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Wie sieht friedliche Koexistenz von Christen und Muslimen au
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 19, 2008 8:28 pm Antworten mit Zitat

Weltkirchenrat (ÖRK) 19.12.08
Wie sieht friedliche Koexistenz von Christen und Muslimen aus?


Studienkonferenz im Iran für Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Foto: ÖRK
T e h e r a n (idea) – Eine friedliche Koexistenz von Muslimen und Christen erfordert eine gleichberechtigte gesellschaftliche Beteiligung und gemeinsame Verantwortung. Das haben die Teilnehmer eines christlich-muslimischen Symposions im Iran festgestellt. Vom 13. bis 14. Dezember kamen in Teheran sechs Repräsentanten der Christenheit und 15 islamische Gelehrte und geistliche Führer zusammen.
Das Treffen wurde vom Teheraner Zentrum für Interreligiösen Dialog und dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) veranstaltet. Wie es in einer ÖRK-Mitteilung heißt, nahmen an der zum fünften Mal durchgeführten Studienkonferenz erstmals auch Vertreter iranischer Kirchen teil. Ohne die umstrittenen Mohammed-Karikaturen in westlichen Zeitungen ausdrücklich zu nennen, werden in einem gemeinsamen Kommuniqué „unverantwortliche Medien“ kritisiert, die versuchten, „ein verzerrtes Bild einer bestimmten Religion wiederzugeben, und damit deren Symbole und Anhänger verletzen“. Gegen solche Vorkommnisse sollten Christen und Muslime gemeinsam ihre Stimme erheben. Zu einer friedlichen Koexistenz, die ihre Wurzeln in der Geschichte und Kultur der iranischen Gesellschaft habe, gehörten die Anerkennung und Achtung der religiösen und bürgerlichen Rechte des Anderen. Das Kommuniqué hebt ferner die Bedeutung des Dialogs hervor, der nicht auf Gelehrte und geistliche Führer beschränkt sein sollte.

Todesstrafe für „Abfall“ vom Islam?
Zu den christlichen Konferenzteilnehmern aus dem Iran zählten der Erzbischof der Teheraner Diözese der Armenisch-Apostolischen Kirche, Sebouh Sarkissian, der Erzbischof der Chaldäisch-Katholischen Kirche im Iran, Ramzi Garmou, und der Vorsitzende der Synode der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche im Iran, Matavos Shaverdian. Menschenrechtsorganisationen werfen der Islamischen Republik Iran mangelnde Religionsfreiheit und eine Missachtung der Menschenrechte vor. In jüngster Zeit wurde insbesondere ein Gesetzentwurf kritisiert, der einen „Abfall“ vom Islam mit der Todesstrafe bedroht. Er versetze damit nichtmuslimische religiöse Minderheiten in akute Gefahr, so der Auslandsbischof der EKD, Martin Schindehütte (Hannover). Von den 65 Millionen Einwohnern Irans sind nach offiziellen Angaben 99 Prozent Muslime. Die Zahl derer, die zum christlichen Glauben übergetreten sind, wird auf 250.000 geschätzt. Daneben gibt es 125.000 bis 150.000 meist armenische und assyrische Christen

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Verfasst am: Fr Dez 19, 2008 8:28 pm



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