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Indien: Maoisten bekennen sich zu Mord an Hindu-Führer
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Sep 03, 2008 4:43 pm Antworten mit Zitat

Indien: Maoisten bekennen sich zu Mord an Hindu-Führer

Hindu-Extremisten schieben Bluttat zu Unrecht Christen in die Schuhe.
N e u D e l h i (idea) – Eine maoistische Gruppe in Indien hat sich zur Ermordung des extremistischen Hindu-Führers Swami Laxmanananda Saraswati am 23. August bekannt. Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Indiens – Maoisten erklärte gleichzeitig, dass hinduistische Extremisten, die Christen für die Bluttat verantwortlich machen, die Öffentlichkeit in die Irre führen.
Nach Saraswatis Ermordung hatten seine Anhänger eine Welle der Gewalt gegen Christen im indischen Bundesstaat Orissa losgetreten. Nach neuesten Angaben wurden mindestens 36 Personen getötet sowie Hunderte Kirchen und Häuser von Christen zerstört. Mehr als 50.000 Christen sind aus Angst in den Dschungel geflüchtet. 13.000 leben in staatlichen Auffanglagern. Außerdem sollen nach weiteren Angaben des Informationsdienstes Compass Direct Hindu-Extremisten Hunderte Christen gezwungen haben, ihrem Glauben abzuschwören und zum Hinduismus zurückzukehren. Am 1. September waren in Neu Delhi aus Protest gegen die gewalttätigen Übergriffe rund 10.000 Christen auf die Straße gegangen. Muslime, Buddhisten und gemäßigte Hindus schlossen sich ihnen an. Premierminister Manmohan Singh, ein Sikh, bezeichnete die Übergriffe als „nationale Schande“.

Ermordeter war militanter Christen-Gegner
Nach Angaben der verbotenen maoistischen Gruppe hat sich der ermordete Saraswati als militanter Gegner religiöser Minderheiten profiliert. Er habe auch hinter antichristlichen Übergriffen in Orissa gesteckt, bei denen in der Weihnachtszeit 2007 mindestens vier Christen getötet sowie 730 Häuser und 95 Kirchen in Brand gesteckt wurden. Die Marxisten drohen Hindu-Extremisten mit weiteren Anschlägen, falls sie die Übergriffe auf religiöse Minderheiten fortführen sollten.

Beten und Fasten
Der Indischen Evangelischen Allianz zufolge haben die Ausschreitungen ein bisher nicht gekanntes Ausmaß angenommen. In ganz Orissa scheine kein Dorf mit christlicher Bevölkerung verschont geblieben zu sein. Pfarrer P. R. Parichha, Präsident des Gesamtindischen Christenrats in Orissa, verlangte ein Eingreifen des Militärs zum Schutz der Christen. Am 7. September wollen sie einen Tag des Gebets und Fastens abhalten. In Orissa, das als Hochburg militanter Hindus gilt, sind 94 Prozent der Bevölkerung Hindus. 2,4 Prozent der etwa 37 Millionen Einwohner gehören Kirchen an. Indien hat rund 1,1 Milliarden Bürger, von denen 82 Prozent Hindus, 12 Prozent Muslime und 3 Prozent Christen sind.

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Verfasst am: Mi Sep 03, 2008 4:43 pm



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