Einloggen, um private Nachrichten zu lesen 
Benutzername: Passwort:   
  Christliche-Teestube (Forum.)
  Hier sind verschiedene aktuelle Themen.
Index  FAQ  Suchen  Mitgliederliste  Benutzergruppen  Profil  Registrieren

     Intro     Portal     Index     
Allgemeines von/über Israel.
Gehe zu:  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Aktuelle Tagesgeschehen
Autor Nachricht
Golf_Variant



Offline

Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Jan 14, 2009 1:08 am Antworten mit Zitat

Israelische Militäroperation im Gaza-Streifen

מבצע עופרת יצוקה • Operation Cast Lead • Operation Gegossenes Blei

Überblick

Die israelischen Opfer
Israelische Militäroperation im Gaza-Streifen
Humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza
Stellungnahmen und Kommentare
Reaktionen aus Deutschland
Videos
Hintergrund: Fragen der Verhältnismässigkeit
Hintergrund: Die Hamas - eine Terrororganisation mit Regierungsauftrag

Die israelischen Opfer

Seit Beginn der Militäroperation im Gaza-Streifen sind bereits neun Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet worden. 19 Soldaten wurden verletzt. Bei den Todesopfern handelt es sich um:

Stabsunteroffizier Dvir Emmanueloff, 22, aus Giv'at Ze'ev
Gefreiter Yousef Muadi, 19, aus Haifa
Major Dagan Wertman, 32, aus Ma'aleh Mikhmash
Stabsunteroffizier Nitai Stern, 21, aus Jerusalem
Hauptmann Yonatan Netanel, 27, aus Kedumim
Stabsunteroffizier Alexander Mashvitzky, 21, aus Be'er Sheva
Major Ro'i Rosner, 27, aus Holon
Stabsunteroffizier Amit Robinson, 20, aus dem Kibbutz Magal
Hauptmann Omer Rabinovitch, 23, aus Arad
(MFA, 09.01.09)

Vier israelische Staatsbürger wurden bei Raketen- und Mörsergranatenangriffen aus dem Gaza-Streifen ermordet.



Der 58-jährige Beber Vaknin aus Netivot wurde am Samstag in seiner Heimatstadt bei einem Raketeneinschlag in einem Wohnhaus getötet.
Gestern starb der israelische Araber Hani al-Mahdi (27) aus dem Beduinendorf Ar'ur im Negev, als eine Grad-Rakete auf einer Baustelle in Ashkelon einschlug.
Irit Sheetrit (38) aus Ashdod wurde beim Einschlag einer Grad-Rakete in ihrer Heimatstadt getötet. Die Hamas übernahm die direkte Verantwortung für diesen Angriff.
Der drusische Unteroffizier Lufti Nasraladin (38) aus Daliat el-Carmel wurde bei einem Mörsergranatenangriff nahe Nahal-Oz getötet.
(MFA, 30.12.08)

Israelische Militäroperation im Gaza-Streifen

Militäroperation in Gaza geht weiter

Am 18. Tag der israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen ist heute ein Offizier der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bei einer Explosion schwer verletzt worden. Zwei Soldaten trugen leichte Verletzungen davon.

Einheiten der verschiedensten Waffengattungen haben auch über Nacht ihre Operationen gegen Ziele der Hamas im gesamten Gaza-Streifen fortgesetzt. Abermals hatten sich Mitglieder der Terrororganisation u. a. in Moscheen und Schulen verschanzt und von dort auf israelische Truppen geschossen. Nahe dem Sicherheitszaun im nördlichen Gaza-Streifen wurden zwei Tunnel ausgehoben, die zum Waffenschmuggel dienten.

Der Ha'aretz-Reporter Amos Harel, der israelische Truppen bei ihrem Einsatz begleiten konnte, berichtet von der grossen Motivation der Soldaten. So sagte etwa Tomer, ein Angehöriger der Givati-Brigade aus Ra'anana: "Die Eltern machen sich Sorgen, aber wir fühlen, dass sie hinter ihren Kindern stehen. Jeder weiss, dass wir das Richtige tun."

Gur Rosenblatt und Guy Ohaion, zwei Infanterieoffiziere der Reserve, betrachten ihren Einsatz als eine nationale Mission. "Es ist eine einmalige Gelegenheit, Israels Abschreckungspotential wieder herzustellen." Die Soldaten seien bestens auf diese Mission vorbereitet worden.

