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Weihnachten hinter zugezogenen Gardinen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: So Dez 14, 2008 8:35 pm Antworten mit Zitat

Nordkorea: Wer die Geburt Christi feiert, dem droht Arbeitslager. Die Bürger dürfen nur zwei Menschen gottgleich anbeten: den ehemaligen Machthaber Kim Il-Sung (1912-1994) und den herrschenden Diktator, seinen Sohn Kim Jong-Il (Foto). Foto: Wikipedia
P j ö n g j a n g (idea) – Die Christen im kommunistisch regierten Nordkorea werden auch in diesem Jahr Weihnachten im Untergrund feiern müssen. Darauf weist das christliche Hilfswerk Open Doors Deutschland (Kelkheim bei Frankfurt am Main) hin.
Das ostasiatische Land gehört nach Meinung der US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit zu den Staaten, die die Religionsfreiheit am „ungeheuerlichsten“ verletzen. Seit Jahren führt Nordkorea den Open Doors-Weltverfolgungsindex als das Land an, in dem Christen am heftigsten verfolgt werden. Der Personenkult um den kommunistischen Diktator Kim Jong-Il erinnere an eine Staatsreligion. Die Bürger dürften nur zwei Menschen gottgleich anbeten: den ehemaligen Machthaber Kim Il-Sung (1912-1994) als ewig gegenwärtigen Gott-Vater und den herrschenden Diktator, seinen Sohn Kim Jong-Il, als den von ihm erwählten Retter. Jeder Nordkoreaner müsse sich vor den monumentalen, Herrscherstatuen verbeugen. Wer hingegen Gott anbete, müsse mit schweren Konsequenzen rechnen wie Folter, Inhaftierung oder Hinrichtung. Die Zahl der Christen in Straflagern wird auf 50.000 bis 70.000 geschätzt. Gottesdienste in staatlich zugelassenen Kirchen machten bisweilen den Eindruck einer Theatervorstellung mit regimetreuen Predigten und einer Gemeinde, die geschlossen in Bussen transportiert werde, so die US-Kommission für Internationale Religionsfreiheit.

Bibel im Sofa: Arbeitslager
Open Doors berichtet, dass manche Christen „flüsternd Choräle singen, heimlich, hinter vorgezogenen Gardinen“. Sie dürften ihren Kindern nicht die Weihnachtsgeschichte vorlesen oder sich gegenseitig besuchen, um die Bibel zu lesen. Christen, die dabei entdeckt werden, würden verhaftet, gefoltert oder wie Staatsfeinde hingerichtet. Das Hilfswerk zitiert einen Nordkoreaner: „Als ein Kind ausplauderte, dass die Großmutter im Sofa eine Bibel versteckt hält, kam die ganze Familie ins Arbeitslager.“ Von den 23,6 Millionen Einwohnern sind offiziellen Angaben zufolge etwa 12.000 Christen. Religionsstatistiker gehen davon aus, dass sich weit über 400.000 im Verborgenen treffen.

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