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Atheistenwerbung: Wörtchen „wahrscheinlich“ erregt Anstoß
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Jan 14, 2009 12:06 am Antworten mit Zitat

Religion & Weltanschauung 13.01.09
Atheistenwerbung: Wörtchen „wahrscheinlich“ erregt Anstoß


Rund 800 Busse in England, Schottland und Wales sind derzeit unterwegs mit der Aufschrift „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Keine Sorge - genießen Sie das Leben.“ Foto: Atheist Campaign
L o n d o n (idea) – Eine atheistische Werbekampagne auf öffentlichen Verkehrsmitteln in Großbritannien hat zu einer Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde für die Werbewirtschaft ASA geführt.
Rund 800 Busse in England, Schottland und Wales sind derzeit unterwegs mit der Aufschrift „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Keine Sorge - genießen Sie das Leben.“ Die Organisation Christian Voice (Christliche Stimme) hat Beschwerde gegen diese Aussage eingelegt, weil es ihr an Wahrhaftigkeit mangele. Nach den ASA-Vorschriften müssen Werbetreibende ihre Behauptungen dokumentieren können. Das aber könnten die Vertreter der Kampagne nicht, denn es gebe mehr als genügend substantielle Hinweise auf Gott, so Stephen Green, Direktor von Christian Voice. Atheisten könnten vergleichsweise wenige Beweise für ihre Behauptung liefern, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gebe. Wie die Rundfunkanstalt BBC (London) weiter berichtet, nimmt die Britische Humanistische Vereinigung, die hinter der Kampagne steht, die Beschwerde nicht ernst. Sie habe dort nur Gelächter ausgelöst.

Dawkins fühlt sich an Bierwerbung erinnert
Um den Vorschriften der ASA zu genügen, hatten die Organisatoren „wahrscheinlich“ in den Werbespruch aufgenommen. Sonst hätte sich die Kampagne dem Vorwurf der Irreführung ausgesetzt, denn niemand könne mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, dass Gott nicht existiere. Die US-Zeitung Los Angeles Times befragte dazu den bekanntesten Unterstützer der Kampagne, den Oxforder Evolutionsbiologen und Bestellerautor Prof. Richard Dawkins („Der Gotteswahn“). Er hatte sich, wie er sagte, ursprünglich eine „stärkere Aussage“ gewünscht. Andererseits stecke in dem Satz „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott“ ein bisschen „schrulliger Humor“. Sie erinnere ihn an die frühere Werbung einer dänischen Brauerei: „Vielleicht das beste Bier der Welt“. Die christliche „Denkfabrik“ Theos (London) erwartet, dass der Spruch das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung entfaltet und mehr Menschen zum Nachdenken über Gott anregt. Wenn man jemandem sage, er habe „wahrscheinlich“ daran gedacht, die Haustür abzuschließen, dann sähen die meisten Menschen zur Sicherheit erst recht noch einmal nach.

http://www.idea.de
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Verfasst am: Mi Jan 14, 2009 12:06 am



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