(Ha'aretz, 13.01.09)

... vorangegangene Meldung finden Sie: >> hier <<

Humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza

Humanitäre Hilfe für Gaza

Am gestrigen Montag sind 3129 Tonnen mit humanitären Hilfsgütern von Israel in den Gaza-Streifen transferiert worden. Diese bislang grösste Lieferung seit Beginn der Militäroperation enthielt Lebensmittel, Medikamente und medizinisches Equipment. Insgesamt passierten 120 Lastwagen mit Hilfstransporten die Übergänge Kerem Shalom und Karni.

Zusätzlich flossen 27 Tonnen Getreide und Tierfutter über das Förderfliessband in Karni in den Gaza-Streifen. Seit Beginn der Militäroperation sind 926 Lastwagen mit 22 046 Tonnen Hilfsgütern in den Gaza-Streifen gefahren.

Am heutigen Dienstag werden voraussichtlich 100 bis 150 Lastwagen den Übergang Kerem Shalom passieren.

Unter dem folgenden Link lassen sich die Vorgänge am Übergang Kerem Shalom live verfolgen: http://w3.castup.net/castup/Kerem-Shalom/

Unter dem folgenden Link gibt es einen kleinen Kurzfilm: http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=humanitarian120109V&ak=null

(MFA, 13.01.09)

Zu der Behauptung, dass sie am 08.01. Lastwagen der UN-Hilfsorganisation UNRWA beschossen hätten, teilen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) mit:

"In Bezug auf gestern aufgestellte Behauptungen, wonach eine ZAHAL-Einheit einen UN-Lastwagen beschossen haben soll, hat eine Untersuchung von ZAHAL ergeben, dass die israelischen Truppen nicht auf den Lastwagen geschossen haben. Im Gegenteil dazu möchten die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte betonen, dass die bei dem Vorfall Verwundeten vom Roten Kreuz evakuiert und später zur ärztlichen Behandlung nach Israel gebracht wurden."

(MFA, 12.01.09)

... vorangegangene Meldung finden Sie: >> hier <<

Stellungnahmen und Kommentare

Israel weist UN-Menschenrechtsratsresolution zurück

Israel hat die gestrige Resolution des UN-Menschenrechtsrats, in der dieser die Militäroperation in Gaza verurteilt, als irrelevant und einseitig zurückgewiesen. Auch kein westliches oder demokratisches Land unterstützte die Resolution.

Die Resolution enthält Elemente, die für Israel völlig inakzeptabel sind. Sie ignoriert den Terrorismus, der gegen Israel ausgeübt wird, die Verantwortung der Hamas für die Geschehnisse, die Tatsache, dass israelische Bürger seit Jahren dem Raketen- und Mörserfeuer von Seiten der Hamas und anderer Terrororganisationen ausgesetzt sind, den gegen das internationale Recht verstossenden Missbrauch von Zivilisten als menschliche Schutzschilde durch die Hamas und ihre absolute Unwilligkeit, dem politischen Prozess und den wahren Interessen von Israelis und Palästinensern gleichermassen Folge zu leisten.

Weitere Informationen hierzu finden Sie: hier (extern)

Der UN-Botschafter Israels in Genf, Aharon Leshno-Yaar, hat sich vor der Sondersitzung des Menschenrechtsrats am Montag direkt an die palästinensische Delegation gewandt:

"Ich würde gerne meinen palästinensischen Kollegen fragen: Habt ihr nichts aus der 60jährigen Geschichte des Konflikts gelernt? Habt ihr irgendwelche Schlüsse gezogen? Gibt es irgendwelche Lektionen für euch? Stecken wir in der Realität von 1948 fest?

Begreift ihr nicht endlich, dass es in der wirklichen Welt - nicht der Traumwelt dieses Rates - keinen sinnvollen Konsens ohne Israel geben kann?"

Die vollständige Rede finden Sie: hier (extern)

(MFA, 12.01.09)

Livni besorgt über Antisemitismus

Israels Aussenministerin Tzipi Livni hat die Beunruhigung Israels angesichts der gegenwärtigen Welle antisemitischer Übergriffe in verschiedenen Teilen der Welt zum Ausdruck gebracht.

"Mit grosser Sorge und Abscheu haben wir unzählige Berichte über physische, moralische, verbale und andere Manifestationen antisemitischer Attacken gegen Juden und Israelis in vielen Teilen der Welt erhalten. U. a. kam es zu physischen Übergriffen, Gewalt und Missbrauch gegenüber Juden, zur Schändung von Friedhöfen und Synagogen, antisemitischer Hetze auf pro-palästinensischen Demonstrationen und antisemitischen Graffitis an jüdischem Eigentum. Auch Karikaturen, Kommentare und Presseberichte erinnern an jene, die in den dunkelsten Tagen des frühen 20. Jahrhunderts in gewissen Ländern erschienen. Israel und das jüdische Volk sind entsetzt über die Ausdrücke von Hetze, Hass und krassem Extremismus."

