschläge, brüchige Dämme und überlaufende Wasserreservoire bedrohen auch Chinas zweitlängsten Strom, den Huanghe (Gelber Strom). In seinem Einzugsgebiet im unteren Mittellauf fielen 20 bis 50 Prozent mehr Regen als in den letzten Jahren. Im Unterlauf des Stroms gab es in den vergangenen 25 Jahren kein Hochwasser. Nun deutet alles darauf, dass es dieses Jahr anders wird. Die Wasserbau-Kommission des Gelben Stroms verordnete allen Beamten Urlaubsverbot ab 15. Juni. VIDEO.
Hochwasserexperten befürchten, wenn sich die Unwetter fortsetzen, eine erneute Jahrhundertflut in China. 1998 erlebte sie das Land, als Regenstürme über Süd- bis Mittelchina wüteten und die großen Binnenseen und den Yangtse-Strom überfluteten. Pekings nationale Flutkontroll-Behörden stellten am Wochenende eine Namensliste der1368 Funktionäre von den Provinzchefs bis zu Kreisleitern ins Internet, die Peking persönlich haftbar für rechtzeitige Notmaßnahmen zum Flutschutz für alle großen Flüsse, Staudämme und Städte des Landes macht. Chinas Führung, so kommentierte „Liaowang“, hat die Lehren aus der Eiskatastrophe Anfang 2008 gezogen, als in den Regionen nicht rechtzeitig auf die Probleme reagierten. In der ganzen Provinz brachen die Strom-, Kohle, Transport und Bahnversorgung zusammen.

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Verfasst am: Di Jun 17, 2008 6:30 pm



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