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Jesus, der gute Hirte:
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Dez 25, 2008 9:58 pm Antworten mit Zitat

Jesus, der gute Hirte
/ JesusChristus / Hirte

Können wir eigentlich eine Vorstellung entwickeln, was es heißt, dass Gott unser Hirte ist? Ja, Witzigkeiten mit den kleinen Schafen fallen uns schnell ein. Aber trotzden ist es ein toller Gedanke, der in der Bibel immer wieder, besonders in Psalm 23, entfaltet wird.

Als Christ darf ich wissen, ein Kind Gottes in den Händen des Vaters im Himmel zu sein. Als ein durch Jesus Christus Erlöster darf ich eine neue Dimension des Lebens kennenlernen. Sind diese Aussagen vielleicht eine Herausforderung für dich? Zögere nicht, mit uns zu diskutieren!

Der Herr ist mein Hirte
Der Herr Jesus schützt mich, er behütet mich. Er leitet, führt, bewahrt und trägt seine Schafe. Das sind die, die sich ihm anvertrauen. Der Hirte lässt sie nicht verloren gehen. Er führt die Seinen sicher zum Ziel, durch alle Stürme und Dürreperioden im Leben hindurch.

1. Mose 48,15 / Jesaia 40,11 / Johannes 10,11-30 / Johannes 17,12 / 1. Johannesbrief 5,18 / 2. Thessalonicher 3,3 / Matthäus 8,17

Es geht um mehr, als um das täglich Brot oder Euros oder Dollars, obwohl auch Fürsorge am täglich Notwendigen von Gott verheißen wird. Dürreperioden gibt es nicht nur in Äthiopien. Auch hier! Hier fehlt es vielleicht nicht an Brot, aber an Liebe, Halt, Orientierung, Sinn, oft auch an Zielen. Trotz Geld "en masse" und Love Parade - Mangelerscheinungen gibt es auch bei uns genug! Kann man sich da noch vorstellen, dass jemand Interesse hat, uns zu leiten, zum Ziel zu führen, zu bewahren? Gott als guter Hirte, eine neue Dimension des Daseins!

Mir wird nichts mangeln und er führt mich zu grünen Wiesen und zu frischen Wassern
Jesus versorgt mich an Geist, Seele und Leib. Nicht gerade so mit dem Existenzminimum, sondern er gibt die Fülle. Alles an Sorgen kann ich abgeben, er sorgt für mich. Bei Ihm habe ich wirklich keinen Mangel. Er ist das Brot des Lebens. Er gibt Lebenswasser. Er ernährt mich beständig und lässt kein Verschmachten zu.

Johannes 10,10 / Psalm 55,23 / 1. Petrus 5,7 / Offenbarung 22,17 / Johannes 6,35 / Matthäus 6,26 / Johannes 4,14

Kann man sowas noch glauben? Gerade, wenn man sich tagtäglich die Elendsbilder in den Nachrichten anschaut? Ja! Und die Missionare und christlichen Sozialarbeiter berichten immer wieder, dass trotz materiellem Elend die Menschen in Not wissen, dass der himmlische Vater sie ernährt. Für uns, in einer unvorstellbaren Wohlstandsgesellschaft lebend, nicht nachvollziehbar. Doch Menschen in Südamerika, Afrika, Asien, die Jesus kennengelernt haben, wissen sehr wohl zu schätzen, was es bedeutet, von diesem wunderbaren Herrn versorgt zu werden. Und hier bewahrheitet sich die als so platt empfundene Aussage, Geld allein macht nicht glücklich. Im Gegenteil. Die Jagd nach Wohlstand zerfrisst uns. Sie macht nicht zufriedener, sondern noch gieriger. Wir haben doch alles an materiellem Gut. Trotzdem wollen wir mehr und mehr und mehr. Gottes Gaben hingegen machen mich wirklich satt (im positiven Sinn) und zufrieden und lassen mich das Leben in dankbarer Ruhe erfahren. Und diese wiederum macht mich stark, anderen zu helfen und wohltuend tätig zu sein.

Er erquickt meine Seele
Gott belastet nicht, sondern er entlastet, erquickt und erfreut. Bei Ihm kann ich mich recht entfalten. Gott schränkt nicht ein, sondern er erbaut.

Matthäus 11,28 / Johannes 16,22 / Psalm 34,6 / Psalm 94,19 / Psalm 19,8

Was tun wir doch alles, um uns zu verwirklichen. Was stellen wir alles an, um befriedigt zu werden. Um ein solches Ziel zu erreichen, gehen viele auch über Leichen, oder? Hauptsache uns gehts gut. Da heiligt der Zweck oft die Mittel. Doch hat es wirklich was gebracht? Hat es wirklich befriedigt? Oder sind wir enttäuscht, weil wir es nicht packen, wirklich dauerhaft zufrieden zu sein? Hat jemals jemand mal erzählt, dass ein Leben mit Gott etwas Erquickendes ist? Kennt ihr den aufbauenden, erfreuenden, wirklich glücklich machenden Gott? Wenn nicht, was hindert es euch, ihn kennenzulernen?

