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Die Entwicklung des modernen Staates Israel
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Dez 27, 2008 11:12 pm Antworten mit Zitat

GOTTESVOLK

Klar und deutlich ist das Zeugnis des Alten Testaments (Hebräische Bibel) und auch das Zeugnis des Neuen Testamentes, daß Gott ISRAEL zu seinem Volk erwählt hat - aus den vielen Völkern heraus!

Israel ist nicht etwas Besonderes, weil es ein besseres Volk wäre; sie sind nur etwas Besonderes, weil sie Gott aus-erwählt hat. Er hat sie zu seinem Volk gemacht ("zu Schafen seiner Weide" - Psalm 100).
Lese auch 5.Mose Kapitel 14; 2.Mose 91,5).

Gott ist zu seinem Volk wie eine Hirte zur Herde (Psalm 23) oder wie ein Vater zu seinen Kindern (2.Mose 4,22).

Die Propheten verkündigen jedoch im Blick auf den "ersten Bund am Sinai" dem Volk Gottes einen "neuen Bund" - Jeremia 31,3ff; Ezechiel 11,20. - Diese Verheißung des Neuen Bundes löst Gottes Schwur für sein Volk Israel nicht auf. Es bringt nur eine neue Dimension in die Berufung Israels - die Dimension der Gnade Gottes gegenüber den Heiden. (Vergleiche die Verheißungen für die Heiden im Buch Jesaja, z.B. Kap.66,19ff)

Paulus spricht hier von einer Offenbarung, daß die Heiden in Christus den Zugang zum GOTTESVOLK bekommen haben.

Wir Christen sind das "Volk der Gnade"" und gehören zum "Gottesvolk"; Israel dagegen ist das "Volk der Erwählung" und gehört zum "Gottesvolk".
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Chronologie:
Die Entwicklung des modernen Staates Israel
BILU - Beth J'akow lekhu vnelkhah beOr A'd'on'a'j

Haus J'akows, geh und schreite im Licht des ''''...

Im 19. Jahrhundert lassen sich verstärkte politische Bestrebungen zum Wiederaufbau Palästinas, damals ottomanische Randprovinz, verzeichnen. Sir Moses Montefiore setzt sich für die städtische Kolonisation ein und lässt Häuserkolonien bauen. Die Rothschilds fördern Schulen, Krankenhäuser und Wohlfahrtsanstalten. Der Dichter Ludwig August Frankl, Verfasser des Buches "Nach Jerusalem", gründet 1856 die Lämelschule, die erste weibliche Schule im Lande.
1882 bis 1903
Erste Einwanderungswelle (Aliya / Alijah): Als Reaktion auf ihre Unterdrückung und Ausschreitungen in Osteuropa kommen etwa 30.000 Juden nach Palästina.
1896
Theodor (Binjamin S'ew) Herzl veröffentlicht "Der Judenstaat".
29. bis 31. August 1897
Erster Zionistenkongreß in Basel, der die Schaffung einer gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in dem damals unter osmanischer Herrschaft stehenden Palästina fordert.
Im Jahre 1902 sorgte Theodor Herzl mit dem Erscheinen des Romans "Altneuland" für eine Überraschung. In der Einleitung schrieb er "Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen". Schon wenige Monate später erschien das Buch auch auf hebräisch, der Titel: "Tel-Awiw".
2. November 1917
Die Britische Regierung sichert den politischen Zionisten ihre Unterstützung bei der Schaffung einer "jüdischen Heimstätte" in Palästina zu (Balfour-Deklaration).
1918 Britisches Mandat in Palästina
24. April 1920
Konferenz der Alliierten in San Remo überträgt Großbritannien das Mandat für Palästina.
Dezember 1920
Dritter Palästinensischer Nationalkongreß, der in Haifa stattfindet, verlangt für Palästina eine einheimische Regierung.
1932 bis 1938
Im Zuge der fünften Alija kommen als Reaktion auf Verfolgung in Europa mehr als 250.000 jüdische Einwanderer nach Palästina.
1936 bis 1939
Widerstand der Palästinenser gegen die britische Mandatspolitik und die zionistische Kolonisation erreicht einen Höhepunkt.
1939 bis 1945
haSchoah beEuropa
29. November 1947: Die UN-Vollversammlung beschließt mit der Resolution 181/II die Teilung Palästinas und die Gründung eines jüdischen und eines arabischpalästinensischen Staates sowie die Internationalisierung des Gebietes von Jerusalem.

