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Unterwegs mit Gott
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Stefan Donges



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Anmeldedatum: 15.01.2009
Beiträge: 3
Wohnort: Lambrecht
BeitragVerfasst am: Do Jan 15, 2009 10:01 am Antworten mit Zitat

Wer mit Gott unterwegs ist, steht unter seinem Schutz, seiner Versorgung und seinem Segen. Dazu nachfolgend einige Auszüge aus meinen aktuellen Büchern. Auch Treue belohnt Gott uns so fahre ich jetz keinen kleinen Motorroller mehr wie in der folgenden Erzählung, sondern eine CM 200 T und eine XS 400 Se. Gelobt sei Gott!


"Täusch dich nicht. Wir befinden uns in einer Zeit in der eine Konservendose im Vorratsschrank möglicherweise länger haltbar ist als die uns bekannte Welt.“
Stefan Donges

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Nur ein Spot, bleiben Sie dran!
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„In Usbach Aralt ist der Geist des Weinens!“ Wenn einem so viel Schlechtes wird beschert, das ist schon eine Umkehr wert!
Nicht nur in Usbach Aralt ist der Geist der Welt,
(jeglicher Verzehr führt dazu, dass man ewig auf die Nase fällt),
da schau ich lieber mit Freude auf Jesus Christus den einzig echten Held!

„Geiz ist geil und in deinem Herzen bald ein tödlicher Pfeil!“

J Ä G E R K L E I S T E R:
(Muss was drin sein)
„Ob Kellermeister oder Jägergeister, allein der Inhalt macht dich dreister!
Greif zu und der Alkohol wird bald dein Meister!
Erst schmeichelt er, dann beißt er!