Die vollständige Erklärung findet sich: hier (extern)

(MFA, 12.01.09)

Mor: Proteste in Europa sind unfair

Israels Gesandter in Deutschland, Ilan Mor, hat im Interview mit der Zeitung Der Sonntag in Freiburg die gegenwärtige israelische Militäroperation im Gaza-Streifen gerechtfertigt und dabei auch seinen Eindruck der Proteste in Europa gegen eben diese geschildert.

"Ich betrachte sie als unfair. Gegen Israel zu demonstrieren, während wir das Recht auf Israel ausüben - das ist für mich eine Enttäuschung. In Europa gibt es ein grundsätzliches Missverständnis: Es kann nicht sein, dass wenn wir gegen Terroristen vorgehen, man von Israel verlangt, nicht reagieren zu dürfen. Für uns ist diese Haltung aber nicht neu. Als Anfang der 90er Jahre während des ersten Golfkriegs 42 irakische Langstreckenraketen auf Israel niederprasselten, sass ich mit meinen zwei kleinen Kindern im Schutzbunker - und in Europa wurde gegen Israel demonstriert. Israel ist gezwungen, militärisch zu reagieren. Meinen sie, es macht uns Spass, gegen Palästinenser zu kämpfen, überhaupt zu kämpfen?"

Das vollständige Interview gibt es unter dem folgenden Link: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/Data/153009.pdf

(Der Sonntag in Freiburg, 11.01.09)

Gazas wahre 'Unverhältnismässigkeit'

Der in Kuba geborene spanische Autor Carlos Alberto Montaner hat sich im Diskussionsforum der Washington Post gegen die internationale Kritik an der vermeintlichen 'Unverhältnismässigkeit' von Israels Militäroperation im Gaza-Streifen gewandt.

Sein Artikel findet sich hier: http://newsweek.washingtonpost.com/postglobal/carlos_alberto_montaner/2009/01/gazas_true_disproportion.html

(The Washington Post, 12.01.09)

... vorangegangene Meldung finden Sie: >> hier <

Reaktionen aus Deutschland

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Ulm/Neu-Ulm hat in einer Presseerklärung gefordert, dass die Hamas dem Terror gegen Israel ein Ende setzen müsse und es an der internationalen Gemeinschaft sei, die Lieferungen von Waffen, Munition und Sprengstoff an die Hamas zu unterbinden.

In einer Presseerklärung hat sich auch die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs an die Seite Israels gestellt und die Militäroperation im Gaza-Streifen unterstützt.

In einem offenen Brief an die Islamische Religionsgemeinschaft in Bremen kritisiert das Präsidium der Jüdischen Gemeinde Bremen den Missbrauch der islamistischen Propaganda:

"(…) Indem Sie sich bei den Aufrufen zu den Protestaktionen die propagandistischen Fälschungen und Unwahrheiten der Hamas zu eigen machen und medienwirksam verbreiten, gefährden Sie den Frieden in unserer Stadt. So haben Sie zwei Fotos, die zu den Klassikern der antiisraelischen Lügenpropaganda gehören, für die Herstellung der Plakate am 3.1.2009 verwendet. Auf dem einen werden Kinder gezeigt, die in grosser Angst einen israelischen Soldaten anblicken. Das ist aber nur ein Fragment. Das komplette Foto zeigt, dass dieser Soldat diese Kinder vor der terroristischen Gefahr schützt. Auf dem anderen Foto werden Kinderleichen beweint, die vor Jahren von der Hisbollah von überall her zusammengetragen wurden, um ein angebliches Massaker zu inszenieren. Dieses Foto wird von Ihnen als aktuelles und wahres Abbild ausgegeben.
In der für den 9.1.2009 geplanten Aktion auf dem Bremer Marktplatz wollen Sie alle Opfer des Krieges auf der palästinensischen Seite als zivile Opfer sehen. In Ihrer Darstellung gibt es keine Terroristen, keine Charta der Hamas mit ihrem Hauptziel - Vernichtung des Staates Israel, keine Tausenden von Raketen, die vom Gazastreifen aus auf die zivile Bevölkerung Israels abgeschossen wurden, keine unmittelbare Bedrohung für Millionen Israelis, keine israelischen Opfer. (…) Sie (…) lassen sich instrumentalisieren von der islamistischen Propaganda des Terrors. Sie benutzen Trauer und das Elend der Palästinenser. Sie geraten gefährlich nah an die Grenze, die Toten zu missbrauchen und Antisemitismus zu schüren.

