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US-Präsident will bei Olympia Religionsfreiheit ansprechen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 30, 2008 5:40 pm Antworten mit Zitat

Bush empfängt China-Aktivisten - Christen sind friedliebende Bürger.
W a s h i n g t o n / P e k i n g (idea) – Bei den Olympischen Spielen will US-Präsident George W. Bush mit der chinesischen Führung über Menschenrechte sprechen. Er wolle bei seinem Besuch zur Eröffnung des Sportereignisses, das vom 8. bis 24. August in der Volksrepublik China stattfindet, insbesondere die Bedeutung der Religionsfreiheit hervorheben, versicherte Bush dem Präsidenten des Hilfswerks China Aid Association (China-Hilfsvereinigung), Bob Fu (Midland/US-Bundesstaat Texas).
Bush empfing den Menschenrechtsaktivisten, der sich für verfolgte Christen in China einsetzt, am 29. Juli im Weißen Haus. Bush sagte, er werde dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao deutlich machen, dass Christen friedliebende Menschen seien, vor denen man keine Angst zu haben brauche. Fu bat Bush, sich speziell für den Hauskirchenleiter Zhang Rongliang einzusetzen, der wegen religiöser Aktivitäten eine siebenjährige Freiheitsstrafe verbüßt. Fu übergab dem Präsidenten auch ein Armband mit der Aufschrift „Gebet für China“ und bat ihn, es als Zeichen der Solidarität mit dem chinesischen Volk zu tragen.

Deutschland: 215.000 Protest-Armbänder
In Deutschland sind bereits mehr als 215.000 Exemplare eines schwarzen Armbands mit der Aufschrift „... dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen“ (aus Psalm 85) bestellt worden, das die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann initiiert hat. Die Armbänder sollen im Vorfeld und während der Olympischen Spiele sowie der Paralympics als Zeichen des Protests gegen Menschenrechtsverletzungen in China und Tibet getragen werden. Sie werden kostenlos oder gegen eine Spende abgegeben (Bestellungen: Tel: 0511-1241707, E-Mail: corinna.kuschel@evlka.de). Die Menschenrechtsorganisation amnesty international beklagt, dass China wegen seiner mangelhaften Menschenrechtspolitik die Olympischen Spiele „beschmutze“.

Drücken Behörden ein Auge zu?
China hat alle Missionsaktivitäten von Ausländern im Olympischen Dorf verboten. Trotzdem rechnet US-Missionar Luis Palau (Portland/Bundesstaat) Oregon) damit, dass auf persönlicher Ebene Glaubensgespräche geführt werden können. Die Behörden würden ein Auge zudrücken, sofern es sich nicht um größere evangelistische Versammlungen handele, sagte er der US-amerikanischen Zeitschrift Christianity Today (Carol Stream bei Chicago). Junge Leute in Peking seien sehr aufgeschlossen für Gespräche mit Ausländern. Die chinesische Regierung hat Palau erlaubt, sein Buch über einen Dialog zwischen ihm und einem chinesischen Atheisten während der Sommerspiele zu verteilen.

Ausländer sollen nicht missionieren
Unterdessen hat der Gründer der deutsch-amerikanischen Organisation „China Partner“, Werner Bürklin (Boca Raton/Florida), vor einem „Fehltritt“ ausländischer Christen bei den Olympischen Spielen gewarnt. Ausländer sollten „nicht meinen, jetzt missionieren zu müssen“, schreibt er in einem Rundbrief an Freunde des Werks, das eng mit staatlich registrierten Gemeinden in der Volksrepublik zusammenarbeitet. In China herrsche keine allgemeine Christenverfolgung. Nur Leiter von staatlich nicht registrierten Gemeinden, die sich den Regeln der Behörden widersetzten, würden strafrechtlich verfolgt, nicht aber Gemeindemitglieder.

Allianz: Rund 2.000 Gemeindeleiter in Haft
Eine andere Einschätzung hat das internationale Hilfswerk für verfolgte Christen „Open Doors“ (Kelkheim bei Frankfurt am Main). Es ruft zu einem 24-Stunden-Gebet für die verfolgte Kirche in China und inhaftierte Christen am Eröffnungstag der Spiele auf. Nach Angaben des Direktors des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit der Weltweiten Evangelischen Allianz, Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn), sind zurzeit in China rund 2.000 Leiter staatlich nicht anerkannter Hausgemeinden in Haft.

Wie viele Christen in China?
Über die Zahl der Christen in China gibt es unterschiedliche Einschätzungen. China Partner spricht aufgrund einer Umfrage von 38 Millionen. Andere China-Experten gehen von rund 80 Millionen aus, von denen sich die meisten in nicht registrierten Hausgemeinden versammeln, weil sie sich der Kontrolle des Staates nicht unterwerfen wollen. Die staatlich anerkannte Drei-Selbst-Bewegung und der Chinesische Christenrat repräsentieren nach offiziellen Angaben etwa 18 Millionen Protestanten. Von den etwa 20 Millionen Katholiken gehören rund sechs Millionen einer regimetreuen Kirche an.

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Verfasst am: Mi Jul 30, 2008 5:40 pm



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