Wer glaubt ein Schriftsteller säße den ganzen Tag zu Hause in seiner Kammer um über sein nächstes Buch nachzusinnen und dieses dann zu Papier zu bringen, irrt sich, zumindest in meinem Fall. Sicher, es gab auch bei mir solche Phasen, ganz am Anfang, als ich meine ersten Bücher, zunächst mit einer alten mechanischen Reiseschreibmaschine, dann mit einer elektrischen Schreibmaschine schrieb, die jedoch schnell ein Eigenleben entwickelte und manchmal selbständig ein Apostroph oder gar einen anderen Buchstaben eintippte, so dass ich wütend das Blatt aus derselbigen entreißen, zerknüllen und in den Papierkorb werfen musste. Es dauerte daher in dieser Zeit manchmal ein bis zwei Tage, eine einzige, einigermaßen fehlerfreie Seite zu tippen. Doch das Buch an welchem ich damals jeweils arbeitete, beherrschte mich so sehr, dass ich selbst, trotz dieses verzweifelten Kampfes mit einer elektrischen Schreibmaschine, der mich immer wieder an den Rande des Wahnsinns brachte, irgendwann ein komplettes Manuskript vor mir liegen hatte, welches ich dann, aus Angst dass es gestohlen wurde, ständig in meinem Rucksack mit mir führte. Man sieht schon, normal war das nicht mehr. Das ist jetzt sieben Jahre her, mittlerweile arbeite ich mit moderner Technik und meine Bücher beherrschen mich nicht mehr in diesem Maße. Innerlich, meine ich, denn mein normaler Tagesablauf ist heute nicht weniger als damals, vorsichtig ausgedrückt: von Büchern geprägt, und jeder Arbeitslose würde vermutlich ein Stellenangebot vom Arbeitsamt, dass meine Arbeit beschreiben würde, empört als unzumutbar zurückweisen.
Doch wer eine Vision hat und nicht bereit ist alles dafür zu geben um diese zu verwirklichen, wird keinen Erfolg haben. Im Sommer stehe ich zumeist um 4 Uhr morgens auf, da ich einige Zeit benötige um wach zu werden, den Tag mit einem Gebet beginne, unsere 9 Nymphensittiche mit frischem Wasser und Futter versorgen muss und die Orte in denen ich meine Bücher vorstelle und verkaufe, nachdem ich dies in der näheren Umgebung schon getan habe, oft erst nach 2, 3 oder manchmal 4 Stunden Fahrzeit mit meinem 50er Motorroller zu erreichen sind. Heute, an einem Tag Ende August 2007, fahre ich nach Ludwigshafen/Mannheim, was nicht ganz so weit ist. Frühmorgens um 6 Uhr starte ich in der Dämmerung und merke nach einiger Zeit, dass ich mich wieder einmal zu dünn angezogen habe, denn ich beginne zu frieren. Doch in dem Bewusstsein, dass es ein warmer Spätsommertag werden wird, fahre ich einfach weiter. Anders ist dieses im Winter, wenn ich mich so dick anziehen muss, dass ich mich kaum noch bewegen kann, das Auf- und Absetzen des Helms oder das Hochhalten eines Handys aufgrund der einengenden Kleidungsmasse zur schier unglaublichen Anstrengung wird und ich dennoch nach kurzer Zeit immer wieder zitternd vor Kälte alle paar Kilometer anhalten muss, um mich durch Bewegungen aufzuwärmen. Doch jetzt ist Sommer und ich kann durchfahren. Während der Fahrt bete ich in Sprachen und singe leise Lobpreislieder, denn ich bin wiedergeborener Christ und habe den gleichen Heiligen Geist empfangen wie die Apostel damals an Pfingsten (Apostelgeschichte 2: 1-4), als diese begannen in neuen Zungen zu reden (zum Schutz vor dem Wind habe ich ein Tuch vor dem Mund, so dass mein Gesang und meine Zungenrede glücklicherweise den Insassen der entgegenkommenden Fahrzeugen verborgen bleibt). Der Heilige Geist wirkt heute noch genauso, wie zu der Zeit dieser Geschehnisse. Schon oft in meinem Leben hat Gott mich vor einem Unglück und dem Tod bewahrt. Wie etwa vor zwei Tagen. Während der Fahrt mit dem Roller hörte ich plötzlich ein Rattern, eine schnelle Folge von Schlägen, die ich zunächst einem vorbeifahrenden Auto zuschrieb. Als sie jedoch nicht aufhörten hielt ich an um meinen Roller zu überprüfen. Und ich konnte kaum glauben, was ich sah. Ein fingergroßer Nagel hatte sich in mein Hinterrad gebohrt und schlug mit jeder Drehung des Rades gegen den Motor. Daher rührten die Schläge. Der Nagel steckte jedoch quer im Rad und zwar nur im Gummi, so dass ich ihn mit der Zange herausziehen konnte und der Reifen nicht einmal platt war!