Zusätzlich zu den schrecklichen Bildern, die die Kriegsrealität tragischerweise schafft, wollen Sie neue Bilder medienwirksam erschaffen. Ihre Aktion steht einer Völkerverständigung entgegen. Sie stellt die Verbundenheit zu Deutschland, zur deutschen Gesellschaft und Geschichte in Frage. Sie verlässt den Rahmen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs.

Wir erwarten selbstverständlich nicht, dass Sie unsere Sicht auf die momentanen Kriegshandlungen im Nahen Osten teilen. Wir verstehen sogar Ihre starke Betroffenheit. Doch wir bedauern zutiefst, dass Sie die von Ihnen unbedachten Folgen Ihrer Aktion nicht berücksichtigen und somit die verantwortungsvolle Beteiligung am sozialen Frieden in der Stadt aus den Augen zu verlieren scheinen."

(Botschaft des Staates Israel, 13.01.09)

... vorangegangene Meldung finden Sie: >> hier <<

Videos

Hamas verschanzt sich hinter Kindern
Es ist eine eingespielte Methode der Terrororganisation Hamas, palästinensische Zivilisten im Gaza-Streifen als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Der nachfolgende Film bringt dies eindrucksvoll zum Ausdruck:
http://www.youtube.com/watch?v=oNLL7wl6YFc

"Roter Alarm” im Süden Israels:
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=panic02-V&ak=null
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=panic01-D&ak=null

Landung einer Gradrakete in Ashqelon:
http://www.youtube.com/watch?v=DbSFPZWWuc8&feature=related

"Genug ist Genug!"
http://www.youtube.com/watch?v=iURBrVbSsSs

Wie die Hamas ihre Kinder missbraucht:
http://www.youtube.com/watch?v=eTGbP55HGi8

Powerpoint-Präsentation über die Erziehung palästinensischer Kinder zum Terror
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=Stuff001&ak=null

Weitere Clips:
Kind auf dem Spielplatz:
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=PLAYGROUND-D&ak=null
Kind im Schutzkeller:
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=TRAUMA-D&ak=null
Hamas-Gehirnwäsche:
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=KALACH-D&ak=null

Nach einer Warnung Israels vor einem Angriff ruft die Hamas Kinder auf, ein menschliches Schutzschild zu formieren:
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ClipMediaID=1915990&ak=null

Die IDF greift eine Moschee in Gaza an, die mehrere Explosionen nach sich zieht, ausgelöst durch die dort gelagerten Munitions- und Sprengstoffmengen:
http://switch3.castup.net/cunet/gm.asp?ai=58&ar=attack%20on%20mosque%20-%20D&ak=null

Interview mit dem Schauspieler John Voight im israelischen TV
http://www.youtube.com/watch?v=phTtykyzWm0

Terror - was wirklich in Nahost geschieht:
http://www.terrorismawareness.org/what-really-happened/

Hintergrund: Fragen der Verhältnismässigkeit

Israel befindet sich in einem Konflikt, den es nicht selbst begonnen hat - tatsächlich hat Israel im Jahr 2005 im Rahmen seiner Abzugsinitiative jeden israelischen Soldaten und alle 8000 israelischen Zivilisten aus dem Gaza-Streifen abgezogen. Dennoch wurde Israel nun gezwungen, zum Schutz seiner Bürger, die von der Terrororganisation Hamas absichtlich angegriffen wurden und werden, zu handeln.

Obwohl die Hamas keine Bemühungen unternimmt, das Völkerrecht einzuhalten, verpflichtet sich Israel dazu, im Rahmen des Gesetzes zu reagieren. Während die Hamas Zivilisten sowohl als Schutzschilde als auch als Ziele missbraucht, bemüht sich Israel, die Schädigung von Zivilisten auf beiden Seiten so gering wie möglich zu halten.

Das Völkerrecht erkennt an, dass zivile Opfer im Rahmen rechtmässiger militärischer Operationen auftreten können. Eine Operation ist dann rechtmässig, wenn sie sich gegen ein "legitimes militärisches Ziel" richtet und "verhältnismässig" ist.

Laut Genfer Konvention und gebräuchlichem Völkerrecht hört ein Raketenwerfer oder Waffenlager auch dann nicht auf, ein legitimes militärisches Ziel darzustellen, wenn es inmitten eines zivilen Wohnviertels platziert worden ist. Die Hauptverantwortung für zivile Opfer als Folge solcher "Abschirmung" trägt die Seite, die absichtlich Zivilisten einem Risiko aussetzt.

