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Polizei zwingt prominenten Pastor zum Verlassen Pekings
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: So Jul 20, 2008 4:27 pm Antworten mit Zitat

(epd) - Drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking hat die chinesische Polizei laut Presseberichten einen prominenten Pastor zum Verlassen der Stadt gezwungen. Pfarrer Zhang Mingxuan von der Hauskirchenbewegung soll damit keine Gelegenheit mehr haben, Ausländer zu treffen, hieß es in der Hongkonger «South China Morning Post» (Sonntagsausgabe).

Pastor Zhang sagte der Zeitung, Polizisten hätten ihn und seine Ehefrau am Freitagabend aus der Hauptstadt in die Nachbarprovinz verschleppt. «Die Polizei sagte, man wolle nicht, dass ich während der Olympischen Spiele in Peking bleibe, weil sie nicht wollen, dass ich Ausländern begegne», zitierte ihn das Blatt.

Zhang leitet den offiziell nicht anerkannten Chinesischen Bund der Hauskirchen. Darin haben sich protestantische Gemeinden zusammengeschlossen, die sich weigern, der amtlich anerkannten Kirche Chinas beizutreten, weil sie sich nicht von der Kommunistischen Partei kontrollieren lassen wollen. Im Juni hatte die Polizei Zhang unter Hausarrest gestellt, nachdem er sich mit zwei US-Kongressabgeordneten in Peking getroffen hatte.

Wie der Pfarrer der «South China Morning Post» weiter berichtete, wurden er und seine Frau zuletzt immer wieder von der Polizei gedrängt, Peking zu verlassen. Dafür seien ihnen sogar umgerechnet 500 Euro angeboten worden. Das Paar hatte deshalb jede Nacht an einem anderen Ort geschlafen. Am Freitagabend gegen sechs Uhr seien schließlich Zivilbeamte in sein Gästehaus eingedrungen. Man habe sie ins Auto gesetzt und in den Ort Yangjiao in die Nachbarprovinz Hebei gefahren.

Die chinesische Regierung erkennt nur die protestantische «Drei-Selbst-Bewegung» an, die sich den Vorschriften der Religionsbehörden unterordnet. Ihr gehören laut Schätzungen etwa 16 bis 25 Millionen Gläubige an. Daneben gibt es in China mittlerweile zahlreiche Untergrundkirchen, deren Mitgliederzahl weitaus größer sein dürfte.

Aus Angst vor Protesten hat die Polizei vor Beginn der Olympischen Spiele am 8. August begonnen, politisch unbequeme Persönlichkeiten besonders scharf zu überwachen, unter Hausarrest zu stellen oder zum Verlassen der Stadt zu zwingen. Es wurde auch angeordnet, dass Beschwerdeführer aus anderen Regionen Chinas in den kommenden Wochen nicht nach Peking reisen dürfen.

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