Er führt mich den rechten Weg
Gott leitet mich und stattet mich mit allem aus, was notwendig ist, damit ich nicht falsche Wege und Irrwege gehe. Er möchte vor Stolpersteinen bewahren. Dazu setzt er Leitplanken und Begrenzungen an Gefahrenpunkten, damit ich sicher gehen kann und das Ziel auch erreiche.

Jakobus 1,5 / 2. Timotheus 2,7 / Sprüche 4,11 / Johannes 16,13 / Römer 5,18

Und kennt ihr den, der uns den richtigen Weg führt? "Ist das denn nötig?", kommt gleich die Gegenfrage. "Wir wissen doch wo es lang geht." Wirklich? Sind wir tatsächlich Herr der Lage? Sind wir wirklich so genial und kennen die Weltenformel, nach der eine Wissenschaftler-Schar vor kurzem in Berlin geforscht und worüber sie leidenschaftlich diskutiert hat? Ich denke, wir überschätzen uns kolossal uns in unserer Weisheit. Ein wenig mehr Demut kann nicht schaden. Warum lassen wir uns nicht von dem leiten, der sich auskennt? Der Schöpfer kennt sich aus mit seinem Werk, das könnt ihr glauben. Und wirkliche Schlauheit ist, zu erkennen, dass mein Wissen begrenzt ist und ich mich führen lasse von dem, der wirklich Weise ist, nämlich Gott, der Schöpfer.

Und ob ich schon wanderte im Tal der Todesschatten, fürchte ich kein Unglück
Selbst in höchster Gefahr und in den tiefsten Tiefen im Leben habe ich Hoffnung auf ein Halten Gottes und kann gewiss sein, dass er hilft und nicht los lässt.

5. Mose 26,7 / 1. Könige 1,29 / Psalm 59,17 / 2. Korinther 12,9-10

Hoffentlich war noch keiner von euch in einer solchen Not. Tal der Todesschatten - dem Tod nahe. Krankheit, Unfall, Depression. Leider sind solche Begriffe keine Seltenheit. Zumehmend gerade in unserer Gesellschaft wächst solch ein Leid. Haben wir aufgeklärten Abendländler wirklich einen Trost und eine Hoffnung für diese Menschen? Helfen da Durchhalteparolen weiter? Oder können wir wirklich Tröstliches, Aufbauendes und Wegweisendes vermitteln? Der Gott über Leben und Tod ist auch ein Gott des Trostes und der Hilfe. Hiob kann da ein Lied von singen. Und das ist mehr als eine Parabel, und ein Märchen schon gar nicht. Das, was er erlebt hat, ist wahr. Er durfte erfahren, welch große Dinge Gott tut und wie er wunderbar im Leben eingreift. Gott meint es gut mit uns!

Du bist bei mir und tröstest mich
Er ist immer treu und bleibt bei mir. Ich bin gewiss, dass der Herr immer nahe ist und mich nicht verlässt. Er ist mein Trost in aller Not, Trauer und Traurigkeit.

2. Korinther 1,4 / 2. Thessalonicher 2,16 / 2. Timotheus 2,13 / Josua 1,5

Nicht fern, irgendwo eine Kraft im All, sondern nahe, wirklich nahe. Wer Gott besser kennt als ein Prinzip, eine Macht, ein Mystikum, ist zu beneiden. Und um Gott zu erkennen bedarf es keiner religiösen Übung, sondern lediglich eine Hinwendung zu dem, der sich besonders durch die Bibel offenbart hat. Und die Bibel beschreibt Gott als einen mit uns Handelnden. Gott tritt in Interaktion mit uns, er will mit uns zu tun haben. In Jesus nimmt er gar Menschengestalt an und kommt zu uns. In der Form des heiligen Geistes ist er allgegenwärtig und nahe. Nahe allen, die ihn ernsthaft anrufen, wie der Psalmist in Psalm 145 betet.

Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde
Du lässt die, die mir - wie auch immer - ans Leder wollen nicht herrschen und triumphieren. Du schenkst Überwindung und Sieg, auch wenn es nicht immer gleich sichtbar wird. Und das auch über den größten Feind: Sünde, Tod und Teufel. Und du gibst mir sogar die Kraft, für meine menschlichen Feinde zu beten und sie in deinem Namen zu segnen.

Johannes 10,28 / Matthäus 5,44 / Lukas 6,27 / Römer 12,20

An jeder Ecke lauert Gefahr. Manchmal bilden wir es uns nur ein, manchmal ist es wirklich so. Ellenbogengesellschaft und ähnliche Schlagworte machen die Runde. Und da krempeln wir selbst die Ärmel hoch und sehen zu, dass wir nicht zu kurz kommen. Das ist doch unser gutes Recht, oder? Und nur allzu menschlich, das weiß ich wohl. Aber werden so die Probleme und Konflikte wirklich gelöst? Manchmal ist schon Erfolg zu sehen, manchmal erringen wir so kleine Siege. Doch sind diese von Dauer? Wann müssen wir uns wieder eines Angriffes, einer Lüge, einer Benachteiligung, des Mobbings auf dem Arbeitsplatz, einer Verleumdung erwehren? Wohl dem, der weiß, dass er sicher in Gottes Hand ist und sicher ist, dass Gott sich seines Schutzes annimmt.