Das Völkerrecht fordert auch, dass jegliche militärische Operation in dem Sinn "verhältnismässig" sein muss, dass der zu erwartende Kollateralschaden für Zivilisten und zivile Objekte im Verhältnis zu den zu erwartenden militärischen Vorteilen durch die Operation nicht unverhältnismässig ist. Dies ist eine komplexe und schwierige Gleichung, und das Völkerrecht fordert vom jeweiligen Feldkommandanten in der Hitze des Gefechts eine bestmögliche Abwägung, in der alle relevanten Gesichtspunkte berücksichtigt werden, darunter auch die Sicherheit der eigenen Truppen.

Israel wendet diese Grundsätze des Kriegsrechts in der Ausbildung seiner Soldaten, in der Operationsplanung und in der Praxis an. Häufig werden vorgeschlagene Operationen abgesagt, weil das Risiko der Schädigung von Zivilisten möglicherweise nicht proportional ist zu den militärischen Zielen der Operation.

(MFA, Dezember 2008)

Hintergrund: Die Hamas - eine Terrororganisation mit Regierungsauftrag

Die Charta der "Islamischen Widerstandsbewegung" (HAMAS)

Die HAMAS ist eine fundamentalistisch-islamische Terrororganisation. Am 18. August 1988 gab die Islamische Widerstandsbewegung ihre Charta heraus. Sie propagiert als zentrales Ziel des Hamas die totale Zerstörung des Staates Israel durch den Heiligen Islamischen Krieg (Jihad).

Nachfolgend Auszüge aus der HAMAS-Charta:

Die Ziele des HAMAS:
"Die Islamische Widerstandsbewegung (...) strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten." (Artikel 6)

Die Zerstörung Israels:
"Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat." (Präambel)

Der Aufruf zum Jihad:
"Der Jihad ist die persönliche Pflicht jedes Moslems, seit die Feinde Teile des moslemischen Landes geraubt haben. Angesichts des Raubes durch die Juden ist es unvermeidlich, dass ein Banner des Jihad gehisst. wird." (Artikel 15)

Ablehnung von Friedensinitiativen:
"Friedensinitiativen und so genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen ... Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung." (Artikel 13)

Antisemitische Hetze:
"Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: "Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm" und töte ihn."" (Artikel 7)

Die Feinde haben lange Zeit Ränke geschmiedet ... und riesigen, bedeutungsvollen, materiellen Reichtum angesammelt. Mit ihrem Reichtum haben sie weltweit die Kontrolle über die Medien übernommen, ... mit ihrem Geld haben sie in verschiedenen Teilen der Welt Revolutionen gesteuert ... Sie standen hinter der Französischen Revolution, der Russischen Revolution und den meisten anderen Revolutionen ... Mit ihrem Geld bildeten sie geheime Organisationen, z. B. die Freimaurer, die Rotary Clubs und die Lions Clubs, welche über die ganze Welt ausgebreitet sind, um Gesellschaftssysteme zu zerstören und zionistische Interessen wahrzunehmen ... Sie standen hinter dem I. Weltkrieg und bildeten den Völkerbund, mit welchem sie die Welt regierten. Sie standen hinter dem II. Weltkrieg, durch den sie riesige finanzielle Gewinne erzielten ... Sie sind die Drahtzieher eines jeden irgendwo in der Welt geführten Krieges." (Artikel 22)

"Der Hamas betrachtet sich selber als Speerspitze und Vorhut des gemeinsamen Kampfes gegen den Welt-Zionismus ... Islamische Gruppen in der ganzen arabischen Welt sollten das gleiche tun, da sie für ihre zukünftige Aufgabe, den Kampf gegen die kriegstreiberischen Juden, bestens gerüstet sind." (Artikel 32)

http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?DocumentID=37150&MissionID=88

Auch wenn die Informationen über die Hamas nicht tagesaktuell sind, so hat der Terror der Hamas in den letzten Jahren nichts an Grausamkeit und Schrecken eingebüsst und wird

http://il.youtube.com/watch?v=zZYwvkqt4WM

http://il.youtube.com/watch?v=q_YrStHhckQ

http://www.youtube.com/watch?v=RTu-AUE9ycs

QUELLE:
http://www.israelnet.de
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Forenking





Verfasst am: Mi Jan 14, 2009 1:08 am



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Aktuelle Tagesgeschehen


 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

phpBB skin developed by: John Olson
Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group