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Weihnachtsbotschaft in ungewisser Zeit: „Fürchtet euch nicht
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 24, 2008 8:43 pm Antworten mit Zitat

Weihnachtsbotschaft in ungewisser Zeit: „Fürchtet euch nicht!“


Wolfgang Huber nimmt zu Zukunftsängsten Stellung.
B e r l i n (idea) – Zur Zuversicht aus dem Glauben angesichts einer ungewissen Zukunft rufen evangelische Kirchenleiter in ihren Weihnachtsbotschaften auf. In einer Zeit, in der das Wort „Krise“ so häufig gebraucht werde, sei es Aufgabe der Kirchen und Christen, das Hoffungswort der Engel „Fürchtet euch nicht“ weiterzusagen.
Das betont der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber (Berlin). Viele Menschen sorgten sich um ihre Zukunft. Seine Sorge gelte insbesondere jenen, die in wachsender Zahl bei Suppenküchen und Armentafeln auf eine Mahlzeit hofften. Vor allem Kinder gehörten in beängstigendem Maße dazu. Huber ruft dazu auf, für die unteilbare Bedeutung der Menschenrechte zu kämpfen – „wo Menschen ins Dunkel der Armut gedrängt, mit Gewalt bedroht oder in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Ein Verhalten, das persönliche Freiheit ausnutze und persönliche Verantwortung vernachlässige, habe die Welt in eine tiefe Krise gestürzt. Huber: „Dass ‚Verzocken’ zu einem der Unworte dieses Jahres gewählt wurde, zeigt, von welcher Denkweise wir uns abwenden müssen.“

Über vielen Menschen ist es dunkel
Auch der stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende, der Thüringer Landesbischof Christoph Kähler (Eisenach), geht auf die Folgen der Finanzkrise ein. Es werde dunkel über Männern und Frauen, die nicht mehr wüssten, ob sie morgen noch eine Arbeitsstelle haben oder ihre Kinder anständig versorgen können. Auch die Weihnachtsgeschichte sei in Dunkelheit und Kälte getaucht. Doch die Strahlen des Sterns über dem Stall in Bethlehem zeigten auf Jesus, der Liebe predigen und es vorleben werde, dass alle Menschen gleich sind.

Gott die Ehre geben
Der Bischof der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack (Magdeburg), geht auf die Ankündigung ein, dass 2009 ein „Jahr der schlechten Nachrichten“ werden könnte. Ängsten und Verlusten könne man nicht mit frommen Sprüchen begegnen. Die Kirche könne aber zu Weihnachten den Menschen sagen: „Stellt den Verlusterfahrungen und Sorgen die Tatsache der Geburt Christi gegenüber. Das habe zu allen Zeiten Trost und Kraft gegeben. Gott die Ehre zu geben, setze die entscheidenden Maßstäbe, erklärt der kurhessen-waldeckische Bischof Martin Hein (Kassel). Das Weihnachtsevangelium „Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ sei kein politisches Programm, es könne aber den Blick dafür schärfen, wie es um den sozialen Frieden stehe: „Wer das Kind in der Krippe voller Freude anschaut, dem kann das Wohlergehen von Kindern in Nah und Fern nicht gleichgültig sein.“

Gott kommt zu uns
Die hannoversche Landesbischof Margot Käßmann weist in einer Videobotschaft auf den Sinn von Weihnachten hin: Gott kommt in diese Welt. Das Bewusstsein, nicht allein zu sein, präge den christlichen Glauben. Ebenfalls in einer Videobotschaft erklärt der rheinische Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf) die Weihnachtsbotschaft: „Wir müssen nicht die großen Helden sein, denn Gott kommt ja zu uns. Gott wird Mensch.“

Auch Jesus musste fliehenDer württembergische Landesbischof Frank Otfried July (Stuttgart) feierte am Morgen des Heiligen Abends einen Gottesdienst mit Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Heilbronn. Dabei hob er die Würde jedes Menschen vor Gott hervor. Das gelte auch für jene, die in Schuld und Strafe gefallen seien. Für Gott seien Menschen keine Nummern. Der Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald), erinnerte daran, dass man dem Jesuskind nach dem Leben getrachtet habe und die Familie nach Ägypten fliehen musste. Als Gott Mensch wurde, habe er am eigenen Leibe die Erfahrung der Zerbrechlichkeit des Lebens gemacht. Gegenwärtig sein rund 67 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Ähnlich äußerte sich der braunschweigische Landesbischof Friedrich Weber (Wolfenbüttel). Maria und Josef hätten zu spüren bekommen, wie Macht und Politik in das Leben eingreifen können. Gleichzeitig hätten sie gespürt, dass mit der Geburt des Kindes andere Zeiten anbrechen: „Es liegt ein Jubel in der Luft trotz der Armut, es ist ein Glänzen unter den Menschen trotz der Gewalt, die sich am Horizont aufbaut. Die Hoffnung hat Gestalt bekommen, weil die Liebe die Welt verändert.“

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Verfasst am: Mi Dez 24, 2008 8:43 pm



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