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Kundgebung: «Israel einseitig kritisiert»
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: Sa Jan 24, 2009 3:41 pm Antworten mit Zitat

Kundgebung: «Israel einseitig kritisiert»

Solidarität mit Israel zeigten in Bern rund 1500 Personen.

Deutliche Kritik an der Hamas und an der einseitigen Verurteilung Israels wurde letzten Samstag an einer Kundgebung für Israel laut. 1500 Israel-Freunde hatten sich in Bern eingefunden.

Die Berner Kundgebung fand in den Medien wenig Widerhall. Kaum zitiert wurde etwa SVP-Nationalrat Jean-Pierre Graber. In seiner Ansprache stellte er fest, Israel werde von Medien, Regierungen und der Weltöffentlichkeit immer wieder stark und einseitig kritisiert. Der Konflikt im Nahen Osten sei der Konflikt, über den am meisten berichtet wird, obwohl er bezüglich Todesopfer gemäss Internetseite der beiden Forscher Daniel Pipes und Gunnar Heinsohn nur den 50. Rang aller seit 1950 geführten Kriege belege. Zehntausende von Todesopfern bei Kriegen in Afrika, Asien und sonstwo bewegten kaum jemanden zum Handeln.

«An der selektiven Entrüstung gegenüber Israel haben auch gewisse Regierungen und internationale Einrichtungen ihren Anteil», stellte Graber fest. So scheine sich auch der UNO-Menschenrechtsrat auf die Stigmatisierung Israels spezialisiert zu haben.

Verteidigungsaktion bewusst in Kauf genommen
Verantwortet wurde die Kundgebung von der Gesellschaft Schweiz-Israel. Deren Präsidentin, Alt-Nationalrätin Vreni Müller-Hemmi (SP), wies zwar darauf hin, auch Israel habe Friedenschancen verpasst, doch habe die Hamas mit ihrem permanenten Raketenbeschuss das Risiko einer israelischen Verteidigungsaktion bewusst in Kauf genommen. Müller-Hemmi forderte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey auf, die Verantwortung der Hamas für die israelische Militäroffensive «in aller Deutlichkeit aufzuzeigen und zu verurteilen».

Segmüller: Jede Chance packen
Ist dem Nahen Osten noch zu helfen? Auf diese Frage von Idea meinte CVP-Nationalrat Pius Segmüller, Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats: «Als Christ bin ich gefordert, mögliche Friedensbemühungen zu unterstützen. Deshalb ist jede kleinste Friedensmassnahme als ein Chance zu packen.» Segmüller denkt an die Förderung von gemeinsamen Schulen, Sportanlässen und Projekten mit israelischen und palästinensischen Bürgern, vor allem mit Jugendlichen. Dieser Krieg sei militärisch durch keine Seite zu gewinnen. Die Schweiz habe jedenfalls mit grösster Vorsicht auf politischer, diplomatischer und medialer Ebene zu agieren. «Es macht mich traurig, wenn in diesem langwierigen Konflikt, der auch unter religiösem, kulturellem und gesellschaftlichem Aspekt zu beurteilen ist, sich Exponenten und sogar Exekutivpolitiker vorschnell für eine Partei stark machen.» Damit verschliesse sich die Schweiz die Möglichkeit zu vermitteln.

Segmüller bleibt letztlich doch hoffnungsvoll: «Durch Kriege traumatisierte Menschen bedürfen eines Glaubens, der weder extrem noch egoistisch wirkt. Dieser Glaube und unser Gebet bringen wieder Hoffnung zurück. Deshalb bin ich überzeugt, dass dem Nahen Osten doch zu helfen ist.»

Von Siebenthal: Grosser Hass
Auch SVP-Nationalrat Erich von Siebenthal spricht von einem getrübten Verhältnis Schweiz-Israel. Deshalb werde es ausser der humanitären Hilfe schwierig sein, Einfluss zu nehmen auf das politische Geschehen. «Wenn die Neutralität wieder gelebt wird und wir wieder verlässliche Partner werden, haben wir in Verhandlungen wieder Kraft.» Von Siebenthal glaubt nicht an einen dauerhaften Frieden, da der «historische Hass» gegen Israel zu gross sei. «Israel ist das Volk Gottes und wird immer einen Überlebenskampf führen müssen. Wir müssen aber alles daransetzen, dass das gegenseitige Leiden abnimmt.»

Israel-Werke Schweiz: Dem Antisemitismus wehren
Die Arbeitsgemeinschaft Israel-Werke Schweiz (IWS) fordert den Bundesrat, das Parlament und die Medien auf, mit allen Mitteln darauf hinzuwirken, «dass die terroristische Hamas ihren Raketenbeschuss gegen Israel sofort einstellt», deren Millionenkosten auch aus schweizerischen Entwicklungsgeldern finanziert worden seien. Die IWS ruft Politik und Medien auf, «die oft einseitige Verurteilung Israels zu durchbrechen und dem von extremen moslemischen Organisationen geschürten Antisemitismus zu wehren».

Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten steht laut der IWS in einem ihm aufgezwungenen Kampf gegen das Terrorregime der Hamas. Diese von Iran unterstützte Organisation fordere in ihrer Charta seit 1988 die Zerstörung Israels. Weil die Hamas nachweislich Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde missbrauche und Waffenlager in Schulen und Spitäler einrichte, trage sie die alleinige Verantwortung für die zivilen Opfer.

Die IWS wird vom Thuner Alt-Nationalrat Werner Scherrer (EDU) geleitet. Ihr sind 20 Israel-freundliche Organisationen und Werke angeschlossen.

Autor: Andrea Vonlanthen
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Verfasst am: Sa Jan 24, 2009 3:41 pm



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