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Feuer in Kalifornien: Fast eine Million Menschen werden eva
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Okt 24, 2007 4:54 pm Antworten mit Zitat

Feuer in Kalifornien
Fast eine Million Menschen werden evakuiert
Das Ausmaß der Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien übersteigt alle Befürchtungen: Behörden sprechen von der schlimmsten Brandkatatastrophe und den umfangreichsten Evakuierungen aller Zeiten. Ursache für die Brände ist auch die Klimaerwärmung.

Die Feuer lodern überall.
Das Inferno im Süden Kaliforniens wütet unvermindert weiter und hat bis zum Mittwoch fast eine Million Menschen in die Flucht getrieben. 7000 Feuerwehrleute kämpften am Rande der Erschöpfung gegen 19 Brandherde, berichtete der Fernsehsender CNN. „Wir sind völlig am Ende, aber es bleibt keine Zeit sich auszuruhen“, sagte ein Feuerwehrmann dem Sender. Die größten Feuer in der Geschichte Kaliforniens brannten zunächst eine Fläche von 1700 Quadratkilometern nieder – das entspricht ungefähr einem Gebiet von der doppelten Größe Berlins. US-Medienberichten zufolge kamen bis Mittwoch mindesten fünf Menschen ums Leben, 70 seien verletzt worden – darunter auch mehrere Feuerwehrleute. Vielerorts fraßen sich die Brände weiter in rasender Geschwindigkeit durch die trockenen Wälder und griffen von dort auf Wohnsiedlungen über. Die „Los Angeles Times“ berichtete, dass 1155 Häuser niederbrannten. „Es war wie Armageddon, es sah aus wie das Ende der Welt“, sagte ein Feuerwehrmann. Auf die Frage, ob es genügend Kapazitäten gibt, antwortete ein Helfer: „Nein, in der Tat nicht.“

Das Inferno in Kalifornien 500.000 Menschen auf der Flucht vor dem Feuer So können sich Touristen im Netz informieren Der Teufelshauch von Kalifornien Feuer bedroht Millionärs-Siedlung bei Malibu US-Army greift in den Kampf gegen das Feuer ein Eine Anwohnerin sagte: „Es ist verrückt, wir sind von beiden Seiten von Feuer umgeben.“ Allein im Bezirk San Diego wurden mehr als eine halbe Million Menschen aufgefordert, Schutz in Notunterkünften zu suchen. Manche Betroffene mussten ihre Häuser mitten in der Nacht verlassen. „Meine Frau hat mich um Mitternacht geweckt, sie schrie, die Flammen kommen“, sagte ein Mann, der sich mit seiner Familie ins Qualcomm-Sportstadion in San Diego rettete.

Etwa 12000 Menschen strömten in das Stadion, viele von ihnen mit Schutzmasken gegen den feinen Aschenstaub. Dort bauten die Behörden ein Lager mit Matratzen, Decken und Lebensmitteln auf. „Anders als bei früheren Katastrophen haben wir hier dafür gesorgt, dass die Leute vor Ort, der Staat und die Bundesbehörden ganz schnell handeln“, sagte Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Meteorologen zufolge gab es einen Hoffnungsschimmer:Die starke Winde, die das Flammenmeer immer wieder angefacht hatten, sollten in den nächsten Tagen etwas abflauen. US-Präsident George W. Bush will das Brandgebiet am Donnerstag besuchen. Am Mittwoch berief er sein Kabinett zu einer Sondersitzung ein, um über dieLage und Hilfen zu beraten. Schlagworte
Brände Kalifornien Feuerwehr Evakuierung Flammen Auch in Malibu kämpften Feuerwehrleute weiter gegen Flammen. In dem Prominentenort, in dem viele Hollywood-Stars wohnen, brannten zahlreiche Häuser völlig aus. Auch Showmaster Thomas Gottschalk hielt sich nach Angaben seines Managements in seinem Haus in Malibu auf, das jedoch nicht in Gefahr sei.
Klimaveränderung ist ein Grund für Brände
Die Zahl großer Brände wie derzeit in Kalifornien steigt nach Ansicht des Klimaforschers Mojib Latif wegen der Klimaerwärmung. Seit Jahrzehnten herrsche in Kalifornien Dürre. „Das bereitet natürlich den Nährboden, dass solche Brände mehr und mehr außer Kontrolle geraten können. Das ist etwas, das wir nicht nur in Süd-Kalifornien, sondern weltweit beobachten, zum Beispiel auch bei uns im Mittelmeerraum“, sagte der Professor vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel im „ZDF-Mittagsmagazin“. „Die Ursache letzten Endes, dass sich diese Dinge häufen, ist die globale Erwärmung, denn die ist unsozial: die Gebiete, die wenig Regen haben und die trocken sind, bekommen noch weniger Regen. Und die, die viel haben, bekommen noch mehr“, erläuterte Latif. Zwar sei ein Brand im Einzelfall kein Phänomen des Klimawandels. Es habe schon immer Brände gegeben. „Aber die Tatsache, dass wir immer häufiger diese Brände haben und die Trockenheit zunimmt und immer länger andauert, das ist ein klares Zeichen dafür, dass die globale Erwärmung auch die Niederschlagsmuster schon eindeutig beeinflusst“, sagte Latif.
USA muss Klimaschutz wollen
Regional könne man dagegen nicht sehr viel tun. „Wir haben es beim Klimaproblem mit einem typischen globalisierten Problem zu tun“, erläuterte Latif. Wenn Gase in die Atmosphäre entlassen würden, sei dies immer weltweit wirksam. Insofern müssten auch die USA Interesse an einem weltweiten Klimaschutz haben.

Quelle. http://www.welt.de
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Verfasst am: Mi Okt 24, 2007 4:54 pm



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