Du salbst mein Haupt mit Öl und schenkst mir voll ein
Danke für den heiligen Geist, mit dem du mich gesalbt hast. Du hast mich versiegelt und Angeld auf das versprochene ewige Erbe gegeben. Du hast in mir Wohnung genommen und ermöglichst ein Leben, wie du es dir vorstellst.

Epheser 1,13-14 / 2. Korinther 1,21-22 / Galater 2,20

Für viele ist das Christenleben zu hoch und zu schwer. Für viele besteht es nur aus Vorgaben, die man sowieso nicht erreichen kann. Und nicht wenige, die es versuchen, Christus ernst zu nehmen und ihr Leben als Christ zu leben, sind irgendwann enttäuscht, dass es nicht klappt mit dem Christsein. Der hehre Anspruch und die erschreckende Alltagswirklichkeit scheinen ein krasser Widerspruch zu sein. Also lässt man es und relativiert den Anspruch der Bibel. Leider wird zu häufig das Christsein mit moralischen Anstrengungen und religiösen Übungen in Verbindung gebracht. Und dabei wird übersehen, dass immer wieder in der Bibel gesagt wird, dass es nicht unser Verdienst und unsere Leistung ist, die das Leben ausmachen. Auch brauchen und können wir hier nichts erarbeiten und "erleisten". Und schon gar nicht können wir Gott als Musterschüler korrekten Verhaltens beeindrucken. Nein, Gott selbst legt die Grundlage für ein Leben als Christ, indem er auch den heiligen Geist schenkt, der uns ausfüllen und durch das Leben leiten soll. "Jesus in uns" ist die alleinige Basis des neuen, von Gott geschenkten Lebens.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang
Du bist ein Gott der Güte und der Barmherzigkeit. Gott, der Vater, will Gutes, weil er uns, seine Kinder, liebt. Und allen, die ihn lieben, dient alles zum Besten. Und das nicht ab und zu, sondern in unserem ganzen Leben, auch wenn es manchmal nicht so scheint.

Psalm 78,38 / Jakobus 5,11 / 4. Mose 14,18 / 2. Korinther 1,3 / Titus 3,5 Johannes 3,16 / Römer 8,28

Das Leben ist eines der Härtesten! Weit entfernt von einem Schlaraffenland. Leider sind Gelingen und Wohlergehen nicht der Alltag. So sehen doch unsere Erfahrungen aus, oder? Und Barmherzigkeit, Güte oder solche Begriffe scheinen aus dem religiösen Antiquariat zu stammen. Veraltetes Vokabular. Das muss nicht so sein! Der Gott der Bibel hat doch kein Interesse, uns zu quälen. Ganz im Gegenteil, er liebt uns Menschen. Deshalb ist ja Jesus gekommen, um uns zu erlösen und zu erretten von dieser Welt. Genauso wahr ist aber auch, dass so was wie Sünde, Tot und Teufel diese Zeit beherrschen und diese Welt kennzeichnen. Aber gerade daraus will uns Gott errettetn, gerade davon will uns Gott befreien. Und er will uns mit Gutem beschenken. Solche Liebe, Güte und Barmherzigkeit kennzeichenen den Gott der Bibel. Mögen das nicht länger verstaubte Begriffe für dich sein, sondern erfahrbare Lebendigkeit.

Ich will für immer im Hause des Herrn bleiben
Und was ist meine Schlussfolgerung? Bei diesem wunderbaren Gott möchte ich bleiben. Jesus fordert uns auf, in Ihm zu bleiben. Ja ich will. Ohne Ihn kann ich nichts tun. Ich will nichts anderes, keine andere Religion. Keinen anderen, der sich Gott nennt, aber nur Götze sein kann. Keine Wahrsagerei, kein Horoskop-Hokuspokus, kein Esoterik-Trugbild. Nicht Geld und Karriere, allein der Herr ist mein Hirte, meine Stütze. Nur Ihm will ich vertrauen.

Josua 24,15b / Johannes 15,4

Wo bist zu zuhause? Was ist dein Zufluchtsort? Was ist das Fundament deines Lebens? Ein Mann wie David oder Josua haben viel erlebt. Gutes und weniger Gutes. Segnungen und Schmerzen. Aber weil sie wissen, dass der allmächtige Gott sie liebt, wollen sie nichts anderes, als bei Ihm zu bleiben. Nicht religiöses Pflichtbewusstsein oder moralischer Druck, sondern Dankbarkeit und Zuversicht lassen einen David gerne in der Gegenwart und unter der Führung Gottes sein.

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Verfasst am: Do Dez 25, 2008 9:58 pm



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