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„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich!“
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Aug 21, 2008 5:48 pm Antworten mit Zitat

„Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich!“

Dieses Zitat aus Matthäus 12,30, das wir auch in Markus 9,40 und in Lukas 11,23 finden, gilt als 11. Gebot, weil es eine göttliche Richtlinie ist. In der Megillath Orpa, dem auch im Born Judas erwähnten Anhang zum Buch Ruth, wird berichtet: Orpa und Ruth waren Töchter des Moabiters Eglon.

Orpa war widerspenstig wie eine Kamelin. Ruth war selbstbeherrscht wie eine Hindin (Hirschkuh). Ihr Vater, König Eglon, diente dem Moabitergott Kemosch und brachte ihm Opfer dar.

Als in Juda eine Hungersnot ausbrach, zog der Ephratiter Elimelech mit seiner Frau Naomi und seinen Söhnen Machlon und Kiljon aus Bethlehem ins nachbarliche Moabiterland.

Als Eglon die klugen Söhne Naomis sah, gab er ihnen seine Töchter Ruth und Orpa zu Frauen. Doch dann starben Elimelech und seine Söhne Machlon und Kiljon, so dass Naomi mit ihren Schwiegertöchtern Ruth und Orpa allein zurückblieb.

Als Naomi erfuhr, dass die Hungersnot in Juda vorbei war, machte sie sich auf, um nach Bethlehem zurückzukehren, und verabschiedete sich von ihren moabitischen Schwiegertöchtern Ruth und Orpa und empfahl ihnen, sich als Witwen in Moab nach neuen Ehemännern umzusehen.

Weil Naomi in der Fremde ihren Mann und ihre beiden Söhne verloren hatte, sagte sie: „Nennt mich nicht mehr Naomi, die Anmutige, sondern Mara, die Bittergewordene!“

Das ist ein Bild auf unsere Zeit. Die Juden, die in der Diaspora ihre Familien verloren haben, kehren nun vereinsamt und bitter geworden in das Land ihrer Väter nach Zion zurück, denn es geht in Eretz Israel wieder aufwärts: „Am Israel chai! – Das Volk Israel lebt!“ So kehrten seit Israels Staatsgründung vor 60 Jahren drei Millionen Juden aus aller Welt nach Israel zurück.

Als sich Naomi von ihren Schwiegertöchtern Ruth und Orpa verabschiedete, gab Orpa ihr einen Abschiedskuss und kehrte nach Moab in das Haus ihrer Jugendzeit zurück. Ruth dagegen wollte ihr Schicksal mit ihrer Schwiegermutter Naomi teilen und mit ihr nach Bethlehem ziehen. Doch die in der Diaspora bitter gewordene Naomi lehnte Ruths Angebot strikt ab.

Das ist auch heute typisch bei Holocaustüberlebenden. Wenn Christen ihnen ihre Liebe anbieten, können die im Christenland bitter enttäuschten Juden nicht glauben, dass die Liebe dieser Christen ihnen gegenüber echt ist. Daher weisen die Holocaustüberlebenden oft die Nächstenliebe der Volontäre, die ihnen ihre Hilfe anbieten, als verkappte Mission zurück.

Hier brauchen Christen Ruths Überzeugung: „Wohin du gehst, dahin gehe auch ich; wo du bleibst, da bleibe auch ich: Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott! Wo du stirbst, da sterbe auch ich, da will ich auch begraben sein!“ (Ruth 1,16-17).

Hier ist zu beachten, dass sich Ruth zuerst zu Naomis Volk bekannte und danach erst zu Naomis Gott. Viele Christen bekennen sich zwar zu Naomis Gott, dem Gott der Bibel, nicht aber zum jüdischen Volk. Weil Ruth sich aber auch zum Volk Naomis bekannte, wurde sie in den jüdischen Stammbaum eingepfropft. Sie heiratete Boas, gebar ihm Obed, der ihr den Enkel Isai schenkte, dessen Sohn David war. So wurde Ruth durch ihren Urenkel David zur Ahnmutter des Messias.

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Verfasst am: Do Aug 21, 2008 5:48 pm



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