Nachdem die UNO am 29.11.1947 die Teilung des ehemaligen britischen Mandatsgebietes Palaestina (britisch seit 1918, zuvor Randprovinz des Ottomanischen Imperiums) beschlossen hatte, zogen die Briten ab.

Die juedische Bevoelkerung des ehem. Mandatsgebietes rief im ihr zugesprochenen Teil am 14.Mai 1948 den Staat Israel aus.

14. Mai 1948
Proklamation des Staates Israel. Der Staat Israel wird unabhängig und absorbiert in seinen ersten vier Jahren über 700.000 Immigranten.
14./15. Mai 1948
Arabische Armeen beginnen mit einem Angriff auf Israel den ersten arabischisraelischen Krieg (Unabhängigkeitskrieg).
11. Dezember 1948
UNResolution mit Bekräftigung des Rechts auf Rückkehr oder Wiedergutmachung für Palästinenser.
1950: Israel verabschiedet das Rückkehrergesetz, das das Recht eines jeden Juden auf Einwanderung nach Israel bestätigt.
29. Oktober bis 5. November 1956
SuezKrise.
1958/59
Palästinenser, darunter Yassir Arafat, gründen in Kuwait die Bewegung zur Befreiung Palästinas, Fatah.
28. Mai bis 2. Juni 1964
Tagung des Ersten Palästinensischen Nationalkongresses, Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO).
5. bis 10. Juni 1967
Sechs-Tage-Krieg. Bei Kriegsende ist Jerusalem zum erstenmal seit 2000 Jahren unter jüdischer Souveränität vereint.
1968 - 1970
Der Abnützungskrieg fordert einen hohen Preis, doch Israel trotzt der Herausforderung.
1970
In Jordanien entbrennen zwischen Jordaniern und Palästinensern bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen, die mit einer Niederlage der Palästinenser enden (Schwarzer September).
6. bis 26. Oktober 1973
Israel ist mit seiner bisher stärksten Bedrohung konfrontiert, dem Jom Kippur-Krieg.
13. November 1974
Erstmals Rede Yassir Arafats vor UNO-Vollversammlung.
1976
In einer dramatischen Operation rettet Israel im ugandischen Entebbe festgehaltene Geiseln.
12.-20. März 1977
13.Treffen des Palästinensischen Nationalrats der PLO in Kairo. Jassir Arafat überzeugt die Delegierten von einer Zwei-Staaten-Lösung des Konflikts. Mehrheitlich wird der Vorschlag, einen unabhängigen palästinensischen Staat auf einem Teil Palästinas zu gründen, angenommen.
17. Mai 1977
Erstmals gewinnen die Rechtsparteien die israelischen Parlamentswahlen. Menachem Begin wird Ministerpräsident.
19. bis 21. November 1977
Staatsbesuch des ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat in Jerusalem.
14. März 1978
Israel marschiert im Südlibanon ein.
5. bis 17. September 1978
Ägypten, Israel und die Vereinigten Staaten unterzeichnen das Camp-David-Abkommen.
26. März 1979
Ägypten schliesst als erstes arabisches Land Frieden mit Israel. In Camp David zwischen Jimmy Carter, Anwar al Sadat und Menachem Begin getätigte Verhandlungen sehen unter anderem für die Palästinenser in den israelisch besetzten Gebieten eine baldige Autonomie vor.
6. Oktober 1981
Ermordung von Präsident Sadat.

25. April 1982
Israel zieht sich ganz aus der Sinai-Halbinsel zurück.

6. Juni 1982
Raketenangriffe auf Galiläa ziehen Israel in den Libanonkrieg.
Israelische Truppen dringen in den Libanon ein, um dort die Palästinenser zu bekämpfen. Beginn der israelischen Invasion im Libanon und der Belagerung Beiruts.
21. August bis 4. September 1982: 13.000 palästinensische Kämpfer ziehen, nachdem sie Wochen hindurch dort eingekesselt waren, aus Westbeirut ab.
14. bis 18 September 1982
Der neu gewählte Staatspräsident des Libanon Beschir Gemayel wird noch vor seiner Amtseinführung ermordet. Die israelischen Truppen marschieren in West-Beirut ein. Das Massaker christlicher Falange-Milizen in den Flüchtlingslagern Sabra und Schatila verursacht nach Angaben der israelischen Untersuchungskommission unter Vorsitz von Richter Kahan 800 Tote. Die PLO spricht von 1.500 Toten.
1984
Im Rahmen von "Operation Moses" werden 8000 äthiopische Juden insgeheim nach Israel gebracht.
8. Dezember 1987
In den israelisch besetzten Gebieten beginnen Palästinenser, vor allem Jugendliche, eine Rebellion gegen das Besatzungsregime (Intifada).
1987

