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Jesus und die Zukunft: Der Menschensohn
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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Jan 16, 2009 11:37 pm Antworten mit Zitat

Jesus und die Zukunft: Der Menschensohn

Wie gehen wir in die Zukunft? Was erwarten wir? Jesus von Nazareth erschliesst in seiner Botschaft die Zukunft, wie es vor und nach ihm niemand getan hat.

Jesus ist ein Wanderprediger und Heiler mit einzigartigem Selbstverständnis: Er redet von sich selbst als dem Menschensohn. Mit diesem Wort schwingt eine atemberaubende Zukunftsperspektive mit: Seine Laufbahn gipfelt darin, dass Gott ihm die Herrschaft über „alle Völker, Nationen und Sprachen“ geben wird. Dies hat der Seher Daniel Jahrhunderte zuvor geschaut (1). Jesus weiss: Er ist der Menschensohn, durch den das geschehen wird. Mit ihm als Person ist Gottes königliche Herrschaft, sein Reich, da! (2) Um diese Mitte kreisen seine Aussagen zur Zukunft. Die Zukunft liegt in einer Person – in ihm.

Was klein beginnt…
Wenn er predigt und mit den Leuten diskutiert, spannt er einen Bogen auf vom Heute zu jenem Tag, an dem diese Herrschaft sichtbar und unwiderstehlich errichtet wird. Denn jetzt beginnt sie erst – unscheinbar, klein wie ein Senfkorn (3). Die meisten Gleichnisse, die Jesus erzählt (und die uns in der Bibel überliefert sind), handeln vom Reich, von seinem Anfang, seinem Wachsen bis zu jenem Tag und der Vollendung. Seine Predigten kreisen regelmässig um das Reich (4).

…zeigt Gott in seiner Macht
Die Wunder, die er tut, weisen ihn als den Menschensohn aus. Er unterstreicht damit, dass er der Gesalbte ist, der Knecht Gottes, der Bevollmächtigte, durch den Gott bereits realisiert, was er in den Heiligen Schriften des Alten Testaments angekündigt hat (5). Die bösen Geister, die Jesus austreibt, bezeichnen ihn als den Heiligen Gottes oder als den Sohn Gottes (6). Er lässt sie nicht reden, nicht weil er dies bestreitet, sondern weil er selbst bestimmen will, wie die Menschen ihn wahrnehmen sollen.

Gemeinschaft mit Zukunft
Als Menschensohn hat er über das körperliche Heilen hinaus Vollmacht, Sünden zu vergeben, Vollmacht wie sie nur Gott zusteht (7). Indem er Sünden vergibt und Menschen dadurch befreit, baut er das Reich Gottes auf: Auf der Erde ist es die Gemeinschaft der mit ihm und miteinander versöhnten Menschen (8). Jesus setzt auf versöhnte Menschen, fügt sie zusammen zu dieser neuartigen Gemeinschaft. Einmal sagt er: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man wird auch nicht sagen können: Hier ist es! oder: Dort ist es! Denn seht, das Reich Gottes ist mitten unter euch“ (9).

Als Menschensohn führt er ein zielgerichtetes Leben im Einklang mit Gott, als der Leiter der Gemeinschaft garantiert er, dass sie nicht durch Stolz und Eigensinn ihrer Mitglieder (10) irregeht. Die versöhnte, von ihm selbst geprägte Gemeinschaft ist sein Instrument für eine bessere Zukunft.

(1) „Mit den Wolken des Himmels kam einer, der einem Menschen glich, und er kam vor den Hochbetagten, und vor diesen führte man ihn. Und ihm wurde Macht gegeben und Ehre und Königsherrschaft, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienen ihm. Seine Macht ist eine ewige Macht, die nie vergeht, und seine Königsherrschaft wird nie untergehen“, Die Bibel, Daniel, Kapitel 7, Verse 13-14.
(2) Matthäus 4,17.23
(3) Matthäus 13,31.32; Lukas 13,19
(4) Am deutlichsten sichtbar bei Matthäus: die Grundlagen, Kapitel 5-7, die Ankündigung, 10, das Wachsen, 13, die Hindernisse, 18, das Ende, 24-25.
(5) Das hebräische Wort Messias und das griechische Wort Christos bedeuten: der Gesalbte, mit der Vollmacht von Gottes Geist Begabte. Jesus zieht es vor, von sich als dem Menschensohn zu sprechen, weil die Leute mit diesem Begriff nicht die Erwartung eines jüdischen Königreichs (Befreiung von der römischen Fremdherrschaft) verbinden. In seiner Predigt in Nazareth, Lukas 4,16-30, stellt er sich als Knecht Gottes und Träger seines Geistes vor.
(6) Lukas 4,34.41
(7) Lukas 5,24.
(8) Besonders drastisch legt er dies im Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht dar, Matthäus 18,23-35.
(9) Lukas 17,20.21
(10) Matthäus 18,1-5. Später wehrt er Karrierewünsche seiner engsten Vertrauten ab mit dem zentralen Satz, der den Charakter der Gemeinschaft in seiner Identität als Menschensohn verankert: „Wer unter euch gross sein will, sei euer Diener, und wer unter euch der Erste sein will, sei euer Knecht, so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“, Matthäus 20,20-28.

Autor: Peter Schmid
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Verfasst am: Fr Jan 16, 2009 11:37 pm



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