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Der Messiasboom
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Jan 17, 2009 8:45 am Antworten mit Zitat

Der Messiasboom

„Wacht auf! Wacht auf, der Messias kommt!“, rief der israelische Sänger Ariel Silber (im Bild) den Menschen zu. Mitte November blies er mit Freunden auf einer Tel Aviver Straßenkreuzung für das „Kommen des Messias“ seine Trompete und das Schofarhorn.

„Wir wecken das Volk auf, um seinen Messias zu rufen. Wir sehnen uns nach dem Messias“, erklärte Silber, der sich vor einigen Jahren dem religiösen Judentum zuwandte. „Ohne Ihn wird uns nichts gelingen.“

Die Passanten zeigten sich unbeeindruckt. Vielleicht waren sie nach einem langen Arbeitstag müde, oder sie hielten diese Messiasrufer nur für Sonderlinge. Ähnlich wie Yakov Damkani, der mit seinen Posaunenzügen in Tel Aviv Jeschua (Jesus) als den Messias verkündet. Eine Jüdin neben Silber, ihr Name ist Betty Schiffer, sagte, es sei ihre Pflicht, das Volk zur Umkehr zu bewegen. „Wir beten, dass sich der Messias endlich offenbart!“ Neben ihr warnte ein weiterer Mann die vorbeigehenden Menschen vor der bevorstehenden Endzeit. „Israel ist in Gefahr! Schreckliche Kriege werden das Land heimsuchen! Schon bald wird Israel mit chemischen Waffen aus Syrien, Iran und dem Libanon angegriffen“, tönte es aus seinem Megafon.

Silbers jüngster Messiasruf ist einer von vielen aus der Bevölkerung Israels heraus. Die jüdische Messiaserwartung gehört zum Alltag der israelischen Gesellschaft. Kürzlich hörte ich im Autoradio eine Sendung, in der die israelische Sängerin Din Din Aviv über ihre Musik, ihre Familie und ihren jüdischen Glauben an den Messias redete. Es scheint im Volk so etwas wie einen Messiasboom zu geben. Welcher Strömung im Judentum jemand auch angehört, das Messias-Erwartungsbarometer im jüdischen Volk steigt.

Ob durch private Kleinanzeigen in Tageszeitungen, großformatige Plakate oder Graffitis, säkulare Musiker, die auf einmal über ihre Sehnsucht nach dem Messias schreiben oder „Juden für Jesus“, die im November auf den Straßen in Israels Nordstadt Kiriat Schmona die Wiederkunft des Messias verkündeten. Natürlich haben die letztgenannten Juden die Anti-Missions-Bewegung Yad Le Achim verärgert. Darüber berichtete Israels erster Fernsehkanal ausführlich und zeigte, wie orthodoxe Juden durch die Straßen fuhren und die Einwohner mit dem Megafon vor christlichen Missionaren warnten. „Juden, seid vorsichtig, Missionare wollen eure Seele!“, schallte es aus den Lautsprechern.

Sobald der Name Jesus neben einer Messiasverkündung erscheint, bekommen viele einen roten Kopf. Wenn aber jemand sich selbst als Messias ausgibt, so stört sich kaum jemand daran. Wie im Oktober der umstrittene Heiler Oren Zarif im israelischen Rundfunk, der sich selbst schon oft als Messias Israels bezeichnet hat. Keiner regt sich deswegen auf.

http://www.nai-israel.com
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Verfasst am: Sa Jan 17, 2009 8:45 am



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