15. Dezember 1988
Die PLO proklamiert auf dem XIX. Nationalkongreß den Staat Palästina bei Anerkennung der Existenz Israels.
1989
Die Masseneinwanderung aus der Sowjetunion beginnt.
22. Oktober 1989
Das Taif-Abkommen leitet die Beendigung des Libanesischen Bürgerkriegs ein.

1990

Januar 1991
Golfkrieg - 1991: Innert 36 Stunden werden im Rahmen von "Operation Shlomo" 14.000 äthiopische Juden nach Israel gebracht, während im Golfkrieg irakische Raketen auf das Land niedergehen.
30. Oktober 1991
In Madrid beginnt unter der Schirmherrschaft der USA und der Sowjetunion eine Nahostkonferenz, an der alle am Konflikt beteiligten Parteien teilnehmen (14 palästinensische Vertreter als Teil der jordanischen Delegation). Parallel laufen in Oslo Geheimverhandlungen mit Vertretern der PLO.
1992

10.September 1993
Die Regierung Israels gibt die mit der PLO erzielte Grundsatzerklärung, die den Rahmen für Friedensverhandlungen bildet, bekannt. Diese wird am 13. September 1993 in Washington unterzeichnet. Vertreter der PLO und Israels unterzeichnen in Washington eine gemeinsame Prinzipienerklärung, die unter anderem für die Palästinenser im Gazastreifen und im Gebiet um Jericho für eine Übergangsperiode, eine Selbstverwaltung vorsieht.
4. Mai 1994
Gaza-Jericho-Abkommen. Israel und Jordanien unterschreiben einen Friedensvertrag.
1995
Israel und die PLO unterzeichenen "Oslo2" Am 14. Oktober 1994 erhalten Yassir Arafat, Schimon Peres und Jitzchak Rabin in Oslo den Friedensnobelpreis.
Am 4. November 1995 wird Jizhak Rabin von einem national-religiösen Israeli ermordet.
Januar 1996
Arafat wird Präsident des Palästinenserparlaments. März 1996
Syrisch-israelische Gespräche in Wye, Maryland.
Mai 1996
Benjamin Netanjahu (Likud) wird neuer Premierminister Israels.
Januar 1997
Israel übergibt Hebron zu 80 Prozent an die Verwaltung der Palästinenser.
Oktober 1998
Arafat, Netanjahu und Clinton einigen sich in Wye nach dem Prinzip "Land für Frieden" auf weiteren Rückzug Israels aus der Westbank.
Januar 1999
Israels Regierung zerbricht, Wye-Zeitplan wird storniert.
Mai 1999
Ehud Barak (Arbeitspartei) wird neuer Premierminister Israels.
September 1999
Barak und Arafat setzen in Sharm el-Sheikh den 13. September 2000 als letzten Termin für einen Friedensvertrag fest.
Dezember 1999
Ein Treffen Baraks mit Syriens Außenminister Faruk al-Schara in Washington bleibt ohne Ergebnis
März 2000
Treffen in Genf zwischen US-Präsident Bill Clinton und dem syrischen Präsidenten Hafis el-Assad bringt keinen Fortschritt.
Juli 2000
Gipfel von Camp David endet ohne Erfolg.
28. September 2000
Der Besuch des Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem Tempelberg in Jerusalem wird von den Palästinenser zum Anlass genommen erneut gewalttätige Auseinandersetzungen aufleben zu lassen. In der Stadt, im Westjordanland und Gaza markieren diese den Anfang der neuen Intifada.
16-18. Oktober 2000
Gipfel von Sharm el-Sheikh. Das Abkommen sieht ein Ende der Gewalt vor, die Bildung einer Untersuchungskommission und eine Aufhebung der Abriegelung der Palästinensergebiete.

QUELLE:
Hagali
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Verfasst am: Sa Dez 27, 2008 11:12 pm



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