Gegen 7:30 versuche ich auf einem katholischen Pfarramt in der Nähe von Ludwigshafen vorzusprechen. Ich verzichte in diesem Bericht auf eine genaue Ortsangabe, um keinen der Menschen mit denen ich an diesem Tag zu tun hatte, in Verlegenheit zu bringen. Die Rollläden des Pfarramtes sind um diese frühe Morgenstunde noch unten, also klingele ich am Pfarrhaus, doch da auch hier niemand öffnet, fahre ich weiter. Gegen 7:45 spreche ich in einem evangelischen Pfarramt eines Vorortes von Ludwigshafen vor. Die Ehefrau des Pfarrers teilt mir mit, dass ihr Mann erst in etwa zwei Stunden wieder erreichbar ist. Ich entschließe mich weiter zu fahren und es auf der Rückfahrt am Nachmittag noch einmal zu versuchen. Um 8:15 komme ich zu einer katholischen Kirche in Ludwigshafen. Die Tür der Kirche steht offen und ich kann den Schluss eines Schulgottesdienstes verfolgen und in meinem Inneren entsteht ein geistiges Bild: Ich sehe, wie dunkle Mächte, religiöse Geister sich auf dem Dach ausbreiten und die geistige Energie des Lobpreisgesanges und der Gebete zurückhalten und ersticken wollen. Doch bei den Gebeten müssen sie jedes Mal zur Seite treten. Die Verbindung zum Himmel ist immer wieder frei. Obwohl es in der kirchlichen Landschaft in Deutschland natürlich traurig aussieht und die meisten „Christen“ dies nur dem Namen nach sind und keinerlei Beziehung zu dem lebendigen Gott haben und noch nicht einmal die unbeschreibliche Kraft des Evangeliums kennen und erlebt haben, treffe ich auch und gerade in der katholischen Kirche immer wieder Pfarrer und auch Ordensschwestern an, die mit dem heiligen Geist erfüllt sind. Gott ist im Moment dabei, sich sein Volk, seine Auserwählten aus dieser sterbenden Welt ohne Zukunft herauszusuchen und er schaut dabei nicht auf die Konfession, sondern auf das Herz jedes Einzelnen.
Als der Gottesdienst zu Ende ist, weiß ich, dass es der Wille Gottes ist, dass ich dem Pfarrer mitteile, dass seine Gebete erhört werden. Ich tue dies, (zum Erstenmal, Gott hält immer wieder Überraschungen bereit), unterhalte mich kurz mit ihm und er kauft ein Exemplar meines neuen Buches Wahrhaftig. Dankbar und ermutigt durch diese Begegnung fahre ich weiter zum evangelischen Pfarramt welches zwei Straßen weiter liegt und der freundliche Pfarrer kauft nach einem kurzen Gespräch ebenfalls ein Buch. Nach kurzer Fahrt durch den dichten Stadtverkehr erreiche ich gegen 9:50 Uhr ein weiteres evangelisches Pfarramt in Ludwigshafen. Die Sekretärin welche die Tür öffnet und mir mitteilt, dass die Pfarrerin den ganzen Tag nicht da ist, schaut mich dabei mit solch einem herablassenden Blick an, dass ich kurz darauf, wieder bei meinem Roller angekommen in den Rückspiegel schaue um zu überprüfen, ob irgend etwas an mir nicht in Ordnung ist. Doch da ich nichts außergewöhnliches feststellen kann, segne ich diese Frau und fahre weiter. Sicher, ich könnte jetzt damit fortfahren seitenlang ähnliche und weitaus schlimmere Erfahrungen die ich beim Verkauf meiner Bücher schon gemacht habe aufzulisten. Doch warum? Was sollte das für einen Sinn haben? Denn es sind alles Menschen mit denen ich zu tun habe. Menschen mit all ihren Fehlern, Schwächen und negativen Erfahrungen die sie gemacht und die sie geprägt haben und sie in dieser oder jener Weise reagieren lassen. Auch ich selbst muss täglich vor meinen allmächtigen Vater im Himmel treten und ihn um Vergebung für meine Schuld bitten. „Christen“ die in größenwahnsinniger Selbstgerechtigkeit andere Denominationen und andere Menschen verurteilen, bezeugen damit leider nur, dass sie das Evangelium nicht verstanden haben und schaden dabei sich und anderen mehr als sie es sich vorstellen können und werden sich vor Gott dafür rechtfertigen müssen.
Etwa um 10:20 Uhr spreche ich in einem evangelischen Pfarramt in einem anderen Stadtteil Ludwigshafens vor. Die freundliche Sekretärin sagt mir, dass der Pfarrer nur Montags und Freitags anwesend ist. Um 11:40 Uhr teilt mir die Sekretärin eines katholischen Pfarramtes mit, dass der Pfarrer die ganze Woche Urlaub hat und nachdem ich den Rhein überquert habe und nun in Mannheim bin, suche ich um 11 Uhr die christliche Alpha Buchhandlung auf, rede mit dem Inhaber und hinterlasse ein Buch zum Probeverkauf. Auch in den Pfarreien die ich zwischen 11 Uhr und 11:45 Uhr aufsuche, erreiche ich nichts. Leider ist auch der Pfarrer einer evangelischen Gemeinde in Mannheim in Urlaub, wie der Kirchendiener mir mitteilt. Gern hätte ich ihn aufgesucht und mit ihm gebetet, denn auch er ist wiedergeborener Christ und voll des heiligen Geistes. Bei unserem letzten Treffen vor etwa einem Jahr, erzählte er mir, dass er sich mittlerweile vorkommt wie Lot inmitten von Sodom und Gomorra. Die Polizei hatte kurz vorher mit einem großen Aufgebot und Maschinenpistolen bewaffnet die Umgebung der Kirche und einen angrenzenden Park, den ich selbst, aufgrund der Erfahrungen meiner eigenen Vergangenheit, sofort als Drogenumschlagplatz und Treffpunkt von Alkoholikern erkannt hatte, durchsucht um die Waffe mit der eine Straftat begangen worden war, zu finden und diese ausgerechnet auf dem Kirchengelände gefunden. Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit. Damals ging er mitten unter die Ärmsten der Armen und unter die schlimmsten Sünder und ebenso tut er es auch heute noch auf der ganzen Welt und so steht eben eine Kirche in welcher der heilige Geist anzutreffen ist und Gottes Wort in Wahrheit und Kraft verkündet wird, mitten in einem solchen Milieu in Mannheim.
Ein ganz anderer Geist schlägt mir jedoch bei meinem nächsten Gespräch mit der Pfarrerin einer evangelischen Gemeinde ein paar Kilometer weiter entgegen. Da am Pfarramt das ich um etwa 12:15 Uhr erreiche niemand öffnet, folge ich dem Schild mit der Aufschrift Gemeindehaus und treffe dort auch eine junge Pfarrerin an, der ich mein Buch vorstelle. Sie sagt mir jedoch, dass sie es sich erst überlegen wolle, ob sie das Buch kauft und so warte ich ungefähr eine halbe Stunde in dem Gemeindehaus bis sie an mich herantritt und mir mit triumphierenden Blick eröffnet, dass sie kein Interesse an dem Buch hat. Ich merke, dass hier leider der Geist der Welt herrscht. Um 13:30 Uhr bin ich wieder in Ludwigshafen und gehe in das Cafe Turm 33, einem der evangelischen Kirche gehörenden Cafe welches sich in einer Kirche befindet, mit der Absicht dort ein Buch zu Werbezwecken auszulegen und den Gästen Gelegenheit zu geben, bei einer Tasse Cafe in gemütlicher Atmosphäre ein paar Zeilen zu lesen. Die Italiener, die dieses Cafe anscheinend gepachtet haben, schauen mich jedoch nur verständnislos an, als ich ihnen mein Anliegen erkläre. Erst bei dem Wort auslegen zeigt einer von ihnen auf einen Prospektständer, der sich in einer Ecke des Cafes befindet. Ich sehe daher von diesem Vorhaben wieder ab. Um 14 Uhr erreiche ich ein katholisches Pfarramt an einem anderen Ende der Stadt und Fügung Gottes, der Pfarrer kommt gerade aus der Kirche, muss jedoch fünf Minuten später schon wieder los zu einer Beerdigung, ein Taxi wartet schon vor der Tür und er kauft dennoch ein Buch und wünscht mir alles Gute. Ich fahre weiter und komme in den Vorort von Ludwigshafen zu dem evangelischen Pfarramt, das ich heute morgen schon einmal aufgesucht habe. Jetzt ist der Pfarrer zu Hause. Mein Eindruck von ihm ist, dass er ein ehrlicher und gottesfürchtiger Mann ist, der seinen Dienst sehr ernst nimmt. Er kauft ein Buch und ich lade ihn zu meiner nächsten Lesung ein, die ich in einer katholischen Kirche in der Nähe meines Wohnortes halte.
Auch das katholische Pfarramt welches ich heute morgen als erstes aufgesucht habe, ist jetzt geöffnet. Die Sekretärin teilt mir mit, das der Pfarrer auswärts unterwegs ist und in etwa ein bis anderthalb Stunden zurück sein wird. Ich nutze die Wartezeit um etwas einzukaufen und vor einem Supermarkt etwas zu essen. Ein Lieferwagen fällt mir auf, auf dem ein riesiger roter Teufel abgebildet ist und darüber in Englisch sinngemäß in etwa die Werbesprüche: Der höllische Energiedrink, erleben sie das Höllenfeuer. Darunter eine Internetadresse: Höllenfeuer.de oder so ähnlich. Wer Verstand hat, der merke auf: Hier ist zu sehen wie weit die Zeit schon fortgeschritten ist dem Ende entgegen und wie es um den geistigen Zustand unserer Gesellschaft bestellt ist. Der Teufel, der Gegenspieler Gottes, der alle Sünde, alles Leid, alle Krankheit und alles Böse in die Welt gebracht hat, wird mittlerweile als etwas Positives, die Sünde als etwas Vergnügliches dargestellt. Mit dem Teufel wird Werbung gemacht und Worte wie: Teufelskerl, teuflisches Vergnügen, höllisch gut usw. sind zum normalen Vokabular geworden und wecken positive Emotionen. Da bleibt mir nur Gott den Allmächtigen zu bitten:
Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Sie wissen nicht, dass dies alles kein Spiel ist und dass sie ohne deine Gnade auf ewig verloren sind und das Höllenfeuer wahrhaftig erleben werden, jedoch etwas anders, als sie es sich vielleicht vorgestellt haben. Sie wissen nicht wo sie hingehen. Wie eine Herde Schlachtvieh folgen sie einem mörderischen Hirten und rennen in ihr Verderben, obwohl abseits dieses Weges saftige grüne Wiesen und kristallklare Wasserquellen und weiträumige Zäune zum Schutz vor Raubtieren liegen. Warum hören sie nicht auf die Stimme die ihnen von dort ständig zuruft: Kommt hierher, ich will euch vor dem Tode erretten? Ist ihr eigener Lärm so laut, dass sie die Stimme nicht hören? Folgen sie nur dem ausgetretenen Pfad des Vorhergehenden, dem Pfad der Herde und meinen wo so viele laufen wird es schon richtig sein? Vater im Himmel, bitte warte noch, bis du sie gänzlich dem Treiben des grausamen Hirten überlässt, bis diejenigen heraus gefunden haben, die das Rufen hören und sich nach dem wahrhaftigen Hirten sehnen! In Jesu Namen, Amen.
Um 16.20 komme ich zurück zu dem Pfarramt. Der Pfarrer ist jetzt da und ich stelle ihm mein Buch vor, erzähle ihm, dass Gott auch heute noch, mitten in Deutschland, heilt und Menschenleben zum Guten hin verändert und ich dieses schon oft gesehen und selbst erlebt habe. Er ist sehr interessiert daran, aber sein Budget lässt ihm im Moment gerade nicht den Spielraum ein Buch zu kaufen. Zu einem anderen Zeitpunkt will er jedoch vielleicht ein Buch nehmen. Auch er macht auf mich den Eindruck, dass er Gott von ganzem Herzen sucht. Und wer sucht, der wird finden. Mir bleibt nur für ihn zu beten, was ich während der Weiterfahrt auch tue. Um 17:45 spreche ich zum letzten Mal an diesem Tag in einem Pfarramt in einem Ort in der Nähe meines Wohnortes vor. Der Sekretär teilt mir mit, dass der Pfarrer der nicht da ist etwa um 19 Uhr zurückkommt und ich es dann noch einmal versuchen solle. Doch so lange will ich jetzt wirklich nicht mehr warten und ich fahre weiter nach Hause wo ich um 18:25 ankomme. Als ich zur Tür hereinkomme rufen mich schon die Nymphensittiche, die mich natürlich sofort bemerkt haben und jetzt ihren täglichen Freiflug einfordern. Ich sage ihnen, dass ich nicht sofort wenn ich zur Tür herein komme Zeit für sie habe, was sie jedoch leider nicht verstehen und unbeirrt weiter schreien. Dennoch setze ich mich in die Küche an meinen Schreibtisch und erledige kurz die Buchhaltung. Da meine Frau zur Zeit in einer Kur ist und ich daher auch noch die Hausarbeiten erledigen muss, schiebe ich schnell eine Pizza in den Backofen und kümmere mich in der Zeit bis sie fertig ist um die Vögel. Als ich gegessen habe nehme ich ein Bad. Dies ist im Grunde genommen meistens die einzige Zeit in der ich Pause machen und mich entspannen kann. In der Badewanne lese ich die Bibel. Und zwar so wie man ein Buch liest.
Nämlich von vorne bis hinten. Wenn ich am Schluss angekommen bin, fange ich am Anfang wieder an. Und doch offenbart sich mir immer Neues. Ich erinnere mich noch daran, wie ich die Bibel vor zehn Jahren schon einmal von vorne bis hinten gelesen habe, ohne auch nur ein Wort richtig zu verstehen. Denn nur der Geist Gottes selbst kann einen befähigen sein Wort zu verstehen. Und nur wer von Gott berührt worden ist, kann die Wahrheit erkennen. Wir als Menschen, können ihn jedoch darum bitten. Und wer bittet, dem wird gegeben.
Von 20:10 Uhr bis etwa 23 Uhr schreibe ich noch am Computer um dann für diesen Tag meine Arbeit zu beenden.
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Der Autor Stefan Donges, dessen bewegter Lebenslauf ihn unter anderem durch eine fast zwei Jahrzehnte andauernde Alkohol und Drogensucht geführt hat, lebt heute als Schriftsteller in Rheinland Pfalz.
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Golf_Variant



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BeitragVerfasst am: Mi Feb 25, 2009 1:09 pm Antworten mit Zitat

Asbach, Jägerkleister, die Sprüche sind echt witzig.
Die kannte ich so noch garnicht. Laughing


Ohne Jesus Christus wär ich nicht mehr am leben......
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Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Stefan Donges



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Beiträge: 3
Wohnort: Lambrecht
BeitragVerfasst am: Mi Feb 25, 2009 2:47 pm Antworten mit Zitat

ich auch nicht. Ich wünsche Dir eine gesegnete Zeit.

Stefan
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Der Autor Stefan Donges, dessen bewegter Lebenslauf ihn unter anderem durch eine fast zwei Jahrzehnte andauernde Alkohol und Drogensucht geführt hat, lebt heute als Schriftsteller in Rheinland Pfalz.
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Verfasst am: Mi Feb 25, 2009 2:47 pm



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