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Iran: Nulltoleranz gegen ‚Abgefallene‘
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mo Jun 30, 2008 2:52 pm Antworten mit Zitat

Polizisten haben Tina Rad und ihren Ehemann Makan Arya am 3. Juni zu Hause in Teheran verhaftet und misshandelt. Ihr 4jähriges krankes Mädchen Odzhan blieb ohne Aufsicht alleine zurück. Die Eltern waren vor drei Monaten Christen geworden.
Der Staat droht dem Ehepaar das Kind wegzunehmen und in eine geschützte, islamische Institution zu stecken. Tina steht unter Anklage wegen "Aktivitäten gegen die heilige Religion Islam", weil sie mit anderen Muslimen bei sich zu Hause die Bibel las. Ihr Ehemann Makan wurde wegen "Aktivitäten gegen die nationale Sicherheit" angeklagt, weil er diese Treffen zuliess und angeblich auch an Hauskreisen teilnahm.

Gegen Kaution von insgesamt 50‘000 Franken wurden die beiden auf Bewährung freigelassen. Makans Vater gab das Geld unter der Bedingung, dass er sich von Tina scheiden lasse. Vorher jedoch bedrohte eine weibliche Sicherheitsbeamtin Tina mit Aussagen wie "Nächstes Mal könnt ihr auch wegen Apostasie angeklagt werden."

Will der Iran Konvertiten hinrichten?
Laut dem strengen islamischen Gesetz im Iran können Muslime, die sich vom Islam abwenden und eine andere Religion annehmen, mit dem Tod bestraft und getötet werden. Zurzeit liegt dem iranischen Parlament ein Gesetzesentwurf vor, anhand dessen Muslime, die konvertieren, mit dem Todesurteil bestraft werden müssten.

Massivster Druck…
Tina und Makan wurden ebenfalls gezwungen, eine Erklärung zu unterschreiben, dass sie nicht mehr in die Hausgemeinde gehen und auch keinen weiteren Kontakt zu anderen Christen haben werden. Sollten sie dies jedoch wieder tun, würden sie "anhand des islamischen Gesetzes bestraft werden und sowohl ihre Freilassung auf Bewährung wie auch ihre Freiheit verlieren." Dies scheint in klarem Widerspruch der UNO-Charta der Menschenrechte zu stehen, die im 18. Artikel die Glaubens- und Versammlungsfreiheit aller Bürger gewährt.

…auch von Verwandten
Tina und Makan stehen auch unter massivem Druck von ihren islamischen Verwandten und Nachbarn. So wurden bereits mehrere Male die Schaufenster ihres Kleiderladens, den sie betreiben, eingeschlagen. Am 23. Juni erhielt Makan zu Hause und im Geschäft Briefe mit Auforderrungen, "Beweise seiner Zugehörigkeit zum Islam im Schaufenster sichtbar zu machen." So hängte er Bilder islamischer Führer ins Fenster.

Gebetsanliegen
-Dass Tina und Makan dem enormen Druck standhalten
-Dass Odzhan bei ihren Eltern bleiben darf
-Dass sie in einen sicheren Teil des Landes umziehen können
-Für Religionsfreiheit im Iran

Hausgemeinden im Iran wachsen trotz Repression

Quelle: Open Doors
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Verfasst am: Mo Jun 30, 2008 2:52 pm



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