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Internet wird als virtuelles Gotteshaus vielfältiger
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Jun 21, 2008 9:32 pm Antworten mit Zitat

Religiöse Webseiten boomen: Einer US-Studie zu Folge besuchen monatlich mehr als 20 Millionen Menschen Internetseiten mit religiösem Inhalt. Das Angebot übertrifft das von realen Kirchgemeinden: 24-Stunden-Seelsorge, Gebetskreise mit Tausenden von Mitbetern, Austausch mit Gleichgesinnten rund um den Erdball und dabei bequem und einfach im Pyjama zu Hause ausspannen.

"Viele Menschen gehören keiner Kirche an, möchten aber trotzdem mit Gott sprechen. Deshalb wenden sie sich ans Internet – vielleicht auch Sie?" So wirbt der Internetauftritt einer amerikanischen Baptistengemeinde. Auf der Webseite ist das ganze Angebot der Gemeinde online verfügbar: Es gibt eine Gebetswand, wo Gebetsanliegen vorgebracht werden können; wer will, kann eine virtuelle Kerze anzünden; ein Seelsorge-Team bearbeitet rund um die Uhr eintreffende E-Mails.

"Waren es vor ein paar Jahren noch wenige hundert E-Mails, so sind es inzwischen nie unter 30.000 Anfragen im Monat", so der für den Internetauftritt verantwortliche Pastor. Die Balance habe sich zumindest in seiner Gemeinde längst verschoben zugunsten des Internets.

Internet-Seelsorge in der Schweiz beliebt
Die Seelsorge im Netz stösst auch in der Schweiz auf zunehmendes Interesse. Im vergangenen Jahr wurden rund 55.000 Besucher auf der Homepage "seelsorge.net" verzeichnet. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind hier ebenfalls rund um die Uhr erreichbar und Probleme und Anliegen können anonym eingeschickt werden - was vielen wichtig zu sein scheint.

Die Plattform versteht sich selbst als ein ergänzendes Angebot zur übrigen Seelsorgetätigkeit der Kirchen. Finanziell getragen und ideell unterstützt wird "seelsorge.net" von der katholischen und der reformierten Kirche der Schweiz.

Auch das christliche Internetportal Livenet.ch und Jesus.ch offerieren verschiedene Dienste online an. Man kann beispielsweise Fragen stellen und bekommt Seelsorge und Beratung angeboten .

Vom Facebook zum Faithbook
Die sozialen Netzwerke Facebook und MySpace zählen zusammen über 200 Millionen Benutzer auf der ganzen Welt. Seit einiger Zeit wachsen in den beiden Netzwerk-Gemeinschaften Gebetsgruppen, sogenannte "Online Prayer Groups", geradezu explosionsartig. Auf Facebook finden sich derzeit etwa 500 solcher Gruppen, bei MySpace sind es weit über 1.000.

Seit einigen Tagen ist bei Facebook (Face steht für Gesicht) zudem eine neue Seite aufgeschaltet: Faithbook - Faith bedeutet Glaube. Reform-Juden aus England haben die Seite, die sich dem interreligiösen Austausch widmet, ins Leben gerufen.

Mit Faithbook möchte man laut den Initiatoren vor allem die junge Generation motivieren, sich über Menschen anderer Glaubensrichtungen zu informieren. Zu den Themen der Diskussion gehört etwa die Fragen: Welchen Stellenwert hat Religion in der heutigen Gesellschaft? Wie kann Extremismus bekämpft werden? Bereits wenige Stunden nachdem die Seite aufgeschaltet wurde, fanden sich schon über 300 Mitglieder.

Gotteserfahrung im Internet
"Wenn eine Gotteserfahrung in der realen Welt möglich ist, warum dann nicht auch in der virtuellen Welt?", fragt die Reformierte Baselbieter Theologin Florence Develey. Am Open Forum Davos im vergangenen Januar zeigte sich Develey erfreut über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Internets, sowohl für den einzelnen Gläubigen als auch für die Kirchen. Prinzipiell sei es zu begrüssen, dass mittels des Internets eine immense Zielgruppe angesprochen werden könne.

In Davos teilten jedoch nicht alle Teilnehmer des Forums diesen Optimismus. Stimmen wurden laut, die in der zunehmenden Verschiebung des Religiösen ins Internet eher eine unerfreuliche Entwicklung sehen: Was denn daran christlich sei, wenn jeder nur einsam in seine Röhre starre und der wesentliche Aspekt der Gemeinschaft wegfalle? "Selbst wenn ich mit Menschen rund um den Globus im Internet zur gleichen Zeit interagieren kann, so bin ich schlussendlich doch allein vor meinem Bildschirm", so ein Kritiker am Open Forum.

Trauerfeier online besuchen
Die englische Stadt Southhampton geht gar noch einen Schritt weiter. Angehörige und Freunde von Verstorbenen können seit einigen Wochen die Trauerfeier im Internet besuchen.

Der Service sei für weit entfernte oder kranke Verwandte und Freunde gedacht, so der Krematoriumsverantwortliche gegenüber britischen Zeitungen. "Familien werden immer älter und sind immer weiter verstreut, und es ist nicht immer einfach, persönlich zu einer Trauerfeier zu kommen." Erste Versuche seien erfolgreich gewesen.

http://www.jesus.ch
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Verfasst am: Sa Jun 21, 2008 9